15 Oktober 2021

cholera/pest oder an/biedern

sie biedern sich weiter an. erst den eigenen leuten, damit sie nach vorne gesetzt werden, dann dem wähler und am ende den koalitionspartnern, damit sie die macht erhalten, die sie doch so anstreben. 

so wird das land dann von verkäufern regiert, die ihre machtansprüche am besten verpacken, den wähler am besten täuschen können. 

das nennt man politik. anbiedernde, täuschende verkäufer verkaufen nicht nur sich; ihr ich, sondern dich und letztlich dann verkaufen sie auch ihr land. 

der kleine mann hat nur die wahl zwischen cholera und pest; weil er sich das gefallen lässt.

das/netz/schreit/auf

"das netz" schreit auf, wenn jemand kritisch seine meinung äußert und diese den  genderfans nicht gefällt. zwei, drei tweeds von jenen, die noch nie das streiten gelernt haben, oder das herbeiführen von konsens und kompromiss; genügen offenbar. 

"das netz" schreit auf! wenn "das netz" aufschreit; duckt sich alles weg? elke heidenreich nicht! gott sei dank! sie steht stoisch als turm in der schlacht der intoleranz gegenüber ihrer meinung. wer traut sich überhaupt noch sich kritisch zu äußern, "das netz" bewacht die gendergerechte meinung und weicheier lassen das zu.

wer bitte ist denn "das netz", diese zwei drei, die sich gegensätzlich äußern, während die große masse schweigt. so setzen sich minderheiten durch und wollen mit  wuttweeds verhindern, dass jemand seine kritische meinung anbringt. 

wenn die lebenserfahrene elke heidenreich ihre Wahrheit sagt (man kann über deren Wahrheit streiten, natürlich) schreckt sogar der ach so toughe markus lanz auf, der doch ach so straight menschen angreift, um etwas rauszukitzeln, was ihm einschaltquoten garantiert, denn nur darum geht es, nicht um etwaiges kritisches hinterfragen von unbequemen themen, so wie es auch stets nicht um sachthemen geht, sondern immer wieder nur um personal, so sind diese shows angelegt. 

"das netz" wirkt also im prinzip wie die längst vergessenen ratingfirmen, die auch eine weile kontrollfunktionen zum eigenen vorteil öffentlich machten, nur um ihren status gesellschaftlich zu generieren, was nicht gelang, weil man sie nie brauchte, vorher nicht und jetzt auch nicht. sie sind verschwunden.

wir brauchen "das netz" nicht um meinungen zu deskriditieren, oder deren autoren zu verbrennen; soweit kommt es noch!

"das netz" schreit auf! als überwachungsgremium für gendergerechte und genehme meinung. gehts noch! 

heidenreich wird z.b. rassismus unterstellt, wenn aber die frisch gewählte junge sprecherin der jungen grünen von der "weißen mehrheitsgesellschaft" spricht, wird das nicht mal registriert, oder als jugendsünde abgetan.

warum schreit "das netz" da nicht auf; werden da die große masse von weißen menschen in deutschland/europa nicht rassistisch auf ihre hautfarbe reduziert? 

ps. vielleicht müssen wir uns bald bei "das netz" anmelden, um eine netzkonforme meinung zu kreieren. lasst "das netz" nur machen.


zwei/siebzigjährige

ok, sagt der siebzigjährige, in fünf jahren mache ich jenes, das, diesen plan habe ich und diesen. das will ich tun, oder das. plant sein leben durch. hat er nicht gelernt, dass sich das leben immer anders aufstellt, es selten so kommt, wie geplant. hat er recht, so weiter zu planen wie er es sein leben lang getan, sich gegen widerstände durchsetzend, voller Vorfreude, darauf, dass sein plan aufgeht? 

ok, sagt sein siebzigjähriger freund, ich kenne dich du bist so, ich respektiere das. ich will jedoch nicht so planbetont leben, habe das nie getan. das leben, mein leben, soll fließen; erfahrungen, menschen, kommen und gehen, ich bin immer auf dieser reise, zu mir, zu dir, zu den menschen die mit mir sein möchten, ein kleines stück dabei sein wollen; ein großes stück. man kann nicht planen, wem man begegnet, das ist eine stete überraschung, ich sage dir, das macht mein leben aus.

