24 Dezember 2021

glückwunsch/ der /inneren/freude

ich wünsche euch frohe weihnachten und ein spannendes jahr 2022 und das von ganzem herzen, viel gesundheit keine schmerzen. diejenigen die das Weihnachtsfest ganz alleine verbringen müssen grüße ich ganz besonders. des weiteren grüße ich den verstorbenen karl dall, den papst, franz beckenbauer, charly can, ekel alfred (posthum), christine neubauer, roberto blanco und heinz hönig. ich grüße peter maffay nebst tante, christiane christiansen und cyndy und bert mit ihren freunden, der familie und den angehörigen und deren angehörigen. wenn sich jemand nicht in diesem weihnachtsgruß wiederfindet möge er sich bitte angesprochen fühlen, denn er ist ausdrücklich gemeint. in diesem sinne beschenkt euch und seid beglückt den magen mit unnützen dingen zu befüllen, denn eines ist wohl völlig klar, weihnachten ist jedes jahr.

anti/christ

stille nacht, heilige nacht wer hat das lied/leid mir beigebracht, das ich jahrzehntelang schon kenne. nein nicht das ich weihnachten verpenne, nur still und heilig ist sie mir nicht. so trinke ich auf das christuskind und die auch an mich glauben mit diesem saft aus feinsten trauben gegen meinen antichrist, doch hatte ich den nicht vermisst.

was/bin/ich

ich bin ein bettler der sich nicht traut ein bettler zu sein, ich bin ein sadhu der mit der seele die erleuchtung beleuchtet, ich bin der, der sich nicht mehr beeilt, der nicht mehr an den gräbern weint. ich bin der baum dort der sich den frühling  ersehnt. ich stehe nicht in dieser kirche oder dem gelübdehaus, ich steige da aus. ich versuche die menschen zu verstehen das wird nicht gehen. sich selbst zu belügen gelingt mir gut. ich bin eben ein missratener revolutionär, doch das interessiert schon lange niemanden mehr.


nehmen/ und geben

man muss nicht nehmen um zu geben, es ist nicht ein geben und ein nehmen. warum sollte ich nehmen, wenn ich nicht brauche, nicht geben wenn gebraucht wird? 

gehe/hin

gehe hin und rede, sage deine meinung und sie werden sich bevormundet fühlen unabhängig davon, ob die informationen hilfreich sind oder nicht. das hat einen grund. sie wollen es nicht, weil es von dir stammt. manchmal hassen menschen dann. es hassen dich die guten und gerechten, denn sie wähnen dich als ihren feind, es hassen dich die gläubigen des rechten glaubens und es hasst dich selbst der alte philosoph der dich nicht beim namen nennt. gehe hin und schweige und sie werden dich nicht einschätzen können, sie werden reden, dich beachten und ihr leben erzählen, im vertrauen dinge sagen und dich am ende nach deiner meinung fragen.






zuhörend/schweigen


was wichtig ist, ist nicht ratschläge zu erteilen, was wirklich wichtig ist; ist zuhörend schweigen. 


schön

ich möchte gerne durch meine welt reisen und das ist es was ich jetzt wieder für mich entdecken möchte. klingt egoistisch? arrogant? ok. damit habe ich nichts zu tun. meine welt besteht nicht aus ländern und verschiedenen sprachen. in meiner welt spreche ich wenig, in meiner welt (wider)spricht mein herz, nicht mein verstand. was bitte habe ich in dieser welt verstanden, um verstanden zu werden? diesen verstand benötige ich sicher nicht, davon habe ich auch viel zu viel eingesetzt, das hört nun auf. das klingt unehrlich? in meiner welt die ich bereisen möchte ist das nicht so, ich kann sie mir bauen, anmalen wie ich es will. es ist eine welt in die ich mich zurückziehen kann wann immer ich es will. ich kann sonne im regen sehen, oder einen pinienbaum im all. der hat nen knall? ja hat er. na und. ich male mir meine welt an meine leinwand, den film meines zukünftigen lebens, ich sammle mein ich ein will mit dem zusammen sein, nicht mit denen die mir die kraft rauben die ich zum träumen brauche, meine welt zu erträumen. wir können uns in unseren welten treffen, indem wir zulassen, kennen lernen zulassen ohne eigenen anspruch, denn meine welt gehört mir, deine dir. mein film endet einmal, vielleicht kann ich nicht mal mehr "the end" schreiben das ist gut, vielleicht endet diese welt  nie oder eben doch, nur schön war es dann. 


piraten/schiff

das schiff gleitet leise bei nacht in den hafen. die posten schlafen dem eigenen tod entgegegen. kein vogel weckt die menschen, kein hahn. gefrorene stille, die schwarze flagge, diese männer mit bart. der spitze schrei des verspäteten tavernenmann bricht in die stille, zerschneidet seinen anspruch auf die ruhe die dem rausch folgt. gnadenlos bohrt sich der speer in diesen schrei, so liegt er da der säufer auf verstaubtem grund, blut rinnt aus seinem mund und versickert in der überraschung jetzt erkannter gefahr. die wikinger! er erkennt sie noch matt; die piraten sind in der stadt.

