alles lebendige ist gehorchendes; wer sich nicht selbst gehorcht, dem wird befehligt; alles lebendige ist befehlendes; was überredet das lebendige, das es befiehlt, gehorcht und befehlend noch gehorsam ist? wo lebendiges ist, ist der wille zur macht und noch im willen des gehorchenden findet man den willen herr zu sein. wo es untergang gibt und blätterfallen, siehe, da opfert sich leben; um macht. nur wo leben ist, da ist auch wille, aber nicht willen zum leben, sondern wille zur macht.
quelle: also sprach zarathustra
30 Dezember 2014
27 Dezember 2014
25 Dezember 2014
glücks/keks
irgendwann im leben, oft spät, ist es soweit, man sucht nach glück, ruhe und nicht zuletzt nach heiterkeit. man reflektiert sein leben und kündigt innerlich allem, was dieser suche entgegensteht. jeder mensch definiert diese faktoren für sich und jeder wirkt mit unterschiedlicher konsequenz, je nachdem, was ihm die erfahrung bereitstellt.
äußerlichkeiten, wie materielles bekommen dabei oft einen geringeren stellenwert, weil das glück und der seelenfrieden nur über das "innere ich" erreichbar scheint, quasi nur über den besuch in sich und der suche nach sich selbst. unter dem aspekt der möglichkeit des todes zu jeder zeit, scheinen anheftungen und begehrlichkeiten gegenüber dingen und menschen sekundär, zumal dann, wenn die grundbedürfnisse des lebens gedeckt und die familie versorgt ist.
in dieser, unserer zeit darf jeder sein eigenes märchen erschaffen, erleben und die menschen und
dinge mitnehmen, die seinem lebensgefühl entsprechen. so kann jeder mensch seinen eigenen glückskeks suchen und sein leben genießen, mit wem auch immer er möchte.
ob die gewonnene erkenntnis dazu reicht schlicht "danke" zu sagen scheint eine entscheidung der demut zur eigenen gestaltung des raumes zwischen diesem leben und diesem tod.
22 Dezember 2014
leid/freude
die natur hat die menschheit unter die herrschaft zweier souveräner gebieter -leid und freude- gestellt. es ist an ihnen aufzuzeigen, was wir tun sollen, wie auch zu bestimmen, was wir tun werden. sowohl der maßstab für richtig und falsch als auch die kette der ursachen und wirkungen sind an ihrem thron festgemacht.
jeremy bentham
jeremy bentham
20 Dezember 2014
ash/rama
die pflicht des schülers ist, zu lernen und soziale dienste zu leisten. als „haushalter“ soll man heiraten, kinder haben, die familie versorgen, den bedürftigen geben, den sozialen und politischen bedürfnissen der gemeinschaft dienen. in die „waldeinsamkeit“ soll man erst gehen, wenn die familiären pflichten erfüllt sind. dann kann man sich von materiellen dingen lösen und seine eigene philosophiefinden. die allerletzte lebensphase ist der zeitpunkt, die welt aufzugeben und sein ziel in der erlösungzu finden.
quelle: wikipedia/dharma
18 Dezember 2014
an/haftung
anhaftung an dieses und jenes; an menschen, an gruppen, an dinge; wir heften uns an. sperrt diese anhaftung eine freie und gedankenlose suche nach dem weg ins glück ?
negative/technologie
„da moderne technologie beispielsweise oft mehr leiden und gefahren verursacht, kann sie keine echte methode sein, um menschliche probleme zu lösen. obwohl wir jederzeit glücklich sein wollen, wissen wir nicht, wie wir dies anstellen sollen; und immer wieder zerstören wir unser eigenes glück, indem wir wut, negative sichtweisen und negative absichten entwickeln.“
quelle:
auszug aus: geshe kelsang gyatso. „moderner buddhismus: band 1: sutra.“ tharpa-verlag, 2011. ibooks.
08 Dezember 2014
geschlossene/türen
geschlossene türen, verlieren; klopfe, wann immer du magst, sie sind nicht geöffnet, nicht für dich, mich,uns; diese türen, sind verschlossen; an, hinter diesen (verdammten) türen; verliert man; sich.
27 November 2014
völker/wanderung
selbsternannte, oder von protagonisten eingesetzte meinungsführer wählen die manipulation, um durch geschürte angst und gewalt die menschen zu beeindrucken, die sie zu beherrschen suchen. das so hergestellte gesellschaftliche ungleichgewicht, die fehlende soziale mitnahme von vermeintlich schwächeren führt zu völkermord und völkerwanderung derer, die sich gegen diese gewalt zu schützen suchen.
die große völkerwanderung hat begonnen, die zusammenführung von menschen wird eine der größten herausforderungen dieses jahrhunderts.
die große völkerwanderung hat begonnen, die zusammenführung von menschen wird eine der größten herausforderungen dieses jahrhunderts.
