04 Oktober 2018
der/strand
der strand gehörte leuten, die keine zeit hatten, am strand zu sein, deshalb lag er still und verlassen.
quelle:buch:
eine/billion/dollar von andreas eschbach
01 Oktober 2018
demokratischer/sektor
endet der demokratische sektor an den betriebstoren der machtzentren digitaler monopolmächte ?
24 September 2018
frei/maurer
oft erschreckt man sich. die betrachtungsweise von mitmenschen im umgang mit dem leben, oft kurios.
menschen blenden die eigenen defizite aus, denn so schützen sie sich vor sich selbst. die eigene mauer um sich herum erstellt, wird gepflegt und gehegt.
manchmal stellt man blumen auf die mauer, oder vor die mauer, dann sehen wir diesen menschen bunter und erkennen nach tagen doch, dass auch diese blumen welken, vielleicht weil sie nicht, oder zuwenig gegossen wurden; oder weil der standplatz zu windig ist.
wir sind maurer. freie maurer, noch. wenn ein mensch keine mauer um sich hat, sind wir skeptisch und misstrauisch. wieso schützt der sich denn nicht? ist er naiv?
zäune und mauern sind grenzen, auch wenn sie noch so schön verziert sind?
menschen blenden die eigenen defizite aus, denn so schützen sie sich vor sich selbst. die eigene mauer um sich herum erstellt, wird gepflegt und gehegt.
manchmal stellt man blumen auf die mauer, oder vor die mauer, dann sehen wir diesen menschen bunter und erkennen nach tagen doch, dass auch diese blumen welken, vielleicht weil sie nicht, oder zuwenig gegossen wurden; oder weil der standplatz zu windig ist.
wir sind maurer. freie maurer, noch. wenn ein mensch keine mauer um sich hat, sind wir skeptisch und misstrauisch. wieso schützt der sich denn nicht? ist er naiv?
zäune und mauern sind grenzen, auch wenn sie noch so schön verziert sind?
12 September 2018
an/trieb
wenn der motor nicht anspringt und man ziellos auf dem see dümpelt, kann man die paddel suchen; oder angeln.
angehängte/zugfahrzeuge
man hängt sich an, an meinungen, deren ermittler; vermittler. anhängen ist einfach!
rettet ihn den anhänger, den propheten ohne geist.
meist ist es dazu zu spät, denn wer angehängt ist, ist hintendran; sozusagen hintermann.
manchmal drückt der anhänger das zugfahrzeug, die lok; oft geht es dann bergab. deshalb gibt es manchmal zwei, oder gar drei zugfahrzeuge, doch wer führt da eigntlich?
den anhängern scheint das egal. so sieht man wie angehängte zugfahrzeuge, ihrem leben hinterher laufen; auf ihren gleisen, nicht in ihrem tempo; denn das bestimmen die lokomotiven dieser zeit.
doch die fahren auch nur durch ihre dimension und hängen dann den anhänger ab, damit sie schneller das vermeintliche ziel erreichen und so bleibt der anhänger auf der strecke.
rettet ihn den anhänger, den propheten ohne geist.
meist ist es dazu zu spät, denn wer angehängt ist, ist hintendran; sozusagen hintermann.
manchmal drückt der anhänger das zugfahrzeug, die lok; oft geht es dann bergab. deshalb gibt es manchmal zwei, oder gar drei zugfahrzeuge, doch wer führt da eigntlich?
den anhängern scheint das egal. so sieht man wie angehängte zugfahrzeuge, ihrem leben hinterher laufen; auf ihren gleisen, nicht in ihrem tempo; denn das bestimmen die lokomotiven dieser zeit.
doch die fahren auch nur durch ihre dimension und hängen dann den anhänger ab, damit sie schneller das vermeintliche ziel erreichen und so bleibt der anhänger auf der strecke.
asymmetrisches/anders
asymmetrisch sind dinge, die vielleicht instabil sein können; außer der norm, nicht genügend fundiert, geprüft; eine asymmetrische präparation nimmt keine rücksicht darauf, was stabil ist; ob es eine meinung ist, oder was auch immer! es ist der platz geschaffen worden, für instabiles; für asymmetrische präparationen, asymmetrische funktionen und die inspiration jagt die interpretation, oder umgekehrt.
meinungen werden stets von den königen gemacht; den machern von "alternativen fakten" und so lachen sie postfaktisch in das proletariat hinein, sogar die bourgeoisie fühlt sich allein!
doch am anfang sagt gar das ende:
doch am anfang sagt gar das ende:
"es ist alles(eigentlich)ganz anders"
ohnmacht/dient/ der/macht
oh, die ohnmacht dient der macht; der mächtige lacht was der ohnmächtige so macht! die mächtigen lieben die macht, weil macht macht macht ! generös streckt die macht der ohnmacht die leere hand zum gruß.
die ohmacht möchte mächtig sein; groß statt klein, doch die erkenntnis schleicht sich fließend in die jahre, geknechtet steht er da der sinn und resigniert; die(se) macht gibt nichts und niemand aus der hand.
die ohmacht möchte mächtig sein; groß statt klein, doch die erkenntnis schleicht sich fließend in die jahre, geknechtet steht er da der sinn und resigniert; die(se) macht gibt nichts und niemand aus der hand.
europäisch/besoffen oder schwarz/weiß
klar global ist normal!
konservative konstrukte? zurück in den urwald? "nein das dulden wir/sie nicht"!
