09 Dezember 2016

das märchen vom philantrop/oder wir googeln mal

ok sie geben euch apps, ihre programme, ihre tipps. sie verkaufen sie. 

es sind wenige menschen, in ihrem circle, ihrem kreis. wenige menschen, die herrschen, beherrschen wollen; werden; machtvoll; unterschätzt!


sie verkaufen euch, kaufen euch. verkaufen euch ihre mobilen geräte. ja die programme liefern sie gleich mit. programme die beglücken. verzücken. 

kein vergessenes wort, kein eigener schritt. sie laufen; reden mit. sie werden die apps verbessern, das vertrauen der menschen in die apps verbessern. 


apps die unseren lebenrhythmus begleiten, zwischen uns vermitteln, übermitteln, uns lehrend lernen helfen, begreifen lehren, wie unser leben funktioniert; dein leben, meins. 


sie werden aktiver werden diese apps, gesteuerter; sie werden zu dir flüstern, bald sehr viel lauter; unterstützt von kameras; drohnen. zunächst verhalten; erspähen sie dein verhalten. 


sammler. so sammeln sie dich ein. gewichten deine relevanz, verstecken sich im eigenen mummenschanz, erkämpfen deine toleranz, akzeptanz. stolz beherrschst du ihre technologie, das wollen sie! he! das wollen sie!!


apps die helfen, dir helfen deine selbstgewählte langeweile; eile; zu vertreiben, werden dir sagen, wann du trinken sollst, wann du essen sollst, was du essen sollst, von wem du essen sollst, mit wem du essen sollst, wann du sport machen sollst, wann du schlafen, aufwachen sollst; sie werden dir sagen wer dir gut tut, was dir gut tut, wohin du besser gehst, wohin du besser nicht gehst, wen du verstehst, nicht verstehst, sie werden dir anbieten, dein leben anbieten, deine lebenszeit verwalten; persönlich, unpersönlich. 


sie stellen sich in deinen privaten raum, doch wir beachten das kaum. sie werden dich das lieben lehren, sie werden dir sagen wen du liebst, wo du den findest den du liebst; weil sie dich lieben? sie werden dir sagen wo du mit deinen lieben leben sollst und welche religion zu dir passt. sie werden dir helfen zu erfahren, was du nicht sollst, mit wem du nicht sollst, wen du nicht lieben sollst. du wirst das wollen wollen, wie alle die das auch wollen wollen; sollen. so cool.


sie werden tauschen, daten tauschen, gesetze tauschen, meinungen tauschen, menschen tauschen. alles tauscht, teilt. und sie tauschen und teilen mit. vergleichen. dich.

wer ist besser? schlechter? wer ist wozu zu gebrauchen? nicht zu gebrauchen? wichtig? unwichtig? unwichtiger? sie setzen schreibroboter ein, wollen dir immer nahe sein.

so teilen sie dir mit, wie du ihrem begehren am meisten entsprechen kannst, wenden sich an dich, an jedermann. schauen durch ihre eigene (daten)brille. algorithmen katalogisieren. die prozentzahl der wahrscheinlichkeit beherrscht ihren, bald auch deinen geist, ihr; dein handeln.


solange bis nichts mehr übrig bleibt. nichts  was nicht dem entpricht was zu den "neuen werten" hochstilisiert wird; ihren werten, denen du genügst, genügen sollst, wirst; unbewusst, unterbewusst; beeinflusst. 


wer selektiert und bestimmt wer diesen werten entspricht, oder nicht? welcher algorithmus deine meinung frisst? was passiert denen die den ansprüchen nicht genügen; wollen; können?


noch scheinen sie einfach, diese helferlein, diese apps, die wer; wofür programmiert? die welcher "philantrop", wofür, wem, vertreibt? 

bald werden sie zu dir reden, deren programme und du wirst ihre entscheidungen lieben, vertrauen, bis sie dir die seele klauen!

ach was, alles quatsch! schwarzmaler; der pessimist der einsam ist, skizziert untergangsszenarien! 


sorry. wer schreibt denn sowas, immer diese besserwisser? was ist das denn wieder für einer? für wen oder was hält er sich denn? konservativer gnom, wen juckt der schon? das ist doch alles unsinn, vielleicht die vorlage für einen film! 


wer glaubt er sei im falschen film? 


und so formulieren wir unseren allgemein gültigen standardsatz , der mir, uns, die verantwortung nimmt und sie denjenigen überträgt, die  damit etwas anfangen können:


"was habe ich denn schon zu verbergen"? "von mir kann jeder alles wissen, wenn jeder alles von jedem weiß, wem sollte das schaden?



p.s. was wissen wir eigentlich von den firmen, die uns ihre kleinen helferlein senden, die uns in den suchmaschinen das finden lassen, was wir finden sollen und die uns die nachrichten zur verfügung stellen, die wir konsumieren wollen; sollen? 


wir"googeln" mal!


p.s. daten als währung unserer zeit









14 Oktober 2016

von/denen und von/denen nicht von/dänen oder keine/ahnung

so redet man von "denen". denen die nichts wissen, stets das falsche tun, unwissend, vielleicht, oder von denen, die das besser machen wollen, besser sein wollen; besser können wollen!


und von denen die das unterscheiden können,  eines jedoch scheint sicher, wir alle gehören zu "den(en) menschen". 

"ja schon", höre ich in mich hinein und ertappe mich dabei zu erkennen, das es zwar global "die menschen" gibt, aber auch "den menschen"; und der interessiert mich mehr. 

ob ich zu "denen", oder "denen" gehöre"? keine ahnung!




