Die Schatten werden unsichtbar, wie auch die Sonne, zunehmend. Es kommt die kalte Jahreszeit.
Sie streicht so über uns hinweg, als ob es uns nicht gäbe; sie kümmert sich nicht. Nebel, Regen und die fliehenden Blätter.
Bäume, die sich ihrer Schönheit berauben lassen müssen, weil der Herbststurm dominiert. Kahle Äste und Laub auf der Straße, Tee, Glühwein, frühe Dunkelheit und der Ofen, der vor sich hin knistert.
Herbstlich, sagen wir dazu. Gemütlich. Draußen ist es aber nicht gemütlich, und jeder definiert es für sich passend. Alles eine Frage des Zulassens.
Im verschämten Verschleppen von hausgemachten Problemen sind wir doch Weltmeister – auch in diesem und im nächsten Herbst; oder?