25 Dezember 2015
domino/steine
die reihen von dominosteinen, warten! aufgereiht nur zu einem zweck. viele steine, da gibt es keinen test. der anstoß bewirkt die kettenreaktion, die uns erstaunen lässt.
23 Dezember 2015
augen/auf
augen auf; das hier ist unser leben nur du kannst es bewegen, wenn du gibst, wenn du liebst, wie weit kann liebe tragen, das herz wird lauter schlagen, wenn du gibst, wenn du liebst.
muttersprache: sarah connor
muttersprache: sarah connor
16 Dezember 2015
einatmen/ausatmen
wir sollten luft kaufen; bunkern, für schlechte zeiten. auf flaschen gezogene frische luft, versetzt mit lebensduft. die chinesen sind hier wieder die ersten gewesen. flasche auf und frische luft. dollars kosten die flaschen, denn sie kommen aus kanada, dort gibt es noch frische luft.
einatmen, ausatmen, selbstständig.
einatmen, ausatmen, selbstständig.
multi/tasking
sei besser als andere, mache schnell vieles besser; alles gut! das macht selbstbewusst, so wie die coole zigarette an der bar der disko unserer jugend. so wird fast minütlich das smartphone angeschaut, als zigarette dieser zeit. mails, whattsapp, sms, twitter, facebook gecheckt; daumenschnell, fast gleichzeitig.
wenn sich das smartphone meldet unerbrechen wir unsere tätigkeit, der wir doch konzentriert nachgehen wollten und zwar sofort.
wir belohnen uns durch unaufmerksame aufmerksamkeit. das was wir eigentlich tun wollten bleibt unaufmerksam zurück, wird ins nachher verschoben, die nachrichten und die neu(e)gier darauf bricht unsere priorität.
schon stehen wir in unserem medialen licht, sind anerkannt, was uns schmeichelt, sind stolz und stets innerlich auf dem sprung. wir reagieren auf die angebote anderer, warenangebote, vermeintliche freundschaftsangebote und sind medial achtsamer. der blick auf das smartphone kaschiert oft unsere unsicherheit im gesellschaftlichen umgang? wir liken hier bewerten da, stellen uns; etwas dar. wir fluten unseren geist; öffentlich. doch diese anforderung darf uns nicht überfordern, das ist uncool.
so zerstreuen wir uns und zerstören die verantwortung für das zuvor begonnene.
die kontrolle über das wesentliche flieht, anderes wird wichtiger und unsere achtsamkeit abgelenkt, autos rasen ineinander, weil wichtiges nicht wichtig scheint.
ist effektivität nicht eher gewährleistet, wenn wir uns zeitnehmend und ablenkungsfrei nur mit einer sache beschäftigen? wie cool ist das denn?
wenn sich das smartphone meldet unerbrechen wir unsere tätigkeit, der wir doch konzentriert nachgehen wollten und zwar sofort.
wir belohnen uns durch unaufmerksame aufmerksamkeit. das was wir eigentlich tun wollten bleibt unaufmerksam zurück, wird ins nachher verschoben, die nachrichten und die neu(e)gier darauf bricht unsere priorität.
schon stehen wir in unserem medialen licht, sind anerkannt, was uns schmeichelt, sind stolz und stets innerlich auf dem sprung. wir reagieren auf die angebote anderer, warenangebote, vermeintliche freundschaftsangebote und sind medial achtsamer. der blick auf das smartphone kaschiert oft unsere unsicherheit im gesellschaftlichen umgang? wir liken hier bewerten da, stellen uns; etwas dar. wir fluten unseren geist; öffentlich. doch diese anforderung darf uns nicht überfordern, das ist uncool.
so zerstreuen wir uns und zerstören die verantwortung für das zuvor begonnene.
die kontrolle über das wesentliche flieht, anderes wird wichtiger und unsere achtsamkeit abgelenkt, autos rasen ineinander, weil wichtiges nicht wichtig scheint.
ist effektivität nicht eher gewährleistet, wenn wir uns zeitnehmend und ablenkungsfrei nur mit einer sache beschäftigen? wie cool ist das denn?
08 Dezember 2015
a/b/c
wer a sagt muss auch b sagen? reicht nicht auch a? muss jeder, der kritisch hinterfragt b gar c nennen, kennen? soll man schweigen, oder doch das als falsch erkannte hinterfragen; a sagen einfach so, obwohl keine persönliche lösung bereitgestellt werden kann? kann man dadurch auf die kreativität anderer hoffend und sich zurücknehmend probleme lösen, oder soll sich der, der b nicht kennt bei a schon schämen?
p.s. ist es so schlimm wenn man sich mit a schon irrt?
p.s. ist es so schlimm wenn man sich mit a schon irrt?
07 Dezember 2015
undefinierte/menschlichkeit
ich, du, besonders ich, wir, können herumeiern, ob der richtigen einstellung von mensch zu mensch. ja wir können es lange tun, die eigene meinung suchen, mit menschen besprechen, ändern, wieder ändern, akzeptieren, uns verlieren, das alles können wir, weil wir menschen sind. weil wir menschlich sind, weil wir ambivalent sind, uns auseinandersetzen mit den problemen die uns aufgegeben werden, dessen lösung wir innerlich suchen, zu finden suchen. wir dürfen das auch, weil wir doch nicht wissen, wie wir mit neuem umgehen wollen, sollen.
sicher, es gibt sie diejenigen, die die lösung kennen, sich stets sicher sind; nicht schwanken und immer das richtige tun. vor ihnen ist man nicht immun, weil sich gesprochenes wort auch dann in die gedanken brennt, wenn man in die falsche richtung rennt; denkt.
so ändere ich mich schlicht und bin nun dazu bereit, mir zeit zu nehmen; einfach nur für menschlichkeit.
p.s. charakterbildende schritte sind oft klein, doch oft auch zielführend, weil nachdenken zeit braucht?
sicher, es gibt sie diejenigen, die die lösung kennen, sich stets sicher sind; nicht schwanken und immer das richtige tun. vor ihnen ist man nicht immun, weil sich gesprochenes wort auch dann in die gedanken brennt, wenn man in die falsche richtung rennt; denkt.
so ändere ich mich schlicht und bin nun dazu bereit, mir zeit zu nehmen; einfach nur für menschlichkeit.
p.s. charakterbildende schritte sind oft klein, doch oft auch zielführend, weil nachdenken zeit braucht?
28 November 2015
unbestritten/nachtschicht
zwei autos im umkreis von 30 kilometern; nachtschicht. zwei einsame polizeiautos; vier menschen bewachen die region; sie strengen sich an; unbestritten!
wahl egal
wer durch den wald geht und über dem herbstlaub ausgleitend den freien fall übt, dem sei geraten vorher sein testament zu machen, denn er könnte sich den hals brechen.
nun wäre die möglichkeit vorhanden, ob des nahenden todes den wald zu meiden, sich der natur zu entziehen, oder den vorsichtigen schritt zu wählen. mit dieser wahl beschäftigt sich nur der, der trotz der gefahr todesmutig den wald begehen möchte und sei es im winter, in dem noch andere üble gefahren warten.
es liegt einzig an dem protagonisten, dem waldgänger, wie er sich entscheiden will, ob er zu entscheiden bereit ist, oder nicht. er geht, oder nicht; es geht, oder geht nicht.
dem wald ist das egal, dem laub, dem herbst, dem schritt, der natur, dem winter, der gefahr, der möglichkeit, der vorsicht, dem tod, dem hals nicht, vielleicht. es ist sogar der wahl egal.
nun wäre die möglichkeit vorhanden, ob des nahenden todes den wald zu meiden, sich der natur zu entziehen, oder den vorsichtigen schritt zu wählen. mit dieser wahl beschäftigt sich nur der, der trotz der gefahr todesmutig den wald begehen möchte und sei es im winter, in dem noch andere üble gefahren warten.
es liegt einzig an dem protagonisten, dem waldgänger, wie er sich entscheiden will, ob er zu entscheiden bereit ist, oder nicht. er geht, oder nicht; es geht, oder geht nicht.
dem wald ist das egal, dem laub, dem herbst, dem schritt, der natur, dem winter, der gefahr, der möglichkeit, der vorsicht, dem tod, dem hals nicht, vielleicht. es ist sogar der wahl egal.
