31 Dezember 2023

wo/anders

worin besteht der sogenannte "gesellschaftliche fortschritt" zwischen den jahren 1945 und 2023?

die smartphones ploppen auf und "wichtige mitteilungen" werden so nicht mehr verpasst; die wichtigste:

"der krieg ist nun bei den anderen!"

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inne/halten

ich nehme mir keine zeit mehr für mich, mich grundlegend verändern zu wollen. 

gewichtet jemand eine andere position, dann ist das ok, doch meine verbliebene kraft gibt mir meine/andere hinweise. 

es ist noch etwas kraft in mir vorhanden, aber ich teile sie nicht mehr, oder gebe sie nicht mehr ab, nicht den weltverbesserern und nicht deren kindern.

so ziehe ich mich zurück und tauge nur noch zum opfer  überbordenden ideologien von minderheiten. auch dieses ertrage ich noch irgendwie, doch ich entschuldige mich nicht.

nicht bei euch, die ihr noch so viel kraft in euch spürt mich für eure unzulänglichkeiten verantwortlich machen zu wollen und nicht bei euch die ihr mir eure allgemeingültigkeit aufdoktrieren wollt.

vielleicht ist das innehalten und nachdenken darüber was der mensch braucht und was ihn ausmacht wichtiger, als das bedingungslose hetzen in eine ungewisse zeit? 

und würde der nicht gelebte sogenannte „fortschritt“ der gesellschaftlichen "entwicklung" einen unpopulären vorübergehenden „stillstand“ bringen; 

das; unser leben ginge dennoch weiter, vielleicht profitierte davon sogar die natur.


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27 Dezember 2023

child/in/war

children don't understand these bomb impacts, they see with horrified eyes this improvised christmastree  that cannot protect the front lines. this christmas goose and this playstation is not for you.

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19 Dezember 2023

15 Dezember 2023

wach/müde

hellwach sind sie müde. müde um doch hellwach zu bleiben. wache geschichten mit müdem verlust. 

das erkennt man nicht nachts um halb drei, wenn die politischen entscheidungen danach ausfallen, wer weniger müde, oder mehr wach zu sein scheint.

müde, wach, wachmüde politiker bestellen so ihr feld. es geht um sehr viel geld. 

stolz präsentieren sie nach einer langen nacht am morgen ihre ergebnisse, die sie den mehr müden abgerungen haben, weil sie in ihrer müdigkeit weniger müde aber doch nicht wach waren.

((😎()😎))

13 Dezember 2023

neidisch?!.

weshalb ich nicht neide, niemandem neidisch bin? das ist zeitverschwendung. eigene prioritäten vernetzen sich in jedem leben. fremde stehen nur daneben?

das fragezeichen hat soviel macht. macht die ich habe diesen oder einen anderen satz damit zu beenden. oder ich wähle das ausrufezeichen, welches vital seinen anspruch untermauert.

man stelle sich vor der punkt, der nur den satz beendet wäre auf das ausrufezeichen neidisch, weil das doch so viel mehr kann, oder gar auf den primus; das fragezeichen.

das macht doch wirklich keinen sinn, zumal der punkt sich ja sozusagen als trojanisches pferd sowohl im fragezeichen, als auch im ausrufezeichen wiederfindet und auch am häufigsten benutzt wird.

nun was willst du sein? punktuell ein fragezeichen, was nach antworten schreit, dieses ausrufezeichen welches machtvoll der posaune gleich, den ton angibt? oder setzt der gemachte punkt dem neid ein ende!

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12 Dezember 2023

feminin/maskulin

es könnte böse enden, wenn man heute frauen kritisiert. der leiseste verdacht auf maskuline ambivalenz im umgang mit dem feminismus genügt schon und das gender/schwert wird geschwungen?

wer nicht gendert ist gegen die frauen und wer auch nur den leisesten verdacht auf ein situatives weibliches wertigkeitsdefizit im umgang mit den meisten männern andeutet, wird eiskalt in die ecke des feministisch asozialen verhaltens gedrängt?

maskulin ist vorbei es lebe die weiblichkeit? "feminin first?" 

viele frauen haben die allgemeingültigkeit ihrer meinung im sozial-medialen umfeld so zu verfestigen verstanden, dass gegenteilige meinungen mindestens mit misstrauen, wenn nicht mit sozialer verachtung begegnet wird? 

sollte eigentlich feminine und maskuline balance wiederhergestellt werden?


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11 Dezember 2023

i/don´t care/at/all

die geheimnisse fliehen, je mehr man von sich preisgibt und das fremde interesse an der eigenen person schmilzt weg.

wer schweigt und nichts oder wenig von sich äußert, bleibt interessant und wird besonders be(ob)achtet. 

wer sich also ("ohne not") öffnet, wird zunächst betrachtet dann bewertet und letztlich in schubladen verschoben. 

wem dieses gesellschaftliche verhalten bewusst ist, der kann das zu seinem nutzen anwenden und verliert dadurch zwar seine authenzität, aber nicht den gesellschaftlichen respekt. 

der allerdings scheint sehr vielen menschen so wichtig zu sein, dass sie sich dafür verbiegen, verbergen und ununterbrochen damit beschäftigt zu sein scheinen ihre lebensstruktur ins rechte gesellschaftliche licht zu rücken. meistens dann, wenn beifall zu erwarten ist.

meine entscheidung die verschiedenen gesellschaftslieder nicht mehr mitzusingen geschweige denn anzustimmen traf ich sehr spät im leben nämlich dann, als ich beschloss  nicht mehr genügen zu wollen.

deshalb lehne ich mich zurück wann ich will, sage was ich will, bin laut wann ich will und wenn ich still sein will, bin ich still; völlig unabhängig davon; wem das passt, oder nicht passt. "i don´t care at all."

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10 Dezember 2023

immer/besser

leute  bemüht euch nicht. für mich stürmt es nur, wenn der bass nicht mehr zu hören ist. 

das zur seite treten lernte ich schon vor einiger zeit. aber nicht wegen jedem lüftchen.

es sollten sich schon massen von abgerissenen braunen blättern in mein gemüt stapeln ehe ich das haus verrammeln würde, doch das ich nicht mehr gerne nach draußen blicke hat andere gründe….

