30 Dezember 2013

brücken/gewicht

brücke, verrückte. das eisen bricht, oder bricht nicht; sagt der wicht. wichtige wichte beschreiben diese geschichte. geschwafelt, nun holzgetafelt.über brücken geht man und vertraut, dem der sie gebaut; doch selbst der stärkste wicht stemmt das gewicht nicht, wenn diese brücke bricht.





schatten/uhr

es gibt nichts mehr neues, die welt ist vermessen, vielleicht bald vergessen. schnelle gedanken, schnelles netz, gehetzte positionen. immer da, sichtbar.  

wer druckt das neue buch, wer schreibt es. wer überholt die neue zeit, wer bremst, wann ist es soweit. global marschieren, zunächst fasziniert,dann irritiert,deprimiert, schlussendlich resigniert. 

der mensch bleibt weinend zurück, schafft sich an dieser anforderung ab. helft ihr lebenskünstler, helft mit eurer kunst; meldet euer wort an, erklärt eure struktur. seht dort im lebensflur; lauert die schattenuhr.

24 Dezember 2013

weih/nachten

so wird die kommerzielle weihnachtsheuchelei auch in diesem jahr fortgeführt; empathie im dschungel des vergessenen lichts  und irgendwo im dunkeln weint ein neuer tag.

23 Dezember 2013

kinder/spuren

das fenster; kleine hände beschmieren das glasgelände; wer wischt das fort? lasst kinderspuren an jedem ort!

08 November 2013

alt/papier

du schreibst artikel in deine 
lebenszeitung, noch am nächsten tag stinkt der fisch in ihr.

06 November 2013

illusions/los

die welt ist das schäbige kleine büro eines winkeladvokaten, und ein schwerbewaffneter luftpirat tritt gerade die tür ein!

wolf pehlke   

28 Oktober 2013

gleich/berechtigung

"frauen und männer werden erst an dem tag gleichberechtigt sein, an dem auf einem bedeutsamen posten eine inkompetente frau sitzt!"

ildikó von kürthy

25 Oktober 2013

24 Oktober 2013

#NSA

wie definiert man den terrorismus unserer zeit ? brauchen wir eine nsa für die nsa?

22 Oktober 2013

kunst/rasen

 kunstrasen. hier pickt kein vogel nach dem wurm. es perlt viel ab von diesem rasen. man kann sich an ihm verbrennen, so man stolpert, ausrutscht. er riecht nicht, wächst nicht, benötigt wenig pflege. die herstellung ist teuer, dann hält er ewig. man kann ihn jederzeit bespielen, begehen, widerstandsfähiges  plastikgeflecht; es ist nicht echt!



der/finne/in/uns

sie schwitzen; die finnen und nicht nur sie. entschlacken, vom alltag, von ihren sorgen, sauna, sie springen in kalte gewässer. der kopf wird klar, es riecht nach sträuchern und nach schweiß. gespräche, lachen, nackt sein, nackt mit sich und anderen. nackt für sich, geerdet. wer mag die finnen nicht? sind wir im "geheimen" nicht alle finnen?

müde/geworden

sind wir müde geworden, ob der medialen überflutung? werden wir müde und abgestumpft, wenn immer wieder dieselben themen propagiert werden? sind uns fukushima und der nsa/abhörskandal lästig geworden? wird diese tendenz nicht instrumentalisiert?(von wem ) ist das erwünscht? wer profitiert?

müde/geworden

sind wir müde geworden, ob der medialen überflutung? werden wir müde und abgestumpft, wenn immer wieder dieselben themen propagiert werden? sind uns fukushima und der nsa/abhörskandal lästig geworden? wird diese tendenz nicht instrumentalisiert?(von wem ) ist das erwünscht? wer profitiert?

euro/päisierung

in fukushima läuft kontaminiertes wasser ins meer, tagelang, wochenlang, monatelang, vielleicht bald jahrelang. 

großbritannien setzt weiter auf kernenergie und hat den bau zweier neuer kernkraftwerke beschlossen. sechzehn sind schon vorhanden. 

frankreich unterstützt die briten mit ihrem know how und trägt aktiv zum wirtschaftlichen zusammenwachsen europas bei. 

das ganze wird als "historische investition" verkauft.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Grossbritannien-treibt-Atomkraft-voran-article11579356.html

