komm ich fahre doch weg; vielleicht? die welt ist schön. zum strand an die bar.
ich lenke mein auto selbst. ich höre musik, tango internationale. ich brauche nichts; meine träume stehen in mir; erstes bier.
diese party lasse ich aus. alles ist von alleine gut. ich brauche nichts, nicht mal meinen verstaubten mut. geht gut; sonnenhut.
parolengeschrei ich gehe vorbei. wir reden von frieden und meinen den krieg.
so vertraue ich dem wind und diesem kleinen kind, zuckerwatte im zirkuszelt.
komm her tunnel zum licht, ich glaube meinem gefühl, weil ich die angst verliere; am strand; zweites bier.
ich fühle mich wohl, diesen moment und will nicht sehen was wirklich passiert, das wird nun negiert, zwar pikiert aber engagiert.
denn ich sitze an der bar, stelle den vergessenen motor ab und schaue niemals diese leinwand an, kann da improvisieren, will nicht sehen wie sie wieder marschieren, kaschiere mein gefühl im lebensgewühl; drittes bier.
das leben ist schön, überzeuge ich mich, ich habe sooft geträumt frei zu sein und habe nur erwartungen erfüllt, zu laut mit zuviel wut; hier an der bar geht es mir gut; viertes bier.
ich fahre nicht nach hause denn da müsste ich hin zu mir reisen; ich bleib lieber am strand sitzen, sehe das gewitter blitzen und hebe träge das fünfte bier mit geballter hand; die welt ist schön; gott sei dank!
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