…denn die selbstgefälligen windmacher und selbstgelehrten diskursverweigerer erwarten dort anerkennenden worte, damit sie weiter in ihr vermeintliches vorwärts stürmen können.

da husche ich gerne so schnell es geht vorbei und es gelingt mir immer besser.

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nicht/bereit

es ist diese letzte ultimative konsequenz die mir abgeht. dieses gnadenlose durchziehen des eigenen anspruchs gegenüber anderen und mir.

durchziehen mit getaktetem kalkül war nie mein ding. eher das laufenlassen zu vielfältigem nutzen.

das wollen menschen aber nicht, sie wollen klare strukturen um letztlich einschätzen und beurteilen zu können.

alles andere besorgt ihnen nur ambivalente gefühle, die sie vielleicht aus neugier aufarbeiten könnten dazu sind sie aber selten bereit; nicht für dich und nicht für mich.

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08 Dezember 2023

nicht/immun

dieses jahr nicht. ich sträube mich. ich verlege meine priorität nicht. 

nicht auf dieses zeitlich begrenzte und jährliche weihnachtsgetue, mit angesagter ruhe im familiären kreis. 

da bleibe ich lieber still in mir, gehe meinen vermeintlichen über die jahre schon fast verpflichtenden ritualen und pflichten nach und verrate mich nicht.

der kinder willen beuge ich mich herab in diese gesellschaftliche einigkeit. weihnachten hat zu genügen und ich auch. ok, gut.

dieses jahr nicht, nicht für mich. ich liebe es wenn das neue jahr begonnen hat und der ganze rummel sich langsam entzerrt. 

doch nur um nächstes jahr wieder das selbe zu tun. dagegen bin ich nicht immun.

07 Dezember 2023

heulende/wölfe

die von mir durch erworbene erfahrung gestützten und subjektiv eingeschätzten erkenntnisse über das leben taugen nicht. 

nicht mehr. nicht mehr in diese zeit, in der ich mich deshalb immer weniger wohlfühle und wiederfinde.

deshalb weil mein antiquiertes ich mich gefangen halten möchte und ich deshalb in mir zu erblinden drohe. 

meine werte verlieren sich in den ansprüchen der jetzigen generationen und so verkeile ich monoton mein ich. das ist nicht gut. 

es ist vieles anders geworden, anders strukturiert, anders gemacht und oft kehren auch die alten und längst vergessenen geister wieder zurück.

der versuch sie weiter zu verscheuchen veranlasst mich dazu, dass ich mich nur noch mit menschen umgeben möchte die positive aspekte des lebens bevorzugen.

diejenigen die das heulen mit den wölfen ablehnen und deshalb so wertvoll (für mich) sind.

((@()@))



06 Dezember 2023

dieter

nun bist du von uns gegangen so wie du gelebt hast, ruhig und ohne hast.

lieber dieter; ich kannte keinen menschen der dir nicht wohlgesonnen war und das, obwohl du doch ein langes menschenleben auf der welt gewesen bist. respekt! 

eine lebensleistung die man nur erreichen kann, wenn man unaufgesetzt und authentisch unterwegs ist. 

du warst für mich stets ein emphatischer, warmherziger und hilfsbereiter mensch, dem nichts zu viel war und der immer auch das gemacht hat, für das er stand.

verlässlichkeit, zuversicht und liebe hast du ausgestrahlt und das lieber dieter; vergessen menschen nicht! 

so nimm diesen letzten gruß von mir, der einen tollen menschen ehrt, du warst mir doch aber: „so viel mehr wert!“

ruhe ich in frieden. 

zum tod von dieter groh






01 Dezember 2023

heute/nicht

ich will da heute nicht hin. will die immer gleichen leute nicht mehr sehen; nicht mehr verstehen. 

vielleicht bist ja gerade du (nicht) gemeint? astronaut  wo fliegst du hin? 

ich will nicht immer dasselbe reden; das selbe dasein im fremden sein; sein. 

ich will da heute nicht hin, das macht keinen sinn, bleibe lieber hier bei mir und trinke dieses bier.

nicht das ihr mir böse sein müsstet, oder doch? wie so oft; weil ich euren ton nicht treffen kann; will.

keiner kennt antworten erkennt situationen und viele reden sich trotzdem einfach so davon.

ich will das problem nicht lieben, will schöne sachen machen; einfach lachen, baue mir vielleicht nen drachen….

….vielleicht ….deshalb will ich da heute nicht hin? ich kann das schweigen nicht so gut und (euer/mein) reden ist nur silber; ich gehe da heute nicht hin; heute nicht.

((@()@))



29 November 2023

habeck/in/berlin

wenn konstanze und konstantin aus grenoble auf dem weg nach konstantinopel in ihrem opel in der nase popeln, kann dann auch ole am nordpole lässig in der nase popeln, oder pöbelt der tobend popelnde pole den ole dann an; weil er nicht so gut popeln kann, oder zeigt ole den popelnden polen an; weil er es nicht so gut wie konstanze kann, geschweige denn wie der popelnde konstantin; oder habeck in berlin.

((@()@))....20/24

tick/tok

die uhr der gewollten medialen gleichschaltung aller menschen läuft immer weiter... tick...tok...tik...tok..

((@()@))



23 November 2023

indianer/der/neuzeit

tätowierungen gibt es seit jahrtausenden und sind stilmittel für erinnerungen, oder auch ausdruck des eigenen persönlichkeitsempfindens. indianer ließen sich z.b. seit jeher aus ritualen gründen tätowieren. 

das tattoo beschreibt eine zeichnung auf der haut, die meistens aus zeitgeistgeleiteten motiven aufgebracht wird, um sich von der großen masse abzusetzen, oder einfach dem eigenen modeanspruch zu entsprechen.

diese art der körperbemalung hat sich weit(er)verbreitet. erinnert sie vielleicht auch an eine visuelle ausrichtung, oder gar auf ein etwaiges persönlichkeitsdefizit? 

nein; denn wer so denkt wird zu recht kritisiert und liegt auch aller wahrscheinlichkeit nach falsch, weil die motivation zum tragen eines tattoos vielfältig und individuell ist. 