16 Oktober 2013

flächendeckend/aufwachen

wann wird sich unsere gesellschaft darauf besinnen, wie wichtig privatsphäre, freiheit und die damit verbundene freie meinungsäußerung sind. der größte angriff auf die freiheit der menschen hat nicht erst begonnen, er ist nicht mittendrin, sondern wird seit jahren flächendeckend, mit selten so vorgefundener professionalität bis ins letzte detail durchdacht und durchgeführt. 



kein mensch kann sich dieser maschinerie entziehen. wo sich früher teile der gesellschaft gegen läpische volkszählungen wehrten, oder datenschutzexperten vor der weitergabe von daten warnten, werden heute grund und menschenrechte von minderheiten straffrei mit füßen getreten. 


gegen die weltweite ausspähung privater verhältnisse unter dem deckmantel der terrorbekämpfung ist die stasiarbeit der ehemaligen ddr ein kindergeburtstag gewesen.

wo ein aufschrei durch die gesellschaft gehen müsste, wird banalisiert und mit dem satz: "ich habe doch nichts zu verbergen", den schärgen dieses systems
zugearbeitet. 

wann erkennt der letzte, dass willkür
 vor der tür steht. da alle menschen betroffen, aber noch niemand einzeln belangt wurde, verstecken wir unsere verantwortung in der großen masse der scheinbar ahnungslosen, wo doch nur organisierte massenproteste für die eigene  durch das grundgesetz geschützte freiheit helfen und die politik zu maßnahmen zwingen könnten.

das selbst diese proteste nicht immer die gewünschte wirkung haben, sieht man am beispiel in ägypten, doch darauf zu verzichten lässt die menschen mit "sicherheit" ausgeliefert zurück.


flächendeckend heißt "alle". mit wenigen mausklicks kann über jeden menschen ein persönlichkeitsprofil erstellt werden. so wird hochgerechnet, wie er denkt und wie er in bestimmten situationen handelt, oder handeln wird.

menschen können in kategorien eingeteilt werden und wer dem "system" nicht gefällt,
wird wenigstens wegsortiert(siehe auch ilija-trojanow-willkuer-und-freiheit), oder entsprechend manipuliert, bearbeitet eben. wer kein "virtuelles ich" zur verfügung stellt, weil er kein smartphone besitzt oder das internet nicht benutzt, ist erst recht verdächtig.

eine der großen aufgaben dieser zeit wird es also sein, diese bedrohung für menschen transparent darzustellen und jene zu unterstützen, die sich gegen diese verletzungen der menschenrechte zur wehr setzen, um einen weltweiten protest gegen diese machenschaften zu erreichen.











15 Oktober 2013

aus/der/zeit/gefallen

information, wie wichtig, informationen überfluten, durchdringen unser leben. fehlt uns die zeit die wir in den professionellen infobörsen ( wie internet, tv. etc.) verbringen zum nachdenken? sind nicht die schlagzeilen der medien täglich gleich, nur unterschiedlich verpackt? verblöden wir, weil die mediale welt nur das bereitstellt, was wir hören sollen, wollen? wer schnell fährt, sieht weniger. wer wünscht diese schnelligkeit, schnelleres leben, weniger erkennen.  

wer mal "abschaltet", scheint aus der (dieser) zeit gefallen. 

12 Oktober 2013

weinender/clown

Man sollte sich nicht zu sehr auf den Menschen einlassen? Wenn man sich entscheidet, es doch zu tun, dann sollte man mehr als nur Zuhörer sein. Zuhören kann nicht jeder.

Zuhören ist wichtig, denn nur so kann man den Gegenüber einschätzen und dessen Meinung kennenlernen, so man es wünscht. Wer selbst viel spricht, erfährt nichts. Der Zuhörende hingegen bleibt weitgehend unerkannt, wenn er schweigt, und wird aus nicht gestillter Neugier mehr respektiert. Allenfalls mehr als derjenige, der seine Meinung zu stark in den Fokus stellt, um zu überzeugen, denn zu überzeugen gelingt nur, wenn es der Zuhörer zulässt.

Der Mensch, durch den gesellschaftlichen Kampf manipuliert und trainiert, versucht, in der Manipulation perfekt zu werden, denn die Intention hierbei heißt: „Manipulation ist Macht.“ Es erscheint jedes Mittel recht. Meinungsmanipulation ist eine wichtige Einflussnahme, um dieses Ziel zu erreichen; denn wenn die eigene Ansicht von vielen Menschen gestützt und eventuell noch von medialen Jüngern vermarktet wird, erhält man zusätzliche Macht und wird unabhängig von dem Wahrheitsgehalt der Ausführungen gesellschaftlich privilegiert.

