20 Dezember 2009

zu/gereicht

zugereicht, dem bettler, der verantwortung entledigt; weihnachten  o du fröhliche, wir gestatten, generös das frieren zu vergessen; der schlafsack, die wärme in der kälte der eigenen unzulänglichkeit, übermaßlos, weggeschenkt, und des heiligen abends nahrung, im vorbeigehen, zugereicht dem bettler! 

dessen „danke“ verfolgt uns nicht; es schlummert der wille zur solidarität, in uns, bis das nächste weihnachten, zugereicht wird.

06 Dezember 2009

ver/kümmert

kommunizierende quanten, feuerlauf ohne narben, nagelmatraze, engelsgesicht, hypnotisiert, naturmedizin ganzheitlich, heiler,  es kümmert uns nicht, telepathie, nahtoderfahrung, träume, nicht wach, wach, bewusstsein, unbewusst, unterbewusst, vergessene energien, verkümmert, unbekümmert kümmert es uns nicht.

zeit/los

ohne zeit, die unendlichkeit, undenkbar, die gelassenheit schwindet, ob dieser option, zeit nicht mehr vorhanden, unzeitig, zeitlos, stets pünktlich, unpünktlich, der fessel der zeit entledigt, unglaublich, die denkstruktur taumelt, das gehirn rotiert, zeitlos, unsinn, der gedanke wird weggeschickt, in die leere, der menschlichen angst, hingestellt in die ecke, in der auch der tod schlummert, zeitlos, tod, zeitloser tod ?

25 November 2009

menschen/band

es lacht die fröhliche aufnahme der positiven verbreitung, einer nicht wirklich neuen idee, deren progressive sichtweisen zuversicht und  konstruktive kommunikation beinhalten, einer idee, nach der das lachen der menschen geknüpft wird zu einem band. sympathie, helles licht, sonnenstrahlen, offener blick,  die menschen ergreifen es , menschen mit unterschiedlichsten eigenschaften, fähigkeiten, menschenband umspanne den planeten, verwoben, spinnen gleich, netzwerke der liebe , morgen schon, gestern,  die skepsis schwindet, zutrauen in den weg, die richtung, atme mensch, dieses band geknüpft zum tanz des lebens, in die freiheit!

dynamik/loch

die dynamik ergraut im schwarzen loch der stagnation, und wer das zulässt, bewegt sich schon, in der nähe der depression, darum ergreifen wir mit beiden händen, die guten gedanken, das blatt wird sich wenden und dankbar nehmen wir das es an und waten dann, nicht nur bis zu den knien, in den versprühten energien.

werte/bewusstsein

weshalb menschen nach materiellen genüssen streben und äußerlichkeiten prägend für ihr wertebewusstsein zulassen, erschließt sich demjenigen nicht, der für sich erkannt hat, dass nur die spur der liebe und des lächelns wichtig ist, wenn man geht.

kinder/spiel

kinderspiel, lauf mein kind, rette dich, ofen heiß, lauf weg mein kind, sie holen dich ein, mein kind, sie erziehen dich, werten dich, vertrauen nicht, kritisieren dich, benutzen dich, schlagen dich, rauben dich, missbrauchen dich, veraten dich, verändern dich, verkaufen dich, schlagen dich, töten dich, kein kinderspiel, lauf weg mein kind.
bleib da mein kind, sie herzen dich, sie lieben dich, lehren dich, verstehen dich, küssen dich, bleib da mein kind, spiele, teste, forsche, erwarte, gehe, taste, große augen, kichernd staunen, wachse, begreife, kleiner mensch, bleib in dir kind.

gedanken/träume

gedankenträume, spielräume, real, irreal, verschwimmend, interessant, schwarz und weiß, nein fließend, in sich, für sich, mit sich, vorrückend, gleißend, seeligkeit, markant, aufsteigend, überlagernd, mächtig, oft unerkannt, gedankenträume, spiel mit räumen. 

zeit/seil

punkt in der dimension, streng dich mal an, überwinde dich, reduziere dich, kämpfe dafür, vergiß die jahrhunderte der stagnation; punkt in der dimension, frage dich, wofür du bist, spüre dich, verbünde dich, in, mit deinem geist, wähle, denk nach, solidarisiere dich, beginne, zu leben, zu begreifen, verbinde dich, suche, finde, bestenfalls; 

spanne das seil, zur nächsten dimension, nutze die zeit, betrete das seil.

