entspricht die selbstreflexion und das erden auf gemeinsame werte aller menschen nicht (mehr) dem zeitgeist, der uns doch so wichtig scheint, viel wichtiger als das gemeinsame miteinander?
sie reflektieren nicht mehr die sogenannten eliten unserer zeit? weil sie nicht dazu gezwungen werden? gipfelt ihr anliegen in der überschätzung eigen erstellter werte um den gewinn möglichst zentraler bzw. globaler macht?
werden in selbstgefälliger eitelkeit kritische meinungen weggewischt und diejenigen die sie äußern gebrandmarkt medial entmachtet und populistisch in die niederungen verleumderischer anklage verbracht, die dem eigenen machtgehabe nützt?
sind unrechtsgedanken hier weitgehend unbekannt und werden lächelnd als schwäche ausgelegt? siegt der eigene wille über gesetz und ordnung, die es doch nur von denen zu beachten gilt, die nicht dem erlauchten kreis der selbstverliebten mehrmenschen angehören?
fühlt man sich als mehrmensch; überlegen; den anderen überlegen, die nicht wissen wie man übertriebene vorteilsnahme professionell so ausnutzt, dass man von diesem so erworbenen "reichtum" so wenig wie möglich teilen muss?
ist, wer andere zwecks eigennutz übervorteilt der held und wird sogar über seine lebenszeit hinaus verehrt? wird er hofiert um eigene vorteile zu generieren und gibt so das vorbild für die jugend ab ähnliches zu erreichen, ergo ist diese wertegesellschaft nur darauf ausgerichtet eine zwei gar drei klassengesellschaft herzustellen? wie eitel ist eitel genug?
herzlichen glückwunsch. irgendwann liegt jeder einmal krank auf der couch. krank, vielleicht sogar sehr schwer krank und benötigt hilfe.
ihr/wir werdet sie bekommen eure professionelle hilfe, die ihr euch mit meist unlauter durchgesetzten, daher falschen werten erkauft? doch; welche anteilnahme wird "euch" dann von denen die ihr verachtend negiert habt entgegen gebracht werden? von denjenigen die unmittelbar von eurer übertriebenen gier betroffen sind; erwartet ihr dann sympathische anteilnahme? wo führt das hin? oder pflegt ab sofort der mehrmensch den mehrmensch?
kann man empathie erkaufen; den tod vermeiden? lebt man ewig?
wie "naiv" sind die kritiker dieser großmannssucht eigentlich, so sie sich doch weiter tapfer für das allgemeinwohl einsetzen?
wie naiv sind die mehrmenschen die nicht erkennen, das die sogenannten von ihnen ausgebeuteten "schwachen" zu ihnen kommen werden; um sich ihren anteil am leben von denen zu holen, die im überfluss falscher lebensanalyse die zeichen der zeit nicht verstehen? der zeitgeist der "armen" erwartet sie? oder will man tatsächlich den großteil der menschen bestechen? wer sticht wen und wie?
doch; liegen nicht die friedhöfe voll von selbstsüchtigen sogenannten mehrmenschen? konnten sie sich vom tod freikaufen?
mehrmensch/weshalb?
ps: der klassenkampf als beispiel gesellschaftlicher unvernunft. ein problem, dass der (mehr)mensch nicht lösen wird? dazu ist er schlicht nicht gemacht!
08 November 2017
07 November 2017
vorsorge/vor sorge
vor sorge; vorsorge? sind wir zum uns sorgen auf der welt? wer sich sorgt, braucht vorsorge? wer nicht, nicht? wer nicht auch? wer entscheidet das?
alle rufen hier. kardiologen, urologen, gynäkologen, gastroendologen, proktologen, orthopäden, internisten, hno und kinderarzt; radiologen, virologen, jeder macht was er nur kann und wir schaffen uns termine ran.
"wer vorsorgt, lebt länger!"
also sorgen wir vor. jährlich. untersuchen. lassen untersuchen; vom kopf bis zum mutterkuchen.
und es wird gefunden. immer irgendetwas. manchmal finden sie nichts. selten. also haben wir angst, was das wohl sei? spezialisten behandeln uns, die nur das wohl des patienten im blick haben; und ihren geldbeutel.
niemand stirbt, so er vorgesorgt hat. das bisschen zeit, für die paar ärzte, die nie zeit habe, nehmen wir uns. auch wenn wir nichts feststellen, die wir doch in unserem körper wohnen. aber....es könnte ja was sein!!
angst haben wir, das wir zu früh sterben; oder früher; weil wir ja so wichtig sind.
manche menschen sterben nie; ihr schicksal ist die leise ironie, denn der tod ist fatalist, weil das seine aufgabe ist.
wenn man schmerzen hat ist es zu spät und
so lassen wir jeden an unseren körper ran und hoffen das der das dann auch kann! alles steril, da ist nichts zuviel. was früh entdeckt wird; bricht nicht aus.
röntgenstrahlen und ct, narkose für die spiegelung, für den darm und für den magen, all das wollen wir sehr gerne ertragen und wachen wir mal nicht mehr auf; entschuldigt sich der oberarzt und spricht zum pathologen:
"das kann ich nun auch nicht gebrauchen; komm wir gehen eine rauchen!"
p.s. vorsorge, vor sorge. der trieb nach leben schließt auch den autor diesen textes nicht aus. die balance erscheint wichtig. das profitieren von der angst des menschen steht zur diskussion!
alle rufen hier. kardiologen, urologen, gynäkologen, gastroendologen, proktologen, orthopäden, internisten, hno und kinderarzt; radiologen, virologen, jeder macht was er nur kann und wir schaffen uns termine ran.
"wer vorsorgt, lebt länger!"
also sorgen wir vor. jährlich. untersuchen. lassen untersuchen; vom kopf bis zum mutterkuchen.
und es wird gefunden. immer irgendetwas. manchmal finden sie nichts. selten. also haben wir angst, was das wohl sei? spezialisten behandeln uns, die nur das wohl des patienten im blick haben; und ihren geldbeutel.
niemand stirbt, so er vorgesorgt hat. das bisschen zeit, für die paar ärzte, die nie zeit habe, nehmen wir uns. auch wenn wir nichts feststellen, die wir doch in unserem körper wohnen. aber....es könnte ja was sein!!
angst haben wir, das wir zu früh sterben; oder früher; weil wir ja so wichtig sind.
manche menschen sterben nie; ihr schicksal ist die leise ironie, denn der tod ist fatalist, weil das seine aufgabe ist.
wenn man schmerzen hat ist es zu spät und
so lassen wir jeden an unseren körper ran und hoffen das der das dann auch kann! alles steril, da ist nichts zuviel. was früh entdeckt wird; bricht nicht aus.
röntgenstrahlen und ct, narkose für die spiegelung, für den darm und für den magen, all das wollen wir sehr gerne ertragen und wachen wir mal nicht mehr auf; entschuldigt sich der oberarzt und spricht zum pathologen:
"das kann ich nun auch nicht gebrauchen; komm wir gehen eine rauchen!"
p.s. vorsorge, vor sorge. der trieb nach leben schließt auch den autor diesen textes nicht aus. die balance erscheint wichtig. das profitieren von der angst des menschen steht zur diskussion!
so ist also der tod für uns ein nichts. solange wir da sind, ist er nicht da, und wenn er da ist, sind wir nicht mehr da. folglich betrifft er weder die lebendigen noch die gestorbenen.
epikur von samos
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