wir weltoffenen europäer die wir besoffen sind von uns, unseren gewohnheiten; die uns bestimmen; mitnehmen in unsere welt, die wir für uns; um uns herum bauen; um uns(er) (tun) zu rechtfertigen, zu manifestieren, zu verteidigen, gegen diejenigen denen das "globale selbstverständnis" abhanden gekommen zu sein scheint.
und schon negiert man emphatische werte und lehrt sie hinweg aus dieser ach so neuen und tollen welt, deren gesellschaften jene neuen menschen/maschinen hervorbringt, die ihre so "weltoffenen, progressiven meinungen" solange in die globale welt hinaus peitschen, wie es dem eigenen geldbeutel dient.
so werden viele menschen allein gelassen mit diesem globalisierungswahn; in dieser schnellen achterbahn?
global/player, datenautobahn; in welchem "zuhause" kommen wir jetzt nicht mehr an?
wer nicht funktioniert, bleibt aussen vor und so spielen wir solange mit bis niemand mehr kann?
wen geht das nichts an? wer spielt so gern mit seinem leben und sagt dann nur: "so ist das eben?"
es gibt hier keinen plan b oder c? niemand möchte sich fragen was passiert, wenn das global sich vertagt, oder gar versagt?
wie sind wir denn dann "aufgestellt" in dieser uns dann "fremden welt?"
doch......unser (ge)wissen belastet das nicht. es ist nur ein kleiner wicht, der selten zu uns spricht und flüstert dann weit weg und ganz leise:
"so geht das nicht!"
p.s. dies kann und soll kein plädoyer gegen den fortschritt der globalen welt sein; aber es gibt nicht nur schwarz und weiß sondern auch grautöne. jedoch völlig kritiklose heroisierung an globale verrohung des umgangs der menschen untereinander; das wird mir manchmal ganz einfach zu bunt.
konservative konstrukte? zurück in den urwald? "nein das dulden wir/sie nicht"!
wir weltoffenen europäer die wir besoffen sind von uns, unseren gewohnheiten; die uns bestimmen; mitnehmen in unsere welt, die wir für uns; um uns herum bauen; um uns(er) (tun) zu rechtfertigen, zu manifestieren, zu verteidigen, gegen diejenigen denen das "globale selbstverständnis" abhanden gekommen zu sein scheint.
und schon negiert man emphatische werte und lehrt sie hinweg aus dieser ach so neuen und tollen welt, deren gesellschaften jene neuen menschen/maschinen hervorbringt, die ihre so "weltoffenen, progressiven meinungen" solange in die globale welt hinaus peitschen, wie es dem eigenen geldbeutel dient.
so werden viele menschen allein gelassen mit diesem globalisierungswahn; in dieser schnellen achterbahn?
global/player, datenautobahn; in welchem "zuhause" kommen wir jetzt nicht mehr an?
wer nicht funktioniert, bleibt aussen vor und so spielen wir solange mit bis niemand mehr kann?
wen geht das nichts an? wer spielt so gern mit seinem leben und sagt dann nur: "so ist das eben?"
es gibt hier keinen plan b oder c? niemand möchte sich fragen was passiert, wenn das global sich vertagt, oder gar versagt?
wie sind wir denn dann "aufgestellt" in dieser uns dann "fremden welt?"
doch......unser (ge)wissen belastet das nicht. es ist nur ein kleiner wicht, der selten zu uns spricht und flüstert dann weit weg und ganz leise:
"so geht das nicht!"
p.s. dies kann und soll kein plädoyer gegen den fortschritt der globalen welt sein; aber es gibt nicht nur schwarz und weiß sondern auch grautöne. jedoch völlig kritiklose heroisierung an globale verrohung des umgangs der menschen untereinander; das wird mir manchmal ganz einfach zu bunt.
male/nach/zahlen
wir malen uns unser leben nach zahlen? erstens das, dann zweitens das; so verbinden wir uns unsere welt?
wenn alle punkte verbunden sind entsteht das gesamtbild; dass wir spätestens dann für die öffentlichkeit aufhängen wollen wenn es zeit zum sterben ist?
wenn man der nummerierung folgt, wie künstlerisch fühlen wir uns dabei? die hände zittern, verzeihen keinen falschen strich,
hier kann man nichts mehr nachbessern!
die farben sind vorgegeben; der rahmen liegt auch dabei? so rahmen wir uns unser beziffert, reglementiertes mit fremder farbe bemaltes leben in eine vorgegebene kreativität?
wer bemalt noch einfach schiefe wände mit von farben verschmierten händen? wer kleckert noch lachend in sich hinein? wessen nase ziert der tupfer? das bild hängt schief, keiner schaut es an? na und?
male nach zahlen, wer will dieses bild bezahlen?
p.s. schaut euch eure kinder an, die malen die ganze welt bunt an!
wenn alle punkte verbunden sind entsteht das gesamtbild; dass wir spätestens dann für die öffentlichkeit aufhängen wollen wenn es zeit zum sterben ist?
wenn man der nummerierung folgt, wie künstlerisch fühlen wir uns dabei? die hände zittern, verzeihen keinen falschen strich,
hier kann man nichts mehr nachbessern!
die farben sind vorgegeben; der rahmen liegt auch dabei? so rahmen wir uns unser beziffert, reglementiertes mit fremder farbe bemaltes leben in eine vorgegebene kreativität?