21 November 2009

1,23/promille

das was bleibt, ist die erkenntnis, das niemand etwas weiß, wissen kann, denn der mensch weiß nichts, das was er meint zu wissen, setzt er ein, peinlich genug, aber schuldlos, denn er weiß es nicht besser, er könnte es lassen, das jedoch ist nicht möglich, denn der weg zwischen geburt und tod erscheint ihm lang, also tut er etwas, aus purer hilflosigkeit, in abwesenheit des bisschen verstandes, welches ihm zugedacht wurde, nur der mensch kann es nicht besser, der verantwortliche ist der stümper, sofern es einen gibt, aber selbst das wissen wir nicht. vielleicht, ist der stümper in uns, im uns.

19 November 2009

engel/schauer

engel, ich sehe dich nicht, lichtengel, bist du da, ich frage dich, hast du schicht, traue mich dir zu trauen, will deine gedanken klauen, flieg doch mal vorbei, melde dich, ich sehe dich nicht, schutzengel, schütze mich, schau mir über die schulter, schadet nicht, nein sag es mir nicht, ich will es nicht wissen, mir fehlt doch der mut, eigentlich, ja eigentlich geht es mir doch gut, ich ziehe meinen hut, vor dir und deinen kollegen, der schauer auf dem rücken, kein segen, ich drehe mich nicht um, geht nicht, ich spüre dich.

panzer/gold

der panzer rollt, doch nur für gold; es geht um unser leben, ihr soldaten, kämpft wacker, vaterland, der feind, darf nicht siegen, der panzer rollt, doch nur für gold. 

minister im hubschrauber, gespräche; armeen der kraft zum kampfe, mit macht; das parlament des volkes stimme, handelt in volkes und seinem sinne; doch der panzer der rollt, nur für gold.

religionen, weiße haut, schwarze; um länder ringen neue grenzen ziehen, die humanität bleibt auf den knien, die eigene meinung, die bessere welt, der acker der würde wird hier nicht bestellt; gekämpft für freiheit und unsere kinder, hold; doch der panzer der rollt, nur für gold.

dunkel/rot

wie kannst du behaupten das sei blau, es ist rot. 

alle sagen es ist rot, frag sie doch, nur du siehst das nicht, rot, schau doch genau hin, es ist doch nicht erst seit heute rot. 

ja, aber es ist doch blau; selbst mein zweijähriges kind sagt rot; schau in der zeitung, da steht rot. vor jahren wurde festgestellt, es sei rot. 

es ist doch aber blau. blau hm, wenn es jetzt aber doch etwas rot ist, wenn man so von der seite schaut, man könnte auch ein wenig rot erkennen, ich dachte es sei blau, alle anderen können doch nicht, wie komme ich nur auf blau, sicher denken sie, der spinnt. 

ich muss mich geirrt haben, das ich es nicht gleich gesehen habe, es ist rot; dunkelrot.

könig/bauer

was ist glück, fragte der könig den bauern. glück ist ein gefühl der bereitschaft mit der seele zu tanzen, glück schreit dich an, zittert, es besitzt dich, ohne dich zu kaufen, es fordert dein wohlbefinden, lässt dich lachen, glück ist der zustand eines unendlichen taumelns durch zeit und raum, ohne ziel, verbunden mit der bereitschaft, teilnehmen zu lassen, glück ist ein zustand der freude des herzens, das den verstand in der garage parkt. glück spielt die melodie des lebensmuts, glück ist die freiheit des seins. oh, sagte der könig und schenkte dem bauern sein königreich.

13 November 2009

wolf/kerze

wolf, nasses gras, hinkend, lauschend, wolf, ich kann dich sehen, bierkutscher reiche mir die uhr, ziffernlos, entgleitend, zeitlos; mutter, warum die kerze in deiner hand, warum ; wolf, winselnd die wunde leckend; blockhaus in der ferne, unerreicht, lider der schwere erblicken das nichts, lichtgipfel, bierkutscher lachend die mutter umfasst, auffordernd zum tanze, ohne musik, geschmücktes autowrack, dort fliegt der schwan, der wolf entflieht, der mutter gesicht, verweint, verwischt, die kerze erlischt, das dunkel hat kein licht.

film lenz

trümmer/frauen

Tellerminen, Hausbaracken, Fliegersamen – die Mitleiddramen von einst, lange her, zählen nicht mehr. Vergrabt die Erinnerungen, die Trümmerfrauen, die niemand mehr hören will. Ihr könntet stören.


Luftschutzbunker, Henkelmann, Trümmerleichen am Hydrant, Namen unbekannt. Ritterkreuz im Staub, Liebesglück in der Laube. Der Soldat, tot und dahingerafft, längst fortgeschafft.