25 November 2015
geschäft/flucht
der bürger zahlt für die flüchtlinge und finanziert anderen ein lukratives geschäft. zugleich arbeiten nichtregierungsorganisatoren (ngo) wie pro/asyl, medici etc. an der entstaatlichung und europäisierung.
die wohlfahrtsverbände sind erfolgreich darin, krisenphänomene erst zu erfinden, um dann die leistung zu ihrer lösung anzubieten.
quelle:
http://www.geolitico.de/2015/11/24/das-dicke-geschaeft-mit-der-flucht/
die wohlfahrtsverbände sind erfolgreich darin, krisenphänomene erst zu erfinden, um dann die leistung zu ihrer lösung anzubieten.
quelle:
http://www.geolitico.de/2015/11/24/das-dicke-geschaeft-mit-der-flucht/
24 November 2015
an/herrn X
sehr geehrter herr X
glauben sie mir, sie sind nicht der letzte mensch. noch nicht. sie tun alles dafür, dass die menschheit überlebt? denken über ressourcen nach und bleiben im kopf wach? hört sich wie musik an und ist doch krach. sie herr X glauben doch nicht entfernt, dass sie etwas ausrichten, dass sie gehör finden, dass ihre schlichte gereiztheit den weg zur klarheit bahnt!
herr X, vielleicht überschätzen sie mich; das gehört sich nicht. herr Y und herr Z stören sich an ihnen, gleiten auf ganz anderen schienen und bemerken sie nur ungenau; herr X, das liegt an ihrer frau!
herr X, vielleicht überschätzen sie mich; das gehört sich nicht. herr Y und herr Z stören sich an ihnen, gleiten auf ganz anderen schienen und bemerken sie nur ungenau; herr X, das liegt an ihrer frau!
22 November 2015
illusion
er wollte, dass alle, jedes tier, jedes insekt, jede schnecke auf dem gartenpfad, mädchen mit gebräunten schultern, flugzeuge, die in der luft aufblitzten, alle miteinander mit ihrer geschäftigkeit aufhörten und endlich in die harmonie fänden, auf die er ein recht hatte.
quelle: james salter "in der wand".
quelle: james salter "in der wand".
18 November 2015
17 November 2015
natürlich.......
natürlich haben die anschläge von paris etwas mit der verfolgung der flüchtenden menschen in ihrem heimatland und der flucht nach europa zu tun, doch die politiker und die mainstreammedien meinen, da müsse man sauber trennen und sorgfältiger differenzieren!
blödsinn!
natürlich haben es diese terroristen nicht besonders schwer nach europa zu kommen, so die grenzen nicht kontrolliert werden.
natürlich wurden die strukturen der terroristischen gruppierungen nicht rechtzeitig bekämpft, weil die gefahr die davon ausging bagatellisiert wurde, weil man sich nicht betroffen fühlte, weil weitsichtige politik der vergangenheit anzugehören scheint.
natürlich gibt es kaum zu lösende probleme, bei der einwanderung von millionen menschen die anders denken, die gelernt haben sich durch den krieg zu kämpfen und schon deshalb schwierigkeiten bei der integration haben werden, weil sie dieses erleben erst einmal verarbeiten müssen, wenn sie es denn irgendwann können.
natürlich lassen sie diese erlebnisse nicht in ihrem heimatland, oder geben ihre probleme an europas grenzen ab.
natürlich schleppen sie kriegserlebnisse und traumata mit sich. natürlich sind die deutschen und europäischen gesetze, regeln und werte dann zweitrangig.
natürlich gibt es flüchtende die sich als kriegsverfolgte syrer ausgeben und die pässe wegschmeissen.
natürlich ist die deutsche polizei schon mit dem management der ankommenden flüchtlinge in deren unterkünften und mit deren verteilungskämpfen überfordert, geschweige denn, dass überfälle, diebstähle und andere straftaten verfolgt werden könnten, weil einfach das personal fehlt.
natürlich ist der überwiegende teil der flüchtenden nicht gewaltbereit, so sie doch der gewalt zu entfliehen suchen.
natürlich wird über private aussagen von polizisten bekannt, dass sie vom dienstherren zum stillschweigen verpflichtet werden, wenn es um straftaten von asylanten geht.
natürlich ist deutschland keine insel und die sicherheitskräfte nicht besser geschult als die franzosen, die deutlich mehr in ihre sicherheit investieren als es die deutschen politiker in ihrer naivität für erforderlich halten.
natürlich kann man gewaltbereiten terroristen nicht mit naivität begegnen.
natürlich muss man irgendwann zur kenntnis nehmen, dass europas länder aus unterschiedlichen gründen in der flüchtlingsfrage anders denken und keine flüchtenden aufnehmen möchten, daraus entsprechende schlüsse ziehen und weiter daraufhin zu arbeiten, dass sich solidarität um die aufnahme von flüchtenden einstellt. natürlich braucht man aber auch einen plan b.
natürlich kann man medien über programmdirektoren anweisen den bürger zu manipulieren um berechtigte verunsicherung zu unterminieren und um von eigener unfähigkeit abzulenken. natürlich kann man versuchen dieses spiel lange zu spielen und darauf hoffen, dass der bürger dann mangels alternative wieder denselben wahnsinn wählt.
natürlich wird mancher bürger wütender, je mehr man ihn verarscht.
natürlich kann man zahlen der ankommenden flüchtlinge schönen. natürlich kann man sagen, dass zäune nicht helfen eine registrierte ordentliche einwanderung der wirklich bedürftigen zu gewährleisten.
natürlich kann man wegsehen wenn medien sich nicht mehr voneinander unterscheiden und sich zur mediendiktatur zusammenschließen um kritische menschen mundtot zu machen.
natürlich gibt es fordernde asylanten, die sich nicht an recht und gesetz und an die europa üblichen regeln halten, weil sie merken, dass sie nicht zur rechenschaft gezogen werden.
natürlich gibt es junge von deren familien gesponserten afrikaner, die nicht verfolgt, registriert sind und deren einziges ziel ist entweder ein besseres leben auch für die nachkommenden familien zu ermöglichen, oder zumindest, sei es durch ausnutzen der sozialsysteme des rechtsstaats ein besseres leben zu führen als in der heimat.
natürlich lassen sich millionen menschen die erst jahrelang deutsch lernen müssen nicht problemlos in eine neue welt integrieren und natürlich wollen das viele auch nicht.
natürlich haben sich viele flüchtende die aufnahme und das asylverfahren anders vorgestellt und geben ihrer ansteigenden wut über die dilettantische bürokratische abwicklung ausdruck, indem sie den frust mit gewalt gegen dritte abbauen, oder indem sie schlicht dahin gehen, wo sie hinwollen, unabhängig davon, was die überforderten behörden wollen, oder nicht.
natürlich müssen und können wir nicht den terrorismus von den flüchtenden entkoppeln, so doch der terror dafür ursächlich ist.
natürlich müssen wir uns mehr wehren, notfalls auch militant und im denken umstellen, wenn wir angegriffen werden. natürlich heißt das auch von unseren werten ein stück weit abrücken um die wesentlichen werte zu schützen. natürlich zwingen uns die terrorbanden dazu. natürlich müssten wir schneller handeln.
