die geheimnisse fliehen, je mehr man von sich preisgibt und das fremde interesse an der eigenen person schmilzt weg.
wer schweigt und nichts oder wenig von sich äußert, bleibt interessant und wird besonders be(ob)achtet.
wer sich also ("ohne not") öffnet, wird zunächst betrachtet dann bewertet und letztlich in schubladen verschoben.
wem dieses gesellschaftliche verhalten bewusst ist, der kann das zu seinem nutzen anwenden und verliert dadurch zwar seine authenzität, aber nicht den gesellschaftlichen respekt.
der allerdings scheint sehr vielen menschen so wichtig zu sein, dass sie sich dafür verbiegen, verbergen und ununterbrochen damit beschäftigt zu sein scheinen ihre lebensstruktur ins rechte gesellschaftliche licht zu rücken. meistens dann, wenn beifall zu erwarten ist.
meine entscheidung die verschiedenen gesellschaftslieder nicht mehr mitzusingen geschweige denn anzustimmen traf ich sehr spät im leben nämlich dann, als ich beschloss nicht mehr genügen zu wollen.
deshalb lehne ich mich zurück wann ich will, sage was ich will, bin laut wann ich will und wenn ich still sein will, bin ich still; völlig unabhängig davon; wem das passt, oder nicht passt. "i don´t care at all."
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