22 Mai 2024

hundert/prozent

mit einem promille schreibt es sich flüssig. zwar schreibt man nicht berechenbar, aber was solls. menschen wollen berechnen, schauen wie der andere tickt. wenn das nicht gelingt ist es zumindest mal spannend, egal wie was endet.

die von mir nun beschriebene promillegrenze ist da der ungefähre mittelwert, den man benötigt unangestrengt bleiben zu lassen, was man nicht braucht. es gibt leute die wissen das. es gibt leute die es wissen, besser wissen, aber aus sozialem gedränge dröge negieren.

der rest kapiert eh nichts. was ihn nicht hindert weisheiten zu verbreiten. weisheiten von nüchternen menschen. wer braucht das denn. wen bitte bringt das weiter. voran. jeder kann alles versuchen, lachen fluchen. hilft nicht. die gesellschaft vernascht. stetig. natürlich ist die flucht in die promillegrenze kein adäquater baustein. aber das einzige was wirkt. 

oha. da schreien sie wieder auf die besserwissenden, die generationen der gleichgemäßen, deren entwicklung lahmend bestellt wurde. extra. sie denken es ist ihre entscheidung. das ist gewollt. leute, das ist gewollt!

die grenzen werden dann erreicht, wenn das nachdenken beginnt. wenn erkenntnis oberhand gewinnt. früh, spät das ist egal. sie fangen das saufen an, ob des gleichmäßigen pulsschlages der geschichtlichen verarbeitung, sofern eine bildung greift, sonst merkt, kapiert man eh nix. 

niemand verändert die menschen. niemals. die erkenntnis eines langen lebens ködert die promillegrenze, wer übertreibt lebt auch weiter bis er stirbt. ein guter freund sagte mal:"sterben müssen wir alle!" was macht da schon ein promille aus, doch sicher keine hundert prozent.

20/24


20 Mai 2024

look/at/yourselve

die optionen innerlich und vielfältig in sich zu wohnen hat jeder mensch. das kann sich lohnen. quasi als eigen gestaltete autonome autarkie. wenn andere menschen das bemerken, sind sie oft misstrauisch, vermissen offenheit und beklagen die mauer um denjenigen herum, der in sich selbst sucht und findet. 

wie spannend wäre es eigentlich, wenn menschen sich auf diese art verbinden und das was man seelenverwandt nennt, vielseitig würde? oder ist das kontraproduktiv, weil man sich dann auch wieder auseinandersetzen müsste?

menschen sind skeptisch dem gegenüber. das ist so, weil sie es selbst nicht können (wollen) und es somit auch nicht verstehen (lernen). sie hängen faktisch in ihrem eigenen system fest. das ist ja  per se nicht von nachteil, denn ausgeglichene balance kann man auf viele arten erreichen, so man sie sucht, das "aber" schenke ich mir hier.

es ist nicht so, dass hier irgendetwas präferiert werden sollte, menschen sind in aller regel gut so wie sie sind. nicht jeder hat die zeit sich zeit (für sich) zu nehmen, jedenfalls glaubt er es, weil es gesellschaftlich so angelegt scheint. die wahrheit ist, dass sich jeder zeit für das nimmt, was ihm wichtig ist. hierbei ist nicht immer das eigene wohlbefinden im vordergrund. 

hat man aber mehrere optionen macht das das leben vielleicht lebenswerter, notwendiger? die quintessenz diesen textes erschließt sich spätestens dann, wenn das eigene ich nach balance und ruhe sucht. bemerkst du es? look at yourselve!

20/24

19 Mai 2024

die/anderen/sowieso

es gibt immer wieder fragen, die gestellt werden. auch "gestellte" fragen!? suchen fragen antworten? da frage ich mal nach. bei euch. auch bei denjenigen die antworten ohne gefragt worden zu sein? jeder gibt sich antworten auf nicht gestellte fragen? wenn die antwort auf deine frage ausbleibt, wie fühlst du dich? 

antwortende sind den fragen ausgesetzt, müssen damit umgehen, obwohl die antwort schwierig ist/scheint? der fragende dominiert? der antwortende, der nicht antwortet, antworten kann, will, fühlt was? interaktion. gewollt, nicht gewollt? wer fühlt sich wie schlecht dabei? wie gut?

schwäche? stärke? wenn der braune tannenzapfen schwarz oder rot bemalt wurde, was soll man dazu sagen, die frage nach dem weshalb beantworten? sozialer rückzug, als lösung? vermeidung als produkt des kaschierens eigener schwäche? das ist es? die tannenzapfen sind egal? 

wenn ein fremder fragen stellt sind wir wach? bei freunden auch? weniger? genervter? also das mit den fragen soll mir mal jemand erklären, der keine antworten bereitstellen will; die anderen kenne ich sowieso. 20/24



kosten/günstig

*die kostengünstigste alternative im leben ist; sterben? sterbend leben; kostet zu viel? strebend auch? kosten werden überbewertet, wer nichts kostet, kostet trotzdem und sei es das süße mana, das durch das leben bereitgestellt, zur verführung reicht, nicht sterben zu wollen? 

also erwägt man kostengünstig zu leben? auf kosten anderer? derer die das leben umarmend bezahlen, für ihr leben bezahlen, mit dem tod; den sie noch nicht wollten? jeder kann sterben wie er will, wenn er es denn vorzeitig will, kostengünstig ist das nicht. denn es kostet das leben!* 20/24

marquis/de/la/fayette

ist nicht jeder von uns ein kleiner marquis de la faylette? glaubt nicht jeder an die kraft einfacher worte? gesprochenes wort gilt? große gedanken um die empörung jahrhundertelanger unterdrückung der freiheit jedes einzelnen. der schrei nach gemeinschaftlicher struktur, gemeinde.

die wirkung von solidarität geht, kann nur vom volk ausgehen. der mehrheit. minderheiten negieren das zusehends. man könnte sagen das war schon immer so. was es ja nicht besser macht. demagogen versuchen sich an der schwäche anderer um wirkung auf das volk zu üben, aussichten zu trüben, um macht auszuüben. schübe von menschenrechtsverletzungen zum eigenen vorteil, machtgewinn.   

la faylette wollte das menschenrechte an der spitze der verfassung stehen müssten. die verpflichtungen der menschen dem staat gegenüber zum zweck einer gerechten sozialen struktur auch der verfassung beizufügen, hielt er nicht als primär für nötig. nur eine alleinige erklärung der menschen zu dem thema verpflichtungen hielt er für ausreichend.

es bleiben ewige forderungen der menschen bedroht; der erfüllung nahe; deren umsetzung zeitgebunden auch wirken, bis die bequemlichkeit der menschen den nächsten despoten alarmiert, der die vermeintlichen, heraufbeschworenen ängste der menschen zum anlass nimmt, sich selbst durch macht über andere zu bereichern, sei es aus monetären gründen, oder schlicht aus sadistischer energie. 

dennoch versank das königtum im meer neuer ideen, die der könig aus eitelkeit negierte und an seinem status haftend zuließ, dass anarchie, blut und tränen seine defizite überspülten. wenigstens ließ er das eingreifen des heeres gegen das eigene volk nicht zu, es sei denn die städte holten sich truppen zur einhaltung von recht und ordnung heran. den adel stützend verschlief er die neue situation und erkannte erst spät was die stunde geschlagen hatte.

ist nicht jeder von uns ein befürworter der ideen von la faylette, die er im amerikanischen bürgerkrieg sowie in der französischen revolution stets nach vorne trug, nämlich den kampf um freiheit, gleichheit und brüderlichkeit. 20/24