natürlich denkt der europäer in seiner bisherigen wohlfühloase noch anders, weil er den ernst der lage nur langsam erkennt und sich nicht in seiner freiheit beschneiden lassen will, gängeln lassen möchte. natürlich wird sich das ändern müssen. natürlich wird bagatellisiert und panik gleichermaßen verbreitet.
natürlich ist die besonnene mitte der richtige weg. natürlich hat darüber jeder seine eigene meinung.
natürlich muss schnellstens was passieren, damit das so bleibt.
natürlich ist es nicht so, dass wer gegen die attentate von paris ist, nicht gegen die unbegrenzte unregistrierte zuwanderung sein kann. natürlich gibt es auch grau, das sollten die weißseher genauso erkennen wie die schwarzseher.
natürlich muss man das alles nicht glauben, kann sich weigern das problem kritisch anzugehen, zu hinterfragen, oder dem christlichen sozial und-solidaritätsgedanken nachhängen.
die islamischen terroristen werden es uns danken, weil sie dann ihr religiöses weltbild gegen das weltbild anderer religionen zu verteidigen suchen werden und man ihnen so in die karten spielt, obwohl sie nichts mit dem islamischen glauben gemein haben.
natürlich müssen wir hilfsbedürftigen menschen im rahmen unserer möglichkeiten helfen.
natürlich müssen die sicherheitskräfte des landes den bürger in größerem rahmen schützen und natürlich muss man prioritäten bei der verhältnismäßigkeit setzen.
natürlich darf auch darüber nachgedacht werden, ob deutschland im rahmen der französischen hilfe unter der legitimation einer entsprechenden eu-resolution soldaten in den krieg nach syrien schickt; während hier die syrischen männer und familien integriert werden.
in wieweit integriert dann der deutsche staat unsere kinder in einen nicht zu berechnenden krieg?
natürlich ist es schlimm wenn man in unserer wertegemeinschaft aufgewachsen ist, diesen text zu veröffentlichen, gegen diesen strom zu schwimmen, klartext zu schreiben, angefeindet zu werden und mit rechtsradikalen strukturen verbunden zu werden.
natürlich gibt es einen schreiber und einen leser; vermutlich wird missverstanden werden, absichtlich missverstanden werden wollen, eines scheint jedoch sicher,
das alles interessiert die attentäter und mörder dieser zeit einen dreck.
ps: wenn ich das lese, so erkenne ich, dass dieser textbeitrag aus dem wertegerüst besteht, das mir seid meiner kindheit mitgegeben wurde. eigene erfahrungen begründen den text. gedanken zischen hin und her. da sich werte ändern, menschen ändern und werte nur solange standhalten wie es die gesellschaft zulässt überlasse ich diese gedanken denjenigen, die damit etwas anfangen können. den anderen auch.
blödsinn!
natürlich fliehen die menschen vor den terroristen, die ihre aggression und menschenverachtung nun auch nach paris und somit in unsere wertegemeinschaft tragen. weshalb sind sie denn sonst da?
natürlich wurden die strukturen der terroristischen gruppierungen nicht rechtzeitig bekämpft, weil die gefahr die davon ausging bagatellisiert wurde, weil man sich nicht betroffen fühlte, weil weitsichtige politik der vergangenheit anzugehören scheint.
natürlich gibt es kaum zu lösende probleme, bei der einwanderung von millionen menschen die anders denken, die gelernt haben sich durch den krieg zu kämpfen und schon deshalb schwierigkeiten bei der integration haben werden, weil sie dieses erleben erst einmal verarbeiten müssen, wenn sie es denn irgendwann können.
natürlich lassen sie diese erlebnisse nicht in ihrem heimatland, oder geben ihre probleme an europas grenzen ab.
natürlich schleppen sie kriegserlebnisse und traumata mit sich. natürlich sind die deutschen und europäischen gesetze, regeln und werte dann zweitrangig.
natürlich gibt es flüchtende die sich als kriegsverfolgte syrer ausgeben und die pässe wegschmeissen.
natürlich ist die deutsche polizei schon mit dem management der ankommenden flüchtlinge in deren unterkünften und mit deren verteilungskämpfen überfordert, geschweige denn, dass überfälle, diebstähle und andere straftaten verfolgt werden könnten, weil einfach das personal fehlt.
natürlich ist der überwiegende teil der flüchtenden nicht gewaltbereit, so sie doch der gewalt zu entfliehen suchen.
natürlich wird über private aussagen von polizisten bekannt, dass sie vom dienstherren zum stillschweigen verpflichtet werden, wenn es um straftaten von asylanten geht.
natürlich ist deutschland keine insel und die sicherheitskräfte nicht besser geschult als die franzosen, die deutlich mehr in ihre sicherheit investieren als es die deutschen politiker in ihrer naivität für erforderlich halten.
natürlich kann man gewaltbereiten terroristen nicht mit naivität begegnen.
natürlich muss man irgendwann zur kenntnis nehmen, dass europas länder aus unterschiedlichen gründen in der flüchtlingsfrage anders denken und keine flüchtenden aufnehmen möchten, daraus entsprechende schlüsse ziehen und weiter daraufhin zu arbeiten, dass sich solidarität um die aufnahme von flüchtenden einstellt. natürlich braucht man aber auch einen plan b.
natürlich kann man medien über programmdirektoren anweisen den bürger zu manipulieren um berechtigte verunsicherung zu unterminieren und um von eigener unfähigkeit abzulenken. natürlich kann man versuchen dieses spiel lange zu spielen und darauf hoffen, dass der bürger dann mangels alternative wieder denselben wahnsinn wählt.
natürlich wird mancher bürger wütender, je mehr man ihn verarscht.
natürlich kann man zahlen der ankommenden flüchtlinge schönen. natürlich kann man sagen, dass zäune nicht helfen eine registrierte ordentliche einwanderung der wirklich bedürftigen zu gewährleisten.
natürlich kann man wegsehen wenn medien sich nicht mehr voneinander unterscheiden und sich zur mediendiktatur zusammenschließen um kritische menschen mundtot zu machen.
natürlich gibt es fordernde asylanten, die sich nicht an recht und gesetz und an die europa üblichen regeln halten, weil sie merken, dass sie nicht zur rechenschaft gezogen werden.
natürlich gibt es junge von deren familien gesponserten afrikaner, die nicht verfolgt, registriert sind und deren einziges ziel ist entweder ein besseres leben auch für die nachkommenden familien zu ermöglichen, oder zumindest, sei es durch ausnutzen der sozialsysteme des rechtsstaats ein besseres leben zu führen als in der heimat.
natürlich wird deutschland finanziell überfordert, auch dann wenn teile der großspurigen deutschen sich noch in ihrer dummen eitelkeit gekitzelt fühlen und der wir-schaffen-das-manie nachhängen und glauben, dass das alles nicht zu lasten von späteren generationen geht. natürlich scheint "nach mir die sintflut", das credo der verantwortlichen politiker zu sein!
natürlich lassen sich millionen menschen die erst jahrelang deutsch lernen müssen nicht problemlos in eine neue welt integrieren und natürlich wollen das viele auch nicht.
natürlich haben sich viele flüchtende die aufnahme und das asylverfahren anders vorgestellt und geben ihrer ansteigenden wut über die dilettantische bürokratische abwicklung ausdruck, indem sie den frust mit gewalt gegen dritte abbauen, oder indem sie schlicht dahin gehen, wo sie hinwollen, unabhängig davon, was die überforderten behörden wollen, oder nicht.
