zeiten wandeln sich. was menschen in ihren zeiten machen wandelt sich. meistens nicht zum vorteil aller. diese rosigen zeiten gibt es nicht, es bleibt zu vermuten, dass es sie nie geben wird, gab. gründe dafür suche ich nicht, nur gründe auszuweichen? dieser gesellschaftlich gewollten ego- und ich-bins-mentalität, welche menschen ihre große aufmerksamkeit widmen versuche ich aus meinem eigenen leben zu streichen, weil es sich für mich nicht bewährt hat.
vieles was menschen versucht haben, um friedlich zusammenzuleben ist missglückt. alle als substanziell angesehenen gesellschaftsformen gipfelten in fehlern, die sich fortwährend wiederholten und keine gesellschaftliche entwicklung sichtbar machen konnten, weil niemand aus fehlern lernen wollte, schon gar nicht wenn er sich vermeintlich persönlich benachteiligt fühlte.
düstere prognosen sollen sogar dann den himmel grau verhüllen, wenn die sonne lacht und angst hält die meisten menschen auf einem kurs, der nicht ihrem angestrebten lebensstil entspricht. das allerdings nutzt nur wenigen und die sind auch nicht glücklicher als der ignorante rest, der das aus eitelkeit und egoismus nicht bemerken will, oder das überspringen von hindernissen zum nachteil anderer menschen und zum eigenen nutzen favorisiert.
bei menschen von glück zu reden verbietet sich ohnehin, man kann sich zwar zum eigenen glück hinlügen und die realitäten negieren, sich verbiegen; doch ist das kein fundament das tragen kann.
der mensch bringt so sicher keine substanz in diese welt, er wurde zwar hier einbestellt doch alles was noch zählt ist geld.
diese erkenntnis führt bei wenigen, immer mehr menschen, zu einer minimalistischen inneren haltung und dem wunsch nicht mitzumachen, auszusteigen, um zu versuchen selbstbestimmt zu leben. das debakel ist dabei aber, dass nur das promotet wird, was den menschen nun wirklich kein stück weiterbringt.
p.s. dass will niemand hören, deshalb stimmt es auch nicht? ich schreibe es trotzdem.