29 Dezember 2012

familie

wenn du von dem fleisch isst, das ich gejagt habe; gehörst du zu meiner familie.

quelle: ellas´ geheimnis

24 Dezember 2012

wolken/mann

wolkenmann; performer, streng dich an; vertreibe die weinenden grauen wölfe; zeichne fliehende wolkengesichter, ins firmament, ins licht; das  im gras liegende kind weint nicht mehr, stumm schminkt es sich den warmen regenbogen ins herz.

22 Dezember 2012

schöne/menschen

schöne menschen brauchen nicht nett zu sein, damit man nett zu ihnen ist.

quelle: der teufel von mailand

21 Dezember 2012

lippen/kraft/zerstörer

redner; der macht des wortes kann sich niemand entziehen; gesprochenes wort gilt; so reden sie, wir, solange es möglich scheint zu überzeugen; buchstaben aneinandergereiht, worte stetig wiederholt, gleichbleibende sätze, des sprechers schätze; wiederholter unsinn wird wahr, das unklare scheint klar; schleichend bahnt sich des heiseren lippen/kraft/zerstörers sprechende macht, auf zur letzten schlacht, um die gunst der betroffenen hörer,  die sich resigniert ergeben, um nicht weiter zu erleben, dass der redner weiterspricht, doch der gestattet sich diese "pflicht", bedroht die zuhörer unserer welt; niemand hatte ihn bestellt.

kleine/wichte


gedankenschichten, die privates vernichten, erzeugen berichte; durch kleine wichte.

20 Dezember 2012

lösch/schaum

weihnachtsmann; ende des jahres kommst du an, da man nichts mehr ändern kann; wünschen kann man, so wie jedes jahr, doch am ende steht man da, sieht den letzten weihnachtstraum, dort im löschschaum, des verbrannten weihnachtsbaum.

kosmos/punkt

mensch; kleiner kosmospunkt; be(tr)achte dein(e) lebens(pf)licht, deinen lebenswert; das universum, das dich ehrt, macht sicher nichts verkehrt.



13 Dezember 2012

immer/mehr

globale zauberer, scharlatane dieser zeit; zu jeder zeit in jedem land, legt ihr euren flächenbrand; das löschen fällt so schwer, denn ihr werdet immer mehr.

10 Dezember 2012

gelände/gängig

ich fühle mich wie ein geländewagen, der sich starrachsig versucht durch unwegbares gelände, langsam nach vorne zu schieben, widerstände spürt, steckenbleibt, seine kraft aus der tiefe sucht, den drehmoment, um den (vor)(an)trieb nicht zu verlieren; die savanne des lebens, birgt viele wasserlöcher, berganfahrten, der geländegang, man benötigt alle räder, alle funktionen, der grip muss stimmen und die sicht, hat man keine sicht, sieht man die hindernisse nicht, geschweige denn den horizont; das ziel; bei allen diesen schwierigkeiten muss man auch noch fahren können, lenken, steuern; ich fühle mich wie ein geländewagen; mit ihm wird es vielleicht gehen, den sportwagen lass ich lieber stehen.

ehrlich/keit

ehrlichkeit, längst abgelegt in der gruft sterbender tugenden; ehrlichkeit scheint naiv, verpönt; kommt kinder zeigt uns euer ehrliches lächeln, ebnet den degenerierten erwachsenen den weg, zurück.

08 Dezember 2012

stand/bild

es ist nur eine fotografie, was anderes habe ich nicht; diese fotografie erinnert mich an diese situation in jenem moment, jener zeit; standbild meiner erinnerungen, emotionen kehren zurück; meine vergangenheit trifft mein inneres auge, trifft mein herz. 

ballast

die arche schwankt, noah hatte falsch beladen, war falsch beraten, zu überladen! so überlebt die arche nicht, sie hat zuviel gewicht.

bei/trag

gib einem menschen ein dach über dem kopf, zu essen und zu trinken und er wird kreativ; sind grund/sorgen beseitigt, wird er anfangen zu arbeiten, seine entwicklung suchen; beschränke nicht seine gedanken, beschränke nicht seine zeit; dann ist er für seinen beitrag am leben bereit.

07 Dezember 2012

gesellschafts/not

es quält der gedanke, dass kreative und innovative menschen ihre ideen und angebote deshalb nicht der allgemeinheit zur verfügung stellen könnten, weil finanzielle mittel fehlen, oder nicht bereit gestellt werden.






an/klage

beklage dich nicht mensch, beklage nicht dein leben, beklage keine not; denn morgen bist du tot.

04 Dezember 2012

oskar/niemeyer

konventionen haben dich nie interessiert; weiche stahlbetonformen,  das spiel zwischen  volumen und der leichtigkeit deiner ideen; sie lieben und ehren dich für deine kunst; brasilien ist stolz auf deine lebensleistung; respekt, alter mann.


nachtrag: oskar niemeyer ist am 05/12/12 gestorben.

03 Dezember 2012

der/brief

ok, ich schreibe einen brief; keine e-mail oder eine sms, nein einen brief; der postbote soll ihn unter einsatz seiner vollen leidenschaft zustellen; warum ich (diesen) (einen) brief schreibe? weil er persönlich ist; handschriftlich muss er sein, des ausdrucks willen, eine klare struktur, die richtige anrede, der prolog des briefes ist entscheidend, respektvoll soll er sein, keineswegs theatralisch, nicht zu gehaltvoll, doch auch nicht schüchtern, kugelschreiber oder tinte, man muss sehr aufpassen was man schreibt, denn briefe werden immer mehrmals gelesen, weggelegt, nach jahren wieder geöffnet, manchmal sogar durch spätere generationen. ok, ich schreibe einen brief; das weiße blatt papier, vor mir; ich telefoniere lieber.