26 November 2014
besuche/dich
du kannst viel geben, ohne dir etwas zu vergeben; du kannst viel vergeben, lass dir geben; lass dir vergeben; lausche in den (wider)sinn; besuche dich, das leben; es ist nicht so schlimm.
gummi/twist
es gibt sie noch, man findet sie; jene kinder deren glück darin besteht auf einem hosengummi herumzuhüpfen, es mit den beinen zu verknüpfen, verdrehen, um mit einem kecken sprung wieder darauf zu stehen. staunende kinder im schulhof beklatschen das geschick. sie wollen es auch versuchen, das ist der kick. es gibt sie noch; doch in diesem moment erklingt ein smartphonton. analoges gestern; gummitwist; doch hören sie diesen einen mono/ton, ist das vergessen schon.
24 November 2014
stück/für/stück
jeder verlust; ist ein kleiner tod. so stirbt man in seinem leben so vor sich her; immer ein stückchen mehr.
die definition von "verlust" erkämpft sich jeder für sich.
die definition von "verlust" erkämpft sich jeder für sich.
17 November 2014
schnee/mann
schneemann, wofür ich gar nichts kann, das geht mich doch nichts an? ratlos steh ich in der hitze; schwitze. meine sinne wanken, ich mache mir gedanken, du stehst hier nun im sommerland, wer hat sich das getraut und dich einfach hierher gebaut? so siehst du nun die reifen trauben, kaum zu glauben. doch deinen sonnenbrand finde ich schon allerhand; schneemann.
11 November 2014
mieser/gast
du borgst dir dein leben von der natur; sie belässt dich solange hier wie sie will und du beanspruchst sie. du lebst hier nippst an ihrer gnade, bettelst für dich, auf das du lange hier bist, gesund; natürlich; sie bietet dir quartier und was du sonst noch brauchst, du bist ein mieser gast; eine echte last; deine fehler nimmt sie hin; als wären sie nicht schlimm, doch du begreifst nicht; zerstörst dein leben, diese natur; sie lässt es nicht zu; das glaubst du nur.....
schwache/nässe
riechst du den staub? regnet es in dich, diese schwache nässe durch die kleidung, deine sensible empathie enternd? regenstaub auf deiner haut; zu spät, der philanthrop in not, denn schnelle tanzschritte lösen die schattige nacht zu diesem morgengrau auf; gestylter morgen in den der teufel lacht, dieser tango, diese party wird ohne dich gemacht.
tauch/schüler
wenn wir jederzeit nur dem atem und dem herzschlag zuhören, kann uns nichts mehr stören; alles wäre leicht vergessen; jede eitelkeit jeder streit, dann wäre es vielleicht so weit, wir verlassen eine einsamkeit und tauchen in innere heiterkeit.
10 November 2014
mauer/fall
warum feiern soviele menschen den mauerfall vor fünfundzwanzig jahren, so doch immer mehr mauern und zäune errichtet werden, menschen begrenzen, einschränken, jeden tag; zu jeder zeit?
31 Oktober 2014
seelen/verstand
"vielleicht habe ich nicht immer recht gehabt", sagt der verstand.
"vielleicht ist das recht nur ein liegestuhl"; sagt die seele.
"vielleicht ist das recht nur ein liegestuhl"; sagt die seele.
konfrontation
wer vermeidet noch angesichts physischer und verbaler aggression jegliche konfrontation, koste es was es wolle; wer übernimmt noch die verantwortung für unrecht ?
haupt/figur
früher dachte ich, ich wäre für wichtige dinge geschaffen, für große kämpfe um ideale. ich wollte der mittelpunkt der welt werden, doch dann musste ich akzeptieren, dass ich nur eine von vielen figuren des lebens war; und nicht mal die hauptfigur.
27 Oktober 2014
befreien
kannst du dich von allem befreien; was dich daran hindert; mit der natur zu leben; ein teil von ihr zu sein ?
26 Oktober 2014
an/stoß
so stoße ich gegen diesen stein, als müsste es sein und er beginnt zu rollen. das gefälle, die geschwindigkeit; er bahnt sich seinen weg, räumt ab. unkontrolliert. dieser stein bewegt mich, denn der an/stoß ist von mir, dem der nicht entscheiden kann, wieviel elend dieser stein mit sich nimmt und wann er stoppt.
24 Oktober 2014
eintritts/kauf
diese oper klingt in mir nach...der applaus ist aus. die kaiserin lebt nicht mehr, bis zum nächsten mal. dann führen sie wieder auf; die kaiserin, die oper nimmt ihren lauf; das spiel mit dem tod; gekauft wie ein stückchen brot.
23 Oktober 2014
fantasie/märchen
leben für die fantasie. fantastisches lebens/märchen du bist es was mich treibt. unkritisch kann ich dich leben, für mich. ich kann jemanden einlassen, mich auf jemanden einlassen, oder nicht; in meinem märchen, meiner fantasie. als regisseur des lachenden traumes, genauso wie als darsteller meiner melancholischen poesie. der adressat bin ich, an mich. niemand kann mir mein märchen, mein lachen, meine poesie nehmen, so ich es nicht will; denn dieses stück spielt nur in meinem selbst; tief in mir; bis es endet und beginnt mit....
