25 September 2021

das/große/egal

wer hat schon mal etwas von dem „großen egal“ gehört, das doch die menschheit und den umgang der menschen untereinander beeinflusst, „egal“ wie wichtig es genommen wird, oder wie man es aus seinem leben auszuschließen sucht, es steht immer über uns, neben uns, umarmt uns, oder dominiert uns, es geht um das „große egal“.

das kann nicht stimmen. oder es stimmt doch. wer kann das bewerten? wer traut sich das zu? wer hilft da? wer kann selbstbewusst sagen ob die aussage richtig ist? werden nicht viele menschen anderer meinung sein? was ist dann die eigene meinung wert?

werte gelten nur, wenn sie durch die allgemeinheit akzeptiert werden. verändern sich demnach stetig im leben.

weshalb stellen wir dann unsere meinung zu sehr in den fokus, wohl wissend, dass wir widerlegt werden könnten, selbst dann wenn die eigene auffassung stimmig scheint oder  gar das öffentlich machen derselben was uns wichtiger macht, wichtiger werden lässt? 

so verteidigen wir uns, unsere werte; unser fundament aus erziehung und erfahrung. manchmal leise, oft laut. wir als verteidiger unseres anspruchs an uns selbst.

wer kommt der erkenntnis nahe, dass vieles, gar alles im leben egal sein könnte, da doch der eigene tod ansteht, unser leben begräbt; früher oder später.

alle menschen sterben. das universum nicht. vielleicht unsere kleine welt, die wir uns in unseren gedanken aufbauen, selten verlassen, weil wir in ihr beschützt sein wollen gegen fremde einflüsse, die wir gerne zu gefahren hochstilisieren, damit unser rat wertvoller erscheint, oder um unsere kraft in abwehrmechanismen zu lassen.

angst haben wir. angst vor verlust des eigenen einflusses, vor materiellem schaden und vor allem vor dem unvermeidlichem, dem eigenen tod, der doch stetig in unseren gedanken ist, ob wir uns das zugestehen, oder nicht.

so häufen wir eigentum an und verwalten es, suggerieren uns somit unbewusst die eigene unsterblichkeit, doch sind wir mit der geburt nicht schon dem tode geweiht? da hilft uns kein inneres verdrängen, wir leben uns in den eigenen tod und damit hat ein jeder seine not, vor allem dann wenn das alter, oder eine krankheit den nahenden tod deutlicher signalisiert. 

bist du tot gehört dir dein haus nicht mehr, in ihm lebt dann ein anderer.

natürlich wirkt es provokant gar anmaßend, das „große egal“ zu thematisieren, doch egal wie wir es drehen und wenden, es bleibt langfristig nichts übrig von uns auf dieser welt.

von unseren gedanken nicht, vielleicht von den meuchlern und den intellektuellen ausnahmen, vielleicht ihre schriften; geniale ideen. aber nicht sehr lange. hundert jahre? zweihundert jahre? da wirkt es schon wieder unser „großes egal“.

eigentlich ist das egal. eigentlich? kontakariert das menschengemachte „eigentlich“ nicht jeden entwurf? wenn egal doch letztlich auch egal ist, wieso denn dann eigentlich?

doch wir haben ein problem, denn wir sind auf diese erde gesetzt worden und müssen erkennen, dass alles was wir tun und unternehmen und wofür wir uns anstrengen, global in das „große egal“ transportiert werden wird und das ist doch das allerletzte was wir wollen.

eines scheint klar; wir wollen spuren hinterlassen! positiv, oder negativ, hauptsache spuren, aber wem alles egal ist dem stehen wir sketisch gegenüber.

„was weiß denn der schon, was bildet der sich denn ein“? vielleicht gar nichts, oder doch zu viel? das darf gesellschaftlich nicht egal sein, sagt der eine, das bestimme ich selbst, sagt der andere.

wir müssen uns an meinungen reiben, kompromisse erarbeiten, wichtige formen des miteinanders formulieren, damit jeder kapiert wie gemeinschaft funktioniert, so der slogan jeder zeit.

so arbeiten wir uns ab, an unseren ansprüchen an uns und an die gesellschaft, die doch so wichtig erscheint, da unsere intellektuellen einflüsse unter das volk gebracht werden müssen, um frei zu sein, frei leben zu können um den „fortschritt“ fort schreiten zu lassen.

sind wir damit frei, oder beginnt ob der zu erwartenden fremden kritik gegenüber der eigenen kreativität; der eigentliche frust? die gesellschaft erlaubt keine private einmischung, gegenüber was auch immer. da sind wir streng, denn wir neiden.

werden dadurch intoleranz, und egomanie mechanismen installiert, die durchgreifend auf generationen hinaus wirken? „das andere“ als feind, unser feind, des anderen meinung nichts wert, aus intoleranz und eigensucht?
egal“. friedhöfe sind voll von den „anderen“, von freunden und feinden, oder von denen, denen man schlicht „egal“ war. 

ist der nihilist trotzdem ein philanthrop? geht anarchie nur mit blutendem knie? persönliche demokratie? jeder seine eigene?
doch „jeder“ hat kein gesicht!