((@()@))

22 November 2023

kein/schlechter/weg

na ja, die kontrolle wird überbewertet. lebenskontrolle sowieso. das geht nicht. niemand kann sein leben, seine lebensform und seinen willen zur individuellen kreativität bis ins detail bestimmen.

es gibt soziale sittenwächter. die passen auf und reden laut, stellen sich notfalls in den weg und  durchkreuzen einfach deinen plan. 

wenn dann das leben auch noch seine trümpfe ausspielt ist es mit der kontrolle ziemlich schnell vorbei, denn schicksale schlagen unerbittlich zu. 

du kannst deine kontrolle in anpassung migrieren, aber selbst das gelingt nicht immer ausreichend. 

was bleibt ist das schönreden von schwierigen situationen und deren umgang damit. 

so maßt man sich an das alles als individuelle substanz sich selbst gutzuschreiben, um sich wohltuend selbst zu bescheissen. 

vielleicht gibt es aber noch eine form dem eigenen ansinnen für sich realistischer zu begegnen, nämlich im rahmen des möglichen, den jeder für sich selbst definieren muss, die ereignisse einfach laufen zu lassen, um sich möglichst neutral am eigenen leben zu versuchen?

das stellt dann auch achtsamkeit, demut und die kreativität her, die wirksam benötigt wird; vielleicht kein so schlechter weg?

((@()@))

 

20 November 2023

mein/song

mein song lebt so vor sich hin. ich summe ihn gelegentlich und manchmal geht er mir nicht mehr aus dem sinn.

er dominiert mich, und verschwendet keinen anlass mich abzulenken. wegzulenken, wegzudenken hin zu seiner melodie.

diese noten sind nicht von mir geschrieben, nicht der text. deren harmonie dringen durch mich hindurch, entspannen und belasten mich zugleich, je nach stimmungslage und ort.

ich werde da mal einschreiten, ihn weiter zulassen und positiv begleiten, das mitsingen üben; vielleicht fange ich dann ja sogar das tanzen an.

((@()@))....20/23

18 November 2023

kevin/allein/zuhaus oder erwachsene/kinder

googelt ruhig die antworten für euer eigenes lebensquiz und das was dann viel früher war, steht heute in wikipedia! 

sie nehmen euch die verantwortung ab, den ganzen stress übernimmt eure neue ki. 

werft euren ballast nur weit von euch weg und frönt eurer selbstdarstellung und führt sie euren freunden vor, die da auch das selbe tun; da ist niemand mehr immun. 

ki, das ist die neue abkürzung für einen kindergarten für erwachsene kinder. 

ein mit medialem wasser getaufter poet schreibt dazu in whattsapp:

"facebook, instagram, chatgpt, amazon, zalando und auch lieferando; alle liefern euch dem teufel aus und ihr seid; kevin allein zuhause."




16 November 2023

disteln/im/inkognito

mein countdown will mich anzählen, wegzerren von mir. ich höre den blues und suche mein inkognito.

ein seelenreiter liegt losgelöst am strand, still starrt er seine sonne an, als gaukler der sich selbst blendet. 

ich suche keine konzepte, keine willensmacht, keinen eigenen weg und niemanden. 

mauern sperren mich dann aus. so laufe ich an ihnen entlang und überquere sie nicht; nicht für applaus. 

wenn der kreis sich schließt mit dem geist den ich rief, könnten diese mauern auch aus rosen sein; oder disteln im inkognito. 

((@()@))

14 November 2023

Evolutionäre/Muster oder Stärke/siegt

Wenn man die Menschheit zurückverfolgt, stellt man sehr schnell fest, dass sich nichts nach vorn bewegt hat, sondern stets alles Leben den alten Mustern folgt.

Wie schon oft beschrieben, ändert sich der Mensch nicht, auch nicht hin zum positiven, balancierten, sozialen, ausgeglichenen Blick in das Jetzt und die Zukunft, um Chancengleichheit für jeden zu erreichen. Dafür war er auch nie vorgesehen.

Die von der Evolution begrenzten Möglichkeiten sind nämlich die Dimension, in der sich das Zusammenleben von Menschen abspielt.

Sie gab und gibt das egoistische und empathiefreie Handeln zum eigenen Vorteil vor, und daran änderte sich über Jahrtausende nichts Grundlegendes.

Stärke und Machterfüllung auf Kosten anderer war immer der Titel zum Erfolg.

Das Ausnutzen Schwächerer bringt Vorteile und den Gewinn an materieller Wucht, die dann das gesamte weitere Vorgehen stützt.

Selbsternannte Philanthropen predigen natürlich anderes und sind empört über diese klare Ansprache, weil auch sie nach Anerkennung ihrer Philosophie trachten.

Die große Masse schützt sich vor dem Unabänderbaren, indem sie sich illusionär zu verbinden sucht, aber selbst in ärmsten Kreisen werden Anführer akzeptiert.

So beherrschen wenige viele Menschen. Eliten befeuern ihre Macht stets auf Kosten derer, die sich einreden, mit emphatischen und sozial gerechten Ansätzen ein besseres, gemeinsames Leben zu erreichen.

Wenn es den Eliten dient, lassen sie das auch zu und unterstützen. Sie werden ihren egoistischen Machtanspruch und die damit „verbundenen Vorteile“ aber niemals kampflos abgeben.

So gab es und gibt es immer wieder Verteilungskämpfe und Aufstände, besonders durch die Unterschichten, die sich zu Recht benachteiligt fühlen.

Sie werden nicht siegen! Zumindest ist das sehr unwahrscheinlich, und der „kleine Mann“ wird weiter um Gerechtigkeit kämpfen und sich einreden, das alles sei nicht so schlimm, weil er sich vor sich selbst entschulden muss und vom Anspruch, es nicht so weit gebracht zu haben wie die Elite.