06 Oktober 2016

zeit/los

sie kümmert sich (nicht) um dich, verlässt dich dann. irgendwann, unbemerkt. vorher ist sie immer da in deinem leben. ständig zugegen.  stets beachtet, bewusst, unbewusst. sie stemmt sich gegen deine priorität, mal zu früh, zu spät. du wirst sie nicht los, diese wahl gestattet sie dir nicht. sie bestimmt dein leben, das leben anderer, es wird sich nach ihr gerichtet. manchmal wird sie auch vernichtet, doch dann steht sie wieder aufrecht da und komplettiert dich. niemand entgeht ihr, jeder beachtet sie, wie das model auf dem laufsteg stolziert sie vor dir her. sie schreitet voran, niemals zurück, bringt leid, glück und macht vielleicht nur vor dem teufel halt, der gongschlag verhallt an ihrem messgelehrten sklaven, die uhren laufen nicht rückwärts. du verbrauchst, brauchst sie ständig. sie bietet dir ihre einheiten, einem marathonlauf gleich läuft sie vorwärts, du hernach. mit ihr läufst du nur dann, wenn du mithalten kannst. das versuchst du solange, bis sie dann irgendwann auch für dich stehen bleibt; zeit/los.

05 Oktober 2016

betrachtung zur anerkennung von naiv unvernünftigen kindern in vernünftiger umgebung

sehr vernünftig. gut gemacht. das kommt an. vernunft regiert das handeln. da ist nichts spontan. vernünftig durchdacht erbringt das lob. es erwacht sozusagen das lob in strukturierter norm. das bringt die vernunft in form. als vernunftsmensch anerkannt, bekannt, generiert sich keine kritik. gesellschaftlich wird vernunft nicht negiert; vernunft regiert.

unvernunft; was für ein wort, das spült uns fort aus dieser welt. doch was ist, wenn vernunft falsch definiert und diese definition instrumentalisiert wird. die somit falsche vernunft manipulativ missbraucht wird?

dies ist kein playdoyer gegen vernunft, wäre ja auch unvernünftig. 

schaut euch eure kinder an sie leben oft spontan und in naiver unvernunft. ist das unvernünftig?

03 Oktober 2016

zwölf/ gläser/sekt

sie stehen da. gültig! diese sieben polizisten bewachen sie. südafrika, derben; slum; oder rio favela slum. dort der runde kleine tisch; mit weißer decke. zerrissene kinder schauen um die ecke. weichen zurück. 

die schlipsträger sehen die kinder nicht, nur ihren weg zum weißen tisch; sie riechen frisch. sehen hier, sehen da; sehen nicht was hier geschah. der weg gefegt, mit wasser besprengt. die terasse, für die besondere klasse. 

dort steht der tisch. polizisten geschützt, so stoßen sie an, trinken aus; der hubschrauber fliegt sie aus. sie werden  berichten; stehen zu ihren pflichten. 

leer stehen sie da, alles perfekt: 
zwölf/gläser/sekt!

12 September 2016

nicht/mehr

nein, dazu äußere ich mich nicht mehr. diese welt braucht meine wertanschauung nicht. stelle ich meine werte in den fokus, werde ich in ecken verbracht, die ich weder suche, noch brauche. niemand ist so wichtig wie er selbst so lerne ich; verstehe es nicht! daran glaube ich nicht, so schweige ich.

das bemerkt auch niemand. jeder ist mit sich selbst beschäftigt. jeder erklärt sich seine welt; seinen wert, selbst. wer kann schon sagen welcher wert noch, wieder, oder gar nichts gilt. 

die globale welt. es scheint sie hat ihre werte in unseren raum gestellt und die tür verschlossen. manchmal lüftet irgendwer den raum; ein träumer mehr ist das wohl kaum. 

so träume auch ich mich schweigend durch meine welt; was bleibt mir denn anderes? nein, dazu äußere ich mich nicht mehr.

06 September 2016

sie/zeigen/auf/dich

sie zeigen auf dich, sie wissen nicht; das gehört sich nicht.

sie zeigen auf dich, nicht auf sich; das gibt es nicht.

sie zeigen dich an, pinnen dich an ihre wand; haben dich ausgemacht; erkannt.

ausgesucht haben sie dich, nicht irgendein (s)ich; sondern dich!

sie vergessen das nicht, du stehst vor ihrem gericht, sie zeigen es(dir)nicht; ihr wahres gesicht. 

denn sie zeigen auf dich; ausgerechnet auf dich!

29 August 2016

entwicklung des einflusses des bezahlfernsehens auf den profifußball; oder der hype schreitet voran

des deutschen liebster sport, der ball rollt wieder. das bezahlfernsehen ermöglicht den clubs spielertransfers zu generieren, die vor kurzer zeit undenkbar waren. für durchschnittliche kicker werden bedenkenlos summen aufgerufen, bzw. gehälter bezahlt, die mit dem wort "realitätsverlust" der beteiligten noch untertrieben beschrieben werden.

junge menschen, deren persönliche entwicklung noch am anfang steht werden ob der hohen erwartungshaltung der medien und vereine, die diese hohen summen aufrufen, zum spielball der öffentlichkeit und verstehen, wie der fall mario götze beweist, diese von ihnen betretene scheinwelt nicht (mehr). der fall robert enke steht hier als mahnmal, doch verändern hat er nichts, im gegenteil.