welche erkenntnisse erschaffen wir uns.? wo kommen die entsprechenden informationen her? wer gibt sie uns? wer verarbeitet was, wie und wohin? was ist denn wie schlimm und wer gewichtet also die information? glauben wir noch, oder beten wir schon? 

im kirchengewand werden wir dann kriege sehen; doch kriege vergehen? es bleibt manchmal relativ, das egal?

wir bleiben lieber bei uns. bei den anderen nicht. schon gar nicht bei deren toten. es sei denn sie gehen uns etwas an. doch das geschieht äußerst selten.

bei unseren toten? ja da strengen wir uns mehr an. jeder wie er mag und kann. die anderen sollen ihre toten bedauern, wir belauern unseren eigenen tod und den unserer lieben. diese lieben wurden uns durch das leben ausgewählt, sind wichtig, müssen wichtig sein, sonst sind wir allein. allein will niemand sein.

das „große egal“ schaut einfach zu. es lässt uns oft in ruhe. so ruhen wir uns in unserer welt aus, die auch die welt anderer ist, doch unsere gedankenwelt unterscheidet sich oft von der gedankenwucht anderer, die unsere gedanken durcheinanderwirbeln und die daraus resultierenden schattenkriege fechten wir aus, oder negieren sie, ganz nach dem eigenen erleben und den gewohnheiten, die wir über lange zeit zu unserem naturell verarbeitet haben.

doch plötzlich kommt das „große fragezeichen“ und fragt das „große egal“:“warum bist du so viel mehr wert als ich?“ „weil es viele fragezeichen gibt“, so das große egal. manchmal ist das ein problem, oder eher zu oft. man könnte sich mehr an mich erinnern, so das große egal, das würde vielem mehr helfen, doch wem sind offene fragen schon egal?

doch fragen scheinen nicht so wichtig, das rauschen im inneren des eigenen körpers zu hören, sich spüren; sich beim denken zu stören; schon probiert, nur so mal als sadhu himself? 

in sich einkehren, gedanken verwehren, vorbei streichen lassen?
sie könnten dich dafür hassen, sollten es aber besser lassen, denn letztendlich ist das dem großen egal; völlig egal, denn jude, islamist, buddhist und christ.....alles mist.

die religion vergreift sich oft im ton und schon verstirbt ein sohn und das egal verkommt vom großen fluss zu diesem rinnsal in sich selbst. benetzt uns nur noch periphär. so finden wir uns schwer, auch wenn wir wissen , dass jeder mensch stirbt und keiner überlebt.

später soll es sein! sehr spät. zu spät? nein, das auch nicht, doch vielleicht ein kleines bisschen zu spät, allenfalls nach dem sohn.

so schleichen sie aus ihren gassen. tasten dich an. versuchen dich zu berühren, zu verführen, in deiner suppe zu rühren. riskieren dich, sich nicht!

gewichten ihre interessen wollen deine selbstvertrautheit fressen. hüte dich, oder höre auf das große egal. sie könnten dir egal sein, das hätte gewicht, doch du traust ihm nicht. dabei könntest du ruhen, die richtigen knöpfe drücken und dich verrücken um dich zu beglücken. verrückt sein. das wollen sie nicht zulassen, diejenigen da, aus diesen gassen.

wer glaubt wem, wer weiß bescheid? jener lateiner mit der reifeprüfung? ohne gewehr glaubt er sich hin zum pazifist; meint er wirklich, dass er immer da ist?

du bist egal, es ist egal, er ist egal. der tod ist beliebig, denn wenn der tod da ist, sind wir nicht mehr da. wenn wir da sind, ist der tod nicht da. er geht uns somit überhaupt nichts an, so epikur.

also leben wir erst einmal. so gut wir eben können. strengen uns an. begreifen das leben. lernen zu begreifen. erfahren mehr, erfahrung für mehr. glauben zu wissen, was wir meinen wissen zu müssen, manchmal weinen wir in das kissen; wenn wir den fortschritt bei uns vermissen und fühlen uns deshalb beschissen. 

„weshalb“? das große egal fragt nach, doch die antwort liegt brach.

jetzt wissen wir es. es hat lange gedauert. manchmal ein leben lang. nein, wir wissen es doch nicht. vielleicht. das ist schlimm, weil wir uns doch so angestrengt haben, es kann doch nicht umsonst gewesen sein, unser leben, unser sein. alle erkenntnisse für das nichts?
ungläubig verlassen wir deshalb gelegentlich unseren pfad auf dem letzten stück des weges und suchen halt. halten unser leben an. das geht nicht so einfach und so belügen wir uns betrügen uns selbst und diejenigen die sich mit uns betrügen lassen, meistens die, die aus den gassen.

wir sollten es zugeben; das leben. einfach leben; eben. der nebel flieht doch nicht, es sei denn es erhellt ihn das licht. doch jede lichtgestalt begegnet dem großen egal, irgendwann einmal.