wer bemalt noch einfach schiefe wände mit von farben verschmierten händen? wer kleckert noch lachend in sich hinein? wessen nase ziert der tupfer? das bild hängt schief, keiner schaut es an? na und?
male nach zahlen, wer will dieses bild bezahlen?
p.s. schaut euch eure kinder an, die malen die ganze welt bunt an!
jesu/kind oder schweigende/demut
das konstrukt was menschliche nähe zulässt ist; die demut und das zuhören können. das völlig ohne die motivation zur eigenen ansprache; denn selbst/redend, erfährt nicht(s).
erfahren; erfahrung; schweigen(d)lernen; das schickt uns zu den eigenen sternen; zu jenen sternschnuppen; die das jesu/kind einst sah; in diesem schuppen.
eigene/lieder
danke für dieses gespräch. diesen standpunkt.
den unterschied. herausgearbeitet; in; mit worten. bedacht. formulierungen klingen nach; gesprochenes wort; spült sich nicht einfach fort.
stille tritt ein. die erinnerung arbeitet auf. reflektion von gesagtem, von bemühtem; leise. nun. die eigene position im sturm fremder erkenntnisse. es regt sich der verstand. wieder. singt man nur die eigenen lieder?
asymetrische/präparation
asymetrisch erscheinen manche menschen. asymetrisch, deren unrechtsempfinden.
unrecht wird oft nur nach dem gesetz bemessen. wer das gesetz bricht, hat unrecht. soweit so gut.
wer gesetze dehnt, deren nicht gewollte grauzonen auslotet und durch profis zu seinem vorteil verwertet, andere menschen benutzt, empathie vermissen lässt, ist legal, handelt legal.
asymetrisch wird es, wenn durch "jene menschen"die soziale gerechtigkeit kritisch betrachtet, gar verleumdet, oder als persönlicher maßstab der auf die allgemeinheit übertragen wird, diskreditiert wird.
wer soziale gerechtigkeit als maßstab lanciert, sollte nicht beiseite geschoben werden, denn gesetze entbehren gelegentlich dieser komponente.
frierender/stern
leben wir in der kälte unserer zeit? eiszeit; kalt die menschen, kalte schulter, kalt wirkt alt. zeitlos, global zittern wir in die ewigkeit. wer spürt die wärme hinter diesem tor? tief gefroren stehen wir davor.
fisch/bank
die bank; ich sitze; still; zuflucht; kaue langsam; die zeitung; die makrele liegt in den schlagzeilen des gestern; diese bank sättigt das bedürfnis; fisch zu essen; ebnet das satte vergessen.
cucurbitaceae
wenn dein anspruch sinkt und dein geist sich betrinkt; dann kommen die dämonen die dich nicht schonen; locken mit süßen melonen und wollen dich holen.
lächelnder/kleingeist
des intellektuellen bourgeoisie lächelt gerne in die sterne proletarischer geduld, denn die macht des kleingeists; kennt keine schuld.
dr. klöppelmeier
dr. klöppelmeier, sagte lt. "schoberth und black" : "wenn dich das leben tritt, tritt zurück". nun wäre hierbei wesentlich und wissenswert, wessen leben hier getreten werden sollte, oder ob der rat des zurücktretens, derjenige sei, ins (zweite) glied zurück-zu-treten und wenn dem so wäre, welches glied da als relevant eingestuft würde; es bleibt ganz klar, unklarheit zurück und die frage die sich primär stellt ist : was können wir daraus lernen?
an/mir
die entscheidung liegt bei mir. stets. wie ich mich sehe, wie ich mich durch andere sehe, wie ich zulasse mich durch andere sehen zu lassen, alles liegt an mir.
gedankenloser/materialismus
sperrt, verhindert der gedankenlose materialismus die mögliche freiheit arm sein zu wollen? arm zu bleiben, pur zu sein; sperrt er den raum in dem wir arm sein können, wenn wir arm sein wollen?
währung/zeit ....
wir sind eingeladen. in dieses leben. gast. lebenssupermarkt; viele schöne dinge, die regale voll. toll. doch alles können wir nicht kaufen und sind doch dazu bereit. dort lockt die kasse; doch das zahlungsmittel; die währung heißt: "zeit!"
unsere begrenzte kraft erlaubt uns nur bedingt mit hast, jene zeit zu erkaufen die wir zu benötigen scheinen; dem zeitgeist hinterherzulaufen?
unsere begrenzte kraft erlaubt uns nur bedingt mit hast, jene zeit zu erkaufen die wir zu benötigen scheinen; dem zeitgeist hinterherzulaufen?
schreiben/über/mich
ich schreibe gerne. die gedanken müssen raus. ob das öffentlich sein muss? ja, sagt meine eitelkeit; es ist schön wenn menschen lesen, was andere menschen denken. danke dafür.
meine form des nachdenkens, ist schreiben. da habe ich zeit. diese zeit brauche ich zum reflektieren. diejenigen, die schlaue sätze spontan sprechen; zu denen; gehöre ich nicht. ich kann das nicht.
schreiben, heißt lesen. es ist etwas persönliches, grundsätzliches; ja ich lese, gucke immer wieder nach, prüfe hier und dort; vergewissere mich. der eine schreibt, der andere liest.
ich kann mir zeit nehmen, entschleunigen, in mir ruhen, diesen satz schreiben, oder eben nicht. beim schreiben bin ich allein, mit meinen gedanken; mit mir.
es scheint wie ein schriftlicher exibitionismus um den freien geist? die entschlackung der seele für neue träume? schreiben meiner gedanken; als das atmen der seele? nichts von dem wird bestritten!
so räume ich in meinen gedanken, in meinen träumen herum; stelle dieses dahin, jenes dort; anderes nicht; oder ich räume meine gedanken auf. schreibe sie hinweg. entledige mich.