"es war ein mal!"
"es war ein mal!"
16 Oktober 2014
ameisen/dimension/2009
da war diese ameise die lief auf des buches rücken hoch und runter. sie fühlte sich wohl und des buches rücken war ihr zuhause. sie wusste nichts davon, dass neben diesem buch weitere bücher standen mit vielen buchrücken und sie wusste auch nicht, das diese bücher in einem regal eines zimmers, hauses, ortes, bundeslandes, landes, kontinents, universums stand. der buchrücken war ihre dimension. zeit über dimensionen nachzudenken?
kind/heit
»kindheit ist wahrscheinlich der verworrenste teil des lebens. es wird ... so viel gleichzeitig aufgebaut und abgerissen wie später nie wieder.«
quelle: herta müller "mein vaterland war apfelkern."
p.s. danke a. für den tipp
quelle: herta müller "mein vaterland war apfelkern."
p.s. danke a. für den tipp
15 Oktober 2014
milch/auf/schäumer
jeder darf soviel milch aufschäumen wie er will. latte wird zu milchaufschäumungskaffee; also liebe kultmilchaufschäumer; schäumt eure milch.
postscriptum: ich trinke schwarz.
13 Oktober 2014
unfaire/kraft
sie war empört über den lieben gott, weil er die jungens einfach kräftiger gemacht hat, sie fand ihn unfair, nicht ihren bruder, aber den lieben gott.
quelle: "homo faber" max frisch
quelle: "homo faber" max frisch
schlüssel/bund
ich sehe diese tür. steht sie mir offen? falsches hoffen, denn verschlossen versperrt sie mir diesen weg; der von mir beschritten. tausend schlüssel am bund, oder mehr; doch dieser eine; der muss jetzt her.
digitales/buch
ich lese ein buch, es ist wie ein besuch. ein buch, schwer, mit geruch, schwarz auf weiß. wird es dunkel, knipse ich die alte leselampe an, denn digital mit licht, lese ich nicht. gemütlich; ein glas tee, vielleicht wein; der fantasie steht die herzenstür offen, sie muss nicht mehr klopfen.
09 Oktober 2014
weg/geweht
jeder zaun ist zu hoch unabhängig davon wie hoch er ist. die mauer, die höher als der zaun steht, wird auch nicht einfach weggeweht.
tao
„stille betrachtung beginnt im geist. wenn ein gedanke aufsteigt, musst du ihn sofort aufhalten, damit du deine stille aufrechterhalten kannst. dann entledige dich aller illusionen, wünsche und umherschweifender gedanken.... konzentriere dich auf den leeren geist,... wenn du in deiner meditation stille erlangst, solltest du dich bei alltäglichen aktivitäten wie laufen, stehen, sitzen und schlafen in diesem geisteszustand üben. sei inmitten von ereignissen und aufregung entspannt und gelassen. ob dinge eintreten oder nicht, dein geist sollte leer sein.“
eva wong: die lehren des tao
ziel der maoistischen mystik ist es, zum "weg" (tao) ursprünglicher natur und damit zum dauernden leben heimzukehren.
08 Oktober 2014
wer/nicht
wer nicht die tüchtigen ehrt, bewirkt, dass das volk sich nicht streitet. wer nicht die güter schätzt, die schwer zu erlangen, bewirkt, dass das volk nicht zu räubern wird. wer nicht vorzeigt, was man begehren kann, bewirkt, dass des volkes sinn nicht aufsässig wird.
tao-tê-king
lao-tse
tao-tê-king
lao-tse
06 Oktober 2014
vinyl
vielen dank denen, die diese ursprüngliche herstellung von musik unterstützen. analog durch die digitale welt. vinyl.
02 Oktober 2014
elekro/bike
langsam; ich fahre zehn manchmal zwölf stunden den kilometer; nein stundenkilometer; mit dem fahrrad. andere fahrradfahrer schauen mich verwundert an. langsamfahrradfahrer bin ich. man sieht viel, wenn man so gemächlich seine bahn zieht; und man kommt an. später zwar, na und. manchmal fahre ich nur acht stundenkilometer, das kann nicht jeder, man könnte umfallen. ich rieche die natur, sehe sie
an mir vorbeiziehen und habe ruhe in mir; sitze auf einer bank, rede mit menschen. es ist nicht so, dass ich etwas gegen die eiligen, behelmten, gehetzten, bergradfahrenden, bunt gekleideten, pedalklick-schuhrennfahrer hätte; ich fahre langsam. so kann ich jedes fahrrad wählen, das mit vielen gängen, ohne gänge gibt es kaum. würde mir genügen. je länger ich an einer schönen stelle bleiben kann, je mehr freue, erfreue ich mich.
fahrradwandern, ohne gepäck, pur, ohne uhr. "elektrobike" ist nichts für mich, das brauch ich nicht.