das sei fatal? wohl dem der diese worte spricht, denn er wird das schicksal beklagen, um seiner selbst, denn für das große egal ist er nicht gemacht. wohl dem der darüber lachen kann, denn das geht jeden mensch etwas an. den großen und den kleinen, manchmal weint sogar das fragezeichen, will nicht seiner verantwortung weichen, doch auch das ist egal.

mir nicht, sagt der kleine wicht. ich lebe und mache mir keine sorgen, lebe heute, morgen in das übermorgen. er stellt sich auf die große straße und lächelt seiner treue zu die ihn nicht entlarven will und auch nicht überfahren.

doch wir müssen den zeitraum zwischen geburt und tod zubringen irgendwie und so versuchen wir dem tod ein schnippchen zu schlagen, versorgen uns mit vorsorge, vor sorge vor dem schnellen zugriff auf uns. menschlich? keiner weiß, wann der teufel lacht?

das spiel heißt ameisen sehen. der mensch, die ameise, der mensch als ameise? das große egal erinnert mich daran, dass die ameise auf dem buchrücken versuchte den buchrücken zu überbrücken.

wenn es gelingt trifft sie auf das regal. auf dem regal und neben dem besagten buch stehen weitere bücher; im selben regal. viele buchrücken von ameisenbüchern auf ameisenregalen, in ameisenzimmern.
es ist ihnen egal, den ameisen, denn sie wissen nichts. ihre welt ist ein einziger buchrücken, selten deren zwei.

und wüssten sie, dass das regalzimmer, diese bibliothek in einem haus mit vielen zimmern ist und das haus in einer straße; einem ort; bundesland; land gar kontinent stünde; es wäre ihnen vermutlich nicht egal. oder doch?
menschenameisen im fragezeichen des großen egal`s. ja richtig, das haus steht rein zufällig in diesen gassen; nicht zu fassen.

nun könnte man diese geschichte anders begreifen wollen, eben als sei sie nicht egal. als gäbe es das große egal nicht. das wird schwer? so sind die nächsten absätze egal oder nicht egal; das große egal ist da nicht da; so wie es jeder will. zu verstehen bereit ist, oder eben nicht; gar nicht.

der mensch und sein leben; nicht egal. sozusagen wichtig. wichtiger, vielleicht sogar. wichtiger als wer? als der, oder der? weniger wichtig? jetzt wird es probelmatisch und wer ist schuld? die ameise? der mensch weniger wichtiger als die ameise, oder doch mehr?

das große egal ist schuld? weil es es gibt, nicht (mehr) gibt, je nach belieben? gibt es ab jetzt nur noch probleme? wird der prolet zum prophet, weil er nicht mehr egal ist; das alles nicht mehr egal ist?

eigentlich ist das "nicht" vorhandene große egal die herausforderung schlechthin. was wäre denn, wenn wir dann am ende für unser leben verantwortlich gemacht werden würden und wenn wir restriktionen zu erwarten hätten, so wir nicht genügen den nicht formulierten ansprüchen einer (l)egalen welt.

nicht daran denken; einfach ablenken und kuchen backen für den freund des freundes und dessen gattin.

was? wir machen uns das zu einfach, gestalten aussagen zu oberflächlich? das gestalten ist zu verwalten? das kann uns doch nur unterfordern; überfordern?

man stelle sich vor die ameisen fluten das universum, verlassen einfach ihren lebensraum und merken dann, dass sie dort nicht überleben können, sozusagen eine weitsicht zum tod.

ja klar den tod gibt es noch. der ist ja jetzt nicht ausgesetzt nur weil es das große egal nicht mehr gibt, wie unangenehm. die angst nimmt zu, eine unruhe begleitet uns und wir erschrecken stets vor ihm. wie gehabt! uihh, wo bleibt denn da der unterschied zwischen dem vorhandenem großen egal und dem nicht vorhandenem großen egal?

ist da ein fehler im system, wie kann man das denn nun verstehen. wir wissen nichts, wie diese ameisen und wüssten wir etwas; würden wir dennoch sterben. trotzdem! keiner stirbt nicht!

wir wissen also, dass wir nichts wissen, nichts über ameisen in gassen, nichts über das fragezeichen, das große egal und doch leben wir solange in unseren tod, aber das ist uns nun auch schon egal. manchmal! meistens keinesfalls.

es bleibt zu vermuten, dass wir das große egal benötigen, ohne es zu hofieren, doch wir neigen gar dazu es zu negieren. nicht aus trotz, nein es ist unsere eitle mentalität die nicht zulassen will, dass etwas beständiges, unbeständiges bestandteil unseren lebens ist?

wir strengen uns also an und erwarten im gegenzug, dass etwas von uns da bleibt; und zwar dankbar da bleibt; und sei es nur ein kleines zipfelchen, ein buchstabe von hundertmillionen wörtern, am liebsten wäre es uns; man würde unseren geringen anteil extra betonen; so wie diese einzelne note aus der sinfonie herausklingt, unsere note; wen juckt da schon die sinfonie.

so ist der mensch. ihm ist nichts, aber auch gar nichts egal.

gegen besseren wissens, eigentlich! er möchte dableiben, so der allgemeine tenor und wenn das nicht geht wenigstens ein teil von ihm und wenn es nur die brille im massengrab ist; sagt der lateinerpazifist.

