02 Oktober 2021

23:28

23:28 uhr, keine zeit für mich zum schlafen, da spiele ich noch das altbekannte gesellschaftsspiel mensch ärgere dich nicht. 

ja klar mit mir, andere brauche ich nicht dazu, niemanden anderen, ärgere mich für mich, in mich hinein; allein. diesen meinen ärger projiziere ich in dieses spiel, es ist ja dafür gemacht. und wenn ich alleine bin, kann ich ja nur gewinnen, so mein ansatz, verlieren allenfalls nicht.

keine sechs, wieder im haus bleiben und nochmals; quarantäne gleich, ich würfle für alle parteien dreimal hintereinander; zwölf mal keine sechs. da soll noch einer ruhig bleiben. 

ich schmeisse verärgert das brett um und baue das monopoly auf, jetzt kann ich wenigstens die badstraße kaufen; mein ärger verebbt ich werde ruhig, gelassen geradezu. 

genüsslich werfe ich die beiden Würfel und freue mich über das ereignisfeld. 

" gehen sie direkt in das gefängnis, begeben sie sich direkt dorthin....."



vollumfänglich/alternativlos

vollumfänglich, vollumfänglich alternativlos. so fängt man menschen. wer menschen vollumfänglich betreut, quasi alternativlos dem gelingt es, das ganzheitliche prinzip so anzuwenden, dass es vollumfänglich wirkt, als sei das alternativlos.

indianerhäuptling/sowieso

der indianerhäuptling sowieso ging einsam hin zu manitu und klagte ihm sein leid: 

"uff, großer manitu ich bin sowieso der häuptling der verlorenen seelen und möchte dich um ein Wasserklo bitten." 

der große manitu lehnte sich zurück und sprach: 

"wenn du alleine sowieso ein Wasserklo bekommst, was passiert dann mit den verlorenen seelen!"

"die scheißen drauf!"





wichtige/wichte

es war einmal ein wicht und weil er ein wicht war, war er wichtig; ein wichtiger wicht.

wichtige Wichte beschreiben diese geschichte, selbst dann wenn die meisten menschen glauben das es Wichte gibt, oder nicht gibt, was nicht wichtig ist. 

die Wichte in dieser geschichte schämten sich nicht, weil wichtig zu sein geschieht nicht jedermann, jedermann ist kein wicht; garnicht. so beschlossen die wichtigen Wichte sich nicht mehr wichtig zu nehmen und riefen den jedermännern zu: 

"wir verkaufen uns(er) wichtig." ihr könnt dann wichtiger sein, so wichtig wie ihr wollt. 

die jedermänner waren entzückt, denn jedermann wäre dann wichtig, so fragten sie die wichtigen Wichte, was ihr preis dafür sei; sie wichtig zu nehmen. 

"liebe; sagten die Wichte." 

so verkaufte jedermann seine liebe um wichtig zu sein und wenn sie nicht gestorben sind....


der/verhexte/ghostwriter

ghostwriter; wer soll denn meinen geist reiten, meinen geist beschreiben? ansichten weiten; gedanken leiten. bist du es, oder du, oder dieser fremde geist in/mit meinem namen, der vermutlich existiert und meine feder führt, so sind wir zwei dann eins; erwarten uns in diesem text; es ist wie verhext.

weil/ich/dich/mag

ich teile nicht; deine meinung nicht, gar nicht. wieso mir deine meinung so wichtig ist; weil ich dich mag. 

ergo schaue ich genauer hin. klar. ok, das verzeihe ich und das und überhaupt bin ich nicht dazu berechtigt dich zu kritisieren; innerlich ist das aber so; heimlich, was keiner wissen soll. 

so denke ich über dich nach, so du diese meinung vertrittst und balanciere sie in meine richtung, dir zuliebe. 

manchmal komme ich ins straucheln; dabei. will nicht zulassen, will das nicht so stehen lassen und mache genau das; weil ich dich mag.