30 September 2014
dyer
"ich bin davon überzeugt, dass die wahrheit eine wahrheit bleibt, bis man sie kategorisiert hat und dann zur lüge wird. ich glaube nicht, dass jesus den christlichen glauben gelehrt hat, jesus lehrte güte, liebe, mitgefühl und frieden. was ich den leuten sage ist, seid nicht christen, tut es jesus nach. seid nicht buddhisten, tut es buddha nach."
27 September 2014
mini/mal
minimalismus bezeichnet einen lebensstil, der sich als alternative zur konsumorientierten überflussgesellschaft sieht. seine anhänger versuchen, durch konsumverzicht alltagszwängen entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmteres, erfüllteres leben zu führen.
– wikipedia.de -
postskriptum:
man gewinnt die kontrolle über sein leben zurück, alles wird klarer, übersichtlicher, einfacher.
postskriptum:
man gewinnt die kontrolle über sein leben zurück, alles wird klarer, übersichtlicher, einfacher.
26 September 2014
empathie/gedanken
liebevolle gedanken aus unserem inneren geboren, wir sollten sie versenden, die eigene kraft verwenden. bunt sind sie, nie grau. schau deine gedanken sind schlau. sie treffen sich im hellen licht, die kriegsfraktion die will das nicht; schicken panzer, drohnen, schwere waffen. doch diese kleinen affen siegen nie, gegen die macht der empathie.
23 September 2014
flüchtlinge
das heißt, die flüchtlinge, die wirklich aus ihrem leben vertrieben wurden, deren familien in wirklichkeit ermordet wurden, deren kinder in wirklichkeit bei der überfahrt nach europa ertrunken sind, die seit drei jahren wirklich zu hunger, obdachlosigkeit und untätigkeit verdammt sind – die müssen jetzt endlich verstehen, dass in deutschland die lösungen für die wirklichen probleme aus papier gemacht sind und nur leise rascheln, wenn der fall ad acta gelegt wird.
jenny erpenbeck (jahrgang 1967) in einem appell an in den berliner innensenator, afrikanische flüchtlinge zu dulden: faz, 6. september 2014
22 September 2014
11 September 2014
natur/mensch
war die natur nicht vor dem menschen da? brauchte sie ihn? dessen regulierungssucht? ist sie nicht gut, so wie sie ist? überlebt nicht der bienenschwarm auf engstem raum? oder der hase, der nicht mal weiß, dass er ein hase ist? kann der mensch als teil der natur nicht somit davon ausgehen, dass die natur mit ihm zurecht kommt, so wie sie auch ohne ihn zurecht kam?
09 September 2014
langsames/schnell
wenn man etwas schnell kann heißt das nicht, dass man es auch langsam kann; um eine sache schnell zu können, musst du beginnen, sie ganz langsam zu erlernen.
quelle: shaolin
quelle: shaolin
shaolin
"vielleicht, gibt es bessere zeiten". "aber diese ist unsere".
jean-paul satre
das leben ist hier und jetzt, ob es uns passt oder nicht, denn wenn irgendwann irgendetwas anders gewesen wäre, wären wir nicht dort, wo wir jetzt gerade sind.
irgendwann gibt es kein "später" mehr.
quelle: shaolin
jean-paul satre
das leben ist hier und jetzt, ob es uns passt oder nicht, denn wenn irgendwann irgendetwas anders gewesen wäre, wären wir nicht dort, wo wir jetzt gerade sind.
irgendwann gibt es kein "später" mehr.
quelle: shaolin
02 September 2014
wechsel
erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann.......gewinnst du!
mahatma ghandi
mahatma ghandi
global/fatal
global, digital, vital mit dynamischer phantasie lehren wir geschwindigkeit. schnell sein im denken, schnell sein im handeln; verbrauchte anerkennung der jahrzehntelang gelebten werte, verändert mit einem digitaler federstrich manch einer warnt, so geht das nicht, doch er ist nur der kleine wicht, denn die globale welt schlägt zurück, nimmt sich das große stück. mit klein bleibt man allein. global; große schritte, hoch hinaus. mehr verkaufen, kürzer gebrauchen, neues muss her, müllberge gehen niemand persönlich an, denn die sind für jedermann. doch was wenn lokal der zeitgeist ist, man global nicht mehr vermisst; wie sind wir dann aufgestellt, wer hält die ressourcen dieser welt ?
mensch/tier
so töten sie, die menschen, damit sie recht haben. sie töten wegen religion, machtwahn, besitzanspruch, neid, habgier, reiner lust. tiere töten nur um der nahrung willen, territoriales -oder brunftgehabe wird beigelegt, so der gegner den kopf senkt.