ich möchte mein leben als eine reise sehen. ich erschöpfe mich im leben, ich erhole mich am leben, ich schreite voran und weiche auch zurück, manchmal halte ich inne, reflektiere, doch das irritiert mich nur. 

weißt du ich sehe mein letztes lebensdrittel viel klarer als die lebensabschnitte zuvor, in denen ich mich um familie und beruf kümmern musste. 

so what? einfach auf das leben zugehen, in ihm schwimmen, oder auf ihm, vielleicht sogar mit diesem stand_up_board. 

hand/in/hand

wenn ich diese lachenden kinder sehe, die hand in hand ihrer zukunft entgegen laufen, freue ich mich. 

nein ich denke nicht über deren zukunft nach, die ich nicht kennenlernen werde, ich freue mich einfach mit ihnen. 

14 Oktober 2021

ok






 









quelle:zeit

zeit/und/spiegel

zeit und spiegel; zeit im spiegel der zeit. das ist eine kombination, die man sich selten wünscht. 

zeit und spiegel. die zeit ist uns sowieso suspect, weil sie zu schnell vergeht, sagen viele, obwohl das ja nicht stimmen kann, wenn man sich nicht mit der relativitätstheorie rumschlägt. 

wir schauen uns im spiegel an, das ist schon der erste fehler. weil mit der zeit, wird das immer blöder. nein, wer ist denn schon eitel. keiner hängt den spiegel ab, jeder will sich sehen, passabel sein. 

eitelkeit, zeit und spiegel, das geht mal überhaupt nicht und doch versuchen wir es immer mehr die zeit zu überlisten, vor allem wenn wir älter werden und das werden wir mit der zeit. 

die zeit überlistet niemand, den spiegel erst recht nicht. spiegel und zeit sind demnach wohl zwillinge von uns gemacht; seht wie der teufel lacht.

banal

banal. wer spricht dieses wort gelassen unkritisch aus. banal im sinne von nicht genügend orientiert, nicht genug pointiert, banal wird selten akzeptiert. 

lasziv banal, mit dieser Wertung fängt alles elend an. wenn diese bewertung dann noch von denen bestätigt wird, die sich ja so intellektuell hochgeistig ihrem überlebenskampf widmen, wird es richtig blöd. 

einem überlebenskampf der doch per se schon ein im wort gefangenes falsches versprechen beinhaltet, denn wer überlebt schon? 

ist banal leben nicht allenfalls besser, als den eigenen überlebenskampf zu führen, der niemals ergebnisoffen sein wird, oder ist das zu banal?





ein/geschneit

eingeschneit, wie diese hütte dort auf der alm. jener adler auf dem dach erinnert mich daran, dass ich nicht fort kann; von mir. 

von dieser eingeschneiten hütte, dieser vision von gefangener einsamkeit und gelebter authentischer zufriedenheit. 

der wunsch nach wärme sucht den ofen, der noch kalt ist. du willst das feuer entfachen, doch deine begrifflichkeiten verwehen im schneegestöber längst verbrauchter eitelkeit, die doch hier oben gefesselt, eisig ihre Wichtigkeit entgültig verlässt. 

salsamusik dringt aus dem schneegebäude, sie passt nicht hier her, diese vitale musik in die eingeschneite ruhe; doch das bestimmst nicht du, denn neue gedanken verlangen dein ich. 

der adler schwingt sich in die lüfte; er ist nicht eingeschneit, wie ich. ich bleibe hier in dieser hütte auf diesem berg bis es (in mir) taut, die lust nach diesem melancholischen mehr macht sich bei mir breit; eingeschneit.