überlasse sie dem nächsten, so er es zulässt. so sind meine gedanken nicht mehr allein, das ist aber nicht mein motiv. der kopf muss leer werden und so schreibe ich; über mich; vielleicht auch über dich.
meine form des nachdenkens, ist schreiben. da habe ich zeit. diese zeit brauche ich zum reflektieren. diejenigen, die schlaue sätze spontan sprechen; zu denen; gehöre ich nicht. ich kann das nicht.
schreiben, heißt lesen. es ist etwas persönliches, grundsätzliches; ja ich lese, gucke immer wieder nach, prüfe hier und dort; vergewissere mich. der eine schreibt, der andere liest.
ich kann mir zeit nehmen, entschleunigen, in mir ruhen, diesen satz schreiben, oder eben nicht. beim schreiben bin ich allein, mit meinen gedanken; mit mir.
es scheint wie ein schriftlicher exibitionismus um den freien geist? die entschlackung der seele für neue träume? schreiben meiner gedanken; als das atmen der seele? nichts von dem wird bestritten!
überlasse sie dem nächsten, so er es zulässt. so sind meine gedanken nicht mehr allein, das ist aber nicht mein motiv. der kopf muss leer werden und so schreibe ich; über mich; vielleicht auch über dich.
dosierte/fliehkräfte speed/reduzierung
die kurve, verläuft nicht gerade. wer viele gleiche kurven aneinanderfügt bemüht sich vielleicht um einen kreis. wer sich also um den kreis bemüht, weicht der geraden aus. geradezu, geradewegs.
die kurven als das salz des lebens, die geraden langweilig daneben; oder kann man auf den geraden direkter; vollgas geben?
was ist, wenn man die kurve zu spät erkennt, abrupt reagieren muss; man aber in den gegenverkehr gerät, nur weil die geschwindigkeit unterschätzt wurde.
die geschwindigkeit die uns wohl dosiert in den kreis einlässt, überhöht aber in den eigenen unfall zwingt?
wie schnell darf man sein, wie langsam genug?
wie schließt sich der kreis? wo endet die gerade? ist rechtzeitiges bremsen besser, oder die frühzeitige speed/reduzierung?
dosierte bewegung begegnet dem kreis, doch die fliehkräfte begrenzen den preis?
oder doch nur geradeaus? biegt nicht dann die langeweile in uns ab, weil keine kurve, kein kreis zu sehen ist?
was passiert mit uns eigentlich wenn wir mit wechselkurven umgehen müssen, in den kreisverkehr einfahren, oder die ampel gar auf rot steht. wer weiß schon wie das alles geht?
die kurven als das salz des lebens, die geraden langweilig daneben; oder kann man auf den geraden direkter; vollgas geben?
was ist, wenn man die kurve zu spät erkennt, abrupt reagieren muss; man aber in den gegenverkehr gerät, nur weil die geschwindigkeit unterschätzt wurde.
die geschwindigkeit die uns wohl dosiert in den kreis einlässt, überhöht aber in den eigenen unfall zwingt?
wie schnell darf man sein, wie langsam genug?
wie schließt sich der kreis? wo endet die gerade? ist rechtzeitiges bremsen besser, oder die frühzeitige speed/reduzierung?
dosierte bewegung begegnet dem kreis, doch die fliehkräfte begrenzen den preis?
oder doch nur geradeaus? biegt nicht dann die langeweile in uns ab, weil keine kurve, kein kreis zu sehen ist?
was passiert mit uns eigentlich wenn wir mit wechselkurven umgehen müssen, in den kreisverkehr einfahren, oder die ampel gar auf rot steht. wer weiß schon wie das alles geht?
verlorene/philosophie oder unnötige/anstrengung
der mensch kann reden; fragen, resümieren; über das leben nachdenken. über leben nachdenken heißt philosophieren.
nachdenken. die vergangenheit reflektieren, aus erfahrungen die zukunft gestalten wollen.
irgendwann denkt jeder darüber nach, was dieses leben soll, was damit anzufangen ist, ob es bis jetzt gut gestaltet ist, oder schlecht, oder wie die zukunft sein wird.
die "sprache unterscheidet" den menschen von anderen geschöpfen. man kann sich verständigen, verstehen, oder missverstanden werden.
die sprache als gerüst zur kommunikation ist vielfältig verwendbar. der nutzen der sprache erscheint deshalb auch ambivalent.
doch sie prägt uns, unseren umgang. die fragen um die sinnhaftigkeit des lebens können aber auch durch die sprache nicht geklärt werden.
das ist letztlich einer der gründe, dass sich viele menschen von der philosophie zurückziehen; bzw. diese spöttisch betrachten. der mensch will aufklärung, seine wahrheiten erklärt; geklärt bekommen.
also rückzug? das schaffen wir nur schwer, wer verschließt sich schon vor seinem leben und den existenziellen anforderungen, die es an ihn stellt.
vielleicht sollte man zu dem was nicht durch den menschen erklärbar ist, einfach schweigen?
