14 März 2013
13 März 2013
12 März 2013
das/buch
jedes buch, ein versuch; folterkammer, oder könig frosch und rote rosen; ob spannung, oder langeweile es liegt in mir bereit; so suche ich in mir verborgen, die leseleichtigkeit.
menschliche/grenzen
wir überschreiten die menschlichen grenzen. daran arbeiten wir ja gegenwärtig schon. mit psychopharmaka versuchen wir uns nicht nur schneller zu machen, sondern auch morgens schneller hoch- und abends schneller runterzufahren. darüber hinaus experimentieren wir mit der verschmelzung von gen- und computertechnologie. das ist, kurz gesagt, dass trans- oder posthumanistische programm. die alternative wäre: die geschwindigkeiten, die dynamik des sozialen systems wieder auf einen für den menschen gutes, human verträgliches maß zu reduzieren. die frage sollte also nicht sein: wie schnell können wir werden? sondern: was ist gut für uns? so gibt es wenigstens die hoffnung, dass man auf dem wege philosophischer reflexion vielleicht doch noch dazu beiträgt, dass ein systemwandel stattfindet.
hartmut rosa(jahrgang 1965) im interview mit svenja flaßpöhler in philosophie magazin, februar/märz 2013
quelle: valeat
sicht/weise
sein geld verschleudert niemand an andere; jeder aber seine zeit und sein leben.
michel de montaigne
michel de montaigne
10 März 2013
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