gut holz, die kegelbrüder sind im forst. sie treffen alle neune fräsen löcher in den wald und das lässt uns alle kalt. naherholung badestrand; diese worte unbekannt. die ortsnachrichten verkünden stolz, hundert helfer bewegen holz. jemand fährt mit schwerem gerät, alles wirkt planlos umgemäht. tiefe furchen zerstören wege, doch wichtig scheint nur die kettensäge.
das zweigwerk bleibt ganz einfach liegen, für handarbeit bleibt keine zeit, hauptsache man ist in dieser "jahreszeit" zum "beackern" des nassen bodens bereit. der rheinweg vom dreck ganz verkrustet, scharen von radfahrern sind gefrustet. am baggersee nur noch in gummistiefeln gehen, wer kann das denn noch verstehen.
warum jetzt und ohne not, macht man bäume heute tot, die man erst nächstes jahr verkaufen will, warum sind naturfreunde still?
uferbiotope sucht man jetzt noch mit der lupe, flora und fauna ganz egal, da gucken wir ein anderes mal.
wenn niemand "einhalt" gebieten kann, ist wohl bald der hardtwald dran. so verscheuchen wir, tiere und menschen aus ihrem revier.
verzweiflung klagt dieses verhalten an, weil man doch etwas ändern kann, für dieses jahr leider zu spät, mal sehen wie das so weitergeht.
wald-und forstarbeiten sind wichtig und notwendig, sensibler umgang mit der natur aber auch.
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