dieses unverständnis führt nicht selten zu resignation, weil die zuvor "bejubelten" sich die nach schlechtem spiel überzogenen, oft unter die gürtellinie gehenden kritiken anhören, ansehen müssen und den globalen hype um sich nicht nachvollziehen können.

für den fan scheint der fall klar. der spieler verdient viel geld, ergo hat er wie eine maschine stets herausragende leistungen abzuliefern. 

wer hier versagt, wird fallen gelassen und unter oft menschenunwürdigem geschacher wie ein leibeigener an den meistbietenden club versteigert. spieler werden angekauft, weiter verkauft, für unsummen verliehen und wenn sie das nicht möchten auf das sportliche und gesellschaftliche abstellgleis verbracht, bis sie vor ihrem arbeitgeber einknicken und sich dem willen der vereine und deren mäzene beugen. 


"wer zahlt bestimmt"! 

das fernsehen, die medien bestimmen. sie bestimmen welcher verein wann spielt und wer, in der öffentlichkeit wie dargestellt wird. 

ergo wird die mediale analyse dem leistungsbegehren des konsumenten angepasst und nichtigkeiten zu skandalen potenziert,  damit der sogenannte fan möglichst "umfassend" unter dem vorwand der information manipuliert werden kann. es lebe der konsum; der konsument.
die spielervermittler vermitteln sich ihren reibach, jeder will verdienen. die vereine und die medien sowieso. also werden transfers angezettelt mit immer höheren summen und margen für die beteiligten.

wir alle bezahlen das. die fans identifizieren sich mit den vereinen, obwohl es längst keine sportlichen identifikationsfiguren mehr gibt, die einem verein die treue halten. söldnermentalität greift um sich, der spieler geht zu dem verein, der am meisten bezahlen kann, egal ob es seiner sportlichen entwicklung dient, oder nicht.

fifa, uefa und auch der dfb beschließen, was dem eigenem mammon dient. hierbei ist der einzelne verein oder spieler sekundär. es gibt immer mehr spiele, für immer mehr vermarktung und immer mehr überforderte spieler, die einfach  wegen der überbelastung ihre (höchst)leistung nicht mehr abrufen können.

"doch das geht gar nicht"! denn je "mehr" spieler "weniger" spielen können, je mehr leidet das ganze system. womit wir wieder beim jungen spieler wären, der frühzeitig verheizt gar nichts mehr versteht, sich doch öffentlich erklären muss und trotz medialer schulung überfordert ist, oft als arrogant abgestempelt, sich und seine familie zu schützen sucht. 

eine entwicklung, die dazu führt, dass selbst für durchschnittliche fußballer unsummen bezahlt werden, um den fan und die medien weiter umfassend zu bedienen.  

der menschenhandel im bezahlfußball ist dem immer höheren leistungsanspruch unserer gesellschaft geschuldet, der sich nicht nur auf den profifußballer beschränkt. wer geld hat, hat sportlichen erfolg, weil alles austauschbar scheint; ist. 

eine enwicklung gegen die entwicklung des (jungen) menschen und sportlers im allgemeinen, die letztlich die medizinischen abteilungen so unter druck setzt, dass dem einsatz der spieler alle mdizinischen bedenken untergeordnet werden und sogar in der einnahme von dopingmitteln gipfeln kann, um dem leistungsbegehren dieser scheinwelt zu genügen; aber das ist wieder ein ganz anderes thema.


ps1. sonntag gehe ich auf den sportplatz und schaue mir ein kreisklassenspiel an und  beruhige mich damit, dass hier die summen kleiner sind, die aufgerufen werden....

ps2. ich wünsche sebastian deisler alles gute.... 



 



22 August 2016

du/hast/recht

ich sags mal so: "du hast recht". deine kritik nehme ich an. nein;  das ist keine ironie, glaube mir. was? du hast das noch nicht erlebt, jeder mensch verteidigt sich, rechtfertigt sich, sein ich. ich nicht; ich will das nicht, fühl mich auch nicht als geläuterter knecht; denn: "du hast recht".

gottverdammte/norm

grau, graublau, grau und weiß. kalt; heiß. nass der schweiß. niemand gibt sich preis. die farben nicht; nicht diese nässe in der blässe. deinen grauschleier kostet der einsame reiher; dort am graugeregneten weiher; er ist wie der freier, der den bunten clown nicht sieht und nicht weiß wie ihm geschieht. so kämpfen wir uns vor lauter zorn, an unsere gottverdammte norm.

ps. wer buntes auch bunt sehen kann; den geht dieser text nichts an.

seltener/reset/knopf

wir glauben, wir schaffen das. für uns wichtiges zu filtern und nur das aufzunehmen, was uns bereichert. ja das glauben wir. weil wir ja clever sind. meinungen erscheinen in unserer welt, wie für uns bestellt. überflutet wenden wir uns zunächst ab. ein reflex. wie war das und was meint der und stimmt das denn, irrt dieser oder jener? wir grübeln. suchen unseren weg, unsere akzeptanz, nehmen ihn auf den manipulativen mummenschanz, als wären wir der popanz in uns selbst.

wir schaffen das nicht. wir glauben, wir schaffen das nicht. die schwere der entscheidungen bricht uns das genick. dieses ist vielleicht wichtig und dieses und das, vielleicht verpassen wir uns, verpassen etwas. wer will verpassen? du? ich? sicher nicht!

so verpassen wir nicht, steigern die intensität, für sie ist es uns nie zu spät. den resetknopf drücken und mal einsam in uns, mit uns sein; das fällt uns sehr sehr selten ein.