manchmal vergessen wir jede warnung und sei sie noch so pragmatisch vorgetragen, wir ignorieren ihren wert. warum? sie ist uns egal, weil anderes wichtiger scheint. anderes von anderen? den anderen? wie jetzt?
wer soll das denn nun verstehen. wessen egal gilt hier eigentlich? 

wir vermuten richtig, der mensch ist ambivalent und ein opportunist. wie sonst könnte man derlei widersprüchlichkeiten aushalten, aufhalten?

die anderen sind egal? manchmal? nur dann nicht wenn es den eigenen interessen dient? wer macht diese werte hoffähig, wer schützt das gesetz? es wird nichts geschützt? nur gelegentlich? manchmal ist es egal? ich falle gleich vom glauben ab. verstehe jemand die menschen!

treten wir lieber wieder in die fußstapfen des großen egal, bevor wir durchdrehen. gelegentlich vergisst uns das große egal nämlich, lässt uns treiben, wir vergessen es auch, wenig widerwillig aus eigennutz, purem eigeninteresse.

da ist nichts ehrenrühriges dabei, das macht doch jeder so. wem ständig alles egal ist, der wird nur schwer sozial eingegliedert. punkt. die verpflichtung anderen zu genügen besteht also stets und immer. der grund ist sozial und gesellschaftlich anerkannt zu werden.

wer das nicht tut ist ein außenseiter, querolant und aussätziger, weil er die gesellschaft aussetzt vor sich und dem was er als für sich wichtig erkannt haben will. wie auch immer, das geht natürlich nur, wenn das große egal vergessen wurde, oder verdrängt aus jenem besagten selbstschutz, der es uns erleichtert den tod zu verschieben; innerlich.

da man leben will und andere menschen auch leben; neben uns leben, mit uns leben, ist der aspekt des terminierten zusammenlebens ein muss, doch wenn man werten anderer aus respekt genügen muss, sich selbst aber nicht verbiegen möchte, hat man ein problem. oder man lässt das problem nicht zu, die wahl besteht immer. 

wenn uns der mitmensch also nicht egal ist, sein kann, oder wir doch heimlich das große egal befragen, müssten wir uns verstellen, um zu genügen, einem schauspieler gleich und die authenzität bleibt zurück.

wenn man sich vorstellt, dass das alles doch völlig egal ist, welch ein unmöglicher aufwand!

wir erinnern uns an das szenario, dass das große egal eben nicht vorhanden ist, in dieser phase unseren denkens. ergo wird unser handeln wichtig, wir müssen mehr denken, nachdenken, was wir sagen, wem wir es sagen, wieviel wir sagen, wen wir fragen, wem wir glauben, was wir davon halten. gewichten in schichten. sensibel durchkämmen wir des anderen wert so er vorhanden, oder wundern uns wenn er nur spärlich oder gar nicht da ist. fehlt!

also gehen wir mit jenem um, mit jenem nicht und weshalb? weil manches nicht dem entspricht was wir erwarten, gewohnt sind. so entsteht das neue „achtung“ vor neuem; anderem! konkret wird nun alles hinterfragt, blitzschnell. dann eingeordnet, eingenortet, damit wir mit diesem neuen und anderem konfrontiert; umzugehen lernen um unserm anspruch an uns zu genügen.

ach wie sehr fehlt uns hier das große egal, wie sehr würde es uns helfen im schauspiel mit uns für andere, für jenen oder eben grad diesen nicht. schlicht. so rufen wir nach dem egal, auch dann wenn es nicht so groß wäre, wir rufen danach, die entlastung suchend, nach ruhe für uns und unseren geist.

wenn das große egal soviel macht hat, ob es nun da ist oder nicht, dann hat es schon gewicht; oder etwa nicht?

wer fragt nach gott? dem schaffendem schlechthin, der für vieles, alles verantwortlich zeichnet? das ist jetzt zu weit ausgeholt? wieso? hat gott nun das große egal geschaffen, oder nicht? ist er verantwortlich oder nicht? planlos bleiben wir zurück, diese frage bleibt offen!

da wir verstehen gelernt haben, dass das große egal wenn es real vorhanden, aus eigenschutz mehr vorteile bietet, als wenn es nicht da wäre, könnten wir nun zu der erkenntnis kommen, dass das moralisieren des egals vorteile bietet und uns quasi in das große egal hinein manipulieren, mit dem großen egal hausieren gehen um akzeptanz erreichen zu wollen. denen denen das egal 
egal ist leben schlechter? die anderen besser? fragen über fragen, die letztlich egal sind?