Mittelschichten streben danach, elitär behandelt zu werden. Auch das wird nur in Maßen gelingen, denn die Claims sind und bleiben abgesteckt, und die Macht wird von den Eliten stetig weitervererbt, sodass es wenig Chancen gibt, in deren Machtzirkel vorzudringen.

Ist es nicht immer so, dass der Stärkere siegt, und das, was man in der Tierwelt erlebt, ist bei den Menschen nichts anderes?

Dass diese Sätze nicht beliebt sind, weil sich niemand als Verlierer einreihen und lieber seine kleinen Machtgewinne feiern möchte, ist doch nur menschlich normal.

Deshalb ist es auch nicht sinnvoll, Menschen daran zu erinnern, denn die düstere, für die meisten allgemeingültige und schwer veränderbare Realität passt nicht in die ach so positive Weltanschauung der meisten Menschen, und die dient natürlich ausschließlich dem eigenen Schutz.

Ich setze meinen Punkt trotzdem.

Wohl wissend, dass die Wahrheit nicht gehört werden will, weil sich die meisten Menschen noch der naiven Illusion hingeben, doch noch den nächsten Schritt zu mehr Macht zu gehen.

Das ist ja auch nicht zu kritisieren, weil der Mensch immer nach Höherem strebt, und das ist es ja, was die Evolution vorgab/vorgibt; ändert aber nichts am System. 

13 November 2023

außen/seiter oder lebens/strang

außenseiter, vielleicht werde ich mich in teilen nach deiner seele richten und dann ein wenig davon erzählen, wie sich dein licht; in meinem leben bricht, oder nicht.

du gibst dir viele namen und bleibst selten an einem  speziellen ort, lebst nur in deinem sofort und manchmal bist du sogar nebenan. 

vielleicht will ich gerne ein stück weit davon lernen wie du dich gegen widerstände aus dem sumpf gezogen und dabei nicht verbogen, oder betrogen hast.

außenseiter; die kritik an dir stellt mich für dich auf; weil menschen außenseitern keinen gesellschaftlichen freiraum geben wollen, denn sonst müssten sie ja vielleicht auch ihre eigene lebensart überprüfen. 


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11 November 2023

妹島 和世,




Kazuyo Sejima, geboren 1956 in der Präfektur Ibaraki, Japan, studierte Architektur an der Japan Women’s University. Danach arbeitete sie bei Toyo Ito & Associates, bevor sie 1987 das Architekturbüro Kazuyo Sejima & Associates und 1995 mit Ryue Nishizawa das Architekturbüro SANAA gründete. Seit 2001 ist sie Dozentin an der Universität Keio. 


Ryue Nishizawa, geboren 1966 in der Präfektur Kanagawa, Japan, studierte Architektur an der Yokohama National University, danach arbeitete er bei Kazuyo Sejima & Associates und gründete 1995 mit Kazuyo Sejima das Architekturbüro SANAA. 1997 gründete er auch das Office of Ryue Nishizawa und seit 2001 lehrt er an der Yokohama National University.

2010 wurden SANAA mit dem Pritzker-Architekturpreis ausgezeichnet.

Projekt für Vitra:
2012 Produktionshalle auf dem Vitra Campus, Weil am Rhein






06 November 2023

selbst/reflektion

wenn selbstzweifel nach mir greifen und ich befrage meine vorhandene struktur und winke meinen zu begrabenen erfahrungen freundlich zu, dann ist es zeit wieder eine neutrale basis aufzubauen, meinen weg wieder freizuschaufeln und mich von antiquiertem sinnesstaub zu trennen. 

doch die eigene soziale und intellektuelle öffnung ist das was schwerfällt nach soviel erleben. wieviele punkte habe ich schon abgehakt und lasse sie nicht mehr zu und als ausrede dient mir immer noch der eigenschutz.

die frage die sich mir stellt ist doch was es sich zu schützen lohnt. vielleicht sollte ich meine selbstreflexion schützen.

und damit das stete anschieben von selbstkritik zur vermeidung von vielleicht auch streunendem oder falschen selbstbewusstseins hin zur selbstüberschätzung.

das alles natürlich im glauben, dass letztlich doch nichts nachhaltig bleibt im leben; weil neues, auch neues (über)denken erfordert.

((@()@))


02 November 2023

der/versuch

ich lebe einfach mal bewusst dazwischen, zwischen meinungen und zwischen dem gesellschaftlichem anspruch einerseits und der loyalität zu meiner eigenständigen intellektuellen substanz anderseits.

fremde und intensive meinungswucht auszuhalten sollte dabei schon mein anspruch sein. 

((@()@))

01 November 2023

man/kann...

man kann wände, mauern, zäune einreißen; man kann blumen anpflanzen, bäume, man kann tanzen mit dem glauben an die allgemeine verbindung.

man kann mit kerzen den weg zum lagerfeuer beleuchten,  zu den kindern gehen, zur eigenen meinung stehen.

man kann zuhörend das verstehen begreifen wollen, prüfend über der eigenen ansicht stehen und eine andere richtung gehen.

man kann in bunten barfußschuhen laufen, den letzten vorrat wein versaufen, man kann andere menschen sehen, erkennen und dabei still das abendrot betrachten und nichts sonst beachten.

man kann anklopfen, freu(n)de verbinden, am holztisch sitzen mit dieser letzten flasche sekt.

man kann einatmend das ausatmen prüfen, den salzigen geschmack versüßen, das leben einfach in/für sich begrüßen, lernen den nachbarn zu verstehen, stehenbleiben(d); weitergehen.

man kann geschehen lassen, die party des eigenen anspruchs suchen, oder in die eigene unvernunft fluchen, den flug in die  zuversicht buchen.

man kann küsse (ver)schenken und auch lachend das fremde (in dir) begrüßen.

man kann……

((@()@))

27 Oktober 2023

gemütlicher/herbst

Die Schatten werden unsichtbar, wie auch die Sonne, zunehmend. Es kommt die kalte Jahreszeit.