04 August 2016

na/bravo

und dann kommen sie die schönredner, menschenversteher  und erklären dir deine welt. du fühlst dich abseits denkst über deren weltsicht nach, das verlangt der respekt, der deine erziehung ausmacht. haben sie vielleicht recht, täuschst du dich der du jahrzehntelang diese welt bereist hast? sie sagen dir: he alter, heute ist alles im fluss, früher war das ganz anders. sie kennen dein früher, als sie noch gar nicht da waren, nicht lebten. sie respektieren deine erfahrung nicht, das hat gewicht. sie nehmen sich nicht ihr stück aus dem gespräch. sie sagen du hast eine falsche meinung; ansicht. sie sagen nicht sie haben eine andere sicht, nein; das sagen sie nicht. deine ist falsch, da sind sie sich sicher. dann  schweigst du. weil du das nicht verstehen willst, was dir geschieht. sie nehmen dich nicht ernst, ignorieren deine erfahrung und diese lässt dich nachdenken; sie denken nicht darüber nach. der ball ist nicht mehr rund, er wird global gespielt, so erklären sie es dir. sie kämpfen nicht, ducken sich und reden. erklären. so entstehen die trumps und erdogans dieser welt; sie werden geradezu in unser aller leben bestellt. na bravo!

ps. wenn jeder nur seine von ihm gemachte erfahrung in sein leben führt; alle anderen ignoriert, negiert; könnte er sterben, bevor er von dieser erfahrung geistig profitiert. dann ist es eben so.


11 Juli 2016

das atelier zur großen kunst

bunt malen kinder, wenn sie farbe bekommen; malen sie bunt. manchmal steht nur ein bleistift zur verfügung, dann malen sie grau. 
auf allerlei papier. auf buntem. auf farbigem, weißem, jeglichem papier. auf diesem küchentisch.   

es ist möglich zu malen, also malen sie. am liebsten mit wasserfarben, da ist das glas voll wasser. geschenkter farbkasten; sie mischen grau. manchmal. graue wolken, helle sonne. das wasser im glas; so gelb/grau. gemischt. oder blau/gelb. die wiese grün. schwarz/weiß ganz selten, das gibt der hintergrund nicht her.

so malen sie ihre seele an. sie malen sich das leben, ihr leben; sich in ihr leben.  kinderhände im kreativen gelände. bemalen auch mal omas wände.

sie verbessern hier, dort; werden ihre farben überdenken, denn sie wollen uns ihr kunstwerk schenken. 



   

ruhe/stand

ruhig sein, in ruhe sein. frei. in ruhe gelassen sein. in ruhe gelassen werden. die ruhe steht, stand. ruhestand. 

in der ruhe liegt die kraft, wenn die ruhe dich nicht schafft. ruhe schafft demnach kraft. ruhelos suchen wir, du diese ruhe, diese kraft; doch die lässt uns meistens in ruhe. ruhe aus. die ruhe ist aus. die innere ruhe ist aus. oder ruhst du von der inneren ruhe aus?


oder sie nervt dich, du misstraust ihr, kannst nicht mit dieser (inneren)ruhe; dir umgehen; suchst nach dem richtigen detail, zur ausgewogenen balance! in balance zum ruhenden pol? hektisch wirst du unruhig, kannst ruhig hektisch werden; oder einfach alles in ruhe (sein)lassen, um deine unruhe zu hassen; fassen; schassen.



  

10 Juli 2016

bomben/roboter

nun gibt es sie endlich, weil es alles geben muss was technisch möglich ist. das neueste kind der technik, der wissenschaft; surreal. der bombenroboter.

in dallas wird als "letzte möglichkeit" ein heckenschütze mit einem vernichtungsroboter "ausgeschaltet".


bombenroboter, kampfdrohnen; um humane resssourcen zu schonen. der mensch tötet und ist nicht schuld; die kampfmaschinen sind die täter; nachdenken kommt dann später!

08 Juli 2016

deutsche/fußball/em


jetzt haben sie es doch nicht geschafft, so wie in brasilien trotz diesen trainers die meisterschaft zu erringen.

es nützt eben wenig, wenn man seit den siebziger bzw. neunziger jahren die beste nationalmannschaft hat, aber das management und das trainerteam zweitklassig sind. 

einmal kann man vielleicht mit glück trotzdem gewinnen, so sich die mannschaft alleine aus dem dreck zieht (gegen ghana und algerien wm 2014), zweimal geht es nicht; wie man sieht. 

erst der mediale aufschrei veranlasste damals (2014) löw sich von seiner nur ihm eigenen taktikwelt (höhepunkt vier innenverteidiger stellten die abwehr) zu verabschieden. dieser taktik, der wir nur mit manuel neuers risikoreichen ausflügen standhalten konnten, als serienweise gegnerische spieler frei vor ihm auftauchten. 

ab dem viertelfinale gegen frankreich lief es dann, als man endlich gegen löws einfluss ein spielsystem wählte das den stärken der mannschaft entsprach und die richtigen personalentscheidungen getroffen wurden. 

nun also die em in frankreich. in dieser  gruppe hätten wir mit unserem potenzial alle gegner deutlich distanzieren müssen, nur gegen die slowakei gelang das später im achtelfinale! 