13 Oktober 2021

wasser/los

du kannst wasserlos in der wüste verdursten, nach diesem dritten wüstentag, oder du setzt dich auf diesen vertrockneten korbstuhl und öffnest dein erstes bier.

parkplatz/am/see

der parkplatz liegt verlassen da, mein, unser parkplatz; pfützen, nässe überall, du bist mir vertraut, hier parke ich gerne, neben den autos meiner wahl, doch heute ist niemand da, es regnet, kein auto, kein mensch, niemand, kein vogel singt, traurig neigt sich die weide von nässe beschwert dem erdboden zu so als würde sie sich vor dir, mir verneigen; nein ich gehe nicht zum see; gebe gas. schnell weg.

deine/kosten/kosten

lächeln kostet nichts, lächle. lachen kostet nichts, lache. begegnungen kosten nichts, begegne. komplimente kosten nichts, wenn ernst gemeint. koste keine kosten, wäge sie einfach nicht ab; 

das kostet zuviel.

wo/sind/sie

wenn du irgendwo unterwegs auf jemanden triffst, der mumm hat, dann markiere den ort. ich möchte hingehen und ihn kennenlernen. ich habe nichts als feiglinge und opportunismus gesehen. wir waren mal eine nation von giganten. 

wo sind die alle geblieben? man kann das land nicht mit aufsichtsräten verteidigen, dazu braucht es männer. wo sind sie? 


quelle: john steinbeck: die reise mit charly (1962)

minimaler/sadhu

minimalisten, oder sind minimalisten selbst minimal? minimal begabt für minimalismus? wer minimal leben möchte, definiert seine ansprüche für sich selbst. welche punkte sind mir wichtig, unwichtig, minimal wichtig. gewichtig? wer wenig hat muss wenig moderieren. 

die Verlustangst bleibt reduziert. manche überlisten  sich minimal, ihre strategie; manche machen das nie. ausmisten, minimale listen? was listet der minimalist? ein kreuz wie jesus christ? ob das wohl so einfach ist. klein, mini/mal, klein braucht keinen platz, oder nur minimal. 

wenig platz für wenige dinge; hey sadhu, was sagst du dazu?

frierendes/reh

grauer wolf du schaust mich nicht an. ich friere mit dir, doch du schaust mit traurigen augen an mir vorbei, als sei ich nicht da. deine kumpane achten nicht auf mich; sind fixiert. konzentriert.

in diesem eiskalten see wartet das reh; beinhoch im wasser stehend. dieser see der die limitierte sicherheit verspricht, doch der see ist kalt; sehr kalt. 

diese wölfe wissen das. warten ab. den see betreten sie nicht, lohnt nicht. reh, wann verlässt du den see, um dein leben beenden zu lassen; von diesen wölfen in überzahl. 

naturspiel. tausendfache todesangst. niemand kann dieses tier noch retten, es sei denn, ihr legt die wölfe doch in ketten.


p.s. du meinst es geht nicht nur diesem reh so? diese Wölfe lauern überall?

gelobtes/land/sagen/sie

gelobtes land. hier fließt der honig kommt alle her. ihr denen ihr dem leben nichts schuldig seid, weil ihr ihm nichts abverlangen konntet, weil euer leben das nicht zuließ. die menschen im gelobten land verstehen das nicht, euch nicht. 

hier fließt der honig ja seit jeher. sie wollen ihren honig behalten, allenfalls auch dann, wenn sie nicht so viel von ihm benötigen; selbst dann wenn honig nicht ausgeht und somit stets verfügbar ist.

wer honig verlangt, obwohl er nicht im gelobten land geboren wurde, wird sehr skeptisch beäugt, jede bewegung abgewägt und letztlich abgelehnt. so sind die menschen im gelobten land. 

sie bauen mauern um ihr land und verteidigen den honig selbst dann, wenn sie ihn nicht verbrauchen können und der auf der müllhalde des Wohlstands entsorgt werden muss. niemand ist niemandem etwas schuldig; sagen sie.

schnell/lebig oder ja/was/nun

schnell leben, schnelllebig. wer achtzig jahre lebt, lebt langsam? wer siebzig jahre lebt, lebt schneller? wer dreißig jahre lebt, lebt zu schnell? bleiben wir beim achtzigjährigen. 

man kann diese achtzig jahre in jahre, monate, wochen, tage, stunden, minuten und sekunden umrechnen; achtzig jahre bleiben gleich lang, gleich schnell. 

oder stirbt ein achtzigjähriger früher, weil er schnell lebt? später weil er langsamer lebt? ja was nun? 