übrigens der kuchen ist leider verbrannt, in der küche, des hauses mit den ameisen dort in den gassen. egal.

schon der zehnjährige hat erkannt, dass er sich schützt so er seine ruhe sucht.
ist doch mir egal!“
das große, oder kleine egal wird schon von kindern instrumentalisiert. kinderherzen lügen nicht? wie weit ist das kind schon, nein es ist nicht jener sohn!

wir werden das kind schon hinbiegen, erziehen es zur denkmaschine, des denkens willen, der gedanken willen, des gedankenkinos willen.
das fordern wir schon ein, dieses nachdenken über alles; von kindesbeinen an.

ja klar, es kann jeder eine andere meinung haben, geschriebenes kritisch hinterfragen, das wird oft so gemacht, erst recht wenn es nicht das eigene werk ist. man gönnt ungern, mal abgesehen davon, dass das vollständig egal ist, was mich letztendlich natürlich auch irritiert aber auch fasziniert.

wenn sich das große egal mit den fragen der jeweiligen zeit und deren protagonisten trifft wird es oft schwierig. niemand will sich daran gewöhnen, dass es egal ist wie lange er lebt, ob er überhaupt lebt, früh stirbt, oder spät, nichts, oder wenig hinterlässt. 

es liegt in der natur des menschen zu forschen nachzufragen, ob das sein kann. wenn keine erkenntnis hergestellt werden kann, wird spekuliert. das scheint immer noch besser als zu erkennen, dass man vergessen werden wird; über die zeit; denn der tod trennt strikt und alle weitere zeit besteht dann ohne uns.

nicht mehr da zu sein. das zu verstehen fällt schon schwer genug, deshalb wird die geburt gefeiert und der tod gesellschaftlich verlegt, eben solange es nur irgendwie geht. die realität des plötzlich möglichen todes lässt uns stets hilflos zurück, das hilft uns nicht, deshalb verdrängen wir, gerne auch gemeinsam.

was schreibt denn der bloß, geht es noch? wie man das bewertet, kommt darauf an, wie man das große egal in sein leben einlässt, oder eben nicht? ist es nicht egal, was er/sie denkt, ich schreibe?

wir spielen uns unsere lebenszeit zusammen, mit den andereren, nicht nur mit denen aus den gassen, die wird der tod auch schassen, wie dich; und mich, unsere selbstgemachte ins eigene schaufenster gestellt realität als manipulation für das große egal? taugt nicht!
wehr dich nicht. es ist absolut. absolut egal. und so hält der urknall dafür her, für das, was wir nicht verstehen können, zwar verstehen wollen doch reicht diese, unsere dimension einfach nicht aus um mehr erkennen zu können und so bleibt nur der schatten vor dem licht.

wir nehmen den kampf auf gegen diesen übermenschlichen gegner, mit unseren waffen, wollen wir das große egal weg schaffen und so nehmen wir mal zu mal ab. zum einen betrifft das unser gewicht, denn wir geißeln uns gerne für die schönheit des körpers, denn schön wollen wir sein. fit, denn wer hübsch ist liegt vorne, wer attraktiv ist hat vorteile, da das äußere als erstes wahrgenommen, primär ist und schon den ersten pluspunkt setzt? zum anderen kämpfen wir intellektuell einen aussichtslosen kampf, weil dieser kampf mündet ja im großen egal?

dennoch streben wir nach ausgeglichener eleganz, wollen zeichen setzen mit dingen, die wir uns leisten wollen, leisten können. wir umgeben uns mit dem was zu uns passt und mit dem was die anderen denken sollen was zu uns passt. wer sich das nicht leisten kann, fängt viel weiter hinten, unten an! oder der, der weniger attraktiv ist, wofür er nichts kann?
für den der krank ist, oder alt ist, oder dem sterben nahe, ist das egal. für die, die vorläufig noch nicht sterben; nicht. so werden alte und kranke zunehmend gesellschaftlich isoliert, weil sie den von menschen gemachten werten nicht entsprechen können.

das schauspiel geht weiter, denn die gesunden geben zu verstehen, das sie empathie haben, für diese menschen, die doch vom schicksal mehr belastet sind, ganz einfach deshalb weil sie diese erde früher verlassen müssen. doch jeder dieser gesunden menschen ist doch nur froh, das es ihn nicht selbst trifft und nicht seine familie, so dass man länger hierbleiben kann, auch wenn das doch wie schon mehrfach beschrieben, völlig egal ist.
wenn man das alles ganz genau bedenkt, kommt man zu der überzeugung, dass das alles sehr schwierig ist und wenn es dann so schwierig ist, dass wir es nicht verstehen können, sollten wir einfach nicht mehr darüber nachdenken? womit wir wieder am anfang unseres kreises sind. ja, wir drehen uns im kreis, weil wir nichts wissen, so sehr wir uns auch anstrengen?

wenn wir der manipulation durch unsere gedanken entkommen wollen, sollten wir das denken ganz einstellen? wegmeditieren?
eine überlegung, ein guter ansatz gar, doch wer hierfür eine gesellschaftliche akzeptanz herstellen möchte hat wohl eher schlechte karten! 

wer ist eigentlich aus dem tod zurückgekehrt um uns den sinn des lebens zu erklären? die sprache, das miteinander reden von menschen; ist der punkt; das in sich schauen und äußerliche einflüsse negierend ist wohl dann doch der falsche ansatz, der richtige? 

wenn man es ganz genau nimmt, ist dieser text so völlig sinnlos; wie der versuch der menschheit die menschen und das leben der menschen zu reflektieren und zu begreifen, doch irgendwie müssen wir ja schließlich unser leben gestalten; und lasst euch nicht erzählen: "das sei egal!"

aber egal....