23 Dezember 2021

verlassene/ambivalenz

die befreiung aus eigener befangenheit stellt den eigenen charakter in das schaufenster intellektueller ambivalenz. die so entstandene selbstkritik zeigt das fundament zur basis der wertegemeinschaft; die diese ambivalenz längst hinter sich gelassen hat. 

eigene/entscheidung

sprachlos ist man oft nur wenn man andere menschen zu nahe an sich heranlässt. das ist der grund weshalb menschen mauern um sich bauen, sich der eigenen authenzität berauben, dabei müssten sie nur selbstverantwortung übernehmen und nicht zulassen das man sie verletzt. das problem das sich ergibt ist das einschätzen ob verletzt wird oder nicht, aber auch das kann jeder für sich selbst entscheiden. wer anderen die schuld überlässt macht es sich einfach, das ist aber auch nicht verboten. 

p.s. fremde meinungen wie diese muss man auch nicht ernst nehmen, das nennt sich freiheit.

der/clown/malt

farben die wir sehen verblassen in dem geschehen gelebter realität. gibt es noch hoffnung für das bunte das spannende einerlei, oder ist das längst vorbei? 

ich habe heute nacht davon geträumt wem dieser farbkasten noch gefällt, in dieser oft tristen grauen welt. komm wir malen alles an. bunte wände bunte stühle diesen tisch. 

ich drehe mich nicht nochmal um, male stumm in dich hinein und stehe dabei auf einem bein, wie dieser clown der weinend lacht um sich dem gegensatz zu fügen, so bunt. 

er malt mit uns so sagt er mir, er malt auf mauern und papier; so wird aus ihm und uns ein wir. komm wir malen alles an. 

so nimmt der clown der kinder hände und führt sie aus dem grauen gelände hin zu diesem zirkuszelt, das haben sie für uns dort hingestellt.

zauberer

wenn ich ein zauberer wäre würde ich das leben kunterbunt malen und diesen großen garten öffnen. mit den bettlern dieser zeit  für die galeere stets bereit, würde ich sogleich das königshaus besetzen und die rosen im garten benetzen. ich würde in meiner villa kunterbunt tanzen doch niemals ganz allein, denn dieses brautkleid  soll für alle sein. wenn ich ein zauberer wäre würde ich kinder befragen und das boot drehen und mich gegen euch wenden, mit aller macht aus kinderhänden. wäre ich ein zauberer würde es weisheit regnen auf dich und dich. licht würde sich über uns stülpen, die schwarze pest würde ich übergehen nicht diese fiesen richter. wenn ich zauberer wäre würden zäune und grenzen verschwinden, niemand müsste im schmerz sich winden. wenn ich diese macht hätte zauberte ich die liebe als trank und flutete damit die ganze welt. was? ihr habt den zauberer bestellt? 

nicht das ihr versehentlich den zauderer bestellt habt, kann alles passieren.

summertime/schneemann

es war einmal ein schneeverbrenner, der war ein schneeverbrennungskenner. im frühling und sommer verbrannte er nicht, denn da gab es keinen schnee. nur einmal wurde er gerufen, denn im juni stand ein schneemann dort am baggersee und schwitzte aus jeder ritze. der schneeverbrenner(kenner) fragte den schneemann, was er denn hier wolle, er wäre doch am falschen platz zur falschen zeit. der schneemann kaute auf der nasenmöhre und sprach: "ich will hier im winter nicht stehen, da kann ich die stand-up-paddler nicht sehen, lieber schmelze ich hier in der wärme. ich würde das paddeln mal ausprobieren und zwar sehr gerne; im winter sehe ich nur die kalten sterne." 

wer im sommer einen schneemann paddeln sieht weiß jetzt warum, oder er sollte mal zum arzt gehen.

eine/eigen(artig)e/sicht

schneebedecktes dach. es brennt. der schnee schmilzt. jeder schnee würde schmelzen, könnte dem feuer niemals widerstehen. für manche menschen ist das ein problem. sie möchten den schnee sehen, ihn für sich behalten. sie sehen kein feuer, sie sehen kein haus, sie sehen kein dach, sie sehen ihre nachbarn nicht, deshalb benachrichtigen sie die feuerwehr auch nicht. 

klar, damals beim richtfest waren alle da.