nein, denn erkenntnis läuft nur im autausch von meinungen, gelebter kommunikation?
nachdenken. die vergangenheit reflektieren, aus erfahrungen die zukunft gestalten wollen.
irgendwann denkt jeder darüber nach, was dieses leben soll, was damit anzufangen ist, ob es bis jetzt gut gestaltet ist, oder schlecht, oder wie die zukunft sein wird.
die "sprache unterscheidet" den menschen von anderen geschöpfen. man kann sich verständigen, verstehen, oder missverstanden werden.
die sprache als gerüst zur kommunikation ist vielfältig verwendbar. der nutzen der sprache erscheint deshalb auch ambivalent.
doch sie prägt uns, unseren umgang. die fragen um die sinnhaftigkeit des lebens können aber auch durch die sprache nicht geklärt werden.
das ist letztlich einer der gründe, dass sich viele menschen von der philosophie zurückziehen; bzw. diese spöttisch betrachten. der mensch will aufklärung, seine wahrheiten erklärt; geklärt bekommen.
also rückzug? das schaffen wir nur schwer, wer verschließt sich schon vor seinem leben und den existenziellen anforderungen, die es an ihn stellt.
vielleicht sollte man zu dem was nicht durch den menschen erklärbar ist, einfach schweigen?
nein, denn erkenntnis läuft nur im autausch von meinungen, gelebter kommunikation?
schweige/minute
er könnte schweigen. einfach so, nur eine minute, eine halbe vielleicht. einfach in sich hinein, zu sich. innehalten. den moment erkennen, ohne ihn als besonders zu entdecken. er könnte diese stille nutzen. einatmen üben, vielleicht; um dann mit wucht auszustoßen. nein zuhören; kann er nicht. da stört er sich. diesen versuch; den kennt er nicht. er könnte schweigen; doch er spricht.
verbal/monopol(y)
monopol. es gibt sie die wortmonopolisten! eigens erschaffene alphabeten, als jongleure der neuzeitlichen dynamik für gesprochenens wortgefühl; das ihr "neues lebensdogma" gesellschaftlich durchsetzen soll. so erlebt man staunend deren monolog.
sie vernetzen die buchstaben zu worthülsen, sätzen; die genügen müssen um jene zu überfordern, die einschätzen wollen, sollten; jedoch hilflos den verbalen stakkatos der selbstbefriedeten mehrdenker ausgesetzt sind, die den neugeist des gesellschaftlichen konsens zu entwickeln suchen; wie sie sagen.
diese philosophie stellt wortgenau sämtliche ambivalente kritik des zuhörerenden und sei sie noch so devot vorgetragen, in den schatten des gestern; der spießigen antiquiertheit und erreicht mit seiner wucht oft zielgerichtet den angestrebten höheren persönlichen mehrwert, den es doch schon zu schulzeiten gelehrt; der allgemeinheit abzuringen gilt?
hier gibt es keinen wortpool der sich zusehends erschöpft, der dem zuhörer raum zur nachdenklichkeit lässt. jenem zuhörer eben, der verzweifelt versucht mitzuhalten in diesem verbal/monopoly und vergisst, das er es vordem nie vermisst hatte, dieses nun neue gesellschaftsspiel, diesen nun neuen text; dieses "we are the next".....oder "amerika first".
sie vernetzen die buchstaben zu worthülsen, sätzen; die genügen müssen um jene zu überfordern, die einschätzen wollen, sollten; jedoch hilflos den verbalen stakkatos der selbstbefriedeten mehrdenker ausgesetzt sind, die den neugeist des gesellschaftlichen konsens zu entwickeln suchen; wie sie sagen.
diese philosophie stellt wortgenau sämtliche ambivalente kritik des zuhörerenden und sei sie noch so devot vorgetragen, in den schatten des gestern; der spießigen antiquiertheit und erreicht mit seiner wucht oft zielgerichtet den angestrebten höheren persönlichen mehrwert, den es doch schon zu schulzeiten gelehrt; der allgemeinheit abzuringen gilt?
hier gibt es keinen wortpool der sich zusehends erschöpft, der dem zuhörer raum zur nachdenklichkeit lässt. jenem zuhörer eben, der verzweifelt versucht mitzuhalten in diesem verbal/monopoly und vergisst, das er es vordem nie vermisst hatte, dieses nun neue gesellschaftsspiel, diesen nun neuen text; dieses "we are the next".....oder "amerika first".
das märchen vom brain/interface oder ein gedanken/spiel
es war einmal ein ..
nennen wir ihn versuchs/mensch; dessen chip im kopf, mit dem gehirn verbunden wurde und der über diesen chip mit dem internet kommunizierend andere menschen von den vorteilen des interaktiven lebens überzeugte, so dass sie ebenfalls bereit waren von dieser tollen neuen technologie zu profitieren. die brain/interface/community war erschaffen.
es war einmal...
eine wissenschaft....deren techniker alles und jegliches herstellen, was machbar scheint; ist. roboter zur altenpflege, oder zum kämpfen; atomkraft für strom, oder die atombombe; so what...egal.
und so stellen sie her.....diesen chip das neue wunderteil einer neuen gesellschaft, die mit den gedanken alles lenkt; gemeinsam. das brain/interface erlaubt den zugang zu allen relevanten daten, ab heute wird musik nicht mehr gestreamt, sie spielt im kopf und im kopf des vernetzten mitmenschen so er es will; bzw. die chipprogrammierung es zulässt.
