14 November 2023

Evolutionäre/Muster oder Stärke/siegt

Wenn man die Menschheit zurückverfolgt, stellt man sehr schnell fest, dass sich nichts nach vorn bewegt hat, sondern stets alles Leben den alten Mustern folgt.

Wie schon oft beschrieben, ändert sich der Mensch nicht, auch nicht hin zum positiven, balancierten, sozialen, ausgeglichenen Blick in das Jetzt und die Zukunft, um Chancengleichheit für jeden zu erreichen. Dafür war er auch nie vorgesehen.

Die von der Evolution begrenzten Möglichkeiten sind nämlich die Dimension, in der sich das Zusammenleben von Menschen abspielt.

Sie gab und gibt das egoistische und empathiefreie Handeln zum eigenen Vorteil vor, und daran änderte sich über Jahrtausende nichts Grundlegendes.

Stärke und Machterfüllung auf Kosten anderer war immer der Titel zum Erfolg.

Das Ausnutzen Schwächerer bringt Vorteile und den Gewinn an materieller Wucht, die dann das gesamte weitere Vorgehen stützt.

Selbsternannte Philanthropen predigen natürlich anderes und sind empört über diese klare Ansprache, weil auch sie nach Anerkennung ihrer Philosophie trachten.

Die große Masse schützt sich vor dem Unabänderbaren, indem sie sich illusionär zu verbinden sucht, aber selbst in ärmsten Kreisen werden Anführer akzeptiert.

So beherrschen wenige viele Menschen. Eliten befeuern ihre Macht stets auf Kosten derer, die sich einreden, mit emphatischen und sozial gerechten Ansätzen ein besseres, gemeinsames Leben zu erreichen.

Wenn es den Eliten dient, lassen sie das auch zu und unterstützen. Sie werden ihren egoistischen Machtanspruch und die damit „verbundenen Vorteile“ aber niemals kampflos abgeben.

So gab es und gibt es immer wieder Verteilungskämpfe und Aufstände, besonders durch die Unterschichten, die sich zu Recht benachteiligt fühlen.

Sie werden nicht siegen! Zumindest ist das sehr unwahrscheinlich, und der „kleine Mann“ wird weiter um Gerechtigkeit kämpfen und sich einreden, das alles sei nicht so schlimm, weil er sich vor sich selbst entschulden muss und vom Anspruch, es nicht so weit gebracht zu haben wie die Elite.

Mittelschichten streben danach, elitär behandelt zu werden. Auch das wird nur in Maßen gelingen, denn die Claims sind und bleiben abgesteckt, und die Macht wird von den Eliten stetig weitervererbt, sodass es wenig Chancen gibt, in deren Machtzirkel vorzudringen.

Ist es nicht immer so, dass der Stärkere siegt, und das, was man in der Tierwelt erlebt, ist bei den Menschen nichts anderes?

Dass diese Sätze nicht beliebt sind, weil sich niemand als Verlierer einreihen und lieber seine kleinen Machtgewinne feiern möchte, ist doch nur menschlich normal.

Deshalb ist es auch nicht sinnvoll, Menschen daran zu erinnern, denn die düstere, für die meisten allgemeingültige und schwer veränderbare Realität passt nicht in die ach so positive Weltanschauung der meisten Menschen, und die dient natürlich ausschließlich dem eigenen Schutz.

Ich setze meinen Punkt trotzdem.

Wohl wissend, dass die Wahrheit nicht gehört werden will, weil sich die meisten Menschen noch der naiven Illusion hingeben, doch noch den nächsten Schritt zu mehr Macht zu gehen.

Das ist ja auch nicht zu kritisieren, weil der Mensch immer nach Höherem strebt, und das ist es ja, was die Evolution vorgab/vorgibt; ändert aber nichts am System. 

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