Ab jetzt zeige ich meine wahre Struktur. Die gesellschaftliche Dimension werde ich mit meiner Verachtung bedenken, denn die Gesellschaft ist nicht die Stellschraube, an der gedreht werden sollte, um den Wald zu finden, der die Erschöpfung wegnimmt – jene Erschöpfung, die nötig ist, um dir zu sagen, dass deine gespielte Art an mir abprallt. Ich gebe jetzt immer mehr preis, indem ich meine Kritik nicht länger in Watte packe, sondern offen ausspreche.
Schaut, Menschen, ich liebe euch nicht, habe es nie getan. Verachtet? Nein, es ist einfach so gemacht. Es gibt Regeln, gemacht von denen, die mehr sind als die allgemeine Menschheit.
Die Trumps, Erdogans, Musks dieser Welt – sie denken anders. Sie präsentieren Macht. Macht über Menschen. Menschen nehmen das Machtvolle an, Weshalb auch immer. Was ist gut? Alles, was Macht verleiht. Schwäche? Sie wird verglüht, weggeschwemmt. Spannung entsteht nur in der Stauung der Kräfte, die siegen. Nicht in der Demut, die lähmt. Leben heißt, sich zu verletzen nicht authentisch zu sein. Wer authentisch ist, demütig ist, verliert.
Der Mensch ist ein Ende. Er ist überholt, festgefahren in Leitplanken aus versuchter Empathie, Zuversicht und Toleranz, als ein Mach(t)werk, das niemandem dient. Die Evolution gibt vor, was man nicht hören will. Niemand von den Schwachen. Der Mehrheit. Der höhere Typus ist ein Glücksfall, kein Plan. Wer mordet, stirbt – und wenn nicht gemordet wird, wird er trotzdem sterben. Die Schuld wird so unerheblich.
Die Menschheit entwickelt sich nicht weiter. Das bisschen mehr an neuen Werkzeugen kaschiert das nicht. Der Fortschritt als Idee – eine falsche Idee. Wenige erreichen einen höheren Typus, etwas, das im Verhältnis zur Menschheit eine Art Überproportion darstellt.
Seltene Ausnahmen, die keine Relevanz haben. Ansätze zur Beendigung des Todeskrieges. Die Verdorbenheit des Menschen ist überall sichtbar. Regionen lassen sich so austauschen, die Gesichter bleiben gleich.
Moralische Anklagen der Mehrheit verstauben im Regal des Kaisers, der seine Vasallen stets in seinen Krieg trieb. Kirchen beteiligen sich, Bibeln und Schriften wurden erstellt, damit Menschen beruhigt auf den Folterknecht warten. Da gibt es kein Mitleid. Jeder stellt sich nebenan. Der Märtyrer ist dumm – war er immer. Mitleiden überredet zu nichts. Man kann es lassen. Stur.
Den falschen Mantel der schönen Worte lässt man am besten an der Garderobe der Sinnlosigkeit baumeln. Der Held, dieser Jüngling, der am Baum seines Unverständnisses baumelt – wird abgeschnitten von diesen empathiegesteuerten jasagenden Versagern, die das Spiel um Macht nie begreifen werden.
Nun öffne ich wieder meine Augen und erlebe eure Welt die ihr in eure Illusionen gebaut habt, damit ihr euer Leben ertragen könnt. 2024