natürlich müssen und können wir nicht den terrorismus von den flüchtenden entkoppeln, so doch der terror dafür ursächlich ist.
natürlich müssen wir uns mehr wehren, notfalls auch militant und im denken umstellen, wenn wir angegriffen werden. natürlich heißt das auch von unseren werten ein stück weit abrücken um die wesentlichen werte zu schützen. natürlich zwingen uns die terrorbanden dazu. natürlich müssten wir schneller handeln.
natürlich denkt der europäer in seiner bisherigen wohlfühloase noch anders, weil er den ernst der lage nur langsam erkennt und sich nicht in seiner freiheit beschneiden lassen will, gängeln lassen möchte. natürlich wird sich das ändern müssen. natürlich wird bagatellisiert und panik gleichermaßen verbreitet.
natürlich ist die besonnene mitte der richtige weg. natürlich hat darüber jeder seine eigene meinung.
natürlich ist es nicht so, dass wer gegen die attentate von paris ist, nicht gegen die unbegrenzte unregistrierte zuwanderung sein kann. natürlich gibt es auch grau, das sollten die weißseher genauso erkennen wie die schwarzseher.
natürlich muss man das alles nicht glauben, kann sich weigern das problem kritisch anzugehen, zu hinterfragen, oder dem christlichen sozial und-solidaritätsgedanken nachhängen.
die islamischen terroristen werden es uns danken, weil sie dann ihr religiöses weltbild gegen das weltbild anderer religionen zu verteidigen suchen werden und man ihnen so in die karten spielt, obwohl sie nichts mit dem islamischen glauben gemein haben.
natürlich müssen wir hilfsbedürftigen menschen im rahmen unserer möglichkeiten helfen.
natürlich müssen die sicherheitskräfte des landes den bürger in größerem rahmen schützen und natürlich muss man prioritäten bei der verhältnismäßigkeit setzen.
natürlich darf auch darüber nachgedacht werden, ob deutschland im rahmen der französischen hilfe unter der legitimation einer entsprechenden eu-resolution soldaten in den krieg nach syrien schickt; während hier die syrischen männer und familien integriert werden.
in wieweit integriert dann der deutsche staat unsere kinder in einen nicht zu berechnenden krieg?
natürlich gibt es einen schreiber und einen leser; vermutlich wird missverstanden werden, absichtlich missverstanden werden wollen, eines scheint jedoch sicher,
das alles interessiert die attentäter und mörder dieser zeit einen dreck.
ps: wenn ich das lese, so erkenne ich, dass dieser textbeitrag aus dem wertegerüst besteht, das mir seid meiner kindheit mitgegeben wurde. eigene erfahrungen begründen den text. gedanken zischen hin und her. da sich werte ändern, menschen ändern und werte nur solange standhalten wie es die gesellschaft zulässt überlasse ich diese gedanken denjenigen, die damit etwas anfangen können. den anderen auch.
16 November 2015
trau/dich
die menschheit stellt für diesen planeten nicht das nonplusultra nach höherem, besseren dar, wie es allgemein geglaubt werden soll; geglaubt wird. man kann den vorhang des verdorbenen, der dekadenz wegziehen wollen, doch just dort scheint diese verdorbenheit am stärksten wahrnehmbar, wo göttlichkeit der prior ist, instrumentalisiert wird. wir täuschen erklärend unser misstrauen; statt es uns bewusst zu machen. widersprich für dich, trau dich, oder irre dich.
13 November 2015
es/geht/nicht/an
es geht nicht an, dass eine hälfte der gesellschaft der anderen hälfte ihren maßstab für hilfsbereitschaft verordnet.
boris palmer oberbürgermeister von tübingen
quelle:
http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/gastbeitrag-von-boris-palmer-sieben-leitlinien-fuer-die-fluechtlingskrise-13902762.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
09 November 2015
deutsche/seele
darf man heute noch sagen, das ist deutsch? etwas sei deutsch? schwarz, rot und gold? wenn man die angst anspricht vielleicht; die angst, typisch deutsch. wie, wer, ist typisch deutsch? deutscher stolz auf deutsche tugenden? der patriot; längst tot?! das deutsche, lebt noch? zuckt noch? wer hilft der deutschen seele bei der suche nach dem verlorenen anspruch an sich selbst, das eigene seelenheil zu finden? dieses seelenheil flieht noch vor historischer last; ob das den deutschen passt?
05 November 2015
deutscher/ akzent
deutschland appelliert an die westliche welt, deren werte und die wertegemeinschaft als solche zu schützen. so erinnert es z.b. tschechien, polen, oder ungarn, länder eben deren bürger nicht so viele flüchtige menschen aufnehmen möchten, gerne an ihre humanitären pflichten, die sie mit dem beitritt zur europäischen union eingegangen sind. hier sind die deutschen stets schnell dabei, als selbsternannte ordnungshüter dieser, ihrer welt. der zeigefinger wird schnell erhoben, ohne lösungen anzubieten; europa soll mit deutschem akzent sprechen, doch europas politiker denken selbstständig, fragen ihre bevölkerung und richten sich sogar nach deren interesse.
die deutsche politik tritt für werte ein, die sie auch von anderen einfordernd immer mehr mit füßen tritt. unter dem motto: "was uns nützt, das machen wir", werden z.b. der türkische präsident hofiert und milliarden versprochen, nur aus angst er würde die bei ihm schutzsuchenden nach deutschland weiterschicken. waffenlieferungen in kriegsgebiete, ständige milliardenhilfen an griechenland das ukraineproblem etc. treiben den menschen in deutschland die sorgenfalten ins gesicht, erzeugen angst, die auch noch als typisch deutsch diffamiert den anwachsenden zorn der bürger befeuert, doch sorgenvolle gedanken vieler werden schnell in die rechte ecke verbracht und geächtet.
die mediale berichterstattung scheint gelinde gesagt unausgewogen, so doch alles was der willkommenspolitik entgegensteht mindestens übertönt wird, ja selbst die deutsche polizei teilt nicht mit, welche probleme in flüchtlingsaufnahmestellen, oder mit flüchtenden im allgemeinen bestehen. es scheint keinerlei probleme zu geben. oder gibt es hier entsprechende anweisungen den deutschen bürger nicht "weiter zu verunsichern"?
talkshows werden initiiert, in denen einseitig die sogenannte willkommenspolitik (wir schaffen das) bedient wird, ja dem bürger gesagt werden soll, was er zu denken hat und vor allem was er nicht zu denken hat.
wer hat je einen "normalen" bürger eingeladen und sich dessen argumente angehört? stattdessen werden ständig längst überholte stereotypen heruntergebetet, als sei der zuseher dieser verblödungsveranstaltungen ein hirnloser analphabet, der des selbständigen denkens nicht fähig ist.
deutschland's politiker scheinen in ihre welt abzugleiten. der menschen bedürfnisse werden nicht in ausreichendem maße berücksichtigt, gar vernachlässigt weil nicht akzeptiert. bürger wirken fassungslos ob der angewandten strategie zumal sie sich nicht wehren können, ohne sofort als aussenseiter angegangen und als rechtsradikal verschrien zu werden. sie fragen sich, was der eid der bundeskanzlerin noch wert ist, indem sie versprach schaden vom deutschen volk und deren bürgern fernzuhalten.
die quittung für diese politik die sich nur danach richtet was nicht mehr zu vermeiden ist wird kommen und das wird "unsere heile welt" verändern.
der deutsche akzent scheint planlos, doch die lösung der angesprochenen mammutaufgabe ist das gebot unserer zeit und die politische kaste versagt, ja scheint nicht zur problemlösung bereit, verstrickt sich in politische scharmützel und verhindert nicht, dass jeden tag weitere zehntausende flüchtlinge nach deutschland kommen.
selbst die aufnahme von kriegsflüchtenden und verfolgten, kann deutschland nicht alleine schaffen. wie soll die hilfe denn aussehen, wenn europa sich weiter sträubt schutzsuchende aufzunehmen.
soll deutschland die sechzig millionen sich auf der flucht befindenden hilfesuchenden alleine beherbergen?
es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass menschen die nachweislich verfolgt werden und denen nach dem leben getrachtet wird jegliche hilfe zusteht, denn humanitäre empathie muss alternativlos bleiben und das folgende "doch" fällt schwer.
