11 Februar 2012

fiskal/pakt

"die sparpolitik aus angst vor den finanzmärkten aufzugeben, würde den tag der abrechnung nur hinausschieben".

zitat des top-ökonomen daniel groß (financiel times 11.02.2012)


wenn europa weiter spart kommt der "tag der abrechnung" früher? wenn nicht, später? oder umgekehrt? was ist früher was ist später; wenn er in jedem fall kommt, warum soll er früher kommen? oder später? wer rechnet mit wem ab? wer schiebt was hinaus? oder nicht? wer überwacht wen? wer lässt (sich) überwachen und womit? fiskalpakt; wie, was?





08 Februar 2012

medien/licht

medienlicht; kein positives wort, nur völkermord; keine aufmunterung; keine verwunderung; nur verwundung; kinder sterben medial, egal; atomschrott, korruption, dax im keller, europleite, der sprecher lächelt, brennende reifen; wer soll das begreifen; medienlicht; gischt der gicht.

musik/wald

es kann in den wald geflüchtet werden, es kann in die musik geflüchtet werden; es kann mit musik in den wald geflüchtet werden; musikwald, wo bist du?

07 Februar 2012

bunga/erleuchtung

man umschifft die klippen des unverständnisses zur eigenen beruhigung, zunehmend wird die luft dünner, ob der montetären entscheidungen unserer zeit; entscheidungen die nicht nach den interressen von menschen fragen; politschauspieler leben ihre vermeintliche macht, die ihnen von strippenziehern zugeordnet wird, deren weltbild einer erleuchtung gleich, straflos gilt.

06 Februar 2012

um/zug

der eifelturm entrostet, nerven gekostet; akropolis wird abgerissen; im prado, der kuckuck ausgestellt; die seufzerbrücke zum big ben; die portugiesen brauchen devisen; iren irren irritiert; das kapital zieht zu den teutonen, landkauf soll sich lohnen; doch die chinesen, sind wieder schneller gewesen.

05 Februar 2012

ohne anker/versank er

ankernd; straff die kette, ruhig steht das boot, antriebslos; der anker hemmt den tanker und mit ihm die mobile geschäftigkeit; doch schnell ist man dazu bereit, den anker neu zu lichten, auf ruhe zu verzichten, anders zu gewichten; ansprüchen zu genügen, sich selbst zu betrügen; man treibt einfach weiter und hält den mund; schon sitzt der kahn auf dem grund.



manch/mal

manchmal sehe ich genau hin, erkenne nicht; es ist nicht dunkel, die sonne bietet helligkeit, licht, alles ist klar, mir klar, kein bisschen nebel; doch ich wicht, erkenne nicht.