toten/tanz

vergib mir; vergebt mir; rettet meinen anspruch an mich, ihr kennt mich. so könnte es laufen, oder ganz anders, doch darauf lasse ich mich nicht mehr ein. 

ich schraube lieber meinen anspruch herunter; manch einer würde sagen: "geht doch!" 

ja geht, aber nur weil das die bessere lösung ist, wenn ich keinen, oder einen geringeren anspruch habe, stelle, bin ich innerlich autark, erstarkt. 

ansprüche vergiften, ansprüche teilen uns auf, in die, die sie stellen, in die die sie bewerten und in die denen das alles eh zuwider läuft, oder das egal favorisieren.

ansprüche verändern leben und fordern toleranz; oder ist das unser totentanz?

jetzt/da

ich kaufe mir ein schloss, so eines aus der kaiserzeit. 

ganz viele zimmer, für alle meine freunde, die mich durch teile meines lebens begleiteten.  

ich zähle mal kurz durch. nun es gibt jenen und jene, sie waren da, spärlich bereit, oder jene, die mehr da waren, gar ständig, oder öfter, nein die familie meine ich nicht. 

sie steht mehr in der pflicht, im focus, anderes wird nicht zugelassen, das kommentiere ich nicht. 

ich lade euch alle ein, mit mir dieses schloss zu (be)suchen, doch ihr backt mir lieber einen kuchen, oder nicht einmal das. zitronenkuchen, ok, auch das noch. 

figuren leuchten nach, schweben im dunst an mir vorbei, kenne ich sie, weiß ihre namen? manchmal lichtet sich der dunst und mir wird klar, die freunde die ich jetzt kenne; sind jetzt da.

wem/auch/immer

der große teil meines lebens ist geschafft, gut so. ich passe nämlich nicht mehr in diese welt, das zuzugeben fällt nicht allen leicht. 

lieber reden sie alles schön, damit sie auskommen, nicht auffallen, progressiv wirken, den anforderungen genügen, die sie nicht zu verantworten haben. 

denn minderheiten, oder sogenannte wortspezialisten verwenden ihren Intellekt nicht um mit wertschöpfung Wohlstand zu erhalten, sondern denken sich neue normen aus, begründen ihre ach so neuen werte, um hipp zu wirken und somit den  zeitgeist zu beeinflussen, um wer zu sein, um anzugehören; wem auch immer.

von/mir/aus

technologie, digital. musik, techno, digital. bass erschlägt die melodie. wo früher harmonien erklangen besetzt lautstarke pressluftmusik die seelen junger leute, die diese bässe nur mit drugs ertragen.  

man braucht keine musiker mehr die zusammenspielen, das ist zuviel aufwand, man müsste das zusammenspielen üben, zu stressig. 

so werden tontypen mittels computer zusammengesetzt und ein diskjokey präsentiert "seine werke?" muss er musikalisch sein?

sie sagen diese musik ballert sie in eine andere dimension. ok, alles gut; mich geht das nichts an.

schön/wetter/land

schönwetterland, sie sagen es dir nicht, verschweigen, sie trauen sich und lügen dich an. das ist usus in schönwetterland; denn hier fällt kein regen, nichts darf nass werden, trocken muss es bleiben, vor allem keine tränen. 

im schönwetterland ist alles immer schön, das Wetter sowieso, es wird nur fotografiert wenn es nicht regnet, so gibt es nur sonnenbilder. 

das aber fällt nicht auf, weil niemand es anspricht, so bleibt die sonne selbst da, wenn es regnet, stürmt, schneit; grau in grau will kein regent; ich finde das allerhand; schönwetterland.