29 August 2014
digitale/innovation
langweilig zu werden ist das schicksal der meisten menschen, die die lichter der tech-wirtschaft bis tief in die nacht brennen lassen.
diese industrien mögen zu den pulsierendsten und dynamischsten der welt gehören, und doch gehören jene, die im inneren des bienenstocks unaufhörlich an ihre prothetischen geräte andocken, zu den ödesten zeitgenossen.
an ihren früchten sollt ihr sie erkennen, sagt jesus in matthäus 7,16. auf der welt, die wir heute teilen, sind die früchte vollkommen geschmacklos.
ich habe teenager, gestern noch überschwenglich, eloquent, interaktiv und vor persönlichkeit strotzend, nach drei monaten smartphone- oder ipad-besitz zu aphasischen zombies werden sehen.
der junge wein stirbt noch an der rebe, und dionysos, der tellurische gott der ekstase, ist nirgends in sicht.
es ist unwahrscheinlich, dass die nächste große digitale innovation ihn zu uns zurücklocken wird.
diese industrien mögen zu den pulsierendsten und dynamischsten der welt gehören, und doch gehören jene, die im inneren des bienenstocks unaufhörlich an ihre prothetischen geräte andocken, zu den ödesten zeitgenossen.
an ihren früchten sollt ihr sie erkennen, sagt jesus in matthäus 7,16. auf der welt, die wir heute teilen, sind die früchte vollkommen geschmacklos.
ich habe teenager, gestern noch überschwenglich, eloquent, interaktiv und vor persönlichkeit strotzend, nach drei monaten smartphone- oder ipad-besitz zu aphasischen zombies werden sehen.
der junge wein stirbt noch an der rebe, und dionysos, der tellurische gott der ekstase, ist nirgends in sicht.
es ist unwahrscheinlich, dass die nächste große digitale innovation ihn zu uns zurücklocken wird.
robert pogue harrisonin der faz vom 12. august 2014
deutsche/angst
wer angst hat wird akzeptiert, hat recht. der deutsche mag die angst, lechzt nach ihr, möchte nicht von ihr lassen, selbst dann nicht, wenn er sie nicht benötigt bzw. wenn sie faktisch nicht vorhanden scheint. die sucht nach angst sucht die angst; geradezu. der deutsche behält seine angst, verteidigt sie, möglichst ein leben lang. die angst vor krieg, vor der zukunft, angst vor krankheit, vor verlust des eigenen hab und gut; angst rechtfertigt gejammer, frust; wer hat darauf lust?
zeit/spanne
"jeder müsse selbst entscheiden, was erlaubt und was verboten ist, da sich regeln genauso wie gesellschaftliche konventionen mit der zeit ändern und verbote nur in ihrer jeweiligen zeitspanne gelten würden".
demian; herrmann hesse
demian; herrmann hesse
27 August 2014
28 Juli 2014
ab/sofort
ab sofort verbinde ich diesen ort,
mit meinen sternen, die gebrauchte schnuppe, man sieht sie, sieht sie nicht; ab sofort, verlasse ich ort und zeit, bin für mich bereit, schmal, mein weg, gepflastert, stolpere ich in diese unwägbarkeit; ab sofort.
mit meinen sternen, die gebrauchte schnuppe, man sieht sie, sieht sie nicht; ab sofort, verlasse ich ort und zeit, bin für mich bereit, schmal, mein weg, gepflastert, stolpere ich in diese unwägbarkeit; ab sofort.
22 Juli 2014
21 Juli 2014
die/anderen
die anderen sind es oft, die erkennen was gut ist, was schlecht ist. sie funktionieren besser als du. sie wissen um dich, stehen immer bereit, jederzeit, stets; sie schlagen ihren rat durch dich, durch dein ich.
15 Juni 2014
02 Juni 2014
pluto/kratie
in heutiger zeit erkennen einige politikwissenschaftleru. a. im system der usaplutokratische züge, wie auch in vielen anderen westlichen ländern. begründet wird diese sichtweise mit der struktur der rekrutierung politischer eliten, die häufig eng verknüpft sind mit wirtschaftlichen führungsschichten. teilweise wird diese macht zusätzlich durch einflussreiche massenmediengestützt – ein beispiel im zusammenhang mit der neokonservativenweltanschauung ist das wirken des medienimperiumsvon rupert murdoch.
quelle: wikipedia
30 Mai 2014
10 Mai 2014
22 April 2014
mh/370
die welt ist vermessen, individualität wird vergessen, kameraüberwachte städte, nsa; doch trotz aller kontrollen, das flugzeug bleibt verschollen.
mehr/gewicht
vogelsingen, blätter klingen, fliederblühen, um nichts bemühen, schmetterling, segelflug, kuckucksraunen, kinderstaunen, sonnenwind im gesicht; dem verleih ich mehr gewicht.
eitle/vereisung
stützt die übertrieben eitle bereitstellung von "eigener wahrheit" soziale inkompetenz bis hin zur vereisung der solidarität im umgang mit unseren bedürfnissen ?
31 März 2014
produktive/fähigkeiten
"das wesentliche ist, dass in der psychoanalytischen auffassung gier eine pathologische erscheinung ist. sie tritt dann auf, wenn ein mensch seine aktiven, produktiven fähigkeiten nicht entwickelt hat."
erich fromm
quelle: faz 29.03.2014(klick)
erich fromm
quelle: faz 29.03.2014(klick)
zeit/zeugen
zeitzeugen; säugen die muttermilch des zeitgeistes; doch der zeitgeist gebärt eigene kinder
gedanken/lücke
gedanken wanken, ranken um mich, in mir, mit mir, wie wellen gegen den steg, die brücke. gedanken füllen jede lücke.
