26 Januar 2012

eine/schale/reis

eine schale reis; schreib das nicht, blogger; der du jeden tag fleisch essen kannst; schreibe nur das, was du erlebst, sie trauen dir nicht, schweige lieber, sei ganz einfach still.

25 Januar 2012

freiheit/die /ich/meine

menschen hetzen rum, die gesichter stumm, augen wirken blass und die blicke sind wie trübes glas,  seelen seltsam leer, es gibt kein vertrauen mehr, wir wollten da nie hin,  jetzt sind wir mittendrin; jeder kämpft für sich allein, will der erste sein, niemand schert sich drum und wenn du fällst, dann fällst du um; wer fängt dich oben auf, man will da selbst hinauf, keiner geht das stück zurück und wenn er es tut dann hast du glück; gehen wir weg von hier, hier gibts nur ich statt wir, nicht gemeinsamkeit, nur bloße einsamkeit; wer diese ketten braucht, der landet auf dem bauch, bevor er fliegen lernt, ist er verhärmt, verbraucht................

.........doch wenn es irgend etwas gibt, für das es sich zu leben lohnt, ist es das man etwas  wirklich  liebt, ist das gefühl das tief im herzen wohnt.........komm gib mir deine hand und wir treiben mit dem wind, ich will dich strahlen sehen, will tanzen und lachen wie ein kind.


peter maffay 1996

24 Januar 2012

end/lager

castor, sprach der pastor, ziehe doch nach baden, auf des philipp`s burg; eine burg, zwei türme und die halle, die reicht für deine freunde alle; strahle castor sagt der pastor, somit die  nachricht ist, dass du philipp`s ende bist.

eden/project

feuchtbiotop aus menschenhand, ich atme schwer in dir, der schweiß rinnt auf der haut, kuppeln wurden hier erbaut, natur in dosen und in scheiben; konserven, reißt sie einfach fort; natur ist doch genug vor ort.

feuer/riese

aus dem vulkan geboren, entwickelst du die flora und fauna deiner welt; sutr, nordischer feuerriese, wir grüßen dich, beobachten dich; ablagerungen, sedimente, verdichtungen; doch wellen, regen und wind reduzieren dich; feuerriese wehre dich.

surtsey 1963

gehe/nie

wenn du gehst, lass bitte deine ruhe hier, dein lächeln, deine zuversicht, deine liebenswürdigkeit, deine melancholie; singe ein letztes mal das lied der sympathie, der gedankenharmonie; bitte gehe nie.

wie/du

den kopf gesenkt, steht er stoisch; ausgefranst wirkt er, die winterstürme entziehen die kraft, tinnitus der kalten zeit, kein bunt ist in ihm, um ihn, so als wäre (er) es immer so; es kommen andere tage.