es anders sehen; die legitime anstrengung des zusehenden. anders hören, anders sehen, anders sein.
warum wollen wir anders sein, es anders sehen, auch wenn es doch gut ist? nur unser gut ist gut genug? einige sehen es so, andere anders.
09 Januar 2014
08 Januar 2014
sortiert
für meine mutter kann ich nichts, sie war da. für meinen vater kann ich nichts, nichts für dessen vater dessen mutter, oder die eltern meiner mutter. sie waren da.
für meine brüder kann ich nichts, nichts für meine schwestern. ich kann was für meine frau, für meine kinder, nichts für meine schwiegertöchter, schwiegersöhne, deren geschwister deren kinder, deren eltern.
ich kann nichts für den ort meiner geburt, ich kann nicht mal etwas für mich. das leben sortiert (sich) (mich); von anfang an.
hysterie/kreisel
es gibt keine westliche gesellschaft, die sich nicht vom medial angetriebenen hysteriekreisel schwindlig drehen lässt.
thea dorn
thea dorn
07 Januar 2014
sicherheits/karton
es ist diese wut, dass man die eigene sterbensangst zeitlebens nicht los wird.
alles ist ihr untergeordnet. so beginnt des deutschen liebstes spiel; " verdrängung ".
als ob das etwas nützte, denn "das dasein" beschränkt sich auf (das auflehnen gegen) die angst vor dem tod; die angst vor dem
"dagewesen sein".
jeder für sich allein, trägt sein leben in seinem selbsterstellten sicherheitskarton vor sich her.
krebsvorsorge zweimal im jahr vertreibt die sorgen nicht, denn die angst regiert das handeln, man kann sie nicht verwandeln. sie ist still, spült sich ins bewusstsein wann immer sie will.
wir sind die jünger dieser angst und so trifft die verdrängung den traum, der sich nicht betrügen lässt und wir träumen uns durch die "verdrängte angst" und hoffen auf das "aufwachen"!
der furcht vor unserer eigenen unzulänglichkeit folgt diese unendliche wut nichts anderes tun zu können, als in unseren tod hineinzuleben.
alles ist ihr untergeordnet. so beginnt des deutschen liebstes spiel; " verdrängung ".
als ob das etwas nützte, denn "das dasein" beschränkt sich auf (das auflehnen gegen) die angst vor dem tod; die angst vor dem
"dagewesen sein".
jeder für sich allein, trägt sein leben in seinem selbsterstellten sicherheitskarton vor sich her.
krebsvorsorge zweimal im jahr vertreibt die sorgen nicht, denn die angst regiert das handeln, man kann sie nicht verwandeln. sie ist still, spült sich ins bewusstsein wann immer sie will.
wir sind die jünger dieser angst und so trifft die verdrängung den traum, der sich nicht betrügen lässt und wir träumen uns durch die "verdrängte angst" und hoffen auf das "aufwachen"!
der furcht vor unserer eigenen unzulänglichkeit folgt diese unendliche wut nichts anderes tun zu können, als in unseren tod hineinzuleben.
umkehr/schluss
wer einen absurden krieg überlebt, der ist bereit, dem schicksal jederzeit das schlimmste zuzutrauen.
thea dorn
thea dorn
06 Januar 2014
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