Sie streicht so über uns hinweg, als ob es uns nicht gäbe; sie kümmert sich nicht. Nebel, Regen und die fliehenden Blätter.


Bäume, die sich ihrer Schönheit berauben lassen müssen, weil der Herbststurm dominiert. Kahle Äste und Laub auf der Straße, Tee, Glühwein, frühe Dunkelheit und der Ofen, der vor sich hin knistert.


Herbstlich, sagen wir dazu. Gemütlich. Draußen ist es aber nicht gemütlich, und jeder definiert es für sich passend. Alles eine Frage des Zulassens.


Im verschämten Verschleppen von hausgemachten Problemen sind wir doch Weltmeister – auch in diesem und im nächsten Herbst; oder?


19 Oktober 2023

anschreiben/an/gott

lieber gott erkläre mir mal bitte warum du so viele fehler in der strukturellen herstellung der menschen gemacht hast. 

hast du die entwicklung nicht absehen können, verhindern wollen, oder ist diese welt nur ein spielkasten für deine leidenschaft die letztendlich leiden schafft ?

nun mal ehrlich, sowas dilettantisches kannst du doch nicht wirklich geplant haben. wieviel entwicklungsfreiraum hast du den menschen denn gestattet, damit sowas passieren konnte?

wer um himmels willen hat dich denn da beraten? sag mal guckst du gelegentlich mal danach was hier so abgeht, oder wendest du dich lieber ab?

ich würde mir schwer wünschen, dass du mal eine migration der software dieses konstruktivem missgeschickes andenkst, oder wenigsten ein update bereitstellst.

so geht das doch nicht weiter, du kannst doch nicht von den von dir so erschaffenen menschen vernünftiges handeln erwarten. 

das update könnte mal wenigsten die abschaffung von neid, missgunst und hass beinhalten, das wäre zumindest mal ein ansatz. 

wenn dann noch empathie, toleranz und zuversicht dazukämen, die angst abgeschafft würde, dann wäre einiges schon repariert; sonst hättest du dich doch blamiert.

((@()@))....20/23


17 Oktober 2023

lanz und precht


auszug:

dabei gehen journalismus und meinung eine symbiose ein, die zur folge hat, dass sich die gespräche der beiden regelmäßig wie die bestätigung des eigenen, sehr stark ausgeprägten sendungsbewusstseins zur belehrung der massen ausnehmen. 


quelle: frankfurter rundschau 17.10.23

https://www.fr.de/kultur/tv-kino/zdf-richard-david-precht-israel-orthodoxe-juden-arbeit-aussage-entschuldigung-92581752.html

14 Oktober 2023

einfach/hingehen

kein mensch ist am see. es regnet. kein mensch ausser mir. ich stehe am baum und die vier schwäne es sind heute nur drei, beachten nur ihre nahrungsaufnahme, kopfüber.

regentropfen bewegen den see, kleine, große kreise, der wind ganz leise. es sägt niemand im regenwald am see. noch ist es warm genug.

diese vergessene boulekugel am strand und diese kurze einsamkeit, die durchatmen lässt, die vergessen lässt, was so wichtig erscheint, sie ist nur geliehen; so wie unser (er)leben. 

krähenschrei; totenkopfbank heute dunkler, feuchter.

nass und nicht unglücklich wähne ich mich frei in freier natur, die nicht nur im sonnenschein ihren zauber versprüht.

diese natur ist vielleicht im regen und sturm etwas mehr bemüht dir ein bisschen ruhe zu gönnen, du musst einfach nur hingehen.

((@()@))

teil/der/gesellschaft

ich bleibe teil der gesellschaft, das geht nicht anders, oder ich müsste vergessene indigene völker aufsuchen, die mich dann vielleicht aufessen ohne mich zu fragen, was ich denn bei ihnen suche.

selbst in kanada in der wildniss leben menschen, wenn auch entfernt. 

autark und authentisch kann man hier auch nicht leben, wegen der arznei und der nahrung die nicht von selbst hergestellt werden kann; oder diesem postwasserflugzeug in dem der pilot schon von weitem grüßt.

kein mensch kann aussteigen, er kann sich wegducken vielleicht weggucken, doch seine sinne versagen deshalb doch nicht. 

das ist das problem, denn dieser wandersmann wird reden, wenn er auch nur einmal im leben an dir vorbeigeht. 

kindern höre ich vielleicht noch zu, aber nicht dir, dir der du dich in deinem leben eingerichtet hast und dich jede minute als abenteu(r)er verkaufst. 

wohl wissend, dass du dich doch nur in deinen eigenen erfahrungen vergräbst und erwartest, dass deine kinder und kindeskinder genauso werden. 

((@()@))




08 Oktober 2023

der/wandernde/taugenichts

taugenichts bleibe in meiner nähe ich habe jetzt zeit für dich. endlich jetzt. 

erzähle vom leichtsinn, tiefsinn, abenteuer, erzähle mir einfach von dir.

vielleicht wandere  ich dann ein stückchen mit dir mit.

deine poesie geht ohne schuhe, barfuß bist du unterwegs, gelegentlich. 

die wirklichkeit sieht anders aus, sagst du. so steht es in deinen gedichten, die sich zu deinem sein verdichten.

füllt ihr nur eure notizbücher, der freie wandersmann liest das nicht.

du fandest nicht nur gunst, lerchen und nachtigallen auf deinem weg, so sagst du mir. 

murmelnde bäche und die klappernden mühlen; aber auch staub und langer regen kamen dir entgegen.

du seist wie ein till eulenspiegel gewesen so leicht und versuchtest der kugel des barons auszuweichen und du wolltest auch nicht mit den anderen wandern, mit diesen minnesängern der eigenen eitelkeit.

sie sind auch nicht so wie sie scheinen, er habe sie nicht in seinen gedichten erwähnt, denn meistens waren es vagabunden die dann verschwanden um wieder da zu sein; ihm seinen job zu nehmen.

basta, morgen ist noch weit und wo ich abends bin, geht dich nichts an, so sagt er mir. 

man wird bedächtiger, ruhiger, besonnener in all den jahren der wanderschaft. jugend ist nicht feige und das alter schweigt gerne. 

so schaut er in seine sterne, ich mag ihn selbst wenn er gelegentlich irrt sehr gerne; den taugenichts.