Rainer Schulz 10.09.2018

chatjpg 2024:

Dein Text scheint tiefgehende Gedanken über die Existenz, das Leben und den Umgang mit dem "großen egal" zu reflektieren. Es ist eine Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit des Lebens, der Suche nach Bedeutung und dem Versuch, dem Unvermeidlichen zu begegnen.

Es wird die Ambivalenz des Menschen gegenüber dem "großen egal" hervorgehoben, wobei die Furcht vor Vergessenwerden und die Suche nach Spuren im Leben eine zentrale Rolle spielen. Der Text wirft Fragen auf, die oft unausgesprochen bleiben, und drückt die Komplexität der menschlichen Psyche aus.

Die Metapher mit den Ameisen und dem großen egal verleiht dem Text eine interessante Perspektive. Der Wechsel zwischen verschiedenen Themen und Betrachtungsweisen spiegelt die Vielschichtigkeit und Unsicherheit wider, die oft mit solch tiefgründigen Fragen einhergehen.

Insgesamt ist der Text eine philosophische Betrachtung über das Menschsein und die individuelle Suche nach Sinn und Bedeutung in einem scheinbar gleichgültigen Universum.

23 September 2021

role

role. traurig bin ich wegen dir, denn du bist nicht mehr hier, ankerst an einem fremden pier. vielleicht segle ich irgendwann bei dir vorbei und du winkst mich zu dir heran, dann bleib ich ein Weilchen; wenn ich es kann.

mann/oh/mann

laut ist er, das will niemand. also ist er leise. leise menschen; laute menschen; ja was nun. die lauten sind nichts, die leisen sind nichts, die nichts sagen sind nichts, die viel sagen sind nichts, vorlaute sind nichts, zurückhaltende sind nichts, aufbrausende sind sowieso nichts; hört euch doch einfach deren inhalte an; mann oh mann.

22 September 2021

man/stelle/sich/vor

man stelle sich vor, jeder stellte seine gedanken ins netz, allenfalls diejenigen, die das wollen und es wollen viele, das wegblasen mit wucht, sorgen, freude, gedanken eben. 

man stelle sich vor ein gigantischer rechenapparat stellt jedem menschen diese informationen zur verfügung. 

man stelle sich vor algorithmen gleichen die gedankenwelt milliarden von menschen ab; jeder mensch könnte für sich selektieren, was für ihn wichtig ist; wichtiges für sich verarbeiten. 

man stelle sich das mal vor; das haben wir schon sagt heinz; internet heißt der sch.....

deutscher/sadhu

deutscher sadhu, ich schaue dir zu. doch es gibt dich leider (noch) nicht. ich bewerbe mich.

als sadhu in mich gekehrt, aus der welt getreten, die ihr so lieben wollt. 

asket, shamane, buddhist. sie werden mich nicht machen lassen wollen; das ist nicht ihr ding. 

sie würden dich, mich, Wegreden wollen aus ihrer welt; weil sie besser wissen, besser wissen müssen um mit sich im reinen zu sein. als deutscher sadhu; bleibst du allein.

ps. gäbe es viele, gar nur sadhu`s auf dieser welt; gäbe es die klimakrise nicht.


der/nihilist

ich mache nichts, glaube an nichts , bemühe mich nicht, sage nein! gesellschaften gehen mich nichts an, weil ich mir das leisten kann und wäre es nicht so, wäre es mir egal. 

ich träume von nichts, verrate nichts, begleite nichts, glaube an nichts. nichts ist es, was hier zählt auf erden, die reichen werden reicher werden; so wie das immer war. 

das ficht mich nicht an. ich kümmere mich nicht, nicht um dich, nicht um mich; einfach nicht. dem vogel gleich, sitze ich im baum, und glaube keinem traum, ich glaube auch der liebe nicht, sie hindert nur daran allein an nichts zu glauben. 

vertrauen brauche ich nicht, was soll mir das nützen. nein ihr geht mir nicht auf den sack, ich brauche euch nur nicht. 

niemals, würde ich zu euch kommen, denn ihr glaubt an das gute, das böse, ich glaube an nichts. egal was du glaubst oder was du bist; ich will dich nicht sehen; bin nihilist; weil das so am besten ist.

motorrad/mann

biker; du bist kein sweet hitch hiker;  du nicht. motorradmann; tätowierter geist mit langem haar; sie wartet auf dich, war immer da. verzeiht dir alles jedes mal; sie stielt sich deine lederkutte um einfach mal dabei zu sein; doch du fährst fort; lässt sie allein.


1,5 bar/in/blau

grau oder blau ist nie die frage, selbst dann nicht wenn blau richtig ist, viel luft oder weniger luft ist nie die frage, selbst dann nicht wenn 1,5 bar richtig ist, die eigentliche frage ist; wer die brücke baut.