vier*hundert/jahre

in vierhundert jahren ist atomarer abfall vergessen,  irgendwo in einem bergwerk, tief unten im salz; in vierhundert jahren sind die dokumentationen dieser epoche und deren ersteller nicht mehr vorhanden; wenn in vierhundert jahren noch menschen leben, werden sie nicht wissen auf welchem pulverfass längst vergessener technologien sie ihre häuser bauen; irgendwann stoßen sie auf tonnen voller kummer und elend und wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen; doch was in vierhundert jahren ist, geht uns ja nichts mehr an.


was für den einen vierhundert jahre sind, ist für den anderen vielleicht nur die zeitspanne seines lebens, eines jahres, eines quartals, oder eines einzigen tages.

tiger/löwe

sozialer rückzug  folgt dem zynismus nach, der der hilflosigkeit ausdruck verleiht; denn der tiger/löwe killt die wahrheit für den schnellen profit; so erkennen wir die tränen der geknechteten seelen und wollten doch nur in die farben der liebe sehen.

30 November 2012

keine/zeit

"ich habe dafür keine zeit !"  

wer erkennt sich in diesem satz?
haben wir zeit darüber nachzudenken?

24 November 2012

viele/väter

viele väter, die den euro stützen, viele väter die ihn als gescheitert sehen, versäumt sich deutschland im euro(pa)-bund?

10 November 2012

candide/martin

"dennoch gibt es auch gutes", entgegnete candide.- 
"wohl möglich", sagte martin, "nur ist es mir nicht bekannt".  

voltaire (1694 – 1778): candide oder der optimismus

hesiod

nur die götter wissen; wir sterblichen können nur vermuten.

hesiod (um 700 v. chr.)

gelegentlich

ich wünsche dir, den willen, willenlos zu sein, gelegentlich; ich wünsche dir den gedanken, gedankenlos zu sein, gelegentlich; ich wünsche dir die vitalität, ruhelos zu sein, gelegentlich; ich wünsche dir die heitere gelassenheit, unangestrengt anforderungen zu bestehen, dein licht, deine dimension zu sehen; ich wünsche dir den sonnenschein, den regenbogen, tropfend in dein herz hinein; ich wünsche mir, dir willkommen zu sein; gelegentlich.


für petzi zu seinem 60igsten geburtstag

04 November 2012

ich/schreibe/lieber

das schreiben ist die ausdrucksform, die kein sprechen erfordert, den zeitgewinn zulässt, der erforderlich scheint, zu verhindern, ambivalent zu transportieren; schreiben drängt nicht,  es ist die kreativität ausserhalb flüchtiger spontanität; meine wertschätzung trifft jedoch diejenigen, die spontanität eindeutig nutzen, in rascher stimmlicher virtuosität; der schreibende kommt dann zu spät.


02 November 2012

zeit/der/betrüger

jeder möchte um jeden preis der schlauste im raum sein. leider ist das eine sehr verkürzte form von intelligenz, die sehr destruktiv sein kann und eben auf gewitzte betrüger genauso zutrifft wie auf menschen, die tatsächlich außergewöhnlich produktive dinge leisten. urteilskraft, empathie und ethische stringenz werden dagegen weniger honoriert.


aber man muss verstehen, dass elitenkultur und demokratie in gewissem sinne gegensätze sind. man muss alles dafür tun, eliten im zaum zu halten und den missbrauch von privilegien zu verhindern. 



CHRIS HAYES
geboren 1979, ist Journalist und Fernsehmoderator. 

quelle: zeit/online 

23 Oktober 2012

damm/des/riesen

giant`s causeway; eckig ausgewaschene symmetrie der natur; dort traf ich sie die junge lehrerin, ihre augen leuchtend und so wach, naturverbundene energie; die im sand sitzenden schulkinder hörten ihr staunend zu.

19 Oktober 2012

erste/sinfonie

das leben komponiert meine sinfonie; so lade ich das orchester ein, will die erste geige sein, oder gar der dirigent, will die noten anders setzen, den takt versuchen einzuschätzen; doch sollte ich mich zuerst setzen, dieser melodie zuhören.

10 Oktober 2012

trend/wandel


grundsätzliches der menschheit ändert sich nicht; was sich ändert ist der wandel, wandeln wir also durch unser leben, oder besser noch schlendern wir durch die trends unserer zeit.


früherer post: wechsel/wandel 



30 September 2012

gesellschafts/tinnitus

der tinnitus zwingt zum hinhören, er lässt sich nicht stören; die wahrnehmung ist zwingend, mehr, mal weniger; doch chronisch; gesellschaftstinnitus ich höre dich.

kraft/voll/los

wenn das potential aufgebraucht ist , erschöpft sich die zuversicht.

24 September 2012

affen/spiel

schau, solche affen sind wir; schau, so ist der mensch!


quelle: hermann hesse, der steppenwolf

20 September 2012

ruhm/rum

die leere galeere im wattenmeer, die mannschaft wa(r)tet längst nicht mehr,  den seekriegskampf für geld und ruhm, ertränkt sie mit ner tonne rum.

weg/sehen

wegsehen; wer hinsieht steht in der verantwortung und sei es nur in seiner eigenen; wer hat keine zeit zum wegsehen?

18 September 2012

uns

ok, wir beginnen neu, lassen es hinter uns, bewegen uns, zu uns, in uns, mit uns, im uns; verstehen wir uns ?

1905/neunzehnhundertfünf

die zeit, zeitraffer, die betrachtungsweise ändert sich, das erleben der zeit, filme spielen schneller ab, regisseure beschleunigen, schnelle, hektische bilder, augenstress; die zeit, zeitlupe,  je langsamer die zeit, je mehr erleben wir, den flügelschlag der fliege, dem trägen auge bereitgestellt; die zeit ist relativ, seit einstein; ist zeit und raum ein unveränderliches phänomen?; die zeit begrenzt, die zeit dominiert, mich, dich, unser leben, es tickt die uhr, wähle deine wahrnehmung, wähle deine zeit, je schneller du bist (lebst), je langsamer vergeht die zeit, ein gegensatz, kein gegensatz, alles relativ.



