wenig ist mehr; wie wenig ist denn mehr? ganz wenig, oder doch etwas mehr? etwas mehr ist das mehr, oder eine mär?...ich möchte mehr meer.
10 Dezember 2011
rating/agentur
rating-agentur, wir grüßen dich, du amerikanisches wunderwerk von wunderkindern, bewerte uns, rating-agentur, erst eine dann zwei dann drei dann vier, schon stehen interessen vor der tür. rating agentur wir lassen deine macht gedeihen; banken, firmen, staaten, auf und ab und nach belieben, lässt sich die bonität verschieben; zielgerichtete manipulation mutiert in dollar`s namen; amen.
europa/usa 2011
platz/halter
sie stehen auf den plätzen wehren sich, gegen panzer und granaten, die despoten unserer zeit werden ausgetauscht, menschen sterben für ein kleines stück würdiges leben, wenn es keine solidarität gibt tobt der kampf und die revolution nimmt sich was sie braucht.
bade/weihnachts/traum
mit dem weihnachtsbaum am see, warmer sandstrand keinen schnee, cuba libre anstatt tee, die fellmütze weggeschlossen, nähern wir uns unverdrossen, der badeweihnachtszeit, den dezember lassen wir aus, feiern im juli ausser haus, sonnenbad am heiligabend, bescherung im see erfrischend und labend, das christkind hat nen sonnenbrand, allerhand; ich wache auf, schau aus dem fenster, vertreibe brav derlei gespenster und schmücke nun den tannenbaum; vergessen ist der badeweihnachtstraum.
08 Dezember 2011
wer/nun?
wir spielen daten auf die festplatte des lebens; viele daten, wenige daten, wie ist es richtig; wann benötigen wir welche bereiche, defragmentieren ja das passt in unsere welt, damit der zugriff schneller wird; virenprogramm, firewall, oder vertrauen wir dem leben so wie es ist; wie gehen wir mit den angebotenen updates um? was passiert denn wenn die festplatte zerstört ist, haben wir eine sicherung? ist ein image vorhanden? formatieren als letzte wahl? programmierer, rechenzentrum, cloud ?!! wie was?!! wer nun entscheidet was?
besser/so
tür, wenn du dich öffnest, was erwartet mich, bleib zu, besser so; tür wenn du verschlossen bleibst, bleibe auch ich verschlossen; ich öffne dich; besser so.
06 Dezember 2011
hoch/zeit
küsse die braut, fremder, die ohrfeige klatscht in dein gesicht; sie will ihn nicht, sie will ihn nicht.
gut/so
wir lassen es wie es ist, ganz einfach, denn es reicht uns; sie sagen macht es doch anders, gönnt euch dieses oder das; wir lassen es wie es ist, denn es ist gut so.
vom/müller
der müller zieht aus; er geht nun ohne zorn, möchte nicht zurücksehen, zurückgehen, die zeit ist rum, er dreht sich nicht mehr um, versucht die jahre zu vergessen, die entscheidung zu ermessen, möchte nicht mehr daran denken, sich die neue freiheit schenken, lässt sein leben langsam sacken, schreitet fort reibt sich den nacken, die mühle wird er nicht mehr sehen, er weiß es wird ihm besser gehen, sein herz empfängt den sonnenschein! möchtest du der müller sein?
grauer/tag
nass, ich sehe durch ein fenster, nasse wiesen, dezembertag, ob ich dich jemals mag? grauer tag du magst die sonne nicht, bringst kein licht, düster umgibst du die landschaft, mich, windgepeitscht die tanne, daueregen fließt in meinen körper, meine seele; ich gebe dir nicht nach, grauer tag, will nicht; will warten, bis der himmel aufreißt meine sinne grüßt; grauer tag ich halte dich aus.
05 Dezember 2011
tanz/schritt
lasst tanzen, tanzt, lasst euch lehren die mitte der sympathie, bleibt im einklang mit euch, gebt euch hin der melodie, der harmonie, tanzt, lacht in euer herz, wiegeschritt der ausgeglichenheit, kostbare musik, wie magie; engumschlungen folgen wir dir; schritt für schritt.
eigentlich/egal
"eigentlich" dieses wort benötige ich nicht, eigentlich nimmt mir die entschlossenheit, denn eigentlich wollte ich dieses und jenes tun, werde es aber wohl doch nicht; eigentlich ist es ja "egal"; egal, noch ein unwort. "eigentlich ist es mir egal" ! ja was nun, ist es egal oder nicht, mir ist das inzwischen egal; eigentlich.
demut
deutschland, 80 millionen;
china 1200 millionen, indien 1300 millionen;
europa 740 millionen;
weltbevölkerung 6000 millionen, tendenz steigend;
weltbevölkerung 6000 millionen, tendenz steigend;
wer nennt wen ausländer?
wer ist gegen europa?
wer sind wir deutschen, im globalen rahmen?
wer lehrt uns 80 millionen mal demut?
wer sind wir deutschen, im globalen rahmen?
wer lehrt uns 80 millionen mal demut?
04 Dezember 2011
beschleunige/entschleunigung
das leben wird bewusst beschleunigt, wir lassen es zu, wir lassen es zu schnell sein zu müssen, schnell und genau, wie geht das? schnell dinge gut zu machen erfordert das nicht erst zu überlegen und dann langsam zu üben? schnell, der modeanspruch unser epoche; wir sind schnell, somit schnell fertig, leben schnell, weil es trendig ist, vor allem ist es wichtig schnell im kopf zu sein; zeit gewinnen, wir haben jedoch dennoch keine zeit, trotz unserer geschwindigkeit! und nun......werden wir schneller müde...
....wer sich demzufolge zeit nimmt, pausen sucht um ruhe herzustellen ist faul; wer faul ist steht in der ecke, die die gesellschaft für diejenigen aussucht die nicht "schnell" funktionieren, wie alte menschen, kranke menschen etc.; wer sich keine zeit nimmt oder es langsamer angehen lässt, den straft der körper, ergo:
"LANGSAM IST DAS NEUE SCHNELL."
"ICH NEHME MIR ZEIT ZUM LEBEN."
....wer sich demzufolge zeit nimmt, pausen sucht um ruhe herzustellen ist faul; wer faul ist steht in der ecke, die die gesellschaft für diejenigen aussucht die nicht "schnell" funktionieren, wie alte menschen, kranke menschen etc.; wer sich keine zeit nimmt oder es langsamer angehen lässt, den straft der körper, ergo:
"ICH NEHME MIR ZEIT ZUM LEBEN."
"ICH HABE KEINE ZEIT MICH ZU BEEILEN."
p.s." ich habe keine zeit mich zu beeilen", ist ein zitat von igor fjodorowitsch strawinsky
pause
und es ist genau dann zeit eine pause zu machen, wenn keine zeit ist, eine pause zu machen.
shaolin
shaolin
wer nach der gier seines gegners zielt, trifft diesen an der verwundbarsten stelle.
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