zugang zu allem und jeglichem; gehirne als computer der neuzeit. ein netzwerk ohnegleichen. milliardenfach. niemand wird allein gelassen. informationen fluten die gedanken. telefon, navigation, jeglicher zugriff geschieht im kopf. hier wird auf keinem handy mehr herumgedrückt. die stimme degeneriert, jeder weiß was der andere denkt; man kann gar nicht sagen, welcher immense vorteil dadurch entsteht, dass jeder mensch auf sämtliche informationen zugreifen kann, da gibt es keine unterschiede mehr, weil jeder kraft seiner gedanken alles erreicht.
brain/interface so erreichen die menschen das eigene nirvana, jeder mensch.
es war einmal ein kritiker; der sagte:
"wo bleibt denn da der unterschied, der doch bisher das spannende war in der kommunikation zwischen den menschen?" "das individuelle am anderen, das wir so lieben?"
liebe?
es war einmal .....ein mensch...ok er hatte den goldenen chip mit drei sternen implantiert....der kritisierte diesen kritiker.
es war einmal .....ein extrahierter kritiker, (also der chip entnommen)der durfte nun nicht mehr an der neuen welt teilnehmen, dadurch wurde informative hektik durch ruhe ersetzt und so lebte er lange und in frieden weiter.....und wenn er nicht gestorben ist....
die/ausgeruhte/aufmerksamkeit oder faule/effizienz
früher, vor der industralisierung schlief der mensch bis zu sechzehn stunden täglich.
die industralisierung erforderte anpassungen, so wie unter vielem anderen die bereitschaft länger wach zu sein, um produktiver und effizienter den neuen anforderungen zu genügen. diese veränderung brachte nicht zuletzt materiellen mehrwert und war der anfang von unserer heutigen "wohlstandgesellschaft."
wer multitaskingfähiger, ständig ansprechbarer leistungsträger unserer gesellschaft sein möchte, wird auch so geformt und entspricht dann der norm, die den verdacht des gesellschaftlich ungeschätzten müßiggangs nicht zulässt. wer nicht als faul abgestempelt ist, wird eher privilegiert und akzeptiert und dessen selbstwert steigt.
es wird sogar die nacht zum tag gemacht, man schläft so kurz wie möglich, um so lange wie möglich "verfügbar" zu sein.
"scheint es nicht so, dass schlaf der einzige schützenswerte, weil nicht kapitalisierbare bestandteil unseres daseins ist; sein müsste?"
müßiggang ist aller laster anfang? oder unterstützt uns der müßiggang in unserer effektivität; als ruhe vor dem späteren sturm? ausgeruht zum positiven ergebnis?
wir aber reduzieren den schlaf, den müßiggang; es soll alles so kurz und effizient wie möglich sein; doch träume begrenzen auch noch den erholungswert, denn legt der traum nicht auch erlebtes ab?
legt er dann weniger ab, wenn wir den schlaf; das träumen reduzieren? tragen wir nicht mehr ballast in den nächsten tag; in die nächste kurze nacht? müssen wir uns gar wegen dieser überforderung schämen?
wer hindert uns eigentlich daran sich anderen bewusstseinszuständen zuzuwenden; die uns weniger beschränken und vielleicht den anfang dadurch finden; indem wir öfter mal gar nichts tun, oder einfach mal ausschlafen?
die industralisierung erforderte anpassungen, so wie unter vielem anderen die bereitschaft länger wach zu sein, um produktiver und effizienter den neuen anforderungen zu genügen. diese veränderung brachte nicht zuletzt materiellen mehrwert und war der anfang von unserer heutigen "wohlstandgesellschaft."
wer multitaskingfähiger, ständig ansprechbarer leistungsträger unserer gesellschaft sein möchte, wird auch so geformt und entspricht dann der norm, die den verdacht des gesellschaftlich ungeschätzten müßiggangs nicht zulässt. wer nicht als faul abgestempelt ist, wird eher privilegiert und akzeptiert und dessen selbstwert steigt.
es wird sogar die nacht zum tag gemacht, man schläft so kurz wie möglich, um so lange wie möglich "verfügbar" zu sein.
"scheint es nicht so, dass schlaf der einzige schützenswerte, weil nicht kapitalisierbare bestandteil unseres daseins ist; sein müsste?"
müßiggang ist aller laster anfang? oder unterstützt uns der müßiggang in unserer effektivität; als ruhe vor dem späteren sturm? ausgeruht zum positiven ergebnis?
legt er dann weniger ab, wenn wir den schlaf; das träumen reduzieren? tragen wir nicht mehr ballast in den nächsten tag; in die nächste kurze nacht? müssen wir uns gar wegen dieser überforderung schämen?
wer hindert uns eigentlich daran sich anderen bewusstseinszuständen zuzuwenden; die uns weniger beschränken und vielleicht den anfang dadurch finden; indem wir öfter mal gar nichts tun, oder einfach mal ausschlafen?
perspektivische/standpunkte
die perspektive ist es, die sichtweisen ambivalent erscheinen lassen, denn wenn zwei menschen das gleiche beschreiben differiert das ergebnis in der regel.
es können nur wenige zentimeter sein, die zwischen den standpunkten der beiden menschen stehen, oder eine geringe zeitliche verschiebung und schon ist die jeweilige betrachtungsweise eine ganz andere.