01 Oktober 2021

versprochen

was spaß macht ist das kennenlernen, kennenlernen. das sehe ich so. man kann das sofort abbrechen, beenden. 

das ist besonders gut, weil da nichts aufkommt. man lernt jemand kennen, das muss man auch lernen, woher sollte man es denn sonst können. 

gut es gibt diese Überflieger die lernen kennen, ohne kennen zu lernen. aber das ist nicht so mein ding, 

ich kenne ja nicht mal mich so genau, habe jahre verwendet mich zu verstehen, ist mir nicht wirklich gelungen, ich bin da eher talentfrei; strenge mich aber an; versprochen.

teilzeit/hippie

hippie ich? nee nicht. war immer solide. bin stolz darauf, glaub das mal. hippies, das waren doch diese vw-bus-flower-power-gestalten, die heute noch von sich und goa träumen was sie so toll waren und so frei. 

kinder haben sie bekommen während sie berechtigt gegen vietnam und apartheid votierten, immerhin. heute sind sie angepasster als ich es je war. 

wie der joschka der mit steine schmiss damals und turnschuhe anhatte als minister. uhhh war das progressiv. schau dir den mal heute an diesen teilzeithippie. 

manchmal frage ich mich wer der eigentliche hippie war, über distanz. ok sie haben den baghwan kennenlernen dürfen. es sei ihnen gegönnt. ehrlich? ich war damals auch dabei, im geiste von jimi hendrix und janis joplin und james dean und war auch nicht immer clean.

voller/mond

dieser mond geht mich an, es ist euer mond, deren mond, dieser euer mond ist für euch, ich mische mich da doch nicht ein. 

ich lasse den mond mal mond sein, wenn jeder da mitmischt, sind wir zuviele. 

so ein mond braucht auch mal pause, er kann ja nicht ständig für alle scheinen, klar er strengt sich an, der angeber. 

seelenfänger, ich durchschaue dich. für jedermann da sein, wie geht das denn? du scheinst das können zu wollen, da bin ich skeptisch, defensiv. 

gib mal nicht so an, ja ich weiß manchmal bist du voll, immer zur selben zeit. eigentlich stetig, du bist ja schlimmer als ich, schäm dich.

benzin/Uhr

manchmal stehe ich über mir. wie ein helikopter nur nicht so laut. leise schwebe ich über mich hinweg, bleibe stehen, beobachte mich, nein nicht immer, nur wenn es mir zeitlich passt, weil es keine priorität hat. 

was ich dann sehe? das würdest du gerne wissen? was ich denke wenn ich hinunter sehe? es ist hoch so hoch, ja, was mache ich denn da, nein das denke ich nicht. ich denke: 

"wegen diesem wicht; beachte ich die benzinuhr nicht!"

blöd/mann

erinnere dich, an mich. du kennst mich nicht. er kennt mich nicht. wie kann der mich nicht mehr kennen? blödmann.

polar/nacht

sterne wie gold, millionen. wie ein teppich im meer, himmelsikonen. tiefblau und schwarz es riecht nach parfüm, eiskalter wind, der landschaft kostüm. 

schollen der kälte gleiten heran, majestätisch geformt ziehen sie ihre bahn. monströser schatten kein licht vor dem mond, landschaft schreit freiheit, unbewohnt. 

drohend wirkend schimmern die wellen, rau und düster, graue gesellen. subtile reflexe himmelsbarden, wie zuckende blitze, schneekaskaden. 

stille polarnacht unwirkliche macht, des kosmos spiel, zum ausdruck gebracht.

simsalabim

verzauberte magie stab der illusion, zylinderhut, kommunikation. getäuschte sinne kollektives erstaunen knisternde stille, ergebnisraunen. 

frack der freude, kindeslust, fantasie, Illusionserguss. salz bedeckt der begierde objekt, simsalabim zaubersekt. 

menschen bewegen gesehenes aufsaugen des magiers kunst steht in kinderaugen.

klein/geist/akrobaten

sie lachen dich an, frech ins gesicht, verkaufen dich hinten, der kleingeist spricht. 

naturen der schwäche wie karikaturen, fahnen im wind, gelegenheitshuren. 

treppen der feigheit aufwärts für das ich, egoistisch dynamisch verrechnet man sich? 

kunstvolles gewebe intrigengewitter, erkaufte aufmerksamkeit, seelenzwitter. 

manuelle schaltung kleinhirn regiert, Vorteil als ziel, loyalität seziert. 

