14 Februar 2015

nötige/sätze





die sätze, die uns nötig sind, finden früher oder später zu uns.
    imre kertész   
    quelle: valeat


ver/dienen



carolin grävendieck:



ich will gar nicht davon leben, weil ich angst hätte, dass mir dann der spaß vergeht und ich aus der not heraus meinen blog mit bannerwerbung für online-casinos und partnervermittlungen zupflastern müsste. der blog ist mein hobby, da will ich nichts machen, was sich nach arbeit anfühlt.



         quelle:valeat

no/way

erfolglose menschen schreiben keine erfolgsbücher; no way.

unsere gesellschaft gewichtet nach erfolgreich und erfolglos und unterscheidet zwischen leistungsschwachen und leistungsträgern.

emotionale, kritische selbsteinschätzung zum erkennen eigener grenzen auch zum medizinischen selbstschutz, oder gar die bereitstellung des freien gedankens um soziale harmonie;


no way!


wer/merkt/was

wird unsere sogenannte "individuelle freiheit" vom kapital materialisiert, gar geknechtet? 

gibt es noch zweckfreiheit in unserer gesellschaft; in unserer freundschaft; ungesteuerte, zu sich selbst gerichtete und selbstschützende emotion? 

wird die uns durch das kapital suggerierte empathie zum motor beschleunigter fertigungsprozesse?

werden belohnungssysteme zur emotionalen verbundenheit eingesetzt, instrumentalisiert?

ist die von managern und motivationstrainern professionell hergestellte emotionalität zu lasten der "eigenen freiheit" die neue ausbeutung der menschen? wird es bemerkt?

steuern wir aus der rationalen in die emotional motivierte ausbeutung? 






12 Februar 2015

haus/boot













damals














ab/wehr

beschäftige dich mit der abwehr deiner gedanken und du hast genug zu tun.

sozial



„in der von den massenmedien formatierten öffentlichkeit ist kritik durch moralisierung ersetzt worden: zwischen den polen lob und tadel wird das nachdenken eingespart, in feuilletonsund talkshows wird längst nicht mehr diskutiert, sondern nur noch emotionalisiert.“

norbert bolz

zahlen/spiel

man kann die sieben lieben, die zehn; wird zu diesen zahlen stehen; vergisst, vermisst die acht die neun, die sechs, manchmal  auch die niedrigeren hohen zahlen; so leiden wir dann unsere qualen und wählen doch die eigene nummer; gestatten vermessen unser vergessen und wollen die achte neun erleben, das wird es nicht geben; doch um sie nur einmal zu sehen, wollen wir durch die hölle gehen.

zahlen/spiel

man kann die sieben lieben, die zehn; wird zu diesen zahlen stehen; vergisst, vermisst die acht die neun, die sechs, manchmal  auch die niedrigeren hohen zahlen; so leiden wir dann unsere qualen und wählen doch die eigene nummer; gestatten vermessen unser vergessen und wollen die achte neun erleben, das wird es nicht geben; doch um sie nur einmal zu sehen, wollen wir durch die hölle gehen.

dann/mach/es/(nicht)




schreibe sie weg deine gedanken, schreibe es hin dein erleben, sorge dich nicht der menschen wegen; spüle dein gefühl in die energie deines sein; die kraft des erledigten, unerledigten, treibt dich. schwimme; gestatte die überflutung in dir, kanalisiere deine zeilen, folge gelassen der inspiration, ertrage ruhig den gegenton, frage nicht "wer ist der schon"? schreibe in dein leben, deinetwegen; karg spielt dein orchester auf; doch beachte den musikant, am straßenrand! schau zwar pur zu deiner uhr, doch frage auch nach fremder zeit; es ist in deinem sinn, bereit; schreibe es doch hin.

das ist alles nichts für dich? dann mach es nicht!










dein/jetzt

ist der blick in das gestern; die erwartung an den morgen, der versuch "dein/jetzt" zu manipulieren?






08 Februar 2015

kalter/wald

breche durch zur anderen seite deines willens; lasse sie reden, sei du; sie jagen in ihrem wald, oft ist er kalt.  breche durch zu deiner wärme, deine lichtung entlässt die kälte.