23:28 uhr, keine zeit für mich zum schlafen, da spiele ich noch das altbekannte gesellschaftsspiel mensch ärgere dich nicht.
ja klar mit mir, andere brauche ich nicht dazu, niemanden anderen, ärgere mich für mich, in mich hinein; allein. diesen meinen ärger projiziere ich in dieses spiel, es ist ja dafür gemacht. und wenn ich alleine bin, kann ich ja nur gewinnen, so mein ansatz, verlieren allenfalls nicht.
keine sechs, wieder im haus bleiben und nochmals; quarantäne gleich, ich würfle für alle parteien dreimal hintereinander; zwölf mal keine sechs. da soll noch einer ruhig bleiben.
ich schmeisse verärgert das brett um und baue das monopoly auf, jetzt kann ich wenigstens die badstraße kaufen; mein ärger verebbt ich werde ruhig, gelassen geradezu.
genüsslich werfe ich die beiden Würfel und freue mich über das ereignisfeld.
" gehen sie direkt in das gefängnis, begeben sie sich direkt dorthin....."