15 April 2023

monopoli

man kann so lange unpolitisch sein, so lange es einen nicht selbst betrifft. spätestens dann fängt die unzufriedenheit an; nämlich dann, wenn sich politische entscheidungen negativ auf das eigene leben auswirken.

wenn dann die entscheider noch inkompetent sind, bzw. zögerlich und wenig kommunikativ, dann bleibt der deutsche bürger trotzdem faul zwischen seinen vier wänden sitzen und lässt alles negative an sich abprallen.

so verhallen die hilferufe der wirklich betroffenen; derer die sich nicht mehr wehren wollen/können, resigniert haben, auch deshalb, weil sie keinen medialen mentor mehr finden werden. 

(alters) (kinder) armut ist wie eine seuche, eine krankheit, das will niemand hören, daran wollen sich die wenigsten stören; vielleicht gelegentlich empören um empathie mit denen zu heucheln; mit denen man nicht (mehr) umzugehen bereit ist.

es ändert sich nichts und da ist es egal wen die "politische elite" alle vier jahre aussendet und sei es z.b. die kinder reicher eltern, die ohne beruf und lebenserfahrung dem deutschen volk erklären sollen/wollen, wie das (er)leben geht und wie das zukunftsorientierte "vorwärts" funktioniert. 

verbalkommunikative offensive, gepaart mit hochmut und eitlem selbstvertrauensgehabe, gekoppelt mit einem touch schizophrenie  und verkäufermentalität reicht in deutschland aus, um in ämter zu gelangen, die es ermöglichen dem täglich arbeitenden deutschen bürgern vorschriften darüber zu machen, wie er/sie ihr leben zu gestalten hat. 

nach dem motto:

"voran ihr kameraden, im kampf steht ihr allein; denn ich werde nicht mehr bei euch sein," 

wird mit der deutschen bevölkerung monopoli gespielt und die badstraße wird auch dann nicht angeboten, wenn man in der schlossallee sitzt und gerade die parkstraße renoviert. 

wer dann noch zu spät über los kommt, sitzt ganz schnell im gefängnis der eitelkeit jener; die sogar die ereigniskarten aus dem spiel genommen haben und sich an den hohen mieten laben.







14 April 2023

ein/verstanden?

es ist nicht so, dass das verstanden werden muss, was man meint verstehen zu müssen. das gegenteil kann sich auch entwickeln. voranschreiten und vergangenes verständnis ablenken, wegzerren und unüblich werden lassen, geht auch.

verständnis resultiert nicht zwingend aus verstanden worden sein, es verkleidet sich oft und das (eigene)verständnis wird umstrukturiert, oder falsch instrumentalisiert. dein/sein/ihr verständnis. dieses nicht leicht erworbene verständnis für dieses oder das.

menschen wollen verstehen, das ist ihr ureigenster instinkt und vor allem wollen sie verstanden werden. das macht sie angreifbar für diejenigen, die verstanden haben, wie das eigene verständnis, des anderen verständnis trüben kann, so dass der andere sich völlig unverstanden fühlt und an seinem wert zu zweifeln beginnt.

wer an sich zweifelt wird schwachgeredet. zweifeln und daraus lernen gehört aber zu dem verständnis von selbstbestimmtem leben für die meisten menschen. ergo werden die meisten menschen schwachgeredet? dafür fehlt mir jegliches verständnis!


11 April 2023

ein/leben\lang

der mensch regelt den preis, den markt. menschen verbluten dabei, im kriegerischen gemenge. posthum wird anerkannt, gelegentlich. 

besserung ermächtigt eine kleine weile lang, das überleben soll so gewährleistet sein, wo es kein wirkliches erleben/überleben gibt.

hier fließt kein freies leben mehr, eingebahnt in regeln der verzweiflung vermutet jeder das richtige zu tun, um seine entscheidungen zu rechtfertigen, vor denen, die das abzuverlangen drohen, die das bessere leben zu erkennen; vorgeben.

so funktioniert das/unser leben, eingegrenzt im zufälligen ablauf von uns irgendwann gegebenen menschen und deren befindlichkeiten, die mit die regeln bereitstellen, denen wir doch zu entkommen hofften.

das ist es aber nicht das was wir zuzugeben bereit sind. unsere eitelkeiten lassen das nicht zu, sie wehren sich gegen das gleichsinnen und nachgeben unserer empfindlichkeiten, die doch letztlich die (all)gemeinheit definiert und meistens nur des eigenen vorteils willen. 

im abgesteckten claim erfolgreicher sein, als die hinterlassenen erfolgslosen, diese blutspur zieht sich so stets durch das eigene ansinnen.

menschen sind nicht immer so, es gibt ausnahmen, ich kenne aber keine, ich kenne nur diejenigen, die diesen text zerreissen werden, weil sie anders sind, anders sein wollen, weil sie anders sein müssen, besser sein müssen als alle anderen; ein/ihr leben lang.