das "hier und jetzt" zwischen den beiden wird dadurch verschoben und das ergebnis wird ungenau.
ungenau aber nur für denjenigen, der beider menschen wahrnehmungen kennt, weil dann der unterschied sichtbar wird.
wenn beide menschen aber ihre unterschiedliche betrachtungsweise nicht kennen, macht jeder mit seiner "richtigen sichtweise" seinen seelenfrieden.
die unterschiedliche perspektive, der unterschiedliche standpunkt, wird folglich nur dann relevant, wenn kommunikation stattfindet; also der austausch über die jeweilige "richtige sichtweise."
der ansatz, dass also kommunikation der schlüssel allen übels sei, wird nur von wenigen menschen geteilt, auch wenn in dieser zeit alles und jegliches geteilt wird.
der autor diesen textes entzieht sich in diesem fall eines standpunkts und verweist lieber auf die beiden folgenden bilder, die den oben verfassten text "nur visuell begleiten" sollen.
wie sich allerdings perspektivisch verzerrte standpunkte im umgang von menschen miteinander auswirken, kann jeder für sich beurteilen, vielleicht verrückt man ja sogar seinen standpunkt um perspektivisch besser kommunizieren zu können; oder kommuniziert seinen standpunkt perspektivisch; wer weiß?
zwei fotos vom selben motiv innerhalb von 5 sekunden gemacht, der standpunkt wurde nur um wenige zentimeter verrückt.
zumindest/verbal
die eigene haltung brökelt. das ist mir sehr unangenehm, weil sie durchdacht ist, doch diese fremde argumentation überzeugt. ist anders. neu. ich wirke scheu. innerlich. das spüre ich; will das nicht. ich wehre mich irgendwie gegen die eigene vernunft.
es ist dieser neue gedanke, diese vorwärts gewandte orientierung, diese progressiven ansatzpunkte, die meine faszination befeuern und meinen widerstand verteuern.
niemand kennt die lösungen, niemand stört das. zunächst. bis dann der kommunikative impuls die innovation anschiebt, der diskurs den weg beschreibt und das fristfreie, doch schnelle erreichen des ziels in aussicht stellt und damit auch der versuch gestartet wird den einfluss der menschen zu gestatten und sie einfach mitzunehmen, dafür will ich mich nicht schämen.
das ergebnis der überlegungen überzeugt; zumindest verbal.
10 September 2018
sterbender diskurs in/postfaktischer realität
ich bin es der diskurs! kennt mich noch jemand? oder etwa meinen freund den kompromiss? weiß noch irgendjemand was das ist? argumente? austausch hin zum sinnvollen handeln? ausgesetzt, versetzt; oder schon besetzt von den ideologien der postfaktischen neuen realität?
21 April 2018
starke/frau
ich brauche eine starke frau! dieser satz ist mir in meinem leben schon sehr oft begegnet.
man fragt sich schon, was diese aussage bedeutet.
wie definiert er stark? wie schwach? welche schwäche beurteilt da mit? welche stärke lässt er aus, da er sie doch anderweitig sucht?
wie attraktiv erscheint diese aussage; seiner frau, oder anderen menschen? wie sehr hinterfragt er die beziehung, wenn sie schwäche zeigt; zeigen muss? wie geht es eigentlich seiner frau, wenn sie mit diesem anspruch leben soll?
wie schlimm ist es für eine starke frau, immer stark für einen vielleicht schwachen mann zu sein? wie stark ist da stark genug?
"ich brauche eine starke frau"!
würde er auch eine schwache frau nehmen, so er kein anderes angebot hätte? wie schwach dürfte sie sein?
liebt er sie eigentlich, diese seine frau; oder weiß er das nicht so genau?
p.s.
dem autor ist nicht entgangen, dass auch ein umgang auf augenhöhe gemeint sein könnte, eine selbstbestimmte ausbalancierte beziehung zu beiderlei nutzen, in der der eine den anderen mit seinen individuellen qualitäten unterstützt und somit ein harmonisches leben ermöglicht; nur sagt er das nicht.
man fragt sich schon, was diese aussage bedeutet.
wie definiert er stark? wie schwach? welche schwäche beurteilt da mit? welche stärke lässt er aus, da er sie doch anderweitig sucht?
wie attraktiv erscheint diese aussage; seiner frau, oder anderen menschen? wie sehr hinterfragt er die beziehung, wenn sie schwäche zeigt; zeigen muss? wie geht es eigentlich seiner frau, wenn sie mit diesem anspruch leben soll?
wie schlimm ist es für eine starke frau, immer stark für einen vielleicht schwachen mann zu sein? wie stark ist da stark genug?
"ich brauche eine starke frau"!
würde er auch eine schwache frau nehmen, so er kein anderes angebot hätte? wie schwach dürfte sie sein?
liebt er sie eigentlich, diese seine frau; oder weiß er das nicht so genau?
p.s.
dem autor ist nicht entgangen, dass auch ein umgang auf augenhöhe gemeint sein könnte, eine selbstbestimmte ausbalancierte beziehung zu beiderlei nutzen, in der der eine den anderen mit seinen individuellen qualitäten unterstützt und somit ein harmonisches leben ermöglicht; nur sagt er das nicht.