Einstein.jpg



10 September 2012

manch/einer

manch einer schafft den spagat zwischen selbstschutz und arroganz nicht; manch einer steht neben sich, gegen sich; ordnet die schubladen neu an und merkt es nicht; manch einer.

02 September 2012

de(r)/mut

ich gewichte den verzicht, was ich nicht brauche, benutze ich nicht; der versuchung ausgesetzte, schlichte, pure gedankenschicht; verlasse mich bitte nicht.

06 August 2012

23 Juli 2012

deutsche/muße

neid und hohn, der muße lohn.

inka/vulkan

licancabur, berg des volkes; laguna verde, spiegel einsamer natur; ort zur meditation; was ist die zeit, was ist die ewigkeit; die fragen der menschheit, die fragen einer jeden religion.

kailash

auch nach einem menschenleben an diesem berg bleibt vieles unbeantwortet

reinhold messner

19 Juli 2012

laotse

übe die regungslosigkeit, beschäftige dich mit 
untätigkeit, finde im verzicht genuss, und du siehst 
das große im kleinen, das viele im wenigen

quelle: laotse

feigen/baum

ich kann die schafe hüten, du musst mich nicht vergüten; doch die pause dort beim feigenbaum, meinem raum zum tagestraum,  für mich ganz allein; fordere ich ein. 

allemal/wichtig


es gibt menschen die schreiben das auf, 
was sie zu sagen haben, weil sie es 
nicht sagen können, das ist wenig spontan, 
vielleicht mehr durchdacht, allemal wichtig, 
so sie gelesen werden; es gibt menschen 
die reden und sagen damit was sie zu 
sagen haben, vielleicht auch (mehr) 
durchdacht, sicher spontaner, allemal 
wichtig, so sie gehört werden; es gibt menschen 
die schweigen, durchdenken gehörtes, gelesenes;
geduldig filternd, streben sie zur balance; allemal wichtig.





ver/sklavt

die abhängigkeit von diesem und jenem in unseren köpfen versklavt uns; hausgemacht; seht der teufel lacht.

hesse

ich begehre nicht, auf dem wasser zu gehen; sprach siddhartha


hermann hesse

18 Juli 2012

das/glas

das glas mit wasser, das glas mit wein; ich schenke es dir ein.

rechen/schieber

da wäre noch die monatsmiete, telefon und müllgebühr, versicherungen, strom und wasser, die lebensmitte(l) sowas von teuer, dazu noch die autosteuer, benzin und gas, was soll denn das, will man  mich denn ruinieren, soll ich an rechnungen krepieren, verarmung droht, man muss sich wehren, die kinder muss man auch ernähren, urlaub gar nicht dran zu denken, wie soll man sich denn da verrenken, wenn man doch so wenig hat, die zehn mille im monat; so rechnet man in die nacht hinein und sinkt ganz für sich allein, einsam in den tod hinein.

12 Juli 2012

28 Juni 2012

eine/sekunde

"sind wir doch mal eine sekunde ehrlich in diesem hohen hause".



quelle: spd gesundheitsexperte karl lauterbach in der bundestagsdebatte vom 28.06.2012

26 Juni 2012

stürmischer/montag

stürmischer montag, zaghaft streift der tag die leere, der brief aus liebe, der letzte; nein, sie weint nicht mehr; mit der familie im herzen, stirbt er mit schmerzen; toter soldat in krieg und liebe, stürmischer montag.



20 Juni 2012

noch/da

bin immer noch da; so viele jahrzehnte; so viele gedanken, gespräche, so viele treppen, so viele straßen, so viele wege; so viel leid, freude, so viel arroganz, sorgen, liebe, so viel sonne, regen, so viele menschen, gesehen, vergessen; schönes, unnützes besessen, gegessen; so vieles falsch bedacht, richtig gemacht, nicht entschieden, meinungen betrieben, beschrieben; augen vertraut; grabblumen in demut begossen, doch das leben genossen; so wie es ist, so wie es war, trüb und klar; bin immer noch da.

08 Juni 2012

hm...

in dem unglück unserer besten freunde werden wir immer etwas finden, was uns nicht missfällt.

zitat: François VI. de La Rochefoucauld

06 Juni 2012

schicksal

das schicksal ist der koloss, den niemand wegräumt, es dominiert; eine instanz die zählt, auch wenn es uns quält.

05 Juni 2012

sensible/genüsse

die genüsse der sensibilität bestehen im: beschauen, denken, empfinden, dichten, bilden, musizieren, lernen, lesen, meditieren, erfinden, philosophieren.

so hat z.B. mir meine philosophie nie etwas eingebracht, aber sie hat mir sehr viel erspart.

zitate: arthur schopenhauer

sich/SELBST

nur da steht, wo sich selbst überlassen sind, gestalten oder finden wir unser eigenes glück.

zitat: oliver goldsmith


das glück gehört denen, die sich selber genügen 


zitat: aristoteles

tanz/bär

der bär, der den lachs geküsst, tanzt ganz still und leise; weiß nicht das er warten muss, auf des jägers todesschuss.

energie/wende

mit wenig energie, wenden wir uns der aufgabe zu, unsere kinder vor nicht beherrschbarer technologie zu schützen; lippen werden geöffnet, geschlossen, worte erfüllen räume, skurille träume, schall und rauch; lobbyistisches kalkül sperrt den weg; energiewende, eine vision und deren ende.

von/anfang/an

von anfang an, sie (wir) haben keinen plan; sie (wir) hatten keinen plan,  die krise zieht nun ihre bahn, hausgemacht; europa das gesellschaftsspiel; von anfang an.