eine/weile/lang

ich stelle mir vor, ich verzichte. ich verzichte auf das weggeben von energie. eigener kraft. das fängt mit kommunikation an, die stets auch Widerspruch nach sich zieht. 

ergo, ich kommuniziere weniger verbal. wenn ich schreibe, stört mich niemand ich bin bei mir und meiner schrift, dem zusammenfügen meiner buchstaben, zu silben, wörtern, sätzen.

dabei verbrauche ich keine kraft, fülle eher meinen pool weil ich mich schriftlich entlaste. das finde ich eine gute Idee, vor allem in der kalten jahreszeit. 

es ist wie ein entschlacken der seele, dieses fasten in sich selbst. ich stelle mir vor ich stelle das handy ab, den computer, alle elektronischen ablenkungsmaschinen, die ich früher nicht vermisst habe. 

lese alte bücher vor dem fenster, abends am kamin, der tv bleibt aus. ich stelle mir vor, die zeitung ist abbestellt (ist sie auch) nichts und niemand dringt mehr in meine gedanken ein. 

ich gehe an die luft wenn andere menschen schlafen, nutze den ruhigen moment, wenn es laut wird, gehe ich in meine burg und schreibe, oder betrinke mich langsam mit tee und Whiskey. 

ich esse wann ich will, ich schlafe wann ich will, das telefonkabel, längst durchschnitten. ich stelle mir vor ich lebe mit mir, für mich; allein. 

eine weile lang.

12 Oktober 2021

so/wie/du


diese rosé wuchs nicht für dich auf. sie wusste nichts von dir, oder von mir, sie kletterte einfach so in diese welt, wie bestellt, stellt sie ihre vielfältige pracht dar; rosen sind so, was sollen sie auch anderes tun. abgeschnitten; abgeschnitten vom leben, zum tode verdammt gibt sie noch einmal ihr bestes um dich zu erfreuen, dich die sie nie kannte, kennen lernen wollte, von der sie nicht wusste, ob du es wert bist; weil sie weiterleben wollte; so wie du. 

nicht/für/dich

sag das nicht noch einmal ich bitte dich, ich spüre das kommt nicht von herzen, dann benötige ich es auch nicht. 

schweige, das ist mir lieber, vielleicht höre ich dir dann mehr zu. 

du rettest keine sekunde, selbst wenn du minutenlang sprichst, ich glaube dir das nicht; bemühe mich, aber nicht für dich.

antworte/bunt

 







wähle bunt, setze dich auf bunt, esse bunt, kleide dich bunt, lebe bunt; male deine seele bunt an; grau hat keinen reiz, schwarz und weiß taugt nicht; lebe bunt, der bunte rahmen schützt dich, bunt ist fröhlich, bunt ist unaufhörlich, bunt kniet sich in dich hinein, erobert dein herz, bunt erfreut dich, angemalt in bunt, farbloses bunt das gibt es nicht; buntes bunt, bunte farben für eine bunte welt; das maschinengewehr malen wir bunt an; wenn dich einer nach einer farbe fragt; 

antworte: "ich liebe bunt!!"






sinn/suche?


Wir menschen können denken. und weil wir menschen denken können, suchen wir. Wir wollen uns geborgen fühlen und geliebt werden, wir wollen es aufregend haben und uns frei fühlen, wir wollen uns herausfordern und erfolgreich sein. 

Wir wollen, wir wollen, wir wollen. aber warum wollen wir? Weil wir uns nach etwas sehnen, das unserem leben sinn gibt. In den familiendiskussionen, in den selbstfindungsetablissements, in den büchern der bestsellerliste – überall suchen die menschen nach dem sinn. 

es ist in uns angelegt. Wir können uns nur schwer davor schützen, wenn das nachdenken einmal begonnen hat. aber nützt es uns auch? macht sinnsuche glücklich?

quelle:zeit

schlamm/schlacht

diese schlammschlacht gewinne ich nicht, dafür bin ich nicht gemacht, nicht zuständig, eine schlammschlacht kennt keinen gewinner; auch den sieger nicht. 

