19 Juli 2012

laotse

übe die regungslosigkeit, beschäftige dich mit 
untätigkeit, finde im verzicht genuss, und du siehst 
das große im kleinen, das viele im wenigen

quelle: laotse

feigen/baum

ich kann die schafe hüten, du musst mich nicht vergüten; doch die pause dort beim feigenbaum, meinem raum zum tagestraum,  für mich ganz allein; fordere ich ein. 

allemal/wichtig


es gibt menschen die schreiben das auf, 
was sie zu sagen haben, weil sie es 
nicht sagen können, das ist wenig spontan, 
vielleicht mehr durchdacht, allemal wichtig, 
so sie gelesen werden; es gibt menschen 
die reden und sagen damit was sie zu 
sagen haben, vielleicht auch (mehr) 
durchdacht, sicher spontaner, allemal 
wichtig, so sie gehört werden; es gibt menschen 
die schweigen, durchdenken gehörtes, gelesenes;
geduldig filternd, streben sie zur balance; allemal wichtig.





ver/sklavt

die abhängigkeit von diesem und jenem in unseren köpfen versklavt uns; hausgemacht; seht der teufel lacht.

hesse

ich begehre nicht, auf dem wasser zu gehen; sprach siddhartha


hermann hesse

18 Juli 2012

das/glas

das glas mit wasser, das glas mit wein; ich schenke es dir ein.

rechen/schieber

da wäre noch die monatsmiete, telefon und müllgebühr, versicherungen, strom und wasser, die lebensmitte(l) sowas von teuer, dazu noch die autosteuer, benzin und gas, was soll denn das, will man  mich denn ruinieren, soll ich an rechnungen krepieren, verarmung droht, man muss sich wehren, die kinder muss man auch ernähren, urlaub gar nicht dran zu denken, wie soll man sich denn da verrenken, wenn man doch so wenig hat, die zehn mille im monat; so rechnet man in die nacht hinein und sinkt ganz für sich allein, einsam in den tod hinein.