gesellschaft des lebens kraft der solidarität isoliere den kleingeist, oder ist es schon zu spät?

hinter/Hof

schreiende kinder bemalte wand, graues gemäuer, wäscheband. kaputtes fahrrad unverputzte wände, abfall in der tonne darin suchende hände. 

farbverblasster briefkastenschacht, bellende hunde ständig allein, hinterhandwunde. geöffnetes fenster die schreie ganz laut, gepeinigte frau, sie hat ihm vertraut. 

radioklänge dringen ans ohr aufdringlich beschwingt, des einsamen chor. messerschärfer dein kittel zerknüllt, jede Woche präsent, in den hof hinein brüllt. bäumchen vertrocknet, verdorrt wenig licht, war eine grüne Oase, man beachtet ihn nicht. 

in der ecke weit hinten dort neben dem müll, vor jahren vergessen rostet der grill. klingeln am eingang längst ohne namen, reklame am boden, tür ohne rahmen. 

heimat der kindheit, der armut schwoof, ich vermisse dich; hinterhof.

toter/soldat

lautlos rinnt das blut aus dem mund des toten soldaten; verschmutzet den grund. 

flach liegender körper in aufgewühltem schmutz das gewehr nah daneben; es hat nichts genutzt.

glasige augen vom tod verklärt, die aussicht auf den sieg hat sein bestreben genährt. 

sie schlagen ein die granaten ganz pur; feindliches feuer rund um die uhr. 

armeen des leidens bis zum letzten mann, sie schreiten vorüber bis keiner mehr kann. 

so sehen sie ihn liegen den kameraden im sumpf, wissend erkennend ihre augen sind stumpf.

sie/lassen/dich/nicht

aufgewühlt fährst du einfach so herum, möchtest parken an dieser raststätte am highway der leben heißt, doch es ist kein platz. hier stehen viele autos herum, in den parkbuchten eigener zeit; du möchtest ausruhen, wie alle anderen hier, damit du danach wieder mit vollgas das leben herunterfahren kannst; sie lassen dich nicht.

selten/bei/mir

warum ich diesen blog weiter betreibe? ute und evi sind schuld. da sieht man mal wie labil manche entscheidung stehen kann; hut ab, denn das ist; selten bei mir.

barry/ryan

heute ist ein trauriger tag; sie sterben weg, die granden meiner jugend, stück für stück. du warst einer der ersten, der einen posterplatz an meiner wand bekam, deine eloise kannte ich sicher tausendmal. "RIP!"


oder/eben/nicht

ne was, warum denn nicht; so überlege ich. was wer ernst meint; schwer einzuschätzen; so geht man vom besten aus, der mensch ist so, weil er vertrauen möchte; misstrauisch in menschen eintaucht und sich wünscht, das dieses gesprochene Wort gilt, wenn nicht bleibt man stabil; oder eben nicht.

brücken

der über brücken geht vertraut; dem der sie gebaut.

normale/leute

wie altklug ist der denn? meint er eigentlich er allein könnte die welt erklären, menschen erklären, was wichtig sei, ist? diese menschliche Vielfalt negieren, die eigene meinung so priorisieren; der meint er ist was besseres, nicht mit uns wir sind doch; "normale leute! "


liegt/an/mir

diese worte tun mir weh. warum bemerkt das niemand; weshalb? sensibel warte ich die erklärung ab, doch sie kommt nicht; dazu ist man nicht bereit. ich lasse mir das nicht anmerken, wer macht das schon, doch ich verneige mich dann nicht mehr; stehe straff. 

es sind nicht diese worte, mehr wer diese worte spricht. spät, sehr spät erinnere ich mich wieder an mich; an das was mich das leben lehrte: 

"es liegt an mir!"


immer/wieder

dieses wolkenmeer überfordert mich; es ist wie wenn es mich verfolgt, immer wieder muss ich hinschauen, den augen trauen, die ästhetik nicht versauen. 