Graue Steine aufeinander, am Bach der Oleander – doch er mildert den Schrecken nicht. Heckenschützen, längst geplündert, die Alliierten, frustrierte Kriegssoldaten, Erdnussbutter und Schrebergarten. Unverständnis, Massengrab, Panzerfaust im Führungsstab, Bunker längst verlassen. Leichen im Dreck verblassen, vergossenes Blut, geraubtes Seelengut.


Panzerwrack, kettenloser grauer Berg, begrub des Lanzers Gartenzwerg – ein Talisman, der nichts mehr vermag. Die Fahne auf den Sarg gebreitet, der Tod schreitet die Formation ab. Kameraden, verklärt und schauend, ich höre euch zu – Trümmerfrauen!

02 November 2009

berg/nebel

nun sollte die entwicklung gedeihen, ankommen, in der progressiven lebensbejahung, die dringend dem schrei des ungerechten nachfolgt, nachfolgen muss, produkt, das mitleid und wut beiseite stellt, sich für kraft entscheidet, wohl an, du träger des neuen ansporns, zur wahrhaftigkeit, zum lächeln, wir sind  menschen, unser berg, der gipfel, von dem aus der nebel die sicht missbraucht. undurchdringlich, er braucht nicht abzuziehen, wenn mehr und mehr bergwanderer sich aufmachen, dasselbe tun, ein steiler weg, des zurücklassens, des schweißes, seele filternd, nicht hetzen, wer findet den weg. schön, dass ihr da seid.

01 November 2009

sonntag/morgen

ich bewerbe mich für das lachen der nationen, das sonnenglück des einzelnen, möchte eintauchen in die freude die das lachen freigibt, möchte zeuge sein, wenn kinderbeine laufen lernen, kommunikation beginnt, schauen, lächeln, zutrauen, liebend, ich empfange den regen, die nässe, die mich beschwingt, reinigt innerlich, um mit frischem freiem geist zu leben , ich schwinge auf der schaukel der zuversicht hin zu der sonne, diesem hellen stern, spüre dessen wärme, atme den impuls der zu spürenden glückseligkeit, ich bewerbe mich, es liegt bei mir, an mir, ich entscheide mich für das leben, dem positiven umgang mit den menschen,  solange bis mich das letzte aber wohl auch interessanteste detail meines lebens einholt, der tod!

28 Oktober 2009

nein

wir werden uns wiedersehen, ich glaube es fest, du bist knapp vor mir; das sollte nicht, konnte nicht, dürfte nicht, nein, doch, wieso, ich halte das nicht aus, und doch, fassung, wie denn, schreie ins ich, unsagbare schreie, laut leise, in sich, aus sich, nein das geht doch so nicht, hilf mir, wer auch immer, hilfe, hilfe, verdammt, warum denn, jetzt doch nicht, wir werden uns wiedersehen, draußen lacht der herbst, wie kann er, gestern noch, versteht doch, nein kann niemand der, gestern noch, heute ist ein anderer tag und alle tage dieser meiner zeit, anders, nicht mehr so eben, wie sie waren, worte, nur worte, sie nützen nicht, tropfen ab, die brust zerspringt, tränen nicht mehr, ich glaube daran, es tröstet nicht, niemals, wir werden uns wiedersehen.

mond/bagger

mondbagger ich brauche dich, deine schaufelkraken ragen vom mond bis tief auf die erde, dimensionen, benötigt, denn der lichtwandler, schläft nicht, er produziert, licht, unentwegt, mondbagger nimm den abfall, häufe ihn an auf dem krater der nähe, der menschheit gewissen, weggebaggert, türme von lichtwandlers müll, durch das all, weg aus der verantwortung, in lichtwandlers namen, mondbagger noch eine schaufel, lichtwandler im akkord, mondbagger auch, die lösung ist da lichtwandlers mondbagger, venusbagger, marsbagger; mondbagger ich brauche dich; wo bist du? mondbagger es gibt dich nicht, lichtwandler, menschenwandler, zerstörer. 

atommüll geht alle an

leben/lassen

leben lassen, die kunst leben zu lassen; wem ist sie gegeben; tolerant; wer möchte die beeinflussung bleiben lassen, sich auch in dem anderen sehen, ihn kennen wollen, unabhängig, wieviel selbstlosigkeit erfordert dieser wunsch; wieviel preisgabe des eigenen wertes, besser wissen, ja, wer meint nicht, dass das eigene bessere wissen genügend gewürdigt werden sollte; konsenz, kompromiss, vorgegaukelt, oder eher selten; anstrengend dieses zuhören sollen, müssen, nach zwei sätzen den sinn erkennend, innerlich widerlegt; leben lassen, meinung gestatten, wie langweilig, verständnis mimen, mein gott ist der doof, nicken, lächelnd wichtig nehmen, zustimmen, wider besseren wissens, die eigene meinung vorenthalten, abwägend, wer sie verdient; überheblich; leben lassen.  

