glaube ich meinen gedanken? glaube ich dem was in mich einfließt? willkürlich? gedanken die ohne mein zutun in meinen kopf einfliessen, pausenlos? ohnmächtig schaue ich zu oder versuche sie zu bändigen? wir betrauen unsere gedanken unser gehirn zu besetzen?
nehmen sie als gegeben hin? wähnen sie als eigenes konstrukt? aus mir/uns kommend, entstanden? für meinen körper und dessen wohlbefinden erstellt? wer stellt seine gedanken ab, um selbst zu entscheiden? wer kann das?
sie fließen ständig, sooft, dass man das kontrollieren kann? hinnehmen muss? den eigenen gedankenfluss als aktivitätsmuster, als flüchtigen zustand, als fremdes netzwerk in uns, was wir zu akzeptieren haben?
können wir unsere neuronalen kunstgeflechte in ein für uns günstiges licht setzen um unsere eitelkeit zu verbessern, weil wir glauben wollen, dass die entwicklung dieser gedanken von uns angestoßen wurde? auch im traum?
sind gedanken an die materie gekoppelt? nach dem tod hat man keine gedanken mehr? setzen wir unsere neuroplastizität richtig ein? wird sie uns vorgegeben? wer beherrscht uns, unsere gedanken und somit unser leben? ist unsere gesamte körperchemie abhängig von guten, schlechten gedanken, auch wenn sie einfach nur auftauchen, ganz ohne uns?
gedanken wegschieben? wer kann das? müssen wir diese gedanken zulassen? welche botenstoffe werde bei welchem gedankengang ausgestoßen? gedanken bewirken veränderungen in uns? flüchtige zustände die kommen und gehen bewirken veränderungen in uns?
bringt mir die placebos die das gehirn täuschen, damit ich mich wieder sicher fühlen kann? oder ist das eine illusion?