04 Juni 2012

ben/nevis

ben nevis, ich denke zurück; fort williams, in motorradstiefeln, regenschwerer jacke, an weiden vorbei, zu dir; sorgen bleiben zurück, spüre mein glück; hagel und nebel; ben nevis; ich erwarte dich, innerlich, erinnere mich.

03 Juni 2012

wechsel/wandel

wechsel und wandel, fortgesetzt, wir stellen uns, allein, auf den wechsel und wandel ein. alles läuft, nichts steht; wer nicht wandelt kommt zu spät, im fluss der wandel, im fluss die gedanken, die sich umstellen, gleichschalten mit dem wechsel, dem wandel; das leben, ein handel(n) im wechsel und wandel.

02 Juni 2012

immer/noch

die drohnen fliegen immer noch.........

zu american/airlines

nur/ein/lächeln

so tausche ich meinen anarchiewunsch gegen das lächeln des neugeborenen; kind, lass dein lächeln herrschen.

dunkles/licht

wer dunkelheit erklärt, sucht helles licht.

weg/davon

der mensch leidet, nur weil er das zu bekommen sucht, was er nicht benötigt und die gesamte welt leidet mit; somit das leiden nur zu beenden wäre, würde die gier und die macht zur gier abgeschafft; jedoch wird die gier verteidigt, legitimiert, jeder kämpft um sein bisschen macht; machtgewinn und vorteilsnahme professionell ausgelebt, empfängt den jubel unserer gesellschaft; kritik wird weggewischt, kritiker verbal kriminalisiert, diffamiert, katalogisiert und medial verbrannt; ich gehe in den wald, weg davon.

01 Juni 2012

acker/beton

so bauen wir viel zu große häuser, viel zu viele zimmer, für viel zu wenige menschen, wir bauen viel zu große städte, brauchen viel zu viel land um unseren inneren schweinehund zu bedienen, der da eitelkeit heißt; so betonieren wir das ackerland weg, damit immer größere firmen, immer mehr erwirtschaften, als benötigt wird, bald werden wir häuser und gebäude essen, doch es siegt keine vernunft; dafür sind wir nicht gemacht.

30 Mai 2012

lebens/welten

"es soll nicht um drohende horrorszenarien gehen, sondern vielmehr um den reichtum, den dieses land zu bieten hat“. um diese möglichkeiten auszuschöpfen, ist ein kommunikatives und produktives zusammenleben notwendig. daher müssen unterschiedliche lebenswelten integriert werden.


zitat: imma-luise harms



quelle:http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/977497/

29 Mai 2012

meer/strom

wahrlich ein schmutziger strom ist der mensch; man muss schon ein meer sein um einen schmutzigen strom aufnehmen zu können, ohne unrein zu werden.


also sprach zarathustra

24 Mai 2012

schreib/lese/moment

schreiben ist nur ein ausdruck, ein fliehender moment; geschriebenes bedarf des lesers, oder der moment ist schon vorbei.

mia/bernstein

ich möchte in einem land leben, in dem keiner von uns in einem beschissenen krankenhaus sterben muss.

zitat: mia bernstein

makel/los

makellos, den makel los, den makler los; so steht man ganz bar, makellos und klar; ohne haus und makler da.

brücken/kahn

am kanal zu sitzen, in der sonne schwitzen, eins zu sein, mit mir allein, einfach auf den kahn zu schauen, einfach auf sich selbst vertrauen, einfach diese brücke bauen, hoch genug für diesen kahn; auch wenn er längst nicht mehr fährt; er ist es wert.

mauer/kind

wenn barrieren im kopf der menschen deren innovativen umgang begrenzen; mauern sichtbar sind für jedes kind auf erden; blutige hände gewaschen werden; wenn nehmen mehr gilt als geben; wollen wir wirklich damit leben ?

19 Mai 2012

gewohnheit

es ist die gewohnheit die uns nervt, gewöhnlich zu sein; jeder wohnt im haus der gewohnheit und fühlt er sich noch so ungewöhnlich, die gewohnheit holt ihn ein; denn selbst das ungewöhnliche wird zur gewohnheit; somit wir in gewohnheit das tun, zu dem wir eine begrenzte berechtigung haben; wie gewohnt weiterzuleben.

stil/still

es gibt soviel stil; viel zu viel; die zeit belebt selbst den vergessenen stil, doch der stil der sich zum  leben bekennt, das ist der stil den nicht jeder kennt.

gieß/kanne

gießkanne; das fahrrad schiebend, die kanne im korb, so schiebe ich  fort, zu den ahnen und deren kindern; den müttern, großeltern; den tropfen wasser, oder diesen einen gedanken mehr, gebe ich gerne für euch her, denn ich mochte euch sehr.

eine/weile

eile .....und du verpasst die weile, die du brauchst dein gefühl ins herz zu gießen, um den augenblick zu genießen. 

14 Mai 2012

urheber/recht

die originalsten autoren der neuesten zeit sind es nicht deswegen, weil sie etwas neues hervorbringen, sondern allein weil sie fähig sind, dergleichen dinge zu sagen, als wenn sie vorher niemals wären gesagt gewesen.

johann wolfgang von goethe

13 Mai 2012

mensch/jogger

das system "mensch" läuft ohne blutdruck, ohne puls und macht sich kaum gedanken, wie lange es noch ohne schwanken und ohne atem laufen kann;  humpelnd, es ist wie ein schlechter scherz, doch dem system fehlt auch das herz.

06 Mai 2012

davila

  • der größte triumph der wissenschaft scheint in der wachsenden geschwindigkeit zu liegen, mit der der narr seine dummheiten von einem ort zum anderen verschieben kann.

  • die menschliche natur ist nicht ergebnis der gesellschaft, sondern ihre ursache.