12 April 2018
max/oder/nur/im/stadion
max ist vier jahre alt. fußballspielen gefällt ihm sehr; henry auch; der ist auch vier.
sie wollen trainieren, im verein. dabei sein. so stehen sie zum ersten mal auf dem trainingsplatz und trauen sich noch nicht so richtig mitzumachen. sie schauen lieber den anderen zu und drücken sich an ihren papa.
soviele kinder, die trainer, alles ist neu, das begründet die anfängliche scheu. sie müssen sich einnorten die kinder; einordnen, in dieser neuen welt, die doch bald auch von ihren individuellen fähigkeiten profitieren möchte.
oft geht das gut, selten schief, denn gewohnheit steigert die sicherheit und schon sind sie bei einem der nächsten male bereit zum mitspielen und zum mittrainieren; der henry und der max. deren persönlichkeit belebt nun die vielleicht noch verborgene kreativität.
max hat derweil jedoch eine ganz andere idee und sowas kann jederzeit passieren:
"papa, ich will nur im stadion trainieren!"
sie wollen trainieren, im verein. dabei sein. so stehen sie zum ersten mal auf dem trainingsplatz und trauen sich noch nicht so richtig mitzumachen. sie schauen lieber den anderen zu und drücken sich an ihren papa.
soviele kinder, die trainer, alles ist neu, das begründet die anfängliche scheu. sie müssen sich einnorten die kinder; einordnen, in dieser neuen welt, die doch bald auch von ihren individuellen fähigkeiten profitieren möchte.
oft geht das gut, selten schief, denn gewohnheit steigert die sicherheit und schon sind sie bei einem der nächsten male bereit zum mitspielen und zum mittrainieren; der henry und der max. deren persönlichkeit belebt nun die vielleicht noch verborgene kreativität.
max hat derweil jedoch eine ganz andere idee und sowas kann jederzeit passieren:
"papa, ich will nur im stadion trainieren!"
27 Januar 2018
deep/fake
deep/fake das neue gesellschaftsspiel hat längst begonnen. prominente gesichter erscheinen auf körpern von pornostars und werden als videos online ins netz gestellt.
fake/pornos unterminieren die reputation von prominenten menschen.
wo früher noch hochbezahlte grafikdesigner tagelang tüftelten um den bekannten filmriesen durch derlei manipulationen die produktionskosten zu verringern, bzw. gesichter (und besonders deren mimik) gestorbener schauspieler in mühevoller kleinarbeit wiederhergestellt wurden um begonnene filmreihen zu vervollständigen, genügt heute eine leistungsstarke grafikkarte am heimischen pc, sowie einige ai-algorithmen zur erkennung von verarbeitung von videomaterial.
man braucht keine antidigitale brille um zu erkennen, welches unsagbar falsche spiel hier stattfindet.
von dem vergleichsweise durch anonymisierte nutzer begonnenden "banalen einsatz" von algorithmen zur fertigung von fake/videos zum nachteil dritter einmal abgesehen, mag man sich nicht vorstellen welche algorithmen zukünftig verwendet werden um die lebensgewohnheiten der menschen zu verändern und wo es hinführt, wenn derlei techniken zum eigenen machtvorteil verwendet dann auch privatpersonen betreffen.
die hexen des mittelalters wurden auch verbrannt, doch waren es hexen?
fake/pornos unterminieren die reputation von prominenten menschen.
wo früher noch hochbezahlte grafikdesigner tagelang tüftelten um den bekannten filmriesen durch derlei manipulationen die produktionskosten zu verringern, bzw. gesichter (und besonders deren mimik) gestorbener schauspieler in mühevoller kleinarbeit wiederhergestellt wurden um begonnene filmreihen zu vervollständigen, genügt heute eine leistungsstarke grafikkarte am heimischen pc, sowie einige ai-algorithmen zur erkennung von verarbeitung von videomaterial.
von dem vergleichsweise durch anonymisierte nutzer begonnenden "banalen einsatz" von algorithmen zur fertigung von fake/videos zum nachteil dritter einmal abgesehen, mag man sich nicht vorstellen welche algorithmen zukünftig verwendet werden um die lebensgewohnheiten der menschen zu verändern und wo es hinführt, wenn derlei techniken zum eigenen machtvorteil verwendet dann auch privatpersonen betreffen.
die hexen des mittelalters wurden auch verbrannt, doch waren es hexen?
12 Januar 2018
frage/zeichen
es ist dieses fragezeichen hinter dem geschriebenen text, dieser abstand von belehrung. nicht dieser punkt wirkt, schon gar nicht dieses ausrufezeichen?
ist es nicht das fragezeichen was dem leser zu reflektieren hilft, die fantasie zu neuem zulässt? stellt es nicht eine balance, ein gleichgewicht zwischen dem schreiber und dem leser her? ein miteinander auf augenhöhe?
das fragezeichen meißelt nichts in stein, es lässt sowohl widerspruch, als auch zustimmung zu. könnten die fragezeichen unserer zeit nicht helfen miteinander konstruktiv zu werden? ist das überhaupt gewünscht auf erden?
ist es nicht das fragezeichen was dem leser zu reflektieren hilft, die fantasie zu neuem zulässt? stellt es nicht eine balance, ein gleichgewicht zwischen dem schreiber und dem leser her? ein miteinander auf augenhöhe?
das fragezeichen meißelt nichts in stein, es lässt sowohl widerspruch, als auch zustimmung zu. könnten die fragezeichen unserer zeit nicht helfen miteinander konstruktiv zu werden? ist das überhaupt gewünscht auf erden?
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