die von mehmet scholl (wie haben sie ihn medial verbrennen wollen, nur weil einer mal den mut hat etwas kritisches gegen fußballgott löw zu sagen) zu recht kritisierte haltung löws sich nach dem gegner zu richten und damit das offensivspiel zu unterminieren, konnte noch mit viel glück zu einem guten ende gebracht werden, weil sage und schreibe vier italiener im elfmeterschießen versagten. doch damit war das glück der "taktikabteilung" löw aufgebraucht.

glückwunsch liebe französischen fußballfreunde, glückwunsch frankreich! ihr habt den langweiligen, abschlusslosen ballbesitzfussball mit falscher neun locker ausgesessen und im entscheidenden moment die deutschen schwächen eiskalt genutzt. 

das deutschland trotz des ausfalls von wesentlichen leistungsträgern ein konkurrenzfähiges team hatte, war in der zweiten halbzeit nicht mehr sichtbar. 

chancen waren erst dann möglich, als der markt schon verlaufen war. eine wesentliche anstrengung von seiten des trainerteams nicht ersichtlich, denn anstatt junge kräfte zu bringen (weigl, sane; vielleicht auch schon mal ein paar spiele vorher, wozu sind sie denn sonst dabei) wurde der heilsbringer götze eingewechselt, der überhaupt keinen einfluss auf das spiel hatte. 

die alibieinwechslung des stürmers sane zehn minuten vor schluss zeigt die ganze hilflosigkeit des trainerteams, man konnte schon froh sein, dass nicht noch der in der "zweitklassigen" ersten türkischen liga angekommene podolski eingewechselt wurde(mit zehnminütigen gefälligkeitseinsätzen, kann man auch zum rekordnationalspieler werden, so es der trainer zulässt, obwohl es die form nicht hergibt). manchmal fragt man sich, was podolski gegen löw in der hand hat, so er doch sein karierende in der nationalmannschaft ausschloss. 

die an das frankreichspiel anschließende respektlose meinungsmachende manipulation von seiten der presse bzw. den stimmen deutscher nationalspieler  oder herrn löws, um das "soo viel bessere deutsche team" kann leicht abprallen, frankreich ist zu recht im finale dieser em, denn sie haben die dazu notwendigen tore geschossen. 

keiner (außer ihrem torwart, selten genug beschäftigt) hat den ball im strafraum mit der hand bespielt. diese neue "qualität", die der dem handballspiel ähnlichen taktik die krone aufsetzt haben nur die deutschen für sich entdeckt! ich wünsche frankreich viel glück im finale!

ps. das eines klar ist, die deutsche mannschaft verfügt über ein herausragendes potenzial, sie hat bewiesen wozu sie fähig ist, doch es ist sehr traurig für den deutschen fußballfan wie falsche personalentscheidungen und taktiken wirken können.

nachtrag vom 11.07.16

glückwunsch portugal! diese mannschaft ist nicht "die mannschaft", aber ein verschworener haufen mit einer auf die stärken ausgelegten taktik. 

die geschlagenen werden neiden und kritisieren und schreiben, dass portugal ein glücklicher gewinner ist, doch glück erzwingt man mit können und so ist es dann auch möglich trotz wichtiger personeller ausfälle ein jetzt-erst-recht-gefühl zum erfolg zu bringen, was der deutschen mannschaft  nicht gelang. 

kriklosigkeit und verordnete wir-waren-besser-statements werden hier eher nichts helfen, aber auch nicht die qualität der deutschen mannschaft anzuzweifeln.

die vermutung liegt nahe und lässt sich leider nicht beweisen, dass deutschlands potenzial und qualität mit dem portugiesischen trainer, mindestens ins finale geführt hätte, zu mehr braucht es dann eben auch das quäntchen glück, welches die tüchtigen portugiesen hatten. 





06 Juni 2016

zu/recht?

wer in diese welt geboren wird, ist befähigt. diese befähigung ist begrenzt. jedes menschen befähigung ist begrenzt. (begrenzte) befähigungen spezialisieren. wer seine befähigungen mit der anderer menschen kombiniert hilft ihnen und sich selbst. je mehr menschen ihre befähigungen zum vorteil von menschen bündeln, je innovativer und balancierter können wir leben. je mehr des einzelnen begabung in den pool der progressiven lebensgestaltung fließt, je mehr profitiert das ganze, voraussetzung ist das fokussieren auf das global wesentliche zum vorteil aller; ohne egoismus? 

doch das einbringen unterschiedlicher begabungen in unterschiedlicher qualität und quantität erfordert ein hohes maß an toleranz der menschen, die meinen ihre leistung hätte mehr wert für die allgemeinheit, als die leistung anderer; und genau hier scheitert der zusammenhalt; der mensch?

egoismus, neid und missgunst kontakarieren jeden vernünftigen ansatz; zu recht? 

