26 Januar 2013

da/vinci (hunderte jahre später)

vielfältigster denker der weltgeschichte; taucheranzug, fluggleitschirme, kriegsgeräte, mona lisa; maler, bildhauer, pathologe; erfinder; verkannter innovativer geist deiner epoche, deine ideen durch die mächte jener zeit versteckt im nichts. die mona lisa blieb; somit blieb das interresse späterer generationen (hunderte jahre später) an deinem schaffen und es wuchs die anerkennung deiner leistung, die dir wie so vielen künstlern erst weit nach deinem tod zuteil wurde. 
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ein vogel soll fliegen und das soll auch der mensch, so sein geist ihm flügel verleiht.

leonardo da/vinci




25 Januar 2013

sterbender/clown

bekennen wir uns zu selten zu uns? genügen müssen, die meinung der anderen von uns positiv gestalten wollen, entlassen wir uns aus uns? der eitelkeit, anerkennung, und dem vermeintlichen vorteil ge(schuld)et? 

bleibt unsere authenzität zurück? wird die selbstachtung verkauft, schließt sich der kreis zum kreislauf um uns selbst? 

bestehen anzeichen zur hoffnung, da stetig die anzahl derer steigt die erkennen möchten, dass der freie, friedvolle umgang mit den menschen die lächelnde stimmung erzeugt, die dem thema glück und liebe vorgelagert scheint (ist)?

ebner/eschenbach

nichts macht uns feiger und gewissenloser als der wunsch, von allen menschen geliebt zu werden.
 

marie von ebner-eschenbach
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24 Januar 2013

ich/bin

privatisiert, interessiert, fasziniert, dynamisiert, dramatisiert, irritiert; pikiert, desillusioniert, phlegmatisiert, degeneriert, traumatisiert, doch regeneriert, ungeniert.....amüsiert...

spur/los

der schnee taut, der schritt wird schwer, du kannst nicht mehr. deine gegenwart, dein tritt, der rhytmus deiner geschwindigkeit, preisgegeben durch die spur; doch der schnee taut, rund um die uhr.

aal/schoner

aalkönig; rheinschleicher jagen, in buhnen versteckt, verdeckt, angle könig, deinen aal; der aalschoner ankert derweil im alten rhein, dient dem fotoschuss und will nur noch geschichte sein.




max/beckmann

gesellschaftsmensch; hochmütiger visionär, von frankfurt nach berlin, paris, amsterdam, new york; getrieben in den verhältnissen deiner zeit, porträtist, pazifist, emigrant durch kunst; kompromisslos; schwankende mentalität, deine innere schau, gestaltete die ideale deines ich´s. selbstsicherer maler, die selbstbestimmung des menschens ist die botschaft deiner bilder.


grau/ton

grauer winterton, ich verbanne dich,  jetzt ist schluss, wähle den gedankenfluss; sehe nur das was ich will, halte still und ruhe aus, in meinem eigenen ferienhaus; warme farben, helligkeit, blumen blühen in meinem garten, grautontod ich werde warten; in meinen gedanken will ich wandern, die augen geschlossen, fällt mir nicht schwer; gedankensonne ich hole dich her.

23 Januar 2013

wald/mensch

waldmensch, ich schenke dir aufmerksamkeit; nicht dir jäger, der du mit deinem viel zu großen geländewagen viel zu viele flinten transportierst; nicht dir jogger, mountainbiker, gelegenheitsreiter, waldarbeiter; ich schaue lieber heiter nach dir waldmensch; du kennst diesen baum und diesen (kaum), trinkst aus dem bach, liegst auf der lichtung flach, schlafend, wach, magst keinen krach, dort der fuchs im unterholz, das reh flieht, ich sehe nach dir und der natur; da bin ich stur.

motto/show

das leben als schauspiel, die menschen als spieler, schauspieler; wer spielt mit dem leben, mit den menschen seines lebens? das zur schau stellen als motto, als show, mottoshow; so spielen wir, sind nicht zugegen; in unserem eigenen leben.

22 Januar 2013

sein/sein

es ist nie so, dass es so ist, wie man sich vorstellt es könne sein; oft ist es so, dass man sich nicht vorstellen kann, dass es so sein wird, wie es dann ist.

leucht/mittel

edison/göbel ich bin euer fan, so wurden durch euch die kerzen und petroleumlampen als requisiten längst vergangener zeit ad/acta gelegt; jahrzehnte erzeugte die glühbirne helles licht, doch scheinbar wollen wir das so nicht; mit verbrechermethoden verkauft man nun  led/leuchtmittel/dioden, für die idioten; quecksilberstoffe inbegriffen, die alte glühbirne längst vergriffen, helles licht bekommt man nicht und somit keine klare sicht.

weg/genossen

weg/genossen, unverdrossen viele jahre mit euch; die jugend, die schnell zur freundschaft bereit, schnell verzeiht; kritischer und reifer, älter geworden, will man das nicht mehr, ich fühle mich befreit; verzeiht.

zauber/welt

und so  liest man sich in sich zurück; stück für stück gibt man der zauberwelt raum, bemerkt es kaum; liest seite für seite, der weg mit dem autor seite an seite, gedanken bringen  deine realität;  bücher liest man nie zu spät.

20 Januar 2013