der sieger als Verlierer, der Verlierer als sieger, man kann sympathien verschieben wie man es möchte; es bleibt stets eine gewichtung von gegensätzen, die keine vorteile bietet; nicht für dich und nicht für mich.

gut/sehr gut

diese schuhe sind mir zu groß. sie passen mir nicht. nicht das ich diese großen fußstapfen übersehen würde, die dieser schuh hinterlässt, doch darin rutsche ich hin und her. 

zu klein wäre mir lieber? nein? dann lieber zu groß? passend steht nicht zur verfügung; welche wahl triffst du? barfuß! gut; sehr gut.

positiv/ausfüllen

es bleibt meistens das gute in der erinnerung zurück, das schlechte verschwindet mit der zeit. das ist so gemacht worden. 

die zeit soll zudecken, soll darauf aufmerksam machen, dass alles so seine zeit hat, bekommt, meistens; es geht immer irgendwie um die zeit. 

die zeit die man hat, nicht hat, wenn man sie nicht haben will, für die dinge die man nicht tun möchte. 

zeit ist der fixpunkt im leben. mancher hat keine zeit mehr, ein anderer nimmt sich die zeit für was auch immer. 

wieder ein anderer lebt zeitlos in die welt hinein; oder jener huldigt dem termin, den der auslässt, der dafür keine zeit hat. 

den zeitraum zwischen geburt und tod sollten wir positiv ausfüllen; egal wieviel zeit dazwischen vergeht.

gar/nicht/so/blöd

die neue freiheit lauert am horizont, da wo diese windräder auf dich warten, diese solarfelder; maulwürfe, rehe und hasen versteckt euch, vogel wähle gefälligst diese andere route.

ach ihr ökologischen superzauberer, die ihr keine wirtschaftliche evolution zulassen wollt; weil sonst die menschheit noch schneller untergeht. 

der menschen erfindungsreichtum reicht euch nicht aus, eure ökodiktatur gängelt und nur ihr alleine wisst, wann diese welt untergeht, sofort nämlich, wenn man nicht nach euren maßstäben handelt. Widerspruch wird nicht geduldet. 

armeen der besserwisser raufen sich zusammen und der gemeine mensch ist zu doof das alles zu verstehen? 

nein, ist er nicht! 

ist ja nicht so schwer, denn wenn das klima kippt sind alle betroffen; nur euer weg passt nicht, vielen nicht, siehe bundestagswahl; dieses keinen Widerspruch gegen geplantes "schnell-schnell-schuss" zulassendes konstrukt; dieser einzigen menschen, die es begriffen haben, die die Weisheit mit löffeln gefressen zu haben glauben. 

alle anderen sind eh zu doof werden verdammt; diffamiert für blöd dargestellt. es gibt eben auch andere meinungen, doch so ist das in eurer demokratie nicht. 

diese demokratie, die scheinbar nur für euch gemacht vergisst, verneint, dass europa bis 2040 60% mehr energie braucht und niemand, niemand sagt wo das herkommen soll. 

nämlich von den ländern die nichts begriffen haben und auf atomkraft setzen und auf kohle, wir werden strom importieren, der aus kohle und kernreaktoren produziert wird. das zu verstehen ist nicht schwer. 

wir die saubermänner europas importieren den strom, den wir nicht mehr so herstellen wollen. versteht doch jeder, uns ist alles egal, den politikern ist alles egal, alles läuft verkehrt und der kleine mann bezahlt die mehrkosten, die jetzt schon spürbar sind.

das artensterben ist da jetzt auch egal; in amerika werden solarfelder wieder abgebaut, weil vögel darauf verbrennen; Windräder töten auch nicht mehr die zugvögel, weil prioritäten so gesetzt werden, wie man es benötigt. 

abstandregeln zu windrädern werden nicht eingehalten, nicht mal vom bürger erkauft, sondern einfach reduziert, weil alles ja nicht so schlimm ist. 

schattenschlag und geräusche, Vogeltod; egal, hauptsache nicht in der nähe der Wohnorte der entscheider. 

es wird entschieden, dass die technologieoffenheit abgeschafft wird und z.b. im autosektor starr auf das batterieauto gesetzt, obwohl jeder klar denkende mensch weiß, wieviel ressourcen schon vorab zum herstellen dieses autos verbraucht werden. 

die mainstreammedien thematisieren das nicht, weil programmdirektoren in vorständen von lobbygruppen sitzen; beeinflusst werden und nicht sein kann was nicht sein darf. 