((@()@))

degeneriert/mariniert

schon mal bananen gebraten, shrimps auf haferbrei, kartoffelmarmelade und den sauerkrautkeks verköstigt? das ist gut, sagen sie. 

advocados in rotweinsoße auf gerupftem sojahuhn aus siebenbürgen und erst der nachtisch aus eisfraktur vom grönlandstrand. 

abgerundet mit havanna zigarren frisch aus kuba und single malt in angereicherter elefantenpisse das ist der neueste schrei.

heuschrecken als snacks und als mehl für unser brot für die welt. 

das alles ganz frisch und frisch bestellt, in klaren worten und mit geld.

so würzen sie in kürze smoothies die gut schmecken, nachdem sie sich die finger lecken, salat, karotten, sellerie und schalotten flott gemixt in designerklamotten.

im supermarkt lauert nur der herzinfarkt und der mainstream zieht lautlos einfach weiter und bleibt dabei locker, heiter. 

pferdesteak und katzenzunge; bisschen marie für die lunge und das alles will dann auch der kleine mann; wenn er es sich dann leisten kann.

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weckt/mich

weckt mich, wenn ich nicht schlafen soll, nicht träumen soll, wenn ihr mich braucht, aber weckt mich sanft.

sonst bleibe ich einfach liegen und der schlamassel gehört nur euch. 

weckt mich mit meiner musik, mit meiner sonne, mit einem lächeln, mit eurer ganzen liebe, weckt mich erst dann; denn ich schlafe gern.

„aufstehen brüllen“ und an die tür klopfen, das machen soviele falsche boten, da vergebe ich schon mal meine noten; das sind idioten. 

„nicht vor neun, um gottes willen nicht vor neun.“

vor neun ist für mich euer mitternacht, auch wenn eure sonne da schon lacht, euer vitaler geist, eure pure energie, das atemlose sein euch schon um sechs begrüßt und scheinbar euren morgen versüßt.

da bin ich nicht, werde ich nicht mehr sein, vielleicht bin ich damit ganz allein, aber; so soll es sein!

((@()@))


07 Oktober 2023

das/vierte/bier

komm ich fahre doch weg; vielleicht? die welt ist schön. zum strand an die bar. 

ich lenke mein auto selbst. ich höre musik, tango internationale. ich brauche nichts; meine träume stehen in mir; erstes bier.

diese party lasse ich aus. alles ist von alleine gut. ich brauche nichts, nicht mal meinen verstaubten mut. geht gut; sonnenhut.

parolengeschrei ich gehe vorbei. wir reden von frieden und meinen den krieg.

so vertraue ich dem wind und diesem kleinen kind, zuckerwatte im zirkuszelt.

komm her tunnel zum licht, ich glaube meinem gefühl, weil ich die angst verliere; am strand; zweites bier. 

ich fühle mich wohl, diesen moment und will nicht sehen was wirklich passiert, das wird nun negiert, zwar pikiert aber engagiert.

denn ich sitze an der bar, stelle den vergessenen motor ab und schaue niemals diese leinwand an, kann da improvisieren, will nicht sehen wie sie wieder marschieren, kaschiere mein gefühl im lebensgewühl; drittes bier.

das leben ist schön, überzeuge ich mich, ich habe sooft geträumt frei zu sein und habe nur erwartungen erfüllt, zu laut mit zuviel wut; hier an der bar geht es mir gut; viertes bier.

ich fahre nicht nach hause denn da müsste ich hin zu mir reisen; ich bleib lieber am strand sitzen, sehe das gewitter blitzen und hebe träge das fünfte bier mit geballter hand; die welt ist schön; gott sei dank!

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das/schlimmste/beste

ich mache mir zu viele gedanken, die mich von euch isolieren. ich bin das schlimmste was euch passieren kann.

ich bin kein versprechen, eher ein verbrechen an eurer lebenden struktur, doch ihr seid das beste was mir passieren kann. 

ihr gebt mir oft recht und nun habe ich zuviel davon und so lebe ich mit euch in mein neues unentschieden und besiege mich dabei, vielleicht bin ich nun sicher und das ist besser für mich? ich glaube ich bleibe eine weile, oder vielleicht auch lieber nicht?

ich gebe keine versprechen, was gut ist und was ich kann; bleibe lieber liegen und fange heute nichts mehr an. glaubt mir; ich bin das schlimmste was euch passieren kann.

die anderen und ich? ich verzichte lieber auf wünsche, kaufe mir einen scooter und bleibe so  doch lieber ganz nahe an euch dran, denn ihr seid das beste was mir passieren kann.

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05 Oktober 2023

alles/jetzt

alles ist jetzt. wir leben im jetzt und gewöhnen uns ein.

ich habe gelernt wenn alles schief geht, geht die sonne morgen trotzdem wieder auf und stück für stück fließt ein lächeln wieder in das jetzt zurück.

so ziehe ich den korken aus der flasche, damit ich hier und jetzt nichts verpasse.

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03 Oktober 2023

manche/männer und ein amen

manche männer sitzen gelegentlich zusammen auf der kalten bank im winter und sehnen niemanden sonst herbei. 

es ploppt das bier und ihnen wird innerlich kalt und nass.

männer können brücken bauen ohne nach dem kleid zu schauen, aber jetzt nicht, so kalt. 

sie reden nicht. versteht doch, sie sind still und nicht einsam.

sie haben das klischee bereitgestellt, männer seien so und so, oder ganz anders, bestenfalls eindimensional; denn das birgt vorteile.

plopp; wieder ist ein bier auf; wieder mehr kalt. es ist jetzt die zeit für kalt; bleibt ihr nur im warmen; ihr armen, amen.