27 März 2014
25 März 2014
22 März 2014
lachender/vagabund
selbst für die fürsten soll es den grauen alltag geben; meine welt ist bunt, ich bin ein vagabund!
fred bertelmann(klick)
fred bertelmann(klick)
21 März 2014
um/stellung
entgegen einem frommen intellektuellen glauben ereignen sich entdeckungen und erfindungen nicht prinzipiell dann, wenn menschen auf sie angewiesen sind - und beinahe unsinnig wirkt heute die unterstellung, dass wir ihre folgen und herausforderungen stets unter kontrolle haben. rückblickend sieht man, wie erneuerungen uns oft einfach zustoßen. besonders deutlich erscheint dies hinsichtlich des zusammenhangs zwischen technischen innovationen und den vielfachen bedingungen der produktion, der entwicklung und des gebrauchs von wissen.
beständig formt technik unsere epistemologien um, nicht nur die strukturen des wissens, sondern auch die modalitäten seines entstehens aus den reaktionen des bewusstseins auf die uns umgebende welt. einfacher und zugleich radikaler gesagt: technische innovationen verändern - oft gleichsam hinter unserem rücken, manchmal sogar gegen unsere absichten - das denken und über das denken die grundlagen der menschlichen existenz.
doch nun ist das denken mit einer für das überleben der menschheit möglicherweise entscheidenden und bis vor kurzem kaum geahnten herausforderung konfrontiert. denn die elektronischen technologien, die man lange als eine bloße optimierungsform herkömmlicher aufschreibesysteme unterschätzt hatte, transformieren nicht allein die institutionen unserer kommunikation in grundlegender und nicht vorhersehbarer weise, sie bewirken über den wandel der kommunikationsformen nicht allein vielfache veränderungen in den strukturen von gesellschaft und politik: deutlich wird nun auch und vor allem, dass sie sich unseren traditionellen begriffen und denkstrukturen sperren - was bedeutet, dass ihre entwicklung und ihr einfluss fürs erste aus der reichweite intellektueller und wissenschaftlicher analyse gedriftet sind.
Quelle:
17 März 2014
falsche/welt
der steuerbetrüger, der sich "reumütig" gibt, die ob seiner machenschaften nicht zu verhindernden gesetzlichen restriktionen (aus kalkül) (klagend) hinnimmt und den durch seine popularität ausgelösten milden richterspruch erstinstanzlich "annimmt", sich ob seiner peinlichen äußerungen (ich bin kein sozialschmarotzer)
zunächst medial zurücknimmt; ist sich des respekts und der sympathie der bundeskanzlerin sicher.
fall hoeness märz 2014
zunächst medial zurücknimmt; ist sich des respekts und der sympathie der bundeskanzlerin sicher.
fall hoeness märz 2014
16 März 2014
13 März 2014
guten/appetit
in fukushima läuft seit drei jahren kontaminiertes wasser ungehindert in die weltmeere. aus finanziellen gründen hat die japanische regierung keine weitreichenden maßnahmen zur verhinderung der verseuchung der weltmeere eingeleitet. die welt schaut zu. niemand setzt die verursacher, bzw. die japanische regierungslobby unter druck. die weltöffentlichkeit schaut weg und die einleitung unvorstellbarer mengen von todeswasser kann weiter gehen. fisch ist gesund. "guten appetit".
06 März 2014
nur/sand
elementarer stoff moderner entwicklung, ideales material. stahlbeton aus sand, das gesicht unserer städte, allgegenwärtig. ein einfamilienhaus benötigt 200 tonnen sand. ein kernkraftwerk ca. 12 Millionen tonnen. nach luft und wasser ist sand der meistverbrauchte Stoff.
sand ist weltweites handelsgut. der unterwasserabbau belastet die umwelt, die lebenden organismen werden beim sandbaggern mit aufgesaugt. die nahrungskette wird unterbrochen. fische verlieren ihre lebensgrundlage. die korallenriffe und inseln verschwinden. wir "brauchen" weltweit 15 milliarden tonnen im jahr.
sand; verkannter "held" unserer zeit.
05 März 2014
aus/sage
man glaubt nicht, wie man ein volk betrügen muss, um es zu regieren.
quelle: aussage adolf hitler`s zitiert aus den flugblättern der weißen rose.
quelle: aussage adolf hitler`s zitiert aus den flugblättern der weißen rose.