Vergessen wird jedoch, dass der vermeintlich Manipulierte diese Manipulation nicht zulassen muss, wenn er sie als solche erkennt. Dann läuft der Versuch der Einflussnahme ins Leere. Ergo: Manipulation führt nur zum Machtzuwachs, wenn der zu Manipulierende die Manipulation nicht erkennt und sie deshalb zulässt und im Sinne des Manipulierenden handelt.

Das führt zu der Frage: „Wozu braucht man Macht?“ Macht dient in erster Linie der Durchsetzung eigener Interessen, ohne Rücksicht auf die Begehren Dritter. Ist Macht in der heutigen Gesellschaft ein unabdingbarer Faktor, den es zu erreichen gilt, das Ziel schlechthin? Wer Macht hat, will mehr Macht; zumindest diese Macht nicht verlieren. Wer Geld hat, will mehr Geld. Die Gier kennt keine Klasse.

Macht macht Macht. Doch was nutzt immer mehr Macht unter dem Aspekt der Sterblichkeit? Macht ist ohnehin ein begrenztes Phänomen. Wer Machtansprüche ohne soziale Komponente auch gegen die Widerstände der Mitmenschen durchsetzt, verletzt häufig Menschenrechte. Ergo: Machtanspruch um jeden Preis verletzt Menschenrechte, denn die Macht steht über diesen.

Die Reduktion auf die Natur folgt dem jahrzehntelang gelebten Machtgehabe, sei es als Machthaber oder als Machtgeschädigter. Der Wald, die Berge, das Meer, die Natur helfen, die Ruhe zu entwickeln, die man zum Reflektieren benötigt. Allemal ist der Entscheidung zur Natur die Erkenntnis vorgelagert, dass man dieses Spiel um und mit der Macht nicht mehr wünscht. Vielleicht, weil man die eigene Intelligenz beleidigt sieht oder weil Selbstschutz einsetzt, sodass man keine weiteren Ambitionen zulässt, was beiläufig ein destruktives Verhalten in diesem Bereich nach sich zieht.

Ein weiteres Problem offenbart sich zusätzlich, nämlich die Arroganz, die verhindert, dass ältere Menschen als gleichwertig betrachtet werden. Sie werden eher als Ballast empfunden, den es sich zu entledigen gilt. Der übersteigerte Karrierewunsch zieht zudem eine geringere Geburtenrate nach sich, sodass sich die Industrie aus der Not geboren zunehmend auf ältere Arbeitnehmer und Konsumenten einstellen müsste. Der demografische Faktor wurde schon ausgiebig kommuniziert, doch passiert ist so gut wie nichts; außer dass die Politik zu dem Ergebnis kam, dass der Mensch am besten solange arbeitet, wie er lebt.

Wozu braucht man Macht? Wer verbietet mir, diese „Station“ auszulassen? Braucht man mehr Macht, wenn doch eigene Grundbedürfnisse gestillt sind? Wer spornt da an? Menschen sind gierig nach Beachtung. Warum? Leben sie dadurch besser, länger? Wird nicht all dies nach einer gewissen Zeit zur Gewohnheit? Ist die eigene Meinung so wichtig? Worin besteht der Kick, den anderen überzeugen zu wollen, ihn sportlich zu besiegen, ihm voraus zu sein? Wer denkt an die Verlierer?

Niemand scheint in der Lage zu sein, ein System herzustellen, in dem sich die Menschen wohl und sicher fühlen. Keiner ist aus dem Tod zurückgekehrt und hat somit den Sinn des Lebens erfassen können. Dennoch meinen so viele Menschen zu wissen, wie die Gesellschaft zu funktionieren hat. Diese "alleingültige" Erkenntnis vermitteln sie auch dann, wenn sie keine Lösung anbieten können.

So wird der Manipulation geschuldet, Angst und Panik geschürt, und wer sich von diesem System abwendet, wird zum Außenseiter. Wer kein Außenseiter sein möchte, heuchelt, spielt (s)einen Lebensstil; ist nicht er selbst. Der Schauspieler in sich wird bis zur Überreife perfektioniert. Die Authentizität bleibt zurück, so stirbt der letzte Rest an Ehrlichkeit. Korruption steigt auf; man verkauft sich, seine Seele und seine Überzeugungen. Die Gesellschaft pervertiert.

