23 November 2023

indianer/der/neuzeit

tätowierungen gibt es seit jahrtausenden und sind stilmittel für erinnerungen, oder auch ausdruck des eigenen persönlichkeitsempfindens. indianer ließen sich z.b. seit jeher aus ritualen gründen tätowieren. 

das tattoo beschreibt eine zeichnung auf der haut, die meistens aus zeitgeistgeleiteten motiven aufgebracht wird, um sich von der großen masse abzusetzen, oder einfach dem eigenen modeanspruch zu entsprechen.

diese art der körperbemalung hat sich weit(er)verbreitet. erinnert sie vielleicht auch an eine visuelle ausrichtung, oder gar auf ein etwaiges persönlichkeitsdefizit? 

nein; denn wer so denkt wird zu recht kritisiert und liegt auch aller wahrscheinlichkeit nach falsch, weil die motivation zum tragen eines tattoos vielfältig und individuell ist. 

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22 November 2023

kein/schlechter/weg

na ja, die kontrolle wird überbewertet. lebenskontrolle sowieso. das geht nicht. niemand kann sein leben, seine lebensform und seinen willen zur individuellen kreativität bis ins detail bestimmen.

es gibt soziale sittenwächter. die passen auf und reden laut, stellen sich notfalls in den weg und  durchkreuzen einfach deinen plan. 

wenn dann das leben auch noch seine trümpfe ausspielt ist es mit der kontrolle ziemlich schnell vorbei, denn schicksale schlagen unerbittlich zu. 

du kannst deine kontrolle in anpassung migrieren, aber selbst das gelingt nicht immer ausreichend. 

was bleibt ist das schönreden von schwierigen situationen und deren umgang damit. 

so maßt man sich an das alles als individuelle substanz sich selbst gutzuschreiben, um sich wohltuend selbst zu bescheissen. 

vielleicht gibt es aber noch eine form dem eigenen ansinnen für sich realistischer zu begegnen, nämlich im rahmen des möglichen, den jeder für sich selbst definieren muss, die ereignisse einfach laufen zu lassen, um sich möglichst neutral am eigenen leben zu versuchen?

das stellt dann auch achtsamkeit, demut und die kreativität her, die wirksam benötigt wird; vielleicht kein so schlechter weg?

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20 November 2023

mein/song

mein song lebt so vor sich hin. ich summe ihn gelegentlich und manchmal geht er mir nicht mehr aus dem sinn.

er dominiert mich, und verschwendet keinen anlass mich abzulenken. wegzulenken, wegzudenken hin zu seiner melodie.

diese noten sind nicht von mir geschrieben, nicht der text. deren harmonie dringen durch mich hindurch, entspannen und belasten mich zugleich, je nach stimmungslage und ort.

ich werde da mal einschreiten, ihn weiter zulassen und positiv begleiten, das mitsingen üben; vielleicht fange ich dann ja sogar das tanzen an.

((@()@))....20/23