  • an die stelle seelischer harmonie sei als letzter lebenssinn „eigenes erleben“ getreten. „wer sich“ aber „damit brüstet, er habe ‚viel erlebt’, sollte besser schweigen, um uns nicht erkennen zulassen, dass er nichts begriffen hat.“  und lässt sich „die erfahrung eines menschen, der ‚viel gelebt’ hat“ nicht „gewöhnlich auf einige triviale anekdoten reduzieren, mit denen er seinen unheilbaren schwachsinn ausschmückt“?  


  •  es genügt, dass die schönheit unseren überfluss streift



  • zitat: nicolás gómez dávila

abend/vögel




immer indem wir liegen und schlafen lösen sich schiffe dunkel vom hafen.

albin zollinger, 1895-1941
quelle: /wo aber fliegen die abendvögel hin/

philosophie/alter

philosophieren heißt altern lernen.........


quelle: http://videos.arte.tv/de/videos/philosophie_alter-6608952.html

04 Mai 2012

vw/bus

vw bus, ich brauche dich, letzte bastion der unabhängigen fortbewegung; parkend am fluss, der durch den see treibt, das meer sucht, in deinem schatten fühle ich mich wohl; es regnet, das gewitter, welches den regenbogen sendet, zieht vorbei und vorbei zieht die landschaft, während ich langsam die zeit gewinne, die ich brauche um mich zu beruhigen; auf dem bauch ruht das buch,  fühle mich wie auf besuch, liegend auf der sitzbank, das trübe licht, ein glas wein, schlafe ein, allein, erwache vom sturm des traumes, sehe in den baum , der sich demütig dem atem der natur zuneigt, abwendet, taunass ist das gras, barfuss bin ich und barfüssig nutze ich deine fortbewegung; langsam, denn langsam  bin ich; vw bus gleite, gleite mit mir, durch mich; ich brauche dich.




sonnen/strahl

alt werden, isoliert sein, mit den ängsten allein; die musik spielt nicht mehr; junge menschen verstehen das nicht, denn sie sind nicht alt; später vielleicht, es gibt schöne zeiten, noch; die zeit bleibt nicht stehen, das alter bleibt nicht stehen, noch können wir dieses, oder das, dann das auch nicht mehr; das alter schnappt zu wie ein raubtier, noch erfreut der sonnenstrahl; den sonnenstrahl den es festzuhalten gilt, um es auszuhalten.

25 April 2012

schlüssel/bund

verschlossene zimmer, verborgen, in mir; die schlüssel zu finden ist mein ziel, um jeden raum zu öffnen; alles zu entwickeln, kennen zu lernen; enkelkinder schenken diese schlüssel, manchmal einen ganzen schlüsselbund; einfach so.

19 April 2012

recht/so

sie brechen auf neu zu entdecken; mit transparenz, kommunikation und respekt global die mehrheitsmeinung diskutierend, unterminieren sie das von der wirtschaftlich orientierten politischen "elite"angeführte vasallenregime, welches sich über jahrzehnte unter dem deckmantel der demokratie zur monarchie der politischen kaste aufschwingen konnte; die  menschen fordern eine neue kultur ein, die ihre sorgen und gedanken ernst nimmt, den gemeinschaftlichen, neidlosen umgang und ein miteinander anschiebt, ohne in werteminderndes machtgehabe abzudriften; viele menschen folgen diesem ansatz; das umdenken derer, die sich ihrer manipulation gar so sicher waren ist erzwungen, so brechen sie auf die verkrusteten strategien, so brechen sie auf die robin hood`s und piraten dieser zeit; recht so.

15 April 2012

schwarzer/panter

es erwacht die nacht, begräbt das licht in der dunkelheit der eigenen psyche; schleichend, wie ein schwarzer panter umfängt dich dein neues leben, zuckende blitze, du erkennst dich noch; der panter jagt dich, springt ins schwarze loch....

entzündet die  fackeln der menschlichkeit, denn grelles licht, mag der panter nicht.


über die reise ins vergessen spricht niemand gern. demenz gilt als sehr private und persönliche angelegenheit und wird gesellschaftlich isoliert.

13 April 2012

syrien



medial aufbereitet, doch niemand hilft; granaten gegen zivilisten; das politische kalkül begleitet die verbrannten leichen; syrisches volk ich bedaure dich.

11 April 2012

zen/buddhismus

"die methode des zen besteht darin, in den gegenstand selbst einzudringen und ihn sozusagen von innen zu sehen.

die blume sehen heisst, zur blume werden, die blume sein, als blume blühen und sich an sonne und regen erfreuen; das heisst, indem ich mich in der blume verliere, kenne ich mein ich ebenso wie die blume.
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ein zenmeister des 11. jahrhunderts, yüan-wu, bringt das wesen der zen-erfahrung auf den punkt, indem er sagt:

„mach dich einfach innerlich leer und bring dich in übereinstimmung mit dem äusseren. dann wirst du auch im hektischen treiben der welt in frieden sein.“



quelle: http://www.zenbuddhismus.de/zen-geschichte.html

10 April 2012

empathie/nie

so schöpfen wir unsere kreativität banal aus dem brunnen der eigenen selbstüberschätzung; empathie, nie.

08 April 2012

der/kreis

die elite zieht den kreis, verwendet darauf ihren fleiß,  jeder will elite sein und in diesen kreis hinein, doch der kreis ist viel zu klein.

06 April 2012

treppen/wanderer

limitiert ist das leben, auf die lebenszeit begrenzt; treppenwanderer, der du nach oben strebst zu den sternstunden deines seins, bedenke das; mute dich dir zu; doch du suchst die kondition, die form, die es dir erlaubt früh ganz oben zu stehen, dein himmelstor zu sehen; du bleibst nicht stehen; doch auch du wirst gehen.