"doch" diese aufgabe muss weltweit angegangen werden, auch europa alleine wird das nicht leisten können, selbst dann nicht, wenn es alle europäer wollten.
die deutsche politik tritt für werte ein, die sie auch von anderen einfordernd immer mehr mit füßen tritt. unter dem motto: "was uns nützt, das machen wir", werden z.b. der türkische präsident hofiert und milliarden versprochen, nur aus angst er würde die bei ihm schutzsuchenden nach deutschland weiterschicken. waffenlieferungen in kriegsgebiete, ständige milliardenhilfen an griechenland das ukraineproblem etc. treiben den menschen in deutschland die sorgenfalten ins gesicht, erzeugen angst, die auch noch als typisch deutsch diffamiert den anwachsenden zorn der bürger befeuert, doch sorgenvolle gedanken vieler werden schnell in die rechte ecke verbracht und geächtet.
die mediale berichterstattung scheint gelinde gesagt unausgewogen, so doch alles was der willkommenspolitik entgegensteht mindestens übertönt wird, ja selbst die deutsche polizei teilt nicht mit, welche probleme in flüchtlingsaufnahmestellen, oder mit flüchtenden im allgemeinen bestehen. es scheint keinerlei probleme zu geben. oder gibt es hier entsprechende anweisungen den deutschen bürger nicht "weiter zu verunsichern"?
talkshows werden initiiert, in denen einseitig die sogenannte willkommenspolitik (wir schaffen das) bedient wird, ja dem bürger gesagt werden soll, was er zu denken hat und vor allem was er nicht zu denken hat.
wer hat je einen "normalen" bürger eingeladen und sich dessen argumente angehört? stattdessen werden ständig längst überholte stereotypen heruntergebetet, als sei der zuseher dieser verblödungsveranstaltungen ein hirnloser analphabet, der des selbständigen denkens nicht fähig ist.
deutschland's politiker scheinen in ihre welt abzugleiten. der menschen bedürfnisse werden nicht in ausreichendem maße berücksichtigt, gar vernachlässigt weil nicht akzeptiert. bürger wirken fassungslos ob der angewandten strategie zumal sie sich nicht wehren können, ohne sofort als aussenseiter angegangen und als rechtsradikal verschrien zu werden. sie fragen sich, was der eid der bundeskanzlerin noch wert ist, indem sie versprach schaden vom deutschen volk und deren bürgern fernzuhalten.
die quittung für diese politik die sich nur danach richtet was nicht mehr zu vermeiden ist wird kommen und das wird "unsere heile welt" verändern.
denn deutschland allein kann nicht die probleme des planeten lösen. auch dann nicht, wenn deutsche politiker zum teil ursächlich dafür verantwortung tragen.
solange worte wie flüchtlingsobergrenze und zäune nicht zugelassen werden, schwindet der mut der anders denkenden und sie äußern sich nicht mehr. somit wird das ziel erreicht, den kritischen bürger aus der diskussion zu halten, die wirtschaft pickt sich die zehn prozent der sahnestückchen der flüchtenden für ihre zwecke heraus und die übrigen neunzig prozent der nicht in den arbeitsmarkt vermittelbaren menschen entern unsere sozialsysteme, die über generationen vom kleinen mann bezahlt werden müssen.
solange worte wie flüchtlingsobergrenze und zäune nicht zugelassen werden, schwindet der mut der anders denkenden und sie äußern sich nicht mehr. somit wird das ziel erreicht, den kritischen bürger aus der diskussion zu halten, die wirtschaft pickt sich die zehn prozent der sahnestückchen der flüchtenden für ihre zwecke heraus und die übrigen neunzig prozent der nicht in den arbeitsmarkt vermittelbaren menschen entern unsere sozialsysteme, die über generationen vom kleinen mann bezahlt werden müssen.
der deutsche akzent scheint planlos, doch die lösung der angesprochenen mammutaufgabe ist das gebot unserer zeit und die politische kaste versagt, ja scheint nicht zur problemlösung bereit, verstrickt sich in politische scharmützel und verhindert nicht, dass jeden tag weitere zehntausende flüchtlinge nach deutschland kommen.
selbst die aufnahme von kriegsflüchtenden und verfolgten, kann deutschland nicht alleine schaffen. wie soll die hilfe denn aussehen, wenn europa sich weiter sträubt schutzsuchende aufzunehmen.
soll deutschland die sechzig millionen sich auf der flucht befindenden hilfesuchenden alleine beherbergen?
es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass menschen die nachweislich verfolgt werden und denen nach dem leben getrachtet wird jegliche hilfe zusteht, denn humanitäre empathie muss alternativlos bleiben und das folgende "doch" fällt schwer.
"doch" diese aufgabe muss weltweit angegangen werden, auch europa alleine wird das nicht leisten können, selbst dann nicht, wenn es alle europäer wollten.
21 Oktober 2015
13 Oktober 2015
wert/verkehrt
lasst uns den sturm der freiheit riechen, unter die decke zur liebsten kriechen,
seht den marktplatz dort beim brunnen, wo früher die nomaden, hunnen, ihren großen krieg besungen;
doch damals fehlte schon der wert,
der den kampf zur liebe kehrt.
11 Oktober 2015
rhein/perle
der kran steht auf dem parkplatz vor dem gasthaus. schrill sieht das aus. orange ist die farbe die er trägt. das orange, welches sich absetzt von den gelben blättern, jenen auf dem baum und jenen die den baum verließen, verblasen vom sturm grundiert. schwarze doppelreifen, vierfach, werden sie ihn stützen, den kran, wenn er einem phallus gleich aufgerichtet, den arm schwenkend, durch betonplatten beruhigt, diesem herbststurm trotzt, der um den bagger singt; der die abrissbirne schwingt. gaststätte, jahrzehntelanges wirtshaus; dieser herbst ist dein aus.
07 Oktober 2015
öffentlicher/frieden
wenn man nichts weiß, lebt man besser? wer entscheidet was man wissen darf oder nicht? ob selektierte straftaten verschwiegen werden? zum öffentlichen wohl? öffentlichen frieden? wer definiert öffentlichen frieden? werden die zum öffentlichen frieden verschwiegenen straftaten überhaupt noch verfolgt, oder dient deren nichtverfolgung auch dem öffentlichen frieden?
wer die wahrheit nicht kennt, der ist nur ein dummkopf. wer die wahrheit kennt und sie lüge nennt, ist ein verbrecher.
galileo galilei
wer die wahrheit nicht kennt, der ist nur ein dummkopf. wer die wahrheit kennt und sie lüge nennt, ist ein verbrecher.
galileo galilei
25 September 2015
24 September 2015
teufels/macht
teufel, worin besteht deine macht? mit mir jedenfalls; bist du verkracht. illegal, frontal, generierst, rekrutierst, du deine jünger, schübe von ahnungslosen schleppen regen in diesen schwarzen tag, hin zur nacht. geblendet, verwendet, erschrecken sie nicht, selbst der scheich bewacht dein reich. teufel und deine macht; mich bekommst du nicht; da gebe ich acht.