25 Mai 2016

keine/zeit?

wieviele noch? wieviele kinder noch, die das lachen nicht wiederfinden. wieviel geld noch in den händen der gierfähigen, wieviele käfige noch für die geraden, unverbogenen? wieviele arzneien noch, die beruhigen sollen, wer rettet welchen wert? 

wieviele frauen noch, die hinter männern gehen, nachstehen, nachleben, ihr leben, das leben ihrer kinder?

wieviele religionen noch, die immer noch unrecht legitimieren; wieviele menschen noch, die menschen schmieren?

wieviel gewaltige worthülsen noch; wieviel verbranntes fleisch, verbrannte erde, wer schaut auf die ganze herde? 

brandherde, brandrede, lügen hin ins einerlei, wer wird da frei? wer ist dabei? 

wer schneidet schneisen zum fremden bald, warum wirkt die erde kalt, der wald; wer hat uns den verstand bemalt? wohin fliehen all die menschen. wieviele noch beschneiden den kuchen, wer wird das beste stück sich buchen; versuchen? 

wieviel bleibt für den der sich windet, seine welt mit der deinen verbindet, solidarisch, für sich und dich. 

wer sagt endlich: 
"he, so geht das nicht?" 

wo ist der gegenpol, zum monopol; wem stößt das auf; noch wieviele kinder werden verkauft? 

wer grinst da in die kamera, sagt jedem wie und was geschah, als wären wir nicht selber da. 

wer (ver)bietet uns das denken, sein denken an; wer lenkt uns ab in dieser welt, wer hat die wahrheit hergestellt? 

wer weiß was gut für alle ist; wer ist nicht sein eigener opportunist, der nur für seine sache ist? wo sind die köpfe, philosophen dieser zeit? 

nicht bereit? keine zeit?

der tod der gemüsefrau

gemüsefrau; marktschreier halte inne, schärfe deine sinne und achte diese frau. sie war um sieben uhr schon da!

es klärt das klärwerk um halb sieben, da hat sie schon rechnungen geschrieben, an diesem und an anderen tagen, lass es sie danach zu fragen! 

gemüse gibt es ab neun uhr, da verkauft sie ihre erste fuhr, danach wird sie den lokus schrubben und spielt dann mit den enkeln puppen. am abend putzt sie dann, des anwalts büro, das ist nicht ihr mann.

wer schützt diese gemüsefrau, die tapfer greift ins leben ein, um mal hier; mal wer zu sein?

denn wenn ihr lebenswerk vollbracht und sie schläft dann bis nach acht, schaut sie den rentenzettel an und begreift dann ihre not; fällt um und ist dann tot.

06 April 2016

drohnenmann/drohnenfrau

drohnenmann, es geht dich an, geh ruhig nach hause zu frau und kind und schau dir an wie glücklich sie sind. schau was richtest du an. wen richtest du an. befehle. leicht wie das computerspiel, das deine kinder so begeistert. wie kannst du dein bier trinken, drohnenmann. wenn du es nicht tust, tun es andere, deine devise. so entschuldest du dich vor dir. das nützt euch nichts drohnenmann, oder drohnenfrau, denn ihr seid es; und ihr wisst das ganz genau.

31 März 2016

lieber/bier

frontal zum gesicht gerichtet wird nicht auf verbalen genuss verzichtet; es scheint angerichtet. überlegen, überlegen wir, wie wir den anderen hetzen in wort und papier. 

so, als sei er gar nicht hier; da trink ich lieber bier.

26 März 2016

die militante oder pazifistische begegnung der linken mit der rechten gehirnhälfte....oder der kampf um dich; dein ich..



die linke gehirnhälfte denkt darüber nach, wie sie die rechte gehirnhälfte überflügeln kann.  die rechte gehirnhälfte denkt darüber nach wie sie die linke gehirnhälfte beruhigen kann.

rechts steht für innere ruhe und balance und gelassenheit; links ist dazu nicht bereit, hat damit nichts zu tun, ist hier immun und schleudert tag und nacht gedanken in den organismus. 


links: wie kann ich dieses oder das schnell erledigen, was liegt noch an, mit wem passiert jetzt dies und das, welche auswirkungen erfordern welche maßnahmen und wie begegne ich der kritik, der ich ausgesetzt sein könnte, wenn dieses oder jenes geschieht, oder nicht geschieht. die zeit läuft und das ist noch nicht erledigt und das auch nicht, die nachbarn, kollegen erledigen das viel schneller, was wohl der oder jener denkt. ich muss schnell essen, damit ich mehr zeit habe die ich benutze um mehr gedanken zu verarbeiten, bereit zu sein für jede eventualität; wie lenke ich den körper, das er schnell und effizient funktioniert und nicht so schnell krepiert? wie bekomme ich das hin? mal sehen wie das alles geht, oder komme ich gar zu spät?


nachts träumt links; von dem was der tag brachte, was unerledigt zurück blieb, welche auswirkungen das ganze haben kann; links will aufwachen.


rechts: "he, kollege nun mal langsam, sonst brichst du mir noch zusammen."  


"kommt nicht in frage;" links beginnt den kampf.


rechts: beachte links nicht, links ist nur ein wicht, der dich in den abgrund treibt, nur dazu ist er bereit. du bist nicht auf dieser erde um durch die welt zu hetzen, berge zu versetzen, du bist nur hier um da zu sein, links redet dir nur was anderes ein. höre auf mich ich bin deine vernunft, und lerne gedanken zu ignorieren, so kannst du dein system reparieren, durch meditieren, indem du einfach an gar nichts denkst. so wirst du die ruhe zur geistigen entwicklung finden, die du benötigst dich selbst zu entdecken; andere geister zu wecken.


links hörte rechts aufmerksam zu und machte sich gedanken. rechts glitt wieder in seine ruhige gedankenlosigkeit und beruhigte den atem. links beginnt den kampf.


"wähle mich; oder quäle dich," sagt links; rechts schaut den ziehenden wolken nach. links spürte den ruhigen atem von rechts. 


LINKS :"was hast du noch zu tun?" RECHTS:"meine balance zu finden!"


und so kämpfen sie immer noch!

quäle dich; oder wähle mich!
rechts oder links?
rechts und  links?