Wasserraubbau in der atacamawüste zum lithiumgewinn; kein thema, kinderarbeit in kobaldminen, die radioaktiv verseucht sind? doch nicht bei uns. 

wo gehobelt wird, fallen doch auch späne. unsere späne, aber nicht bei uns.

es gibt längst ökologische formen des betriebs von Verbrennungsmotoren, klimaneutrale treibstoffe etc.  aber sie werden nicht priorisiert, wohl wissend das unsere autoindustrie die besten verbrennungsmotoren der welt produziert und wir uns mit deren einstellung der Wettbewerbsfähigkeit berauben, zumal andere hersteller was das e-auto anbelangt die nase vorn haben. 

"es geht also nicht um das ob; sondern um das wie! "

wenn innovativen menschen aber das "wie" aufdoktriert wird, werden sie skeptisch und wittern gefahr. 

das ist mit ein grund, weshalb die grünen viel schlechter bei der bundestagswahl abgeschnitten haben als von ihnen erwartet. die menschen sind nämlich gar nicht so blöd. 

wenn man sieht wie deutschland sich einseitig der Wettbewerbsfähigkeit entzieht; seinen wohlstand einem vabancquesspiel aussetzt und so unseren Wohlstand riskiert, ohne ein fallnetz zu installieren; wird mir speiübel. 

alle anderen nationen warten und hoffen, dass das ach so große deutschland abschmiert; doch doofland handelt trotzdem so. 

ps. hat schon mal einer geguckt wie groß deutschland auf dem globus ist? wieviel einfluss haben wir wohl auf die Weltbevölkerung? es lebe der größenwahn. 

digitale/sonnenuhr

er hat die uhren geklaut. wer? keine ahnung! die uhren sind verschwunden; die uhrzeit. die uhrzeit der welt gestohlen, keiner kennt mehr die zeit, jeder muss sich neu einrichten, auf den handys, nein, auch nicht. es gibt keine uhren mehr. 

du meinst das gebe chaos? es gibt keine uhrenindustrie mehr, weg? uhrmacher, arbeitslos. nichts mehr läuft nach plan? du meinst das sei wie stromausfall? 

wer kann denn alle uhren klauen, dann haben wir ja kein zeitgefühl mehr; keine zeit mehr. zeitlos?     gezeiten?

die rettung naht: "wir bauen eine digitale sonnenuhr!"

eher/nicht

es gibt menschen, die tun gut. man weiß nicht warum, sie tun einfach nur gut. manchmal begegnet man solchen menschen, nicht so oft, aber doch. das sind so die festage fremder regie; die niemand vorhersagen kann. 

es gibt menschen die tun nicht gut. vielleicht anderen menschen, aber nicht mir. die meide ich, weil ich mir das leisten kann, arrogant? selbstschutz?

von jedem etwas. arroganz weil man bewertet, selbstschutz erklärt sich von selbst. 

der mensch wählt lieber die sonne, den regen mag er eher nicht.

neue/räume

wer sich leer räumt, kann sich wieder neu einrichten; diese alten räume neu füllen, er kann seinen geschmack neu (be)leben, weil ihn nichts behindert. 

man stellt dieses da hin, oder das da, nein doch da und dann schaut man sich das in ruhe an; manchmal denkt man an die alte zeit zurück, das bringt nichts neues her; kein stück. 

wenn die leeren räume renoviert und neu eingerichtet sind, fühlt man sich gut, selbst dann wenn noch etwas fehlt, oder vielleicht doch einen anderen platz benötigt. 

hauptsache der raum ist erfüllt mit neuem leben, neuem licht.

spannend nicht?

weg/damit

man sollte sich fortwährend entledigen. vor allem seiner sorgen, so man das kann. 

entledigen der menschen, die nicht guttun; schlechter, ambivalenter gewohnheiten; schlimmen besitzes; 

weg damit. 