ich bin kritisch mit dir; lass sie alle jubeln; bilder finden; langsam ziehst du weiter und je mehr ich dich verfolge je mehr merke ich; du verdeckst die sonne; immer wieder.

sehr/gut

einmal sagte mein nachbar; ich vertraue dir nichts mehr an. er vertraut mir nichts mehr an.  ich denke: "gut; sehr gut!"

nicht/mehr/lange

also er kommt daher. lässig; ich mag ihn jetzt schon nicht. ich verkrümle mich; innerlich; begleite mich hinaus aus meinem irrtum in meine welt; in die ich gehöre, die zu verlassen ich selten bereit bin; denn sie ist mir interessant genug, birgt spannende überraschung, mit jedem menschen, den ich kenne, neu kenne, kennenlernen werde. 

ihn brauche ich nicht; er fährt auf meinen schienen über dieses rote signal, welches ich respektiere; aber nicht mehr lange.

30 September 2021

vernissage/der/sinne

du kannst dieses fest nicht auslassen, willst es nicht. gesehen und gesehen werden steht hier in pflicht. als vernissage der sinne stehst du im brennpunkt; suchst das licht; is ok, doch da vermeide ich mich.

laut/und/leise

es geht auch leise, reden geht auch leise. blicke, gesten, leise lachen geht nicht? ok wir lachen laut, wie reden laut; der ton, die musik; so lebt jeder auf seine weise; laut und leise.

neues/anders

es ist nur anders. neuer. so wie als wenn man den bekannten Wald nicht kennt; die bäume anders stehen; man stolpert dann beim gehen, weil man das alte neu sehen kann; das geht uns alle an.

29 September 2021

boule

boule, das spiel mit pastis. französisch; kugeln begrenzen das eigene können; befördern das spielerische gönnen können; die niederlage als kuss für den sieger und  ein schweinchen lässt das zu; das ist die eigentliche pointe.


puppen/spieler

puppenspieler; deine kunst begrüßt nicht nur unsere kinder. diese fäden hältst du in der hand; bewegt zum spiel; das ist nicht alles; aber viel.

wanderer

wanderer; zwischen den Welten unserer zeit; ich spreche dich an; bleib einfach stehen, du musst nicht so schnell gehen; zu schnell für mich; so treffe ich dich nicht; Vielleicht willst du das aber auch nicht.


schatten/spiel

wenn der schatten naht, sich über dich stülpen will; trete raus ins licht; dann findet er dich nicht.

mercie/dafür

man schreibt; ich schreibe in das große egal hinein und wenn es kleiner ist; gemacht wird; durch andere menschen; euch, kurzfristig vergessen werden kann; nicht berücksichtigt bleibt; der zuversicht nach leben weicht; wenn auch nur marginal; dann wird ein glücksgefühl gefördert; an dem diese menschen einen großen anteil haben. mercie/dafür.

die/erkenntnis

lösche es einfach weg. das bleibt dir unbenommen; weglöschen, was nicht passt. ändern ist auch gut, löschen oder ändern liegt in deiner hand; die erkenntnis ist das problem.

28 September 2021

das/ist/so

es ist so ein flow  der entsteht, den man bereut, später oder nicht. dieser gedankenfluss, man muss schon sehen was man schreibt.

wer frei schreibt, kann fehler machen, die andere feststellen, kommunizieren, übermorgen ad acta legen, so spielt die welt. 

es ist unerheblich? nein, nicht! 

was gesprochen wird, geschrieben wird, zählt; das ist so.

himmels/lauf

Wolkengebilde; das ist es was mich interessiert. diese art von natur; wolken beschreiben unsere fantasie. sie treiben vorüber, lösen sich auf; himmels/lauf. 

da fliegen die kampfflieger mitten hinein, präsent ziehen sie ihren eigenen strich und verschandeln das bild der natur in ein gemälde gelebter macht; sie schaffen diese, ihre realität; ob das nicht auch anders geht?

zum/glück

wieviel ambivalenz lässt diese heißgeliebte digitalisierung zurück?  jeder schreibt jedem; kennt ihn nicht. kurznachricht hier, e-mail da, so fängt das kennen lernen an. 

whattsapp; whattsappgruppen, whattsapp the king of individuelle Vakanz. wir kennen uns nicht. nicht wirklich; whattsapp kennt uns. 

wir kennen whattsapp. wie einfach ist das; wer missversteht wen? es wird schon gehen. es bleiben fragmente des unverständnis zurück und wenn es nur fragmente sind können wir sagen:

"zum glück."