05 April 2012

regen

der regen schützt, wenige menschen nutzen ihn, als ihre burg, schutzmauer; biotop der entspannten einsamkeit; alleine sein, von der nässe begleitet; viele menschen mögen das nicht; feucht und nass passt nicht zum leben im warmen sonnenschein; irgendwann jedoch, stehen wir alle mal im regen.

02 April 2012

kaffee/atem

der atem, vom kaffee in der tasse umgeleitet trifft die brillengläser; nichts wird nun gesichtet, bis der dampf sich lichtet; klarer blick soll sein; doch man schenkt sich neuen kaffee ein.

p.s. oder besser kalter kaffee?

01 April 2012

bunt/spur

ich fahre fort, nehme mein fahrrad, erreiche eine neue gegend, blüten der unbekümmertheit wachsen um mich herum; ich komme näher und stur und pur erfreut mich die natur; tageskur; tagestour; bunt ist gesund, so sitze ich in der blumenwiese; der fluss im fluss, alles fließt an mir vorbei, in mir vorbei; der regen perlt, der bunte bogen, der geruch; so ziehe ich meine spur und fahre fort,  fortzufahren.

seelen/ort

der punkt, dein platz, in dir, den dir niemand nehmen kann; schau ihn dir in ruhe an; gehe hin, verweile dort in deinem eigenen seelenort; du kannst und musst ihn mal verlassen, doch für das kleine lebensglück, kehre gern und oft zurück.

29 März 2012

lo(h)se/ausatmen

einatmen geht von selbst, ausatmen musst du alleine.

dr. lohse,   badenweiler im märz 2012

02 März 2012

gefällig/fallen



gefallen wollen, gefällig werden, gefallen sein.

parallel/welt

in der eigenen welt, nicht in der welt des anderen, so wollen wir leben; jeder hat seine welt; die einzige reale welt, die  existieren darf, beschützend, zum wohlfühlen, zum überleben; 

parallel/welt; scheinwelt, die sich der persönlichen verantwortung entzieht, privilegiert genutzt; mal hier mal dort; hier der ehrenmann, dort darf man straffrei schurke sein; sie wird geschützt, die zweitwelt und die anzahl  der nutzer erhöht sich, stetig;

parallel/welt; matrix, ambivalente struktur; schizophrenie unseren parallelen gesellschaft.

28 Februar 2012

orsigna

wenn du von einem alten menschen etwas erfährst und aufnimmst, was er weiß, dann weißt du es schon als junger mensch. es ist wie ein anfang, um weiter zu gehen.
 

folco terzani

25 Februar 2012

medial/real

somit das mediale transparente zeitalter fortschreitend das "reale" dasein ergänzt, benutzt, verdrängt, ersetzt; entsetzt sind nur diejenigen, die sich abgrenzen, nicht befassen wollen; die akzeptanz schwindet ob des neuen, nicht gewohnten; der zeigefinger wird erhoben; es wird nichts nützen.




17 Februar 2012

um/denken

die zeit zu schreiben nehme ich mir, die zeit unkritisch nichts zu tun nehme ich mir; jeden tag ein bisschen mehr.

13 Februar 2012

fakten/fakten

“nicht die fakten, sondern meinungen über die fakten bestimmen das handeln der menschen.”

epiktet

apfel/baum

apfelbaum; der wischer defekt; es regnet, müde schlafe ich, keine emotion, keine illusion; ich kenne den traum kaum, er nicht mich, nicht sich; regen tropft in mich hinein, in den traum; ich merke es, merke es kaum; will wach und trocken sein, jemand schlägt die scheibe ein; panisch fahre ich zu schnell durch diesen traum; gegen diesen apfelbaum.

11 Februar 2012

fiskal/pakt

"die sparpolitik aus angst vor den finanzmärkten aufzugeben, würde den tag der abrechnung nur hinausschieben".

zitat des top-ökonomen daniel groß (financiel times 11.02.2012)


wenn europa weiter spart kommt der "tag der abrechnung" früher? wenn nicht, später? oder umgekehrt? was ist früher was ist später; wenn er in jedem fall kommt, warum soll er früher kommen? oder später? wer rechnet mit wem ab? wer schiebt was hinaus? oder nicht? wer überwacht wen? wer lässt (sich) überwachen und womit? fiskalpakt; wie, was?





08 Februar 2012

medien/licht

medienlicht; kein positives wort, nur völkermord; keine aufmunterung; keine verwunderung; nur verwundung; kinder sterben medial, egal; atomschrott, korruption, dax im keller, europleite, der sprecher lächelt, brennende reifen; wer soll das begreifen; medienlicht; gischt der gicht.

musik/wald

es kann in den wald geflüchtet werden, es kann in die musik geflüchtet werden; es kann mit musik in den wald geflüchtet werden; musikwald, wo bist du?

07 Februar 2012

bunga/erleuchtung

man umschifft die klippen des unverständnisses zur eigenen beruhigung, zunehmend wird die luft dünner, ob der montetären entscheidungen unserer zeit; entscheidungen die nicht nach den interressen von menschen fragen; politschauspieler leben ihre vermeintliche macht, die ihnen von strippenziehern zugeordnet wird, deren weltbild einer erleuchtung gleich, straflos gilt.

06 Februar 2012

um/zug

der eifelturm entrostet, nerven gekostet; akropolis wird abgerissen; im prado, der kuckuck ausgestellt; die seufzerbrücke zum big ben; die portugiesen brauchen devisen; iren irren irritiert; das kapital zieht zu den teutonen, landkauf soll sich lohnen; doch die chinesen, sind wieder schneller gewesen.