04 März 2014
west/ost
„die ideologische gegenüberstellung, dass wir im westen anders seien als die im osten und deshalb gegeneinander kämpfen, die ist falsch“: juri andruchowytsch
01 März 2014
kegel/brüder
gut holz, die kegelbrüder sind im forst. sie treffen alle neune fräsen löcher in den wald und das lässt uns alle kalt. naherholung badestrand; diese worte unbekannt. die ortsnachrichten verkünden stolz, hundert helfer bewegen holz. jemand fährt mit schwerem gerät, alles wirkt planlos umgemäht. tiefe furchen zerstören wege, doch wichtig scheint nur die kettensäge.
das zweigwerk bleibt ganz einfach liegen, für handarbeit bleibt keine zeit, hauptsache man ist in dieser "jahreszeit" zum "beackern" des nassen bodens bereit. der rheinweg vom dreck ganz verkrustet, scharen von radfahrern sind gefrustet. am baggersee nur noch in gummistiefeln gehen, wer kann das denn noch verstehen.
warum jetzt und ohne not, macht man bäume heute tot, die man erst nächstes jahr verkaufen will, warum sind naturfreunde still?
uferbiotope sucht man jetzt noch mit der lupe, flora und fauna ganz egal, da gucken wir ein anderes mal.
wenn niemand "einhalt" gebieten kann, ist wohl bald der hardtwald dran. so verscheuchen wir, tiere und menschen aus ihrem revier.
verzweiflung klagt dieses verhalten an, weil man doch etwas ändern kann, für dieses jahr leider zu spät, mal sehen wie das so weitergeht.
wald-und forstarbeiten sind wichtig und notwendig, sensibler umgang mit der natur aber auch.
das zweigwerk bleibt ganz einfach liegen, für handarbeit bleibt keine zeit, hauptsache man ist in dieser "jahreszeit" zum "beackern" des nassen bodens bereit. der rheinweg vom dreck ganz verkrustet, scharen von radfahrern sind gefrustet. am baggersee nur noch in gummistiefeln gehen, wer kann das denn noch verstehen.
warum jetzt und ohne not, macht man bäume heute tot, die man erst nächstes jahr verkaufen will, warum sind naturfreunde still?
uferbiotope sucht man jetzt noch mit der lupe, flora und fauna ganz egal, da gucken wir ein anderes mal.
wenn niemand "einhalt" gebieten kann, ist wohl bald der hardtwald dran. so verscheuchen wir, tiere und menschen aus ihrem revier.
verzweiflung klagt dieses verhalten an, weil man doch etwas ändern kann, für dieses jahr leider zu spät, mal sehen wie das so weitergeht.
wald-und forstarbeiten sind wichtig und notwendig, sensibler umgang mit der natur aber auch.
25 Februar 2014
forum/der/asymetrischen/beredten/stille
meine sehr geehrten damen und herren,
in anbetracht der auswirkungen für die gebotene belastungsprobe im aufgestauten diskussionsforum scheint die tatsache, dass man sich "still verständigt" vorgeschoben und sozial unverträglich; vor allem vor dem hintergrund der gestalteten sinneswandlung der einschlägigen protagonisten im lager der von mir nicht zu benennenden bevölkerungsschicht, die stille als maßnahme bilateraler sinneseinflussnahme im sinne geschätzter aufmerksamkeit würdigt, um einfaches sprechen nur dann zu ermöglichen, wenn diese stille als unnahbar und unausgeglichen deklariert, weichen sollte. somit rufe ich durch die stille zum reden auf, damit die beiträge stumm und doch beredt dem ziel dienen, der wahrheitsfindung nahe zu kommen.
vielen dank
manchmal rufen regierungsbeteiligte menschen an, um nicht mit ihnen zu reden.
edathy 2014
dieser beitrag gehört eigentlich in den blog "asymmetrischen präparationen", doch wer macht keine stillen fehler.
in anbetracht der auswirkungen für die gebotene belastungsprobe im aufgestauten diskussionsforum scheint die tatsache, dass man sich "still verständigt" vorgeschoben und sozial unverträglich; vor allem vor dem hintergrund der gestalteten sinneswandlung der einschlägigen protagonisten im lager der von mir nicht zu benennenden bevölkerungsschicht, die stille als maßnahme bilateraler sinneseinflussnahme im sinne geschätzter aufmerksamkeit würdigt, um einfaches sprechen nur dann zu ermöglichen, wenn diese stille als unnahbar und unausgeglichen deklariert, weichen sollte. somit rufe ich durch die stille zum reden auf, damit die beiträge stumm und doch beredt dem ziel dienen, der wahrheitsfindung nahe zu kommen.
vielen dank
manchmal rufen regierungsbeteiligte menschen an, um nicht mit ihnen zu reden.
edathy 2014
dieser beitrag gehört eigentlich in den blog "asymmetrischen präparationen", doch wer macht keine stillen fehler.
selbst/zweifel
die einsicht bricht durch das gewicht, das die selbtzweifel nährt. das ist nicht immer so verkehrt, denn aus zweifeln geboren und in demut gebadet hat einsicht noch niemandem geschadet.
flieh/kräfte
fliehkräfte behindern den grenzgang zwischen der eigenen positiv geprägten außendarstellung und der inneren bereitstellung geistiger kräfte zur entwicklung eigenen anspruchs. fliehen fliehkräfte nur, wenn diese grenze überschritten ist ?
endlich/abschalten
die strahlkraft der medialen manipulation durch die massenmedien wird überschätzt, denn das kritische verständnis der menschen hierzu, wirkt geschärft. der anfang zum kontrollierten widerstand gegen den versuch zur verdummung der menschheit scheint gemacht, endlich!