23 September 2015
trocken/brot
man kann detailversessen diesen kuchen essen; vor lauter zutaten zu suchen, schmeckt man kaum den kuchen, doch nur der süße geschmack ist es der die erinnerung treibt; in erinnerung bleibt; so sieht man diese not; und isst dann trocken brot.
ruhe/form
ruhelos, oder in ruhe los, die komparsen stehen stets; rücken das bedrücken in dein beglücken und umformen deine norm; notfalls in uniform.
22 September 2015
todes/sold..at
traue ihrem sagen nicht; gehe diesen weg nie mehr; sie zahlen dir mit gold, nur deinen todessold(at).
spiel lieber skat soldat
spiel lieber skat soldat
ebook/reader
der kleine junge kam mit dem leeren buch in der hand und sprach: schau, opa dieses buch ist mein lebensbuch, ich bin hier zu besuch und werde es mit meinen erfahrungen, meiner energie füllen und bevor ich sterbe, werde ich es lesen und mir überlegen, ob ich alles richtig gemacht habe.
da kramte der alte mann in der alten truhe; lass mich in ruhe; mein buch ist so schwer ich kann es nicht zum lesen halten, so ist das mit den alten!
da kramte der alte mann in der alten truhe; lass mich in ruhe; mein buch ist so schwer ich kann es nicht zum lesen halten, so ist das mit den alten!
16 September 2015
15 September 2015
zeit/flasche
ich bin zurück; weit der weg, durch dieses tal, nicht an der hand liebender; gipfelberge nie, vorbei an diesem fließenden fluss, zu fuß, immer im, am fluss. barfuß.
horizont, dich konnte ich nicht erreichen, musste des lebens träumen ausweichen, lebensräumen hernach. doch lebensbäume filtern die luft.
diese zeit in der flasche gefangen, die schneller voran trieb; vortrieb du dieb, dem ich nicht folgen konnte, sollte. fließe, von mir aus bleib im fluss; fluss.
ich bin zurück; nun; auf dir hügel; erhöht sehe ich diese flasche in der ferne dieses fließenden seins treiben, verklärter sinn; ich schaue traurig hin.
14 September 2015
13 September 2015
so/wie/du
so fragte der im beruf stehende arbeitnehmer den rentner:
"und was treibst du nun so den ganzen lieben langen tag lang?"
der rentner antwortete:" ich schlafe, träume, wache auf, ziehe mich an, esse, trinke, lese, schreibe, reise, kaufe, verkaufe, laufe, stehe, gehe, sitze, rede, höre zu, bleibe stehen, werde weitergehen, kümmere mich, kümmere mich nicht, genieße deine, meine sicht, kenne dich, den anderen nicht, freue mich, weine, lache, setze mich in die natur, pur, verwende die uhr, oft zeitlos nur, gehe ich barfuß in den regen, halt den sonnenschirm dagegen, suche licht, atme ein, atme aus und sehe uns beim leben zu;
so wie du!"
"und was treibst du nun so den ganzen lieben langen tag lang?"
der rentner antwortete:" ich schlafe, träume, wache auf, ziehe mich an, esse, trinke, lese, schreibe, reise, kaufe, verkaufe, laufe, stehe, gehe, sitze, rede, höre zu, bleibe stehen, werde weitergehen, kümmere mich, kümmere mich nicht, genieße deine, meine sicht, kenne dich, den anderen nicht, freue mich, weine, lache, setze mich in die natur, pur, verwende die uhr, oft zeitlos nur, gehe ich barfuß in den regen, halt den sonnenschirm dagegen, suche licht, atme ein, atme aus und sehe uns beim leben zu;
so wie du!"
11 September 2015
zeit/wandern
noch nie habe ich einen nomaden in eile gesehen. das wandern hält der sturzwelle der zeit die maßeinheit des raumes entgegen.
silvain tesson
07 September 2015
viertel/vor/sieben
pünktlich erschien die pünktlichkeit und sagte nun bin ich bereit, das universum zu beherrschen. und schon fing das elend an, der uhrenmensch als untertan. wer hat der pünktlichkeit erlaubt uns unsere zeit zu klauen uns unser leben zu versauen ? wer ließ es nur zu, dass unsere uhren niemals stehen blieben und wir wie von selbst getrieben, der pünktlichkeit uns so verschrieben; das wir auf der strecke blieben; ich stehe jetzt auf es ist schon viertel vor sieben.
05 September 2015
hugh/glass
erwacht im grab, denn du warst nicht tot. deine freunde ließen dich lebend zurück, von der bärinmutter verwundet stelltest du dich deines schicksals qual. bis fort kiowa war der grand und cheyenne-river dein freund. trapper längst vergangener zeit, du wolltest dich rächen und warst doch nicht dazu bereit.
04 September 2015
stückchen/glück
komm ich sperre ab, die welt aus, bleibe zuhaus. meine burg lässt mich gelassen werden, schaue abends nach den sternen, die laute welt bleibt aussen vor, ich verstecke mich, hinter diesem tor. meine musik legt sich auf meine werte, alles nur von mir bestellt. es ist wie durch den himmel spähen, schweigen wo sonst keine stille ist; möchte die welt sich nicht drehen sehen. es kann alles so leicht sein; ich lehne mich zurück; in mein kleines stückchen glück.
02 September 2015
wie/wenig
diese bierruhe, wie aus deiner schatztruhe, weisheit suggerierendes zuhören, nickendes, widerspruch vermeidendes lächeln, so sitzt du da und schweigst dir zu. ich kann dich nicht einschätzen, denn du sagst nichts. wie wenig du doch benötigst, um interessant zu sein.
01 September 2015
aus/schalten
ich lege diese und andere zeitungen weg. kaufe keine mehr. drücke den ausschalter am bildschirm, auch die birne des routers erlischt und ich ordne die gedanken, spähe nach dem was mir wichtig ist, verhindere einfach deren list und mache was ich will. so steht ihre welt ein bisschen still, um mir die zeit zu geben; für mein eigenes leben.
31 August 2015
flüsternder/götz
die flüsternde macht generiert den feind. pass auf mein freund, wie sie lüstern flüsternd sich die gebleachten zähne blecken, dich verkaufen, deinen namen verdrecken; die sollen mich am.......
so werde ich nun singen; es lebe götz von berlichingen.
so werde ich nun singen; es lebe götz von berlichingen.
25 August 2015
wald/läufer
waldläufer, sie wollen, können dich nicht sehen, verstehen. du bist suspekt, in deiner freien natur, so pur. sie wollen hassen; können dich nicht fassen; armselig, sagen sie zu dir, beschreiben ihr papier mit eigener gier, nein dieses auto gehört nicht dir. sie werden neugierig warten, waldläufer, doch du klingelst nicht an ihrem haus, stehst nicht in ihrem garten. so wechseln sie ihre schlösser aus und schauen doch einsam zu dir, abgeneigt im sinn, erkennen dich, sich selber nicht, gewichten niemals ihre sicht, erwarten der schwerter kaltes stahl. doch subtil, marginal, fatal bleibst du in dir pazifist, läufst deinen idealen nach und hoffst dabei dein glück zu finden; so wie sie; waldläufer.
24 August 2015
vielleicht/etwas
wir können nichts dafür; vielleicht etwas. für den kummer, das leid dieser armen flüchtenden. für die fliehenden, der heimat beraubten, nichts dafür. wir verteidigen unseren anspruch, aus angst, vor diesem, oder jenem. wir können was dafür, für unser denken, für unsere gefühlswelten. wir selektieren uns fremde gedanken, setzen zäune, schranken, gemeinsam, nur nicht wanken, erklären wir uns unseren feind. doch uns gehört doch nicht, diese welt, die haben wir uns träumend hinbestellt und kontrollieren sehr behende, unser gelände bis zum lebensende, aus furcht uns fehlt......vielleicht etwas.
