20 September 2022

die moral im spiegelbild gesellschaftlicher entwicklung /in zusammenhang mit werteverschiebung im allgemeinen und einem neuem anspruch im besonderen

betrachten wir mal die moralische seite der moral. das erste was wichtig ist, dass sie gesellschaftlich akzeptiert wird, weil sie das zusammenleben erleichtert?

die moral steht also sinnbildlich im spiegelbild menschlichem verhaltens gegenüber dem eigenen anspruch und dem abblätterenden abriß von der moral derer, die gemeinschaftliche formen und normen dem eigenen ego nicht unterzuordnen bereit sind?

die moral dieser geschichte besteht also im primären zusammenhang gesellschaftlicher werte mit dem eigenen anspruch an sich?

da sich gesellschaftliche werte ändern und sich die anerkennung von moral davon auch im gewissen sinne abhängig macht, bleibt der "moralist"  gesellschaftlich zurück, weil er sich nicht um die expansion (von vielleicht positiver aspekte) der neu zu definierenden moral kümmern möchte und das ganze damit erklärt, dass es sich bewährt hat?

seine sozialisierung hinsichtlich seiner ansprüche an die allgemeingültigkeit von moral im gesellschaftlichen sinne sind so verinnerlicht, dass die beibehaltung derselben unbedingt priorisiert werden müsse? 

eine verletzung der ansprüche von moral wie werte, normen und tugenden ist gesellschaftlich nicht eingeplant, umso mehr erschüttert ein gegenteiliger oder andersartiger anspruch an moral; der aber dann wirksam werden könnte, wenn die gesellschaft dieses als neugültig definiert und akzeptiert?

wie (in)tolerant ist die gesellschaft gegenüber dem anspruch die moral neu zu definieren? wer möchte das? zu welchem zweck? ich bin da raus!