05 Februar 2012

ohne anker/versank er

ankernd; straff die kette, ruhig steht das boot, antriebslos; der anker hemmt den tanker und mit ihm die mobile geschäftigkeit; doch schnell ist man dazu bereit, den anker neu zu lichten, auf ruhe zu verzichten, anders zu gewichten; ansprüchen zu genügen, sich selbst zu betrügen; man treibt einfach weiter und hält den mund; schon sitzt der kahn auf dem grund.



manch/mal

manchmal sehe ich genau hin, erkenne nicht; es ist nicht dunkel, die sonne bietet helligkeit, licht, alles ist klar, mir klar, kein bisschen nebel; doch ich wicht, erkenne nicht.

03 Februar 2012

american/airlines

drohne, landmine unserer zeit; unbemannt, unbekannt dein absender; zweitausend drohnentote in pakistan; der "joy"stick des todes fragt nicht nach legitimation; american way of life; was bleibt ist die ohnmacht der betroffenen.



01 Februar 2012

femen

sie wehren sich;  frauen, mit freier brust kämpfen sie gegen totalitäre staaten; deren selbsternannten despoten entführen sie, prügeln sie, entwürdigen sie; doch der widerstand bricht (noch) nicht.

30 Januar 2012

bewusst/sein

bewusstsein; heißt das "bewusstes sein"? bewusst, oder ist das (da)sein doch eher unbewusst? welches bewusst gilt? welches sein ist unbewusst? unterbewusst? das unterbewusste spielt mit dem bewusstsein? mir ist das alles nicht bewusst;  schlafe lieber bewusstlos, oder unbewusst, ins unterbewusste bewusstsein.

trete/vor

tenor, trete vor, erhebe deine stimme, keiner hört nicht hin, wenn sie erklingt,  deine kunst ist es die zählt; wenn dich der todesgedanke quält; trete vor und singe, auf das der lebenswille klinge; trete vor; tenor.

puccini

puccini, ich danke dir postum, man könnte einige komponisten nennen, doch du fällst mir ein; danke für deine musik.

26 Januar 2012

eine/schale/reis

eine schale reis; schreib das nicht, blogger; der du jeden tag fleisch essen kannst; schreibe nur das, was du erlebst, sie trauen dir nicht, schweige lieber, sei ganz einfach still.

25 Januar 2012

freiheit/die /ich/meine

menschen hetzen rum, die gesichter stumm, augen wirken blass und die blicke sind wie trübes glas,  seelen seltsam leer, es gibt kein vertrauen mehr, wir wollten da nie hin,  jetzt sind wir mittendrin; jeder kämpft für sich allein, will der erste sein, niemand schert sich drum und wenn du fällst, dann fällst du um; wer fängt dich oben auf, man will da selbst hinauf, keiner geht das stück zurück und wenn er es tut dann hast du glück; gehen wir weg von hier, hier gibts nur ich statt wir, nicht gemeinsamkeit, nur bloße einsamkeit; wer diese ketten braucht, der landet auf dem bauch, bevor er fliegen lernt, ist er verhärmt, verbraucht................

.........doch wenn es irgend etwas gibt, für das es sich zu leben lohnt, ist es das man etwas  wirklich  liebt, ist das gefühl das tief im herzen wohnt.........komm gib mir deine hand und wir treiben mit dem wind, ich will dich strahlen sehen, will tanzen und lachen wie ein kind.


peter maffay 1996

24 Januar 2012

end/lager

castor, sprach der pastor, ziehe doch nach baden, auf des philipp`s burg; eine burg, zwei türme und die halle, die reicht für deine freunde alle; strahle castor sagt der pastor, somit die  nachricht ist, dass du philipp`s ende bist.

eden/project

feuchtbiotop aus menschenhand, ich atme schwer in dir, der schweiß rinnt auf der haut, kuppeln wurden hier erbaut, natur in dosen und in scheiben; konserven, reißt sie einfach fort; natur ist doch genug vor ort.

feuer/riese

aus dem vulkan geboren, entwickelst du die flora und fauna deiner welt; sutr, nordischer feuerriese, wir grüßen dich, beobachten dich; ablagerungen, sedimente, verdichtungen; doch wellen, regen und wind reduzieren dich; feuerriese wehre dich.

surtsey 1963

gehe/nie

wenn du gehst, lass bitte deine ruhe hier, dein lächeln, deine zuversicht, deine liebenswürdigkeit, deine melancholie; singe ein letztes mal das lied der sympathie, der gedankenharmonie; bitte gehe nie.

wie/du

den kopf gesenkt, steht er stoisch; ausgefranst wirkt er, die winterstürme entziehen die kraft, tinnitus der kalten zeit, kein bunt ist in ihm, um ihn, so als wäre (er) es immer so; es kommen andere tage.

19 Januar 2012

frei/raum

ich beneide ihn, er fliegt los, lässt alles unter sich zurück, sucht, findet, sich, sein glück; sieht hinunter, nicht zurück.

14 Januar 2012

resourcen/kampf

erst erkämpft ihr eure freiheit, dann erkämpft ihr euren acker, euer wasser, resourcen um deren willen sich die motivation der kriege verschiebt; die bevölkerung wächst.

ein/druck

da kommst du nun auf diese welt, einfach so, wie bestellt; dein herz weit offen freust du dich............und hier guckt jeder nur nach sich....!