weg mit dem aufgehäuften Irrsinn längst gebrauchter tage. 

das entledigen von glorifizierter vergangenheit zum aufbruch, das entledigen abgetragener schuhe, die immer in die selbe richtung wollten, dieser regenumhang, der nicht mehr dicht hält, halten will, schützt; das was zu lange schützenswert schien. 

weg damit. einfach weg damit.

schweigende/mehrheit

die schweigende mehrheit. was wäre wenn die schweigende mehrheit laut würde. wenn jene 80% der bevölkerung die sich still gedanken machen auf die straße gingen und missstände propagieren würden? doch die schweigende mehrheit schweigt, sie schweigt immer; nur am Wahlabend nicht.

dieser/kreis

wo in den siebziger jahren noch im diskurs gestritten und um die sache gerungen wurde um zu einem konsens bzw. zu einem kompromiss zu gelangen, wird heute diese art der kommunikation weitgehend negiert. 

heute stehen sich unterschiedlichen auffassungen unerbittlich gegenüber und werden gegen alle noch so produktiven widerstände durchgedrückt. 

wenn menschen, die ihre freie meinung sagen öffentlich, medial und bürgerlich denunziert und abgehandelt werden, entstehen gruppierungen, die sich das nicht gefallen lassen, die aber sofort zu den sogenannten Wutbürgern und querdenkern eingenortet werden. 

die ach so gepriesene demokratie und deren von den bürgern, aus mangel an alternativen gewählten machtmenschen lässt nur das zu, was ihnen den machterhalt sichert und wundert sich wenn rechtschaffene menschen zu zwölf prozent die afd wählen. 

menschen, die nicht vergessen wurden, sondern schlicht politisch missbraucht; liegengelassen werden. 

das sich diese menschen aufgrund des ihnen zugefügten unrechts gruppierungen anschließen, die niemand haben will ist unklug, aber aus den oben genannten gründen zumindest begreifbar. 

politiker und mainstreammedien lassen genauso wenig eine andere meinung gelten wie diese gruppierungen. wie sonst ist es zu verstehen, dass keine kritiker dieses systems zu den wohlfühltalkshows eingeladen werden, in denen jede politikrunde nur ihre eigene blase berücksichtigt.

wer sieht, dass gesetzlich Waffenlieferungen verboten sind und deutschland der viertgrößte Waffenimporteur ist und somit zulässt, dass in drittländern kinder erschossen werden, wird sicher nicht nur aus diesem grund zu einem "Wutbürger" in diesem so hochentwickelten "bananenstaat" deutschland, indem doch alle menschen froh sein müssen im schlaraffenland zu leben; allenfalls diejenigen die über genügend potenzial verfügen um den staat zu erpressen und die bürger um steuergelder zu bescheissen, was völlig klaglos zugelassen wird. 

wer verifiziert eigentlich wen zum Wutbürger, wer hat sich diese eigene berechtigung angeeignet und wer hat dieses Wort in die öffentlichkeit getragen?

das sind nur wenige beispiele die zeigen, weshalb gruppierungen stark werden. das es rechte und linke fanatiker gibt und immer geben wird, ist unbestritten; das aber rechtschaffene bürger nicht mehr ihre meinung äußern dürfen treibt sie genau in diesen kreis. 

11 Oktober 2021

sei/laut

du hörst die stille, dieses lautlose sein. betrachte dich als privilegiert; nur wenn dich deine stille erdrückt, so wie ein schwerer stein; sei laut.

schöner/moment

vereinfache die situation, entspanne dich, wer erkennt schon den moment. 

momente kommen und gehen, es würde überfordern, alles zu sehen, zu begreifen, für sich herzustellen in einklang zu bekommen, das ist schwierig, geht meistens nicht, manche menschen strengen sich an und verpassen doch den entscheidenden moment. 

es kommt ein nächster, soviel ist klar, es geht nicht vorbei, momente geschehen; bleiben; wenn man sie erfasst und das ist dann ein schöner moment.

oma/löscht

erst schreibe ich etwas, dann lösche ich. 

das ist dann besonders gut , wenn der andere es noch nicht lesen konnte, der fragt sich nämlich warum löscht der ständig; worüber ist der sich nicht im klaren? 