29 September 2023

im/gegenteil

zweifel beherrschen uns nicht mehr? das verblasst, weil wir uns definieren wollen und müssen, um es für uns klarzustellen, wie wir leben wollen, was das leben für uns sein soll? das ist uns wichtig?

kind der zeit (ver)brauche den moment und den nächsten für die, deine momente im leben. füge alles aneinander in angstfreier kultur.

denn die abwesenheit von angst hilft, planfreiheit zu erreichen, um ein gesamtbild entstehen zu lassen. 

roll on leben, ich weiß ich kann dich nicht festhalten; ganz im gegenteil.

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28 September 2023

globaler/handel/2024

man stelle sich nur für einen oder mehrere momente folgendes vor: 

wir schreiben das jahr 2024. donald trump, oder ein anderer politiker seines schlages; gewinnt erneut die präsidentschaft in den usa. 

der erklärt den austritt der usa aus der nato  und begründet den austritt damit, dass die europäer  es in vier jahren nicht geschafft haben ihren verteidigungshaushalt entsprechend der abmachungen einzuhalten, weil die bereitschaft dafür nicht hergestellt wurde. 

im selben zusammenhang kündigt er einseitig alle verträge mit europa  auf, nimmt deren restriktionen lächelnd in kauf und intensiviert den handel mit den chinesen, denen er erklärt, dass ihn taiwan nicht interessiert.

er bildet eine allianz mit russland, china, nordkorea, indien und gibt seine unterstützung für die ukraine auf ; "america first!" 

fracking gas, erdgas, seltene erden, arzneien und lebensmittel, um nur weniges zu benennen, werden nicht nur teurer, sondern werden einfach nicht mehr nach europa verkauft. 

der handel gilt jetzt anderen. protektionismus wirkt ab nun als das maß aller dinge.

europas "globaler handel" ist tot. die anarchie, mord und totschlag sind nur eine woche entfernt; vielleicht zwei!

europa und hier speziell deutschland kümmert sich im moment aber lieber um heizungen, elektroautos und genderifizierung und die rettung der welt vor der ökologischen katastrophe, im alleingang. 

die dummheit und arroganz der europäischen politiker will den menschen vermitteln, dass europa den wohlstand, den sie nur anderen verdanken; selbstverständlich für immer und ewig gepachtet hat.

p.s. menschen wie ich, die so etwas schreiben sind natürlich im volksmund verpönt und werden entsprechend belächelt und weggedrückt und das nur, weil das nicht in unsere lebensplanung passt, das war bei den ukrainischen menschen aber auch so. 

der schuss soll nicht gehört werden, im gegenteil uns passiert doch schon nichts; und deshalb geschieht auch nichts. 

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27 September 2023

weiter/schießen

kaue endlich deine fingernägel ab soldat, oder willst du ewig weiterschießen?

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der/rabe

wenn ein rabe unheilverkündend krächzt, lass dich nicht von deiner vorstellung hinreißen, sondern kläre sogleich dein denken und sage dir:

 

keines dieser vorzeichen gilt mir, sondern nur meinem armseligen körper, meinem dürftigen besitz, meinem bisschen ansehen, meinen kindern oder meiner frau.

 

für mich gibt es nur glücksverheißene vorzeichen, wenn ich es will. was auch immer davon eintreffen mag, von mir hängt es ab, ob ich nutzen daraus ziehe.

epiktet

hegel

die weltgeschichte, wissen wir, ist also überhaupt die auslegung des geistes in der zeit, wie die idee als natur sich im raume auslegt.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Philosoph (27.08.1770 – 14.11.1831)


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na/denn


































 

23 September 2023

politik

zweckgebundene allgemeingültigkeit herstellen und den zweck selbst bestimmen, das ist mal ne nummer.

dazu lösungen anbieten von problemen die selbst bereit gestellt werden um als retter populär, eigeninteressen durchzusetzen; das ist politik.

der zweck ist es der alle mittel heiligt, der in den wald hinein ruft und dessen echo zu dem wichtigsten zählt, was im gesellschaftlichen leben gültig werden muss?

die mittel sind stets egal gewesen, vorübergehend relevant, dann vergessen, werden wir schnell den nächsten wert bemessen, den wir dann wieder schnell vergessen, wenn das nächste mittel unseren neuen zweck heiligt.

19 September 2023

dein/konflikt

gewöhne dich nicht an deinen konflikt, die menschen verzeihen das nicht, denn dein tiefes innere interessiert sie nicht. 

das hat gewicht, so du das erwartest. die evolution sieht so etwas nämlich gar nicht vor und es gab hier  keine entwicklung. es soll nur stärke siegen auf allen ebenen. 

das ist ja auch der grund für die schauspielerei in der welt, denn jeder spielt das spiel "stark und erfolgreich sein" und ist dennoch, meist allein und des einen glück ist des anderen unglück.

wettbewerb ist die basis auf der das ganze leben fußt, welcher früh unseren kindern vermittelt wird und was sich langfristig bewährt hat.

das alles wird natürlich verschleiert und nicht zugegeben, denn sonst würde ja die tragfähigkeit des konzepts angegriffen und daran besteht natürlich kein interesse.

die welt und die menschen sind also ein einziges  schauspiel im theater der eigenen zeit und deren schauspieler spielen immer nur um die macht. 

deshalb gewöhne dich lieber nicht an deinen inneren konflikt, der dir sagen will:"das alles möchte ich nicht!“


13 September 2023

my/like:be/life

my like:be life. 

schlafend träume erfühlen; aufstehen spät; viel musik; viel natur; wenige menschen; kurs ungenau, aber selbstbestimmt, manchmal ignorant, arrogant, aber auch empathie mit fantasie. 

barfußschuhe hin zur eigenen innovation; intervention gegen frustration und loyalitätsgeschiebe.

paddelboard an jenem ort; baguette, käse, roter wein; so will ich es haben, so soll es sein. 

boring, lazy, inconsistent but happy and satisfied; so wie ich das leben mag;

my like:be life. 

des/lüsternen/küsters/kokobine

wenn der lüsterne küster nicht die küsterin küsst und die kokobine hat darin routine, liebt der lüsterne küster die kokobine, denn die küsst er.