24 März 2016

stopp

sie wollen wieder marschieren; der menschen empathie negieren. parolen greifen nach deiner angst. menschen flüchten die alles verlieren; doch sie wollen dich irritieren, marschieren, sich initiieren, in dich investieren; ihren hass zu dir deligieren; um nicht zu verlieren. 

stopp, 

denn das ist unser leben, wir wollen es nicht geben; für marode parolen; pistolen; für kriege in der die welt verbrennt und keiner mehr den anderen kennt. 


17 März 2016

auch

der determinismus dient dem fatalismus; doch die vermeintliche (eigene) freiheit scheint auch durch die inhärenz begrenzt. 




15 März 2016

all/mächtig


sofern das böse in der welt zu gottes plan gehört und er es toleriert, kann er nicht gut sein; läuft es aber seinem plan zuwider, ist er nicht allmächtig. er kann nicht, wie die meisten religionen es behaupten, zugleich gut und allmächtig sein.

quelledavid hume

der scharlatan spricht mit dem wicht......oder eben nicht...


sein kann nicht getan oder gemacht werden; das erleben von „ich bin etwas“; leben in der traumwelt; das erleben, auf einem weg in eine bessere zukunft zu sein, ist teil der traumwelt; das scheinbare ich sucht etwas zu einer anderen zeit an einem anderen ort; es fehlt nichts, davon weiß aber kein ich; niemand da, der mit sich in einer geschichte lebt; das erleben von trennung ist wie ein schleier, den aber keiner hat; das energetische erleben von ich bin; für das, was schon passiert, gibt es keine lösung und es braucht auch keine; „es“ braucht keinen sinn um zu sein wie es ist; es gibt keine getrennte instanz, die etwas macht oder tut; das ende des erlebenden; einheit erscheint als auf stühlen sitzen und sprechen; das scheinbare ich sucht immer etwas, was es nicht gibt, es sucht das nächste oder etwas, es gibt aber nur nicht etwas; wenn das, was in absicht, richtung und realität lebt, auf absichtslosigkeit trifft; nicht etwas erscheint auch als fenster öffnen, da ist aber keine instanz, die das tut; es gibt keine welt, die sich als ding, das sich in einem anderen ding, dem universum, bewegt; innerhalb der geschichte gibt es veränderungen, die als fortschritt gedeutet werden können; niemand hat jemals etwas anderes erlebt als einheit; das scheinbare ich ist immer damit beschäftigt zu akzeptieren, selbsterforschung zu betreiben, die gedanken zu beobachten und zu kontrollieren, es kann nicht anders; wenn da niemand ist, findet der traum von zeit und raum und realität nicht statt.

quelle: wenn das, was in absicht lebt, auf absichtslosigkeit trifft.

andreas müller

die/skulptur

da steht sie nun rund um die uhr; die skulptur. wir brauchen skulpturen als äußeres zeichen kultureller inspiration. skulpturen nähren des betrachters fantasie, ermutigen zum verhaltenen schritt, zum entspannten innehalten, zum entzerren; zum gestalten eigener illusion. die illusion brauchen wir schon, um unseren anspruch anzumalen und der farbe hinzugeben; so wird es bunter unser leben. die skulptur im wandel der zeit. sicher wird sie auch rosten, kultur darf ruhig mal etwas kosten.

14 März 2016

schöpferische/pause

schöpferisch soll sie sein, deine pause. stets kreativ. läuft da was schief? wie schöpferisch darf es denn sein? erschöpft; erschöpfend?  
pausen zur erholung? kraftabgabe reduzierend? balance herstellend? die schöpferische pause als widerspruch in sich; oder nicht?

28 Februar 2016

genügend/verfügt?

patientenverfügung. mein leben, mein tod in fremder menschen hand. diesem erleben möchte ich mich nicht ergeben. nein leiden möchte ich nicht. diese ambivalenz frisst meinen mut. was ist wann für mich gut und wer entscheidet das? patienten verfügen um zu genügen, doch was ist wenn sie dich, mich belügen und um den letzten rest deines, meines lebens betrügen? 

26 Februar 2016

fütterung der wölfe

es war einmal ein alter mann, der lehrte seine enkel über das leben.

er sprach zu ihnen:

" in meinem inneren gibt es einen kampf, einen schrecklichen kampf zwischen zwei wölfen. der eine wolf vereint das schlechte- er ist angst, neid, wut, trauer, habgier, arroganz, lügen, schuld, minderwertigkeit und das ego. der andere wolf vereint das gute- er ist freude, frieden, liebe, hoffnung, teilen, freundschaft, mitgefühl, großzügigkeit, wahrheit und der glaube."

"den gleichen kampf gibt es auch in eurem inneren, und in jeder anderen person auf der welt."

die enkel dachten kurz nach. einer von ihnen fragte den großvater.

"welcher wolf wird gewinnen?"

der alte mann antwortete ruhig:

"derjenige, den du fütterst."

quelle: der kleine buddha

19 Februar 2016

neunzig/cent

haben sie neuzig cent? ihm fehlen neunzig cent! das passiert mal, da ich aber sah, dass ihm bei mindestens zwei weiteren personen neunzig cent fehlten verweigerte ich die spende an den jungen mann. 

neunzig cent, die meisten geben einen euro, wer hat schon neunzig cent klein? 

supermarkt, er nahm sich dieses, nahm sich das; auch blumen und wasser nahrungsmittel und die neunzig cent von diesem, jenem, nein einen warenkorb hatte er nicht; aber die arme voll. 

er suchte nach einem ausweg, das sah man, sah ich; er ging in diese tür, kam aus jener wieder heraus; er schlich bewegte sich; suchte menschen, neunzig cent; die kassen suchte er nicht.