30 Juli 2015
burj el barajneh
das grab der lebenden schreit die sehnsucht nach rückkehr in die heimat in den pulsierenden herzschlag der gesellschaft; welche uninteressiert wegschaut.
13 Juli 2015
alte/nacht
alte nacht, du wirst nicht mehr bewacht. der neue morgen grüßt, möchte mit dir fliegen; die alte nacht besiegen; doch sie begleitet diesen morgen nicht; als sei es ihre pflicht.
05 Juli 2015
schatten/land/2
arial, times new roman, courier, georgia, unter index format findet jeder seine form. eine art des ausgestaltens, individuellen waltens; kursiv, instinktiv als textpassage abgelegt, wie schnell das geht; fett gedruckt und unterstrichen, das datum dort am rechten ort; groß geschrieben klein gedacht und der kommateufel lacht, zusammen oder auseinander; buchstaben wörter, ganze sätze, seiten, bücher, voll mit zeilen, wollen wir unser format bezeugen und zwängen uns doch in die norm, die der leser erwarten kann, als gingen wir ihn gar nichts an. der text, der inhalt, die substanz, bleibt im schattenland formatiert; ist es das was irritiert?
das format dieses textes scheint asymmetrisch, fatal....egal!
22 Juni 2015
ändern
veränderung, ändern, abändern, im zentrum, an rändern; die veränderung als unstetes beben in unserem leben; jedoch der eigene unbewusste schwerpunkt beschließt und beschießt jegliche entscheidung; unabänderlich.
12 Juni 2015
03 Mai 2015
der/libero
es könnte sein, dass dieses und jenes passiert. wenn dieses passiert mache ich das dann so, wenn jenes ansteht reagiere ich so. hoffentlich passiert nicht etwas ganz anderes. ich werde sehen, könnte dann spontan darauf reagieren, eben direkt, schon schwierig. wenn jedoch dieses und jenes nicht passiert, wie gehe ich damit um, mit was muss ich rechnen, wie reagiert man am besten. mal ganz abgesehen davon, wenn ich in jenem fall oder im anderen fall falsch entscheide, wie stehe ich denn dann da? ich muss mich eben jederzeit auf alles einstellen, sozusagen rund um die uhr, dann passiert mir auch nichts.
28 April 2015
ver/pennen
kennt dich keiner, will dich keiner. das gewollt werden, erkennt dich; ignoriert dich. gewolltes erkennen; lass es uns verpennen.
24 April 2015
mann/o/mann
der zynische alkoholiker in mir versucht die eigenen werte über den wandel und die fortlaufenden veränderungen dieser gesellschaft zu stellen. so bin ich ohne alkohol betrunken, ob der eile dieser epoche menschlichen strebens und lerne, dass werte nur über die akzeptanz der mehrheit bestand haben. so fülle ich dieses "antiquierte" glas nicht mehr und lasse mir ein neues hinstellen; hoffentlich fällt es mir nicht runter; mannomann.
oder/nicht
gedanken, das kopfkino in dir; belasten und erschöpfen dich; oder nicht. die fortwährende gedankliche manipulation durch andere, durch dich, erkennst du selten; oder nicht. du kannst dem gewicht verleihen; du kannst dich sogar gegen gedanken wehren; ruhe herstellen; oder nicht.
21 April 2015
der/kleine/wicht
nein, daran denke ich nicht, du immer mit diesem, deinem vielleicht! vielleicht erleben wir das nicht mehr, vielleicht haben wir schlechtes wetter, oder vielleicht wird der nachbar reich, vielleicht überspült der fluss den deich und der stinkende hund ertrinkt, während das singende nachbarskind winkt; vielleicht geht auch die menschheit unter, vielleicht wird dieser teufel munter, vielleicht verstellt ein kleiner wicht deine sicht; und das alles passiert gar nicht.
kopf/spiel
ich stehe früh auf und gehe spät zu bett. ich wache auf und gehe raus und kaufe mir die zeitungen, nice matin und irgendeine andere. dann gehe ich wieder nach hause und arbeite, im augenblick lese ich die fahne meines neuen buches. ich spaziere zum hafen, ich gehe bis zum leuchtturm oder auf die festung. jeden mittag esse ich im selben bistro, dann halte ich ein nickerchen. es ist ein sehr undramatisches leben, es ist nicht so, dass ich jeden morgen aufschrecke und denke: o gott, ich habe diese tödliche krankheit. das drama meines lebens spielt sich hier oben ab (zeigt auf seinen kopf).
henning mankell
14 April 2015
oh/gott
der sarkasmus schlägt um sich, um mich; diese polemische rhetorik schärft den gesellschaftlichen spott, oh gott!
13 April 2015
random
random; es wird mit dem zufall gespielt, der zufall bespielt. beliebig; wenige möchten chaotisch, ziellos, zusammengewürfelt dem zufall geschuldet chancen suchen; doch das globale random teilt den kuchen.
09 April 2015
vermisst
ich bin einsam ohne mich, kenne mich, dich nicht. deine einsamkeit geht mich nichts an; so sehr ich sie auch fühlen kann; der christ in mir bleibt egoist; ich habe dich vermisst.
ironie
ironie, geflecht um die wahrheit, vergebene klarheit; prozess der ambivalenten willkür um das freie denken; stört das was man hört?
fata/morgana
die entfernung zum horizont schmilzt nicht. willst du ihn ganz nahe sehen, musst du zu ihm gehen?
die fata morgana überlebt diesen traum; wohl kaum. deine bewegung erschafft den nächsten horizont, doch bleibst du stehen, wirst du nur einen sehen.
die fata morgana überlebt diesen traum; wohl kaum. deine bewegung erschafft den nächsten horizont, doch bleibst du stehen, wirst du nur einen sehen.
06 April 2015
schatten/land
es gibt keinen ort, an dem sie sich verstecken kann in diesem land, in dem sogar schatten entwurzelt werden.
während die welt schlief
susan abulhawa
während die welt schlief
susan abulhawa
05 April 2015
kriegs/kind
dein verlorenes ich steht prall in der todeszone deiner geschundenen erfahrungen; verloren in der einsamkeit deiner psychischen belastung, was folgt ist die selbstschützende amnesie, die nötig scheint, den weg in deine neue realität zu finden.
03 April 2015
vulkan/orkan
vulkan im orkan; natur unter feuer, entfacht; ich spüre deinen atem, dein heißes herz, das die asche aus dem berg schreit; wie von einem druck befreit, der vulkan weint lava in den menschen; der nicht verzeiht.
kleiner/elefant
mein kleiner elefant, wer schlägt dich, versehrt dich, du vergisst nicht, ich auch nicht. doch wer dich leben lässt, diesen weg nicht geht, den stock zerbricht; den meide ich nicht.
ja/nein
ja, nein, sein; man kann alles (zusammen) tun, wenig, oder gar nichts; lieg ich falsch, habe ich recht? lebe wie du leben willst. es bleibt doch dein
"ja oder nein".
"ja oder nein".
morgen/gestern
die schöne neue welt die vor uns liegt so schön das man davon kalte füße kriegt wird morgen wirklichkeit wenn wir nichts dagegen tun.
die pillen gibt es längst die man nur schlucken muss für glücksgefühl und gegen überdruss. wir werden schon verplant und schauen auch noch ruhig zu.
dann denkst du nur du denkst und in wirklichkeit denkt ein programm für dich auf ewigkeit; du kennst nicht mal den knopf an dem andere für dich drehen. auf denken steht der tod und in bücher darf kein mensch mehr sehen.
in der welt von morgen klappt alles wunderbar ja du wirst schon sehen, morgen funktionierst dann auch du.
die schöne neue welt wird wirklichkeit; beginnt schon heut; die pläne liegen längst griffbereit.