10 Februar 2014
vor/bereitet ?
die globalisierung wird sich bald umkehren, weil jeder seine ressourcen für sich benötigt. dann zählt nur noch wie wir lokal vorbereitet sind. lokal heißt zusammenstehen, lernen solidarisch, sozial zu sein.
08 Februar 2014
meer/schnecke
die schnecke, die immer nur den grashalm sieht, muss sich vorkommen wie auf einem anderen planet. morgen nehmen wir sie mit zum strand, sie soll das meer kennenlernen.
film womb
film womb
04 Februar 2014
eine/sicht
der deutsche fühlt sich in einer freien welt unsicher. daraus erwächst intoleranz. dazu noch eine portion schulmeisterlichkeit, um gängeln, das heißt herabsetzen zu können. so kommt es zur tendenz, durch verbote die welt zusammenhalten zu wollen.
leser e-mail ulrich schulz in mo februar 2014
leser e-mail ulrich schulz in mo februar 2014
24 Januar 2014
09 Januar 2014
anders/sehen
es anders sehen; die legitime anstrengung des zusehenden. anders hören, anders sehen, anders sein.
warum wollen wir anders sein, es anders sehen, auch wenn es doch gut ist? nur unser gut ist gut genug? einige sehen es so, andere anders.
warum wollen wir anders sein, es anders sehen, auch wenn es doch gut ist? nur unser gut ist gut genug? einige sehen es so, andere anders.
08 Januar 2014
sortiert
für meine mutter kann ich nichts, sie war da. für meinen vater kann ich nichts, nichts für dessen vater dessen mutter, oder die eltern meiner mutter. sie waren da.
für meine brüder kann ich nichts, nichts für meine schwestern. ich kann was für meine frau, für meine kinder, nichts für meine schwiegertöchter, schwiegersöhne, deren geschwister deren kinder, deren eltern.
ich kann nichts für den ort meiner geburt, ich kann nicht mal etwas für mich. das leben sortiert (sich) (mich); von anfang an.
hysterie/kreisel
es gibt keine westliche gesellschaft, die sich nicht vom medial angetriebenen hysteriekreisel schwindlig drehen lässt.
thea dorn
thea dorn
07 Januar 2014
sicherheits/karton
es ist diese wut, dass man die eigene sterbensangst zeitlebens nicht los wird.
alles ist ihr untergeordnet. so beginnt des deutschen liebstes spiel; " verdrängung ".
als ob das etwas nützte, denn "das dasein" beschränkt sich auf (das auflehnen gegen) die angst vor dem tod; die angst vor dem
"dagewesen sein".
jeder für sich allein, trägt sein leben in seinem selbsterstellten sicherheitskarton vor sich her.
krebsvorsorge zweimal im jahr vertreibt die sorgen nicht, denn die angst regiert das handeln, man kann sie nicht verwandeln. sie ist still, spült sich ins bewusstsein wann immer sie will.
wir sind die jünger dieser angst und so trifft die verdrängung den traum, der sich nicht betrügen lässt und wir träumen uns durch die "verdrängte angst" und hoffen auf das "aufwachen"!
der furcht vor unserer eigenen unzulänglichkeit folgt diese unendliche wut nichts anderes tun zu können, als in unseren tod hineinzuleben.
alles ist ihr untergeordnet. so beginnt des deutschen liebstes spiel; " verdrängung ".
als ob das etwas nützte, denn "das dasein" beschränkt sich auf (das auflehnen gegen) die angst vor dem tod; die angst vor dem
"dagewesen sein".
jeder für sich allein, trägt sein leben in seinem selbsterstellten sicherheitskarton vor sich her.
krebsvorsorge zweimal im jahr vertreibt die sorgen nicht, denn die angst regiert das handeln, man kann sie nicht verwandeln. sie ist still, spült sich ins bewusstsein wann immer sie will.
wir sind die jünger dieser angst und so trifft die verdrängung den traum, der sich nicht betrügen lässt und wir träumen uns durch die "verdrängte angst" und hoffen auf das "aufwachen"!
der furcht vor unserer eigenen unzulänglichkeit folgt diese unendliche wut nichts anderes tun zu können, als in unseren tod hineinzuleben.
umkehr/schluss
wer einen absurden krieg überlebt, der ist bereit, dem schicksal jederzeit das schlimmste zuzutrauen.
thea dorn
thea dorn
06 Januar 2014
02 Januar 2014
licht/freund
der lichtfreund ist nudist; nackt. pur streckt er sich der sonne, dem licht entgegen. die aufhebung der trennung zwischen seele und körper suchend wirkt (er) ungewohnt, gar fehlplatziert und stößt auf wenig verständnis, denn diese gesellschaft ist nicht nackt, gar pur; keinen moment, rund um die uhr.
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