22 Dezember 2021

leeres/blatt/papier

die geschichte meines blogs. es fing mit euch an, es fing mit mir an. ich versuchte mich in mir mit euch. die geschichte meines blogs begann in diesem meinem raum, ja die freiheit wollte mich sie war der weg, den ich wählte und alles was ich verlassen habe gehört zu mir. ich stolperte in das schreiben hinein, blieb. doch das was ich schrieb, was vergangen ist gehört zu mir, wie dieses leere blatt papier.

meine/welt

wer mich sucht, täusche sich nicht. ich habe ganz früh mich zu verstecken gelernt. ich melde mich hier aus meiner welt. ruf mich an, ich sage nicht wohin du fahren musst. meine einsamkeit ist die größte sicherheit, in meiner welt. wenn du mich finden willst, gibst du mich nicht auf, wenn du mich findest in meiner kleinen welt, habe ich dich einbestellt.

niemand/jemand/jedermann

niemand trifft jemand. jemand schaut auf niemand hinunter, er ist ja immerhin jemand. jemand trifft jedermann. jedermann guckt auf jemand hinunter, denn er ist ja in der mehrzahl. wenn niemand jemand erkennt, nützt jedermann die mehrzahl nichts. 

p.s. kann ein denkfehler drin sein, ich bin denken nicht so gewohnt.

was/nun oder der/anfang

ja was nun? wie kriegen wir das alles in den griff ? menschen bekommen alles hin, weil der mensch ja denken kann? einige mehr als andere. andere anders. wieder andere, ganz anders. so bekommen wir das also nicht hin. wenn jeder anders, ganz anders als der andere denkt wird es schwierig. was nun? der der anders denkt muss sich bewegen, also alle. wir müssen also anders zusammendenken. wer fängt damit an? des anderen meinung einfließen lassen? geht gar nicht. am ende setzen sie dem noch die krone auf, die mir zusteht. der mensch denkt also; oft aber auch so. es ist nämlich nicht so wichtig, dass wir das für die gesellschaft hinkriegen, hauptsache der andere ist nicht dadurch privilegiert. das nennt man neid. neid gegen alle Vernunft. was nun? alle die anders denken, erschießen, wegsperren? welches anders führt denn zum ziel? eitelkeit und neid die zwei müssen wir erschießen, das wäre mal der anfang.

ok

alles hat seine zeit, das kann man schwer anzweifeln. denn das leben besteht aus zeit. zeit die man sich gibt, zeit die man sich nimmt. zum beispiel zum nachdenken. es gibt eine zeit für emotionales handeln, es gibt eine zeit für herzensangelegenheiten, eine zeit zum irren, eine zeit des diskurses, die zeit der manipulation und eine zeit der einsicht. die zeit ist es also die unser leben bestimmt. ich lasse mich gerne manipulieren, von fremden ansichten leiten, das finde ich gut. auch dieser blog hat seine zeit, es gibt aber wenige menschen die meinen, es sei noch nicht so weit und sie würden das vermissen, da kann ich mich doch nicht verpissen.


20 Dezember 2021

der despot/in not

gib einem menschen zuviel macht und du wirst den wahnsinn erleben. selbstreflexion verblasst und der kaiser in ihm erwacht.
die macht entkernt den verstand, der nicht mehr benötigt im staub der eigenen selbstüberschätzung beerdigt den widerstand gegen die eigene willkür aufgibt. 
jene willkür die in dem größenwahn gipfelt, der den platz einnehmen wird, den die unterjochten menschen zulassen, bevor sie den despoten meucheln. 
das kann jahre dauern, denn das phlegma des menschen begrenzt dessen geist, doch das verstehen erinnert, dass sich die lage verschlimmert; erst dann wird die keule gerichtet und der henker verpflichtet.


19 Dezember 2021

verbessern/zum still sein

müde werde ich von diesen gleichen gesprächen, wende mich ab. jemand beginnt eine thematik aufzugreifen und die zuhörer haben schon ihre meinung verfestigt. mal sehen, ob ich mich da verbessern werde, denn ich bin auch zuhörer, dann nämlich wenn ich nicht selbst rede. zuhören. mal sehen, ob das mein neues hobby werden kann. nicht das ich bisher nicht zuhörte, nein, doch man kann sich immer verbessern. das was sich als meine meinung herausfiltert kenne ich ja. des redners meinung lerne ich erst kennen, wenn ich zuhöre. selbst wenn ich nicht derselben meinung bin, kann ich mich doch trainieren nicht zu unterbrechen. es ist immer etwas dabei was man nicht kennt, neues, auch dann wenn man sich global schon in seiner meinung eingerichtet hat. man kann des anderen meinung aushalten, einfach so. still sein, ausreden lassen. 

die/andere/seite

he bootsmann warum nimmst du mich nicht mit hinüber? dein boot ist voll, ich müsse warten? bootsmann wie oft hast du diesen fluss schon überquert, diese zwei minuten konzentration aufgebracht, die mitte des flusses genossen, die innere mitte und unfallfrei gegenüber angelegt. sieh diese wassermassen, die tag für tag an dir vorüberziehen, auch dann noch, wenn du dem nächsten passagier erklären musst, dass das boot voll sei, er warten müsse; aber irgendwann nimmst du auch ihn mit hinüber auf die andere seite.