09 September 2023

nicht/mal/häuptling

wir legen unser leben auf unsterblichkeit an, bemerken das nicht und häufen materialien an, die wir behandeln müssen, beschützen müssen, uns darum kümmern eben. 

wir geben zeit zum kümmern, um dinge die wir nicht benötigen. generation um generation.

wir bauen häuser für die ewigkeit, bauen straßen, gleise, hochbauten, plätze der ständigen begegnung, ignorieren nachhaltige eigenschaften und merken spätestens wenn wir dann dran sind, dass uns der tod genauso aus dem leben nimmt, wie den eingeborenen aborigines der nicht mal häuptling seines stammes ist und das alles nie vermisste.

matrix

sind wir, leben wir in einer matrix?  das nämlich würde einiges erklären. 

eine schattenwelt steuert uns? finstere gestalten, gestalten den ausverkauf der vernunft? genau die matrix ist schuld. jetzt haben wir es endlich. 

matrix an sich definiert jeder wie er es eben haben möchte, manche abstrakt, andere als aufforderung zum militanten widerstand, wieder andere verstehen den ansatz nicht.

wer diese matrix steuert haben wir dann auch ganz schnell für uns erkannt und nehmen den kampf auf. 

unsere eigene blase erweitert dann den horizont und was an szenarien dargestellt werden kann, wird dargestellt, kein wert hat noch bestand.

einer für alle? jeder denkt sich in seine matrix? kämpft gegen seine dämonen; die dämonen anderer. wer hat die gleichen dämonen, wer kämpft gegen welche matrix und welche matrix ist die richtige?

schuld sind immer die anderen, natürlich die, deren matrix nicht die unsere ist, denn es kann nur eine matrix geben, eine religion; die eigene nämlich und die derer, die unserer meinung sind. 

ein auf sich projizierter egoprotektionismus wird zur galionsfigur einer entwicklung, der man nur noch mit  einfältiger nichtbeachtung, oder mit den drogen dieser welt begegnen kann und um mit dieser erkenntnis den vermeintlichen frieden zu bewahren werden diese auch; zunehmend legalisiert.


06 September 2023

05 September 2023

der/irrsinn/des/übermenschen/ robert H

robert sag mal wie bist du denn gestrickt? welche ziele verfolgst du eigentlich?

ist es nur die gier menschen manipulieren zu wollen, deine interessen auf teufel komm raus durchsetzen zu wollen und das alles im bieder/manns/kostüm, so als gebrauchter don quichotte, oder baron münchhausen deiner zeit? 

sie haben dich dechiffriert robert, die menschen haben deine demütige show durchschaut? 

sei mal ehrlich zu dir robert, das ging nur bei den grünen.

das hattest du schnell erkannt. nun kochst du deine eigene ideologische suppe, die schnell von den menschen gegessen werden soll und die somit abrupt hergestellt werden muss, weil der herd in zwei jahren keinen strom mehr hat.

schwamm drüber, menschen für dumm verkaufen ist dein geschäft und wenn es dann deine ampeljünger sind. 

sag mal robert so ein (kleines bisschen) kaiser willst du schon sein, nicht wahr? 

demokratie und so ein blödsinn schränkt dich doch nur ein! 

du willst die welt verbessern und derjenige sein der die pfründe verteilt; übermensch robert, ob deine rechnung aufgeht?

deutschland zählt ja eh nicht für dich, denn du denkst ausschließlich global und neutral! "other first" würde donald sagen.

aber scheiß darauf robert, hauptsache du stehst in den geschichtsbüchern, wenn auch deiner eitelkeit geschuldet; als der vernichter der deutschen wirtschaft. 

ja wir müssen einfach global, weltweit denken damit deine ideologie sich durchsetzt, der von dir auf deutschland abgelegte eid wird bei der größe der aufgabe sekundär; jeder versteht das. 

ich hoffe mal andere staaten sehen das genauso, denn du willst ja alle menschen erfassen, nicht wahr, 

das hat zwar noch nie jemand geschafft, aber du bist der superheld der die welt rettet?

ein kinderbuchautor erfindet neue märchen und sie hören dir sogar zu.

gut gemacht robert , denn das muss man erstmal hinbekommen.

p.s. grüße an anna/lena, es ist der irrsinn der euch eint.






aus/lassen

philosophieren, nachdenken, dahinter kommen wollen, begreifen lernen, mit verfügbaren mitteln nach wahrheiten suchen, herstellen, lebenswert gestalten wollen; unklar genügt uns hier nicht.

antworten werden gesucht auf alles und jegliches, gute antworten, ergiebig, nachhaltig, verwertbar, konstrukte werden genehmigt, verworfen, ad acta gelegt, wiederbelebt,  die gier nach eigenen wahrheiten perfektioniert, es wird interpretiert, manipuliert, demaskiert, variiert, erklärt, verklärt, mehrwert hergestellt, verstellt, bestellt.

wir erfragen und erwarten gleichgesinntes potenzial, quälen uns in den kompromiss, rufen fremde götter an, die das verstehen besser verstehen, das uns abgeht, weil der verstand so gleichgültig den verstand nicht verstand und so betteln wir unsere gedanken an, der hilfe wegen. 

ja wir strengen uns immer weiter an und das alles mit nur einem wimpernschlag im spiel unserer zeit und nur deshalb, weil wir unser leben rechtfertigen wollen, unsere einstellung, die uns zur verfügung gestellte sicht auf dinge priorisieren müssen, weil wir uns nicht entschuldigen wollen und weil einfach nicht sein kann, was wir nicht wollen, das sein muss; nicht gewünscht ist.

materiell, despektierlich, tolerant, bescheiden, extrovertiert, pikiert, resigniert, manipuliert, loyalisiert; lokalisieren wir unser leben und wer dabei lächeln kann, ist auch nicht besser dran. 

vielleicht ist das aber die spur die zum sinn des lebens führen kann, den jeder für sich unterschiedlich kennzeichnet? 

die moral von der geschichte? lacht einfach das leben an, oder auch aus, hauptsache ihr holt euch euren wichtigen applaus, oder ihr lasst das alles einfach aus.