haben sie neuzig cent? ihm fehlen neunzig cent! das passiert mal, da ich aber sah, dass ihm bei mindestens zwei weiteren personen neunzig cent fehlten verweigerte ich die spende an den jungen mann.
neunzig cent, die meisten geben einen euro, wer hat schon neunzig cent klein?
supermarkt, er nahm sich dieses, nahm sich das; auch blumen und wasser nahrungsmittel und die neunzig cent von diesem, jenem, nein einen warenkorb hatte er nicht; aber die arme voll.
er suchte nach einem ausweg, das sah man, sah ich; er ging in diese tür, kam aus jener wieder heraus; er schlich bewegte sich; suchte menschen, neunzig cent; die kassen suchte er nicht.
19 Februar 2016
17 Februar 2016
das märchen vom sadhu oder die anhaftung des geistes
es war einmal ein sadhu, der schaute nur seinem inneren erleben zu; in ruh. er dachte an nichts, wollte nichts besitzen. weil er so da saß und friedlich meditierte, ruhe ausstrahlte und ausbalanciert wirkte, bemerkte ihn das wohlstandskind und sprach:
"he du, warum sitzt du hier so faul herum, arbeitest nicht, besitzt nichts, stellst nichts dar und schläfst die ganze zeit; bist du nicht zum leben bereit, bewirke doch eine kleinigkeit, erschaffe irgendwas sonst wird dein leben dir nichts geben, so ist das eben!"
der sadhu bewegte sich lange nicht, dann öffnete er langsam seine augen sah das kind an und antwortete:
"mein kind; erschaffe aus deinem inneren deine kraft um deinen geist zu spüren, so kannst du nichts verlieren; denn diese kraft bestimmt dein leben, so ist das eben!"
der verkehrte fremde wert
wir signalisieren dieses oder das; schweigen selten. hören ungern zu, leben in unserer welt. jeder in seiner eigenen. wer die welt des anderen nicht versteht, rollt einfach weiter, bleibt arrogant heiter, oder ändert, verändert; jedoch nicht sich. den anderen; dessen welt; das gefällt. diese anstrengung ist es uns allemal wert, denn unser eigener wert ist nie verkehrt. mit fremden werten machen wir schluss, manchmal bis zum todesschuss.
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