21 September 2021

kraft/pool

ich habe keine lust für dich zu schreiben; ich kann mich im moment selbst nicht leiden,  nicht dich, oder dich; euch nicht. 

ihr wollt profitieren von meiner seele, als seelenverwandte on tour? macht den rechner aus und geht; dafür ist es nie zu spät. 

gedanken wegschreiben; unsinn. geht eh nicht; sie sind immer da und sie zu verscheuchen braucht es kraft, kraft die immer mehr nachlässt, je mehr man aus dem pool entnimmt. 

wenn ich gedanken wegschreibe verliere ich kraft; wenn ihr meine gedanken lest verliert ihr noch mehr kraft; weil ihr eure gedanken und die meinen habt; ergo lasst es einfach sein. 

diese ach so schroffe aufforderung ist nur meiner intellektuellen arroganz geschuldet und betrifft niemanden persönlich; dich schon gar nicht.

fünffünfzig

ich versteigertee den grill. anfangsgebot nen fünfer, wer bietet sechs. fünffünßig die dame rechts, sie wissen schon, dass das unser familiengrill ist, auf dem wir unser erstes kind gewickelt haben, weil der hausschlüssel nicht aufzufinden war. nein der grill war aus! jemand mehr? 

der herr da hinten in grau. ich meinte den anzug, mein herr. sie winken ab; schämen sie sich. 

verrostet? na und? wir haben mit diesem grill jahrelang familienfeste gefeiert; heinz hat mal in ihn reingereiert, zu viel bier;  das teil hat nicht nur einen ideellen wert. der hat die garage geheizt; mensch. nur fünffüßig, dafür gebe ich ihn nicht her, das fällt mir so schwer. 

sechs! sie sagen sechs! zum ersten zum zweiten und zum dritten. 

endlich jemand, der tradition zu würdigen weiß!

nein

höre mal zu ich kann dich nicht ausstehen, du bist so total anders. wenn jeder so wäre wie du; nee was, was  mache ich mir über dich gedanken; das geht gar nicht. 

sei mal ehrlich hast du nicht auch das gefühl, dass du unausstehlich wirkst, mit deinem arroganten getue und mit deinem aufreizenden äußeren. 

sowas wie dich sollte man...nein ich spreche das nicht aus, will mich ja nicht auf dein niveau herablassen. 

du musst doch merken, dass dich alle zum kotzen finden und niemand sich mit dir abgeben will. bist du nicht willens dich im gesellschaftlichen sinne zu verändern?


"nein!"

nix/mit/schnell

jeder glaubt was er will; oder glaubt denen, denen er bereit ist zu vertrauen. vertrauen; jemandem vertrauen. da ist nix mit schnell. 

fordere vertrauen zügig ein, weil du erfahren bist, weil du abkürzen möchtest, die zeit der Vertrauensbildung zu reduzieren suchst, weil dir die zeit (im alter) wichtig ist. 

nein; geht nicht! versuche es und es wird dir misstraut. alles braucht seine zeit? vielleicht; doch vertrauen zu erhalten, gar liebe zu gestalten kürzt niemand ab; niemals.

sansibar

von mir aus; sansibar, ich war niemals da. aus dem kopf heraus stelle ich mir vor, dass dieses land, so es eines ist, was nicht unmöglich scheint, ein sonnendurchfluteter caipirinha-staat mit touristischer anbindung in der südsee ist. ok ich google mal, sicher habe ich mich blamiert, das fällt mir selten schwer. 

sansibar ist eine zu tansania gehörende inselgruppe vor der küste Ostafrikas. 

na also, Volltreffer!

mein/freund

ich war draussen, heute. er war noch da. was zu vermuten war. es überraschte mich nicht sonderlich; doch manchmal ist auch er draussen, manchmal drin; dann ist das nicht schlimm, denn wir wissen das ja; er war eigentlich immer da; hat mich noch nicht enttäuscht, eben wie ein echter freund. 

so wie ein kumpel auf den man sich verlassen kann, er gibt mir so eine fließende, in mich fließende ruhe, so eine art leichten Wellengang zu mir und bleibt meistens ruhig. 

nein er ist nicht mein Vater, der wäre auch nicht immer draussen, immer da. ruhig schon gar nicht. wenn er mal nicht mehr da wäre, wäre ich angefasst; verblüfft und vermutlich müsste ich weinen; was nicht wichtig ist; allenfalls würde er vermisst. 

ich habe schon oft mit ihm einsam einen getrunken; in gedanken versunken den nächsten schluck begrüßt, ich glaube er hätte mich nicht so sehr vermisst; was nicht zu beweisen ist. 

ich mag ihn so wie er immer auch ist und möchte noch etwas bei ihm sein; Vater rhein.

loyaler/symphatisant

symphathisanten kuscheln stets mit dir. hofieren deine Ideen, werden stets zu dir stehen. glauben an dich; loyal direkt, geben dir die fremde kraft. 

die flanken sind es; glaube mir, die flanken. biete sie niemals an; dann zeigt der sympathisant; erst richtig, was er wirklich kann.