Wenige denken darüber nach. Wer es dennoch tut und sich kritisch äußern wagt, ist außerhalb der Norm und wird bekämpft, als Reaktionär verprügelt, gnadenlos denunziert, notfalls medial verbrannt. Die Hexen des Mittelalters kehren zurück.

So entstehen „Ja-Sager“ und vermeintliche Positiv-Boten, denen jegliche Eigenständigkeit abgeht und von denen keine über den Tellerrand blickende, zukunftsweisende Perspektive ausgehen wird. Ein sehr düsteres Bild, aber allemal besser als diese Fanatiker, deren Glas stets halb voll ist und die meinen, dass sie Scheiße zu Gold machen können, selbst wenn das Glas leer ist.

Die Menschheit wird von einer elitären Minderheit (Mehrmenschen) flächendeckend überwacht und ist schon so „geistig stillgelegt“, dass diese legalisierten Menschenrechtsverletzungen niemanden mehr interessieren. Die Facebook-Generation kennt nichts anderes, und die Alten schweigen?

Jeder ist sich selbst der Nächste und kennt nur sich und seine Interessen. Manche Menschen kennen sich aber nicht so gut, wie sie denken. Es gibt Menschen, die haben ein übersteigertes Selbstvertrauen, welches sich zu einer sturen „Ich-bin's“-Arroganz aufbaut. Hierbei ist der Pfad zwischen Selbstbewusstsein und Selbstüberschätzung sehr schmal. Kritisch gesehen werden muss, wenn deren eigenes Selbstwertgefühl keine tragende, fachliche und soziale Grundlage hat.

Je mehr Ego-Protagonisten gezüchtet werden und je mehr Generationen so leben, desto mehr verroht der Mensch, weil Empathie auf der Strecke bleibt. Die älteren Menschen, die noch ein Miteinander kannten, schweigen. Niemand wehrt sich. Unrecht wird normalisiert, vormals Verbrecherisches legalisiert, Standpunkte verschoben; manipuliert eben.

Also generiert sich der in der Gesellschaft weit verbreitete „Maulheld“, der die Menschen seiner unmittelbaren Umgebung blendet, weil er über die entsprechenden rhetorischen Mittel verfügt. Verbale Präsenz scheint in dieser Zeit wichtiger zu sein als stichhaltige Argumente aus Kompetenz geboren. Das führt zu falschen Richtungsentscheidungen, sodass diese „Maulhelden“ in entsprechende Positionen aufrücken.

Mangelnde Persönlichkeitsstruktur, oft gepaart mit fachlicher Inkompetenz, führt bei deren Mitarbeitern zu Frust und schließlich zur Resignation. Ergo: Maulhelden in Führungspositionen bedrohen soziale Kompetenz und die positive Entwicklung der Gesellschaft.

Wer Menschen aus Eigeninteresse nicht mitnimmt und nicht sozial betreut, wer keine Lösungen anbietet, erntet Widerspruch, der selten lautstark vorgetragen wird, da für die Betroffenen im abhängigen Verhältnis persönliche Restriktionen zu erwarten sind. Diese Drucksituation führt zu Lebensangst und letztlich in die psychische Einsamkeit.

Unsoziale Ungerechtigkeiten empfangen zu müssen, ohne sich aus Existenzangst dagegen wehren zu können, macht krank und psychisch krank. Psychisch Kranke werden jedoch, wie auch alle anderen Kranken oder alten Menschen, abgetan und gesellschaftlich isoliert.

Ergo: Wer seine Schauspielerei nicht durchhält und sich nicht gefestigt darstellt, ist schwach. Schwache werden isoliert. Also schauspielert man, solange es geht. Somit generiert sich eine Minderheit, die sich als Mehrmensch versteht und die ihre Jünger (die zu manipulierenden Menschen im Volksmund auch „kleiner Mann“) durch Angstparolen klein hält.

Wer Angst, gar Existenzangst hat, ist willig und handelt im Sinne des Mehrmenschen, der seine Macht weitlich benutzt, um mehr und mehr Einflussnahme zu erwirken. Die Zweiklassenmentalität entsteht: hier der wohlhabende, weil machtausübende Mehrmensch und dort der um seine Existenz kämpfende „Jünger“.

Der Jünger kann diesen einseitigen Kampf nicht gewinnen, es sei denn, er mobilisiert die Massen und