07 Januar 2014

sicherheits/karton

es ist diese wut, dass man die eigene sterbensangst zeitlebens  nicht los wird. 

alles ist ihr untergeordnet. so beginnt des deutschen liebstes spiel; " verdrängung ". 

als ob das etwas nützte, denn "das dasein" beschränkt sich auf (das auflehnen gegen) die angst vor dem tod; die angst vor dem
"dagewesen sein". 

jeder für sich allein, trägt sein leben in seinem selbsterstellten sicherheitskarton vor sich her. 

krebsvorsorge zweimal im jahr vertreibt die sorgen nicht, denn die angst regiert das handeln, man kann sie nicht verwandeln. sie ist still, spült sich ins bewusstsein wann immer sie will. 

wir sind die jünger dieser angst und so trifft die verdrängung den traum, der sich nicht betrügen lässt und wir träumen uns durch die "verdrängte angst" und hoffen auf das "aufwachen"! 

der furcht vor unserer eigenen unzulänglichkeit folgt diese unendliche wut nichts anderes tun zu können, als in unseren tod hineinzuleben.

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