23 Oktober 2009

Armee/clown

„Wo ist der Zauber der Magie, deren Illusionen? Verloren im phantasielosen Management zur Lebenserhaltung, dem Alltagsgeschiebe?

Weißes Zirkuspferd, Manegenclown, wo bist du? Wir brauchen Clowns, wehrt euch, wir brauchen magiebeladene Innovation!

Wer stellt den Clown in die Ecke der Oberflächlichkeit, wer traut sich das?

Dort das Kinderlachen, die Basis zur Reinheit! Doch da kommen sie schon, die Armeen der kritischen Betrachtung, einflussnehmende, verbale Ego-Generation, sie entreißen dem Pferd die Nahrung, lachen den Clown aus, böse, selbstverliebt, verschieben die Meinung, die Realität; unentwegt, beharrlich, bewusst; selbstbewusst!

Der Clown weint, leise, längst steigt der Eintrittspreis und der Zirkus stirbt!

Die Armeen nicht, sie potenzieren sich, wollen ans Licht; Gleichgesinnte überall, das Pferd mutiert zum Esel, jede Farce gilt nun als Recht, als lukrativer Knecht.

Und so flieht der Clown auf dem Esel aus dem großen Zirkuszelt; hoffentlich kehrt er einmal zurück; ich wünsche ihm viel Glück!“

punkt/sieg

mysteriöse dunkle punkte meines eigenen ich´s ; ausgesetzt, von mir, vielleicht unbewusst. 

punkte die doch immer wieder aufleuchten; nach beachtung gieren. punkte die nicht dem fortschritt geistiger entwicklung dienen; in sich, für mich, unangenehm. 

dennoch markante anteile der eigenen struktur; des ich seins, ohne wenn und aber; ich begrüße euch. nicht euphorisch, mit respekt. 

ein anfang für den offenen umgang mit dem, was meine seele, mein unterbewusstsein auch offenbart, ich beachte euch, denn ihr seid mein ärgernis, versuche damit umzugehen, zu erkennen, zu verändern, anzunehmen. 

belastend allemal, ich nehme die herausforderung an; begegne der auffälligkeit; das innere schreit; doch ich gebe mir raum, zeit, zu verstehen.

22 Oktober 2009

politiker/ähnliches

weiße fassade, niemals grau. lächelndes gesicht, fratze der vermeintlichen harmonie, dargestellt im schaufenster der provozierten eitelkeit, suggerierte geschmeidigkeit, dynamisch, scheinbar zielorientierte lösungsbietende persönlichkeit, stehend im licht der kommunikation, mediale gestalt der unentbehrlichkeit, schreitend auf der treppe des machtgewinns, lösungssuggestion in die sinne der vermeintlich ahnungslosen hämmerndes ungeheuer; "ich verzichte auf dich"!

herbst

herbst, nein nicht frühling nicht sommer, herbst ich will dich ertragen, stimmungsgeladener blättersturm, dann laub der kraftlosigkeit, torkelnd dem feuchten boden zugedacht, erneut geliftet um niederzugehen, zu verweilen, im schatten des kastanienbaums des lebens , dessen zweige sich bemühen die letzten blätter zu halten, zwecklos, herbst, ich stelle mich gut mit dir, du vorletzte stufe, herbst, der sommer ist vorbei, herbst, lass mir bitte diese zeit, ich kann durch die kinder den frühling spüren, die erinnerung verblasst jedoch; herbst, ich nehme dich an, winter du bist kalt, ich mag dich nicht, ich denke über dich nach; gelegentlich. 

21 Oktober 2009

ur/laub

ich möchte urlaub nehmen von dieser gesellschaft, deren kind ich zu sein habe und deren wertegerüst meiner orientierung dienen sollte, deren egoismus nun legitimitiert zu werden droht und deren götze doch eher dem schnöden mammon dient. ich möchte urlaub nehmen von der nicht zu reduzierenden gewalt die die logische konsequenz dieser götzendehnung, des denkens, oder nicht denkens ist. urlaub, von strukturen die gegen die menschen und deren ureigensten und einfachsten bedürfnisse kämpfen. urlaub, von würdelosem respektlosen verhalten gegenüber denjenigen die von dieser "wertegemeinschaft" diskriminiert werden, alte menschen, kranke menschen, menschen wie du und ich. urlaub, sie werden sich nicht ändern diese skulpturen des einfachen, diese boten der sozialen demission, es ist nicht gewollt, sie sind dafür nicht gemacht, nicht in dieser dimension, dieser welt, ist dieser urlaub der "tod"?