das bleibt im unklaren, denn es ist ja gelöscht, je mehr man löscht, je mehr bleibt im unklaren. 

wenn menschen etwas stört, dann ist das im unklaren zu sein, im zwischenraum, menschen wollen klare strukturen hat oma mal gesagt und oma kennt sich aus. 

p.s am besten man lässt nichts stehen; jedenfalls nicht im raum.

gottfried/und/der/fluss

dieser blöde fluss fließt immer in eine richtung; man kann ihn stauen, umleiten; das geht schon, wird aber meistens nicht gemacht, denn ein eingriff in die natur wird nicht mehr erlaubt. 

lasst doch die bäche und flüsse freilaufen wohin sie wollen und baut eure unterkünfte dahin wo es keine gibt; verlasst eure heimatstädte reißt köln und hamburg ab münchen und berlin; um nur einige zu nennen. lasst den bodensee ab; die klimakrise erfordert das. menschen müssen überleben, um jeden preis.

tulla würde heutzutage die todesstrafe drohen, weil er den rhein in ein bett gezwungen hat, keinen verschlungenen fluss wollte; hätte wohl nicht überlebt; johann, gottfried ich sage dir; heutzutage würdest du von klimaexperten in deinem rhein ertränkt.

sechs/euro/und/gut

man kann fünffünßig ausgeben oder sechs. der gegenstand des interesses kostet nicht überall gleich. das nennt man marktwirtschaft. 

der verkäufer steuert über den preis das kaufinteresse; steuert dich. steuert deine gier; dressiert sie. 

du willst deine gier nicht adäquat befriedigen, sondern den verkäufer möglichst unter druck setzen, indem du nicht den eigentlichen wert bezahlen möchtest. 

du bekommst also  fünfzig cent zurück. deine fünfzig cent; seine fünfzig cent? 

wenn du elfmal fünfzig cent "sparst" bekommst du das gleiche produkt quasi umsonst, du sparst also um das selbe produkt letztlich umsonst zu erhalten; welches du ja nicht zweimal benötigst. 

sicher habe ich das wieder einmal alles falsch verstanden und bin deshalb ein Verlierer, denn ich zahle die sechs euro, und gut. 

ps. geht es um die 50 cent, oder um gerechte entlohnung für gerechte arbeit?


das/rennauto/in/mir

wenn man rennautos baut, dann soll schnell gefahren werden, dazu sind sie gemacht. menschen die schnelle autos kaufen wollen schnell fahren; fahren schnell. niemand fährt langsam mit einem rennauto; lasst euch das nicht erzählen.

höchst/selten

der ist so und der so, diese schublade verlässt niemand mehr. wir sortieren ein, den in die schublade jenen in die andere, denn wir haben viele schubladen. 

wer seine schublade verpasst bekommen hat, bleibt darin, wir wechseln da nicht aus, das ist uns zu mühsam, wir kramen nicht mehr im schrank herum, oder nehmen wieder jemanden aus der schublade heraus. 

wer keine schublade hat, muss warten, bis wir ihm die entsprechende schublade zuordnen. 

manchmal lassen wir die schublade etwas auf, weil wir sie vergessen haben zu schließen und irgendjemand guckt dann raus; das aber geschieht höchst selten.

geht/nicht

der verzicht auf zuversicht lässt menschen leiden, verzweifeln. nimm einem menschen die zuversicht und du erlebst angst, enttäuschung, sozialen rückzug bis hin zur depression; das geht nicht.

ohne/ein/wort

konstruktiv passiv; man kann z.b. zuhören. dem sprechenden durch interesse respektieren, dadurch seinen selbstwert stützen, gar verbessern; ohne (d)ein wort.

überall

ein beispiel, was passiert wenn jemand zuviel macht erhält kann man nun im nachbarland österreich beobachten. 

wenn menschen die sogenannte demokratie solange nutzen wie sie ihnen dient um sich vorteile zu generieren, sei es politisch, finanziell, oder beides. 

es gibt narzissten, die unser kleines bisschen freiheit bedrohen nicht nur in übersee; sondern in europa und überall.