das was bleibt, ist die erkenntnis, das niemand etwas weiß, wissen kann, denn der mensch weiß nichts, das was er meint zu wissen, setzt er ein, peinlich genug, aber schuldlos, denn er weiß es nicht besser, er könnte es lassen, das jedoch ist nicht möglich, denn der weg zwischen geburt und tod erscheint ihm lang, also tut er etwas, aus purer hilflosigkeit, in abwesenheit des bisschen verstandes, welches ihm zugedacht wurde, nur der mensch kann es nicht besser, der verantwortliche ist der stümper, sofern es einen gibt, aber selbst das wissen wir nicht. vielleicht, ist der stümper in uns, im uns.
21 November 2009
19 November 2009
engel/schauer
engel, ich sehe dich nicht, lichtengel, bist du da, ich frage dich, hast du schicht, traue mich dir zu trauen, will deine gedanken klauen, flieg doch mal vorbei, melde dich, ich sehe dich nicht, schutzengel, schütze mich, schau mir über die schulter, schadet nicht, nein sag es mir nicht, ich will es nicht wissen, mir fehlt doch der mut, eigentlich, ja eigentlich geht es mir doch gut, ich ziehe meinen hut, vor dir und deinen kollegen, der schauer auf dem rücken, kein segen, ich drehe mich nicht um, geht nicht, ich spüre dich.
panzer/gold
der panzer rollt, doch nur für gold; es geht um unser leben, ihr soldaten, kämpft wacker, vaterland, der feind, darf nicht siegen, der panzer rollt, doch nur für gold.
minister im hubschrauber, gespräche; armeen der kraft zum kampfe, mit macht; das parlament des volkes stimme, handelt in volkes und seinem sinne; doch der panzer der rollt, nur für gold.
religionen, weiße haut, schwarze; um länder ringen neue grenzen ziehen, die humanität bleibt auf den knien, die eigene meinung, die bessere welt, der acker der würde wird hier nicht bestellt; gekämpft für freiheit und unsere kinder, hold; doch der panzer der rollt, nur für gold.
minister im hubschrauber, gespräche; armeen der kraft zum kampfe, mit macht; das parlament des volkes stimme, handelt in volkes und seinem sinne; doch der panzer der rollt, nur für gold.
religionen, weiße haut, schwarze; um länder ringen neue grenzen ziehen, die humanität bleibt auf den knien, die eigene meinung, die bessere welt, der acker der würde wird hier nicht bestellt; gekämpft für freiheit und unsere kinder, hold; doch der panzer der rollt, nur für gold.
dunkel/rot
wie kannst du behaupten das sei blau, es ist rot.
alle sagen es ist rot, frag sie doch, nur du siehst das nicht, rot, schau doch genau hin, es ist doch nicht erst seit heute rot.
ja, aber es ist doch blau; selbst mein zweijähriges kind sagt rot; schau in der zeitung, da steht rot. vor jahren wurde festgestellt, es sei rot.
es ist doch aber blau. blau hm, wenn es jetzt aber doch etwas rot ist, wenn man so von der seite schaut, man könnte auch ein wenig rot erkennen, ich dachte es sei blau, alle anderen können doch nicht, wie komme ich nur auf blau, sicher denken sie, der spinnt.
ich muss mich geirrt haben, das ich es nicht gleich gesehen habe, es ist rot; dunkelrot.
alle sagen es ist rot, frag sie doch, nur du siehst das nicht, rot, schau doch genau hin, es ist doch nicht erst seit heute rot.
ja, aber es ist doch blau; selbst mein zweijähriges kind sagt rot; schau in der zeitung, da steht rot. vor jahren wurde festgestellt, es sei rot.
es ist doch aber blau. blau hm, wenn es jetzt aber doch etwas rot ist, wenn man so von der seite schaut, man könnte auch ein wenig rot erkennen, ich dachte es sei blau, alle anderen können doch nicht, wie komme ich nur auf blau, sicher denken sie, der spinnt.
ich muss mich geirrt haben, das ich es nicht gleich gesehen habe, es ist rot; dunkelrot.
könig/bauer
was ist glück, fragte der könig den bauern. glück ist ein gefühl der bereitschaft mit der seele zu tanzen, glück schreit dich an, zittert, es besitzt dich, ohne dich zu kaufen, es fordert dein wohlbefinden, lässt dich lachen, glück ist der zustand eines unendlichen taumelns durch zeit und raum, ohne ziel, verbunden mit der bereitschaft, teilnehmen zu lassen, glück ist ein zustand der freude des herzens, das den verstand in der garage parkt. glück spielt die melodie des lebensmuts, glück ist die freiheit des seins. oh, sagte der könig und schenkte dem bauern sein königreich.
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