man kann so lange unpolitisch sein, so lange es einen nicht selbst betrifft. spätestens dann fängt die unzufriedenheit an; nämlich dann, wenn sich politische entscheidungen negativ auf das eigene leben auswirken.
wenn dann die entscheider noch inkompetent sind, bzw. zögerlich und wenig kommunikativ, dann bleibt der deutsche bürger trotzdem faul zwischen seinen vier wänden sitzen und lässt alles negative an sich abprallen.
so verhallen die hilferufe der wirklich betroffenen; derer die sich nicht mehr wehren wollen/können, resigniert haben, auch deshalb, weil sie keinen medialen mentor mehr finden werden.
(alters) (kinder) armut ist wie eine seuche, eine krankheit, das will niemand hören, daran wollen sich die wenigsten stören; vielleicht gelegentlich empören um empathie mit denen zu heucheln; mit denen man nicht (mehr) umzugehen bereit ist.
es ändert sich nichts und da ist es egal wen die "politische elite" alle vier jahre aussendet und sei es z.b. die kinder reicher eltern, die ohne beruf und lebenserfahrung dem deutschen volk erklären sollen/wollen, wie das (er)leben geht und wie das zukunftsorientierte "vorwärts" funktioniert.
verbalkommunikative offensive, gepaart mit hochmut und eitlem selbstvertrauensgehabe, gekoppelt mit einem touch schizophrenie und verkäufermentalität reicht in deutschland aus, um in ämter zu gelangen, die es ermöglichen dem täglich arbeitenden deutschen bürgern vorschriften darüber zu machen, wie er/sie ihr leben zu gestalten hat.
nach dem motto:
"voran ihr kameraden, im kampf steht ihr allein; denn ich werde nicht mehr bei euch sein,"
wird mit der deutschen bevölkerung monopoli gespielt und die badstraße wird auch dann nicht angeboten, wenn man in der schlossallee sitzt und gerade die parkstraße renoviert.
wer dann noch zu spät über los kommt, sitzt ganz schnell im gefängnis der eitelkeit jener; die sogar die ereigniskarten aus dem spiel genommen haben und sich an den hohen mieten laben.