es ist ernüchternd nüchtern zu sein in dieser achso tollen welt. ich hab mir das nächste glas wein bestellt. nach diesem trinke ich noch mindestens deren zwei, drei, so begrüße ich mich in meiner eigenen anonymität.
zwar spät, aber es geht. vielleicht trinke ich mich mutig um entmutigt auszuruhen, habe ja sonst nichts mehr zu tun. hab das was getan werden musste längst getan, ich meine die flasche zuvor zu entkorken, vielleicht ließ ich mich dabei auch gerne stören, doch werde ich mich jetzt mit diesem köstlichen bukett betören und diesem zweiten schluck, den teile ich vielleicht mit dir, oder mit dem teufel der nacht, der hat die flasche mitgebracht.
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