"liebe wird verboten"!
peter maffay 1980
die pillen gibt es längst die man nur schlucken muss für glücksgefühl und gegen überdruss. wir werden schon verplant und schauen auch noch ruhig zu.
dann denkst du nur du denkst und in wirklichkeit denkt ein programm für dich auf ewigkeit; du kennst nicht mal den knopf an dem andere für dich drehen. auf denken steht der tod und in bücher darf kein mensch mehr sehen.
in der welt von morgen klappt alles wunderbar ja du wirst schon sehen, morgen funktionierst dann auch du.
die schöne neue welt wird wirklichkeit; beginnt schon heut; die pläne liegen längst griffbereit.
"liebe wird verboten"!
peter maffay 1980
über/quert
osterhase, angsthase; überquere vorsichtig diese straße, denn nur so stirbst du nicht. das hat gewicht, denn wird der osterhase überrollt; das hässchen in der grube schläft noch; fehlen uns die eier für die aufgaben dieser zeit; doch das haben unsere kinder nicht verdient und sind nicht dafür bereit.
ganz/einfach
"wie haben sie es geschafft neunzig jahre alt zu werden"?
"ich habe einfach immer nur weiter gelebt"!
"ich habe einfach immer nur weiter gelebt"!
31 März 2015
filastin
unser bund gründete auf dem kollektiven engagement für unser überleben. unser bund überlebte zeit und raum, sogar krieg, und er erlebte unsere gemeinsamen und individuellen tragödien und triumphe.
"unser bund war palästina".
während die welt schlief
susan abulhawa
"unser bund war palästina".
während die welt schlief
susan abulhawa
30 März 2015
zeitgeist/medien
spekulativ, emotional; manipulativ; demonstrativ global und mit moralisierender kritik quälen die maroden zeitgeistmedien unseres lebens diejenigen, die den sogenannten mainstream kritisch hinterfragen.
wenige menschen stöhnen instinktiv in diese mediale welt hinein, doch wird der beginnende aufschrei erstickt, denn die gewinn -und verlustrechnung zur medialen vermarktung, wird durch die einschaltquoten und auflagen definiert.
so wird ein verhalten eingefordert, dass die bereitgestellte information verwaltet, begradigt und aufarbeitet, um dem vorgegebenen leistungsbegehren zu entsprechen.
wenige menschen stöhnen instinktiv in diese mediale welt hinein, doch wird der beginnende aufschrei erstickt, denn die gewinn -und verlustrechnung zur medialen vermarktung, wird durch die einschaltquoten und auflagen definiert.
so wird ein verhalten eingefordert, dass die bereitgestellte information verwaltet, begradigt und aufarbeitet, um dem vorgegebenen leistungsbegehren zu entsprechen.
29 März 2015
24 März 2015
23 März 2015
22 März 2015
gift/wand
niemand pumpt mir dieses gift ab, dieses weitreichende, durchdringende, verzehrende gift, das wie ein tatoo auf die lebenswand gemalt, diese wand steht still in mir, besprüht, weg damit, gestresst reagiere ich, weg von diesem nicht meinem, nicht zu mir gehörenden; falschen toxioid; welches immer dann betäubt, wenn eure mediation mir die sinne bestäubt.
20 März 2015
der/narr
lasst den narr, lasst ihn gewähren, er stört nicht; hat eine andere sicht, vielleicht bemerkt er sich, mehr; vielleicht; verbindet er sich mit seiner freien mentalität und erntet spät, das was er in eure seelen sät.
19 März 2015
luft/kuh
was verbindet alles leben auf dieser welt? stickstoff sauerstoff, argon, kohlendioxid wasserstoff etc., eben luft.
wer atmet denn ein und aus, was schon milliardenmal ein und ausgeatmet wurde?
wir; sind verbunden mit der luft, dem leben und dem tod, dem ersten und dem letzten atemzug.
den boden den wir begehen sehen wir, die luft jedoch bemerken wir erst richtig, wenn sie fehlt, wenn ein gespräch nicht mehr sein kann, eine verbindung nicht mehr funktioniert.
"es liegt was in der luft", bedeutet ich nehme etwas wahr was ich nicht verifizieren kann, nicht greifbar ist.
greifbar erscheint uns sonne, licht, erde, wasser, feuer, doch unser lebenselixier bemerken wir eher selten.
luft ist der stoff der mit überirdischem verbunden wird, weil der mensch meint alles andere verstanden zu haben. die beherrschung des atems gilt in vielen religionen als der beginn des erlernens meditativer techniken, die zu mehr bewusstsein führen.
luft, gas, ist also viel "mehr" als ein "nichts" um das wir uns nicht zu kümmern brauchen !
warum identifizieren wir uns nicht mit diesem stoff, entgiften ihn nicht? weil wir das gift nicht sehen? warum entziehen wir ihm die möglichkeit sich zu regenerieren? worin besteht die ablehnung von demut gegenüber dem (sauer)stoff, der mit jedem atemzug lebendigkeit in die kleinste zelle unseres körper spült, der unser wetter bestimmt usw.?
wer gibt uns das recht unsere denkweise von der natur abzukoppeln? wer belacht indiens heilige kühe, die doch nur die hochachtung und den respekt von menschen gegenüber allen mit der natur verbundenen kreaturen ausdrückt; die verehrung der kuh stellvertretend als katalysator zum erträglichen umgang mit der natur? wer bleibt da stur?
die luft, auch die luft der kuh ermöglicht unser einatmen und ausatmen, wie ein glockenschlag im leben und wir nehmen das als selbstverständlich; als gegeben?
wer atmet denn ein und aus, was schon milliardenmal ein und ausgeatmet wurde?
wir; sind verbunden mit der luft, dem leben und dem tod, dem ersten und dem letzten atemzug.
den boden den wir begehen sehen wir, die luft jedoch bemerken wir erst richtig, wenn sie fehlt, wenn ein gespräch nicht mehr sein kann, eine verbindung nicht mehr funktioniert.
"es liegt was in der luft", bedeutet ich nehme etwas wahr was ich nicht verifizieren kann, nicht greifbar ist.
greifbar erscheint uns sonne, licht, erde, wasser, feuer, doch unser lebenselixier bemerken wir eher selten.
luft ist der stoff der mit überirdischem verbunden wird, weil der mensch meint alles andere verstanden zu haben. die beherrschung des atems gilt in vielen religionen als der beginn des erlernens meditativer techniken, die zu mehr bewusstsein führen.
luft, gas, ist also viel "mehr" als ein "nichts" um das wir uns nicht zu kümmern brauchen !
warum identifizieren wir uns nicht mit diesem stoff, entgiften ihn nicht? weil wir das gift nicht sehen? warum entziehen wir ihm die möglichkeit sich zu regenerieren? worin besteht die ablehnung von demut gegenüber dem (sauer)stoff, der mit jedem atemzug lebendigkeit in die kleinste zelle unseres körper spült, der unser wetter bestimmt usw.?
wer gibt uns das recht unsere denkweise von der natur abzukoppeln? wer belacht indiens heilige kühe, die doch nur die hochachtung und den respekt von menschen gegenüber allen mit der natur verbundenen kreaturen ausdrückt; die verehrung der kuh stellvertretend als katalysator zum erträglichen umgang mit der natur? wer bleibt da stur?
die luft, auch die luft der kuh ermöglicht unser einatmen und ausatmen, wie ein glockenschlag im leben und wir nehmen das als selbstverständlich; als gegeben?
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