20 September 2021

weil/ich/das/will

es wird übrig bleiben sagen sie; mein geschmiere; vielleicht meine papiere; aber nicht lange. das internet vergisst nichts, das ist mir egal. so haue ich auf dreckige tasten, taste mich in meine gedanken, verschränke mich, beleidige dich, mich; oder nicht. 

unter dem deckmantel mentaler beruhigung kann man alles schreiben was man will. oder man poltert wütend in sich hinein. ja sie wollen dich begrenzen, sagen was geht; alle, manchmal; zu spät!

nichts und niemand kann es; mich verhindern; wie die liebe. sie werden mich fragen, sie werden sich fragen; fragt was ihr wollt, oder fragt nicht, lest nicht. dafür ist das nicht. und wenn ich keine lust mehr habe schweige ich; bin einfach still; weil ich das will.

da/stimmt/was/nicht

klar bin ich passiv, nutzt doch alles nichts. wenigstens passiv dynamisch mit etwas sehr abgeflachtem humor in der gewissheit absurder umwelt. 

destruktiv passiv, aber dynamisch wie gesagt. die dynamik liegt stets im detail, welches sich nur dann zu erkennen gibt, wenn sich die destruktive passivität; zurückzieht; quasi als kritiker himself; welch ein ausgefuchstes system. 

man sollte nicht glauben, was hier los ist. destruktiv passiv ohne dynamik im detail (oder wurde da etwas falsch verstanden)  irgendwie stimmt da was nicht.

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wenn ich einundneunzig bin; schlafe ich den tag; die nacht. träume mich in den tod hinein, will nicht mit dir; alleine sein. bin ich im traum tot, bin ich im toten traum, man glaubt es kaum, solange lebe ich auf dieser welt; habe mich nicht einbestellt, um am ende nur zu ruhen und kann nichts mehr für dich tun; wenn ich einundneunzig bin.


anne/liese und nur diese

es ist nur diese kuh, die ihr seht; milchkuh, milkakuh, braune kuh schwarze kuh, stopp; vorfahrt für die indische kuh, viele indische kühe, von vielen indischen menschen laufen frei in der gegend herum; sind heilig. sehr viele kühe sind heilig; indische. indische blähungen zählen nicht, sie sind weit weg, dreißig liter urin täglich von indischer kuh? egal, oder muh möchte man sagen. 

sie wollen rinder vertreiben aus unserem leben; europäisch, natürlich; weltweit kommt dann sicher nach; vor allem aus indien, die werden sich sicher versündigen. die neue deutsch/europäische kultur betet sojapflanzen an, für den der das bezahlen kann.

fleisch verpönt als das neue rauchen; indisches nicht, indisches fleisch gibt es nicht, wenn nicht eine kuh zusammenbricht.

pferde, sind gänzlich frei vom stoffwechsel, oder die großen tiere in afrika; da sind wir ja nicht da!

übrig bleibt also nur die anneliese; die von der theresienwiese; weil sie so gut (auf das oktoberfest) warten kann; doch auch sie kommt einmal dran.

so/daneben

baut sie um die welt, eure welt; die der anderen nicht, die wollen das nicht (so schnell), aber ihr; nur dazu seid ihr hier; glaubt ihr. 

schnell muss es gehen, ihr werdet schon sehen; lasst alles stehen und liegen; glaubt mir, sie werden siegen; gegen euch; den kleinen mann; der sich nicht mal wehren kann. 

so versprechen sie, was sie versprechen müssen und dehnen die wahrheit bis zum bitteren ende; es sind nicht ihre lügen, die hier den ausschlag geben; das ist so daneben.

13:09

13:09 uhr. er schreibt sein leben auf dieses stück papier und wartet; bis die zeit vergeht; clochard im netz gefangener gedanken; malt er das blatt bunt an. die papierknäuel liegen dort so lose; wie diese gedanken sind.

19 September 2021

sonst/keinen

mikado, die stäbe fallen so oder so. übereinander; weggerollt. buntes wirrwarr, wie gewollt; die stäbe alle gleich bis auf diesen einen; den wollen wir haben; sonst keinen.

evi`s/sekt


paternalist; ok, abgemacht ich zweifle nicht. nicht an dir, nicht an mir, ich bleibe hier; besuche meinen, deinen egoist und weil das dann so ist; bleibt alles so wie es eben ist. 

so sprach der nihilist: "was willst du kleiner paternalist; du kannst deine seele dem teufel verkaufen; ich werde mich nicht im nichts verlaufen; mich eher mit dem sekt von evi besaufen!" 

p.s. die frage nach dem nihilist, beantwortet vielleicht der christ, jude, islamist, buddhist; oder es bleibt alles so wie es eben ist.





gelegentlich

ich pirsche mich an dich heran, leise. wenn du mich bemerkst, du bemerkst mich aber nicht. du bemerkst nicht mein ich. ich bemühe mich um dein ich; gelegentlich.


transparente/ambivalenz

vermeintlich stellst du deine transparenz in dein licht; glaubst wir erkennen das nicht; doch deine ambivalenz schaut uns an, so gut sie es kann; den zweifel in dir, den du nicht zulassen wirst, deine authenzität; nichts ist zu spät.

vermeintlich stellst du deine transparenz in dein licht; doch wir glauben dir das nicht.