17 Februar 2016

das märchen vom sadhu oder die anhaftung des geistes

es war einmal ein sadhu, der schaute nur seinem inneren erleben zu; in ruh. er dachte an nichts, wollte nichts besitzen. weil er so da saß und friedlich meditierte, ruhe ausstrahlte und ausbalanciert wirkte, bemerkte ihn das wohlstandskind und sprach:

"he du, warum sitzt du hier so faul herum, arbeitest nicht, besitzt nichts, stellst nichts dar und schläfst die ganze zeit; bist du nicht zum leben bereit, bewirke doch eine kleinigkeit, erschaffe irgendwas  sonst wird dein leben dir nichts geben, so ist das eben!"

der sadhu bewegte sich lange nicht, dann öffnete er langsam seine augen sah das kind an und antwortete:

"mein kind; erschaffe aus deinem inneren deine kraft um deinen geist zu spüren, so kannst du nichts verlieren; denn diese kraft bestimmt dein leben, so ist das eben!"









der verkehrte fremde wert


wir signalisieren dieses oder das; schweigen selten. hören ungern zu, leben in unserer welt. jeder in seiner eigenen. wer die welt des anderen nicht versteht, rollt einfach weiter, bleibt arrogant heiter, oder ändert, verändert; jedoch nicht sich. den anderen; dessen welt; das gefällt. diese anstrengung ist es uns allemal wert, denn unser eigener wert ist nie verkehrt. mit fremden werten machen wir schluss, manchmal bis zum todesschuss.

08 Februar 2016

der /verbotene /zaun

verbotene worte: obergrenze, grenzzaun! wer hat keine grenze? lebt grenzenlos. die deutsche politik? wer hat keine obergrenze? wer kennt kein limit in seinem leben und kann alles geben? fast jedes haus in deutschland grenzt sich ab, wir grenzen unser leben ab, verteidigen und schauen über unseren gartenzaun; zu unserem nachbarn dem wir trauen, auch wenn wir dessen apfel kauen.

doch die diskussion um zäune, grenzen, wird stigmatisiert; negiert; mich friert. mit grenze, aber ohne zaun? wie soll man das verstehen? 

gibt es "unsere" zäune? "deren" zäune? griechische zäune, türkische zäune. deutsche zäune soll es nicht geben, doch wir sind doch von ihnen umgeben; unser ganzes leben. wie gewichten wir unsere pflichten?


ok; wir nehmen alle zäune weg! grenzen auf und zäune weg; perfekt; zum guten zweck. die absolute grenzfreiheit, territorial und auch in unserem zusammenleben; sind wir dafür bereit; kann es das denn geben?

28 Januar 2016

betroffene erkenntnis zur eigenen beklommenheit

der mensch begehrt nur auf, wehrt  sich nur, wenn er unmittelbar betroffen ist. so lebt jeder in seinen alltag hinein und hofft nicht betroffen zu sein, betroffen zu werden, betroffen gemacht zu werden. das macht mich betroffen. 

wir sehen weg, verlassen den selten beschrittenen weg der solidarität zu anderen menschen.

wir sind erst dann benommen, wenn wir betroffen sind, auf der menschen hilfe hoffen, doch jeder ist nur für seinen kram offen. 


der mensch ist so getaktet und wir werden so die solidarität, oft auch unser recht nicht bekommen; das macht mich beklommen.






24 Januar 2016

der/wolf

als sich die empathie in einen wolf verwandelte traf der jäger ihn frontal; fatal. 

der welt blieb so nur die sympathie, doch die alleine schafft das nie.

20 Januar 2016

die wundersame begegnung der muße mit dem falschen wert


es gibt ihn noch den falschen wert und weil er falsch ist; ist er nichts wert.

"küss wenigstens mich"; sagte die muße zum falschen wert, sonst läuft alles in dieser welt verkehrt. 


stop, so schreit der richtwert auf:


"wenn der falsche wert die muße küsst, werde ich schon sehr vermisst".



nachtrag 2018

der mehrwert versteht überhaupt nichts und legt sich lieber schlafen.


das märchen vom indianer und vom aborigines

es war einmal ein indianer der lebte mit seinem stamm in amerika. amerika ist ein sehr großes land und bietet sehr viel platz. platz für viele menschen, platz für viele tiere, es ist eben ein weiter kontinent. so lebten die indianer frei und ungebunden in den tag hinein und ernährten sich von den vielfältigen angeboten  die ihnen ihr land bereitstellte.

dann kam der weiße mann und nahm ihnen militant ihr land, ihre kultur, ihre freiheit, ihre frauen, ihre nahrung und ihren selbstwert. 


anfangs kämpften sie noch um ihr leben und um ihre werte, doch der weiße mann gewann und die indianer wurden dezentralisiert und in reservate eingesperrt.


es war einmal ein aborigines, der lebte mit seiner familie in australien. australien ist ein sehr großes land und bietet sehr viel platz.......

es war einmal ein europäer der lebte mit seiner familie in europa. europa ist ein großes land, nicht so groß wie amerika und nicht so groß wie australien und bietet dennoch sehr viel platz.......


es war einmal ein deutscher.......