taugenichts bleibe in meiner nähe ich habe jetzt zeit für dich. endlich jetzt.
erzähle vom leichtsinn, tiefsinn, abenteuer, erzähle mir einfach von dir.
vielleicht wandere ich dann ein stückchen mit dir mit.
deine poesie geht ohne schuhe, barfuß bist du unterwegs, gelegentlich.
die wirklichkeit sieht anders aus, sagst du. so steht es in deinen gedichten, die sich zu deinem sein verdichten.
füllt ihr nur eure notizbücher, der freie wandersmann liest das nicht.
du fandest nicht nur gunst, lerchen und nachtigallen auf deinem weg, so sagst du mir.
murmelnde bäche und die klappernden mühlen; aber auch staub und langer regen kamen dir entgegen.
du seist wie ein till eulenspiegel gewesen so leicht und versuchtest der kugel des barons auszuweichen und du wolltest auch nicht mit den anderen wandern, mit diesen minnesängern der eigenen eitelkeit.
sie sind auch nicht so wie sie scheinen, er habe sie nicht in seinen gedichten erwähnt, denn meistens waren es vagabunden die dann verschwanden um wieder da zu sein; ihm seinen job zu nehmen.
basta, morgen ist noch weit und wo ich abends bin, geht dich nichts an, so sagt er mir.
man wird bedächtiger, ruhiger, besonnener in all den jahren der wanderschaft. jugend ist nicht feige und das alter schweigt gerne.
so schaut er in seine sterne, ich mag ihn selbst wenn er gelegentlich irrt sehr gerne; den taugenichts.
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