27 September 2021

nicht/oft

letzter paddeltag; vielleicht der vorletzte. danke für euch, für jeden einzelnen von euch. 

ich freue mich euch kennen gelernt zu haben; fröhliche, liebenswerte menschen; das hat man nicht oft.

politiker/würde

er könnte sich zurücklehnen; die rente genießen, für die familie da sein für sich , die letzten jahre im rahmen seiner Interessen genießen; er könnte sagen; das war es. er könnte erklären, dass er es probierte mit ihm zu verfügung stehender kraft. er könnte sagen: "es hat nicht geklappt!" 

er wählt einen anderen weg; einen weg der ihm das letzte stückchen anstand nimmt, durch anbiederndes betteln nach längst verlorener macht. 

ja er würde gar seine ziele verraten, nur um ein längst besiegter "sieger" zu sein, der doch vom volk abgewählt und nicht gewollt wird, doch er will führen ohne macht.

er klammert sich an das letzte bisschen hoffnung als wenn er sterben würde; dabei stirbt nur seine würde.

ruhig/blut

schornsteinfeger, setz dich zu mir; trink deinen kaffee; in ruhe. den nächsten termin hältst du eh nicht mehr ein. 

du sagst die menschen würden immer eitler, fordernder, rücksichtsloser, einnehmender, kritischer, vorsätzlicher auf ihren Vorteil bedacht. 

oh ja; ich glaube dir schwarzer mann, denn du gehst fast in jedes haus um dir dort sorgen anzuhören; sie wollen dich beschwören, mit ihrer meinung betören; bleib ruhig schornsteinfeger und lass dich nicht stören.

konturen/ohne/hast

auf, wir spielen ein neues spiel. das spiel heißt konturen schaffen. 
ok, bellen wir den fremden hund an, setzen wir uns einfach ab, von dieser gesellschaft; hut auf und durch den regen hin zur wärme, sie stehen kalt vor uns. 
konturen; abheben vom hintergrund gesellschaftlicher last; cool bleiben; ohne hast.

26 September 2021

fünf/minuten

ich weiß ja meine freundin du hast es im augenblick so schwer.  wenn du etwas brauchst, sag es mir einfach, wenn ich etwas für dich tun kann. ruf einfach an, freunde sind doch für so etwas da; zu helfen in der schweren zeit. 

tage vergingen, ich hörte diese worte nachklingen; musste mit mir ringen und rief dann doch an: 

"ja klar; natürlich habe ich doch versprochen; in fünf minuten bin ich da!" 

sie kommt nicht; sie kommt nicht!

tod/ der/regen/tropfen

regentropfen; das fenster hält sie auf, ermöglicht den Wettlauf, regentropfen gleiten am fenster im Wettstreit zum unteren rahmen. 

dieser rahmen, der einschränkt, nachdem sie frei, schwerelos durch die natur gewirbelt, vom aufwind geliftet, quer aufschlagend; just dein fenster benässen. 

wer gewinnt, wer verliert? am ziel erwarten sie die durch die wolken tretenden sonnstrahlen; die auch des siegers schicksal sind.

eine/weile/lang

wenn du dich triffst; zu treffen bereit bist; sei ehrlich zu dir. wenn du dich mit anderen triffst; sei ehrlich zu dir. erlaube den ehrlichen umgang mit dir. 

menschen merken, bemerken; dazu sind sie ausgebildet; gesellschaftlich trainiert. du kannst dir, ihnen, ausweichen; eine weile lang.