dessen „danke“ verfolgt uns nicht; es schlummert der wille zur solidarität, in uns, bis das nächste weihnachten, zugereicht wird.
20 Dezember 2009
zu/gereicht
dessen „danke“ verfolgt uns nicht; es schlummert der wille zur solidarität, in uns, bis das nächste weihnachten, zugereicht wird.
06 Dezember 2009
ver/kümmert
zeit/los
25 November 2009
menschen/band
dynamik/loch
werte/bewusstsein
kinder/spiel
gedanken/träume
zeit/seil
spanne das seil, zur nächsten dimension, nutze die zeit, betrete das seil.
21 November 2009
1,23/promille
19 November 2009
engel/schauer
panzer/gold
minister im hubschrauber, gespräche; armeen der kraft zum kampfe, mit macht; das parlament des volkes stimme, handelt in volkes und seinem sinne; doch der panzer der rollt, nur für gold.
religionen, weiße haut, schwarze; um länder ringen neue grenzen ziehen, die humanität bleibt auf den knien, die eigene meinung, die bessere welt, der acker der würde wird hier nicht bestellt; gekämpft für freiheit und unsere kinder, hold; doch der panzer der rollt, nur für gold.
dunkel/rot
alle sagen es ist rot, frag sie doch, nur du siehst das nicht, rot, schau doch genau hin, es ist doch nicht erst seit heute rot.
ja, aber es ist doch blau; selbst mein zweijähriges kind sagt rot; schau in der zeitung, da steht rot. vor jahren wurde festgestellt, es sei rot.
es ist doch aber blau. blau hm, wenn es jetzt aber doch etwas rot ist, wenn man so von der seite schaut, man könnte auch ein wenig rot erkennen, ich dachte es sei blau, alle anderen können doch nicht, wie komme ich nur auf blau, sicher denken sie, der spinnt.
ich muss mich geirrt haben, das ich es nicht gleich gesehen habe, es ist rot; dunkelrot.
könig/bauer
13 November 2009
wolf/kerze
trümmer/frauen
Tellerminen, Hausbaracken, Fliegersamen – die Mitleiddramen von einst, lange her, zählen nicht mehr. Vergrabt die Erinnerungen, die Trümmerfrauen, die niemand mehr hören will. Ihr könntet stören.
Luftschutzbunker, Henkelmann, Trümmerleichen am Hydrant, Namen unbekannt. Ritterkreuz im Staub, Liebesglück in der Laube. Der Soldat, tot und dahingerafft, längst fortgeschafft.
Graue Steine aufeinander, am Bach der Oleander – doch er mildert den Schrecken nicht. Heckenschützen, längst geplündert, die Alliierten, frustrierte Kriegssoldaten, Erdnussbutter und Schrebergarten. Unverständnis, Massengrab, Panzerfaust im Führungsstab, Bunker längst verlassen. Leichen im Dreck verblassen, vergossenes Blut, geraubtes Seelengut.
Panzerwrack, kettenloser grauer Berg, begrub des Lanzers Gartenzwerg – ein Talisman, der nichts mehr vermag. Die Fahne auf den Sarg gebreitet, der Tod schreitet die Formation ab. Kameraden, verklärt und schauend, ich höre euch zu – Trümmerfrauen!
02 November 2009
berg/nebel
01 November 2009
sonntag/morgen
28 Oktober 2009
nein
mond/bagger
leben/lassen
23 Oktober 2009
Armee/clown
„Wo ist der Zauber der Magie, deren Illusionen? Verloren im phantasielosen Management zur Lebenserhaltung, dem Alltagsgeschiebe?
Weißes Zirkuspferd, Manegenclown, wo bist du? Wir brauchen Clowns, wehrt euch, wir brauchen magiebeladene Innovation!
Wer stellt den Clown in die Ecke der Oberflächlichkeit, wer traut sich das?
Dort das Kinderlachen, die Basis zur Reinheit! Doch da kommen sie schon, die Armeen der kritischen Betrachtung, einflussnehmende, verbale Ego-Generation, sie entreißen dem Pferd die Nahrung, lachen den Clown aus, böse, selbstverliebt, verschieben die Meinung, die Realität; unentwegt, beharrlich, bewusst; selbstbewusst!
Der Clown weint, leise, längst steigt der Eintrittspreis und der Zirkus stirbt!
Die Armeen nicht, sie potenzieren sich, wollen ans Licht; Gleichgesinnte überall, das Pferd mutiert zum Esel, jede Farce gilt nun als Recht, als lukrativer Knecht.
Und so flieht der Clown auf dem Esel aus dem großen Zirkuszelt; hoffentlich kehrt er einmal zurück; ich wünsche ihm viel Glück!“
punkt/sieg
punkte die doch immer wieder aufleuchten; nach beachtung gieren. punkte die nicht dem fortschritt geistiger entwicklung dienen; in sich, für mich, unangenehm.
dennoch markante anteile der eigenen struktur; des ich seins, ohne wenn und aber; ich begrüße euch. nicht euphorisch, mit respekt.
ein anfang für den offenen umgang mit dem, was meine seele, mein unterbewusstsein auch offenbart, ich beachte euch, denn ihr seid mein ärgernis, versuche damit umzugehen, zu erkennen, zu verändern, anzunehmen.
belastend allemal, ich nehme die herausforderung an; begegne der auffälligkeit; das innere schreit; doch ich gebe mir raum, zeit, zu verstehen.