13 Januar 2012

moral/hüter

blogger, der apostel der moral steht dir nicht zu gesicht; ich weiß das (so) bist (willst) du nicht; also hüte dich.

schwarzer/zigeuner

schwarzes geld; leicht bestellt, geld gewaschen, eigentum, zinsgebaren ohnegleichen, der tölpelmann zum herzerweichen, der sein geschäft nun nicht mehr kann; niemand nimmt ihm das noch ab; der tölpel ist er sicher nicht, legt den schwerpunkt, sein gewicht, darauf den abschied zu erkaufen, will nicht strafrechtlich absaufen, die pension zahlt den kredit, seht nur her er ist liquid; er ist nicht dumm spielt mit der macht, seht doch wie der mann jetzt lacht. 


schloss schönblick 2012

12 Januar 2012

fata(le)/list

alles ist vorbestimmt, es gibt keine zufälle,  jegliches läuft nach einem unbeeinflussbaren, unabänderlichen plan ab ? es wäre sowieso passiert mein kind, du hättest dich noch so anstrengen mögen;  fatale aussage; gelebter fatalismus an dessen ende der nihilismus steht und des kindes widerspruch einfordert ? ..........fatalist, des vaters list?

diesseits/jenseits

„was wir diesseits nennen, ist im grunde die schlacke, die materie, also das, was greifbar ist. das jenseits ist alles übrige, die umfassende wirklichkeit, das viel größere“, insofern sei unser gegenwärtiges leben bereits vom jenseits umfangen. 

professor hans-peter dürr, ehemaliger leiter des max-planck-instituts für physik in münchen


„manche durchaus noch der wissenschaftlichen hauptströmung angehörende wissenschaftler scheuen sich nicht mehr, offen zu sagen, dass das bewusstsein neben raum, zeit, materie und energie eines der grundelemente der welt sein könnte“, versichert er. zusammenfassend kommt er zu dem schluss, dass das menschliche bewusstsein möglicherweise sogar grundlegender als raum und zeit sei.



jeremy hayward von der universität cambridge


quelle: welt-online       

http://www.welt.de/wissenschaft/article1938328/Die_Seele_existiert_auch_nach_dem_Tod.html 



gerede

keiner kann was dafür, keiner weiß was; alle reden, überzeugen sich, dich, den gegenüber von dem was richtig erscheint, für sie, manche sind still, wenige;  manche laut; recht, unrecht, wird schon recht sein; die meinung bildet sich, so oder so, oder ganz anders, hauptsache es gibt eine meinung; sie stimmt, stimmt nicht; es lebe die talkshow, rahmen für außergewöhnliches, vervielfältigung der meinung, in eigenem sinne, sessel der kommunikativen auseinandersetzung, häuptlinge beleben ihren stamm, nachfrage und angebot, die quoten, die menge denkt nach über die meinung als solche und die vertreter der variierten meinung im besonderen, meinungsschiebung, -dehnung, -bewertung, -vermittlung, -mache; keiner kann was dafür, keiner weiß was.

massai

so sprach der massai zum kapitalist:

"verwahre das was du besitzt und nutze dafür deine zeit, 
sei jederzeit dazu bereit, zu kämpfen für dein hab und gut,
verwende dazu kraft und mut, hauptsache es geht dir dabei gut".

"doch wenn dein zweifel die sinne küsst, frag dich ob du das vermisst; vielleicht gehst du dann demütig und leise, schritt für schritt, und stück für stück, geradeaus ins lebensglück".




natur/begleiter

wenn aufgaben erledigt sind, auf seinen füßen steht dein kind, der tag mit ruhe schon beginnt, termine nicht mehr wichtig sind, wenn frische luft ist dein begleiter und du spazierst heiter immer weiter und sorglos in den tag hinein; so möchte ich dein begleiter sein.

11 Januar 2012

feindliche/übernahme

es gleicht einer feindlichen übernahme des geistes, der seele; wer am meisten aktien hat bestimmt die medien, bestimmt die welt, für macht für geld; macht macht arm? ausgelaugte sinne spielen das spiel "ich lebe ewig", somit der gedanke manifestiert wird, wer viel geld hat ist wichtig, wer mächtig ist, dessen spiel wird gespielt; an das spiel kann man sich gewöhnen; die frage die sich stellt... "dient das alles der geistigen entwicklung ?" ...spätestens auf dem sterbebett könnte sich die erkenntnis durchsetzen, dass nur die spur des lächelns zählt, wenn man geht;.......... lächeln kostet nichts.

ein/stellung

"ich nehme jeden job an, solange die gage stimmt!"

heiner lauterbach 

10 Januar 2012

um/denken

das umdenken ist fortgeschritten, perfektioniert; weg von anstand, aufrichtigkeit, verlässlichkeit, ehrlichkeit, moral, loyalität, würde, respekt; derlei tugenden hinweggeredet, hinweggeschrieben, in die tiefe der vergessenen optionen, hin zu der kultur der egoprotagonisten, deren soziale mimik nur der medialen schaustellung und dem monetären vorteil dient; welche positive wahrnehmung kann noch punkten?...... doch es gibt sie noch die spezies mensch die aus dieser maschinerie flieht und es werden immer mehr.

09 Januar 2012

land/sehen

man kann die füße nicht trocknen, so man  im sumpf steht; einen fuß vielleicht, doch schon ist man der fehlenden standfestigkeit ausgesetzt; trockene füße gibt es nur an land.

07 Januar 2012

stand/punkt

zwei äpfel hängen noch am baum, vergessen trotzen sie dem wintersturm; den einen schritt zur seite, es sind fünf; den schritt zurück es sind zwei; eine frage des standpunktes; zwei oder fünf äpfel; beides richtig, beides falsch.

thera/peut

es gibt ihn doch den therapeut; der niemals irrt, dir offen in die augen sieht, zu dir hält was auch geschieht, zuhört, mit den blicken lacht, das gemüt beruhigt ganz sacht, ein therapeut der auch mal weint, unverbraucht die sinne sind; therapeut, mein enkelkind.

immerfort/immerdar

ich grüße dich, neues jahr; solange ich denken kann,  fängt ein  jahr von neuem an; von neuem auch neue gedanken, die nach tagen wieder (sch)wanken; vorsätze für das neue jahr; immerfort, immerdar.

völlig/ungeniert

man kann es einfach nicht mehr hören, lässt sich dadurch auch nicht mehr stören; medien und politik, die zeit zu schade für kritik; ein kindergarten (wird) regiert; völlig ungeniert.

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