20 April 2024

eher/wenig

furchen ziehen, den eigenen acker bestellen. das ist es, was menschen machen. lebenslang.

linien ziehen, düngen ohne ende. ernten ist das ziel. applaus. anerkennung. position beziehen. es werden pferde bemüht. traktoren. 

hilfsmittel eben, um zu erreichen. dann wird wieder alles umgepflügt. neu begonnen. immer wieder (neu).

der ertrag wird beurteilt, die leistung. der mensch selbst; eher/wenig.

20/24

19 April 2024

in/cincinnetti

kann man ankommen ohne stehen zu bleiben? rennt man an der ankunft vorbei? die annahme, dass das ziel die ankunft fordert, ist sehr verbreitet. der tod tötet das ist seine aufgabe. ihm ist egal welchen weg du nicht geschafft hast, wie schnell man langsam war. 

ob man diese katze in indien sah, oder nicht. das alles hat kein gewicht. es ist diese beerdigungviertelstunde, die dich wieder zurückführt in den tod aus dem du gekommen bist und deine ankunft dann final definiert. 

nunzio und seine kollegen wissen das. deren kollegen vielleicht nicht. am offenen grab. in /cincinetti, oder anderswo.

20/24


18 April 2024

jedenfalls/nicht

das ist schon eine aufgabe das eigene leben zu leben, ohne jemals zu erkennen wozu das/es gut ist. 

vielleicht zu garnichts. diese erkenntnis lässt jedoch die eigene eitelkeit nicht zu. 

so werden religionen bemüht, um etwas zu hinterlassen und sei es wenigstens die aussicht auf ein anderes leben und ein weiteres danach.

menschen sind da genau. sie wollen wissen. alles wissen. von anfang bis zum ende. möglichst. um sich einordnen, einnorten zu können. 

versucht das nur. von mir aus ein leben lang. habe ich auch gemacht. das leben hat mich dabei an; und ausgelacht. immer wieder. 

graue wolken, sonnenschein, zusammen und allein. kreuze und auch blumen  vor dem haus.

ahnung habe ich nicht. davon aber ganz viel. geht auch. vielleicht besser. oder wenigstens nicht schlechter. eine zeitlang und noch die nächste zeit. wer weiß? ich weiß es jedenfalls/nicht.

20/24

17 April 2024

basta

„Ist es vorteilhaft oder nachteilig, die Erkenntnis zu haben, dass man stets einseitig spezialisiert ist? Lässt dich das ratlos zurück?

Setzen Mutationen des eigenen Ichs, die man zu ertragen hat, nicht Eigenkritik, Reflexion und ein gewisses Maß an Selbstironie voraus?**

Derlei Überlegungen müssen nicht relevant werden; sie müssen nicht einmal angestellt werden. Fragen stellen sich dann nicht; man lässt sie einfach nicht zu. Basta.“

20/24

15 April 2024

tages/form

ich bin ziemlich gut im zeit verschwenden. merke aber trotzdem manchmal meine kraft für geduldsamkeit erschöpft sich. 

buchstaben für worte, worte für oft banale sätze. mein respekt verlangt mich. hier wo der dialog verschwindet im gestrüpp fremder emotionen. in offensiv oft unbewusst gestiftetem themenwirrwar. 

befremdendes, diametrales dominanzgehabe presst mich oft auf meine knie. manchmal stehe ich dann wieder auf, aber alles tagesform.

20/24



14 April 2024

phase9

was ist, wenn ich für die siebten phase geboren bin, die sechste überwunden schien und die phasen eins bis sechs aber jetzt nicht  mehr für mich erkennbar wären/sind.

was wenn die sechs phasen  zum erreichen von phase sieben unabdingbar sind und man nicht weiß, ob die achte phase folgt zu welcher man die siebte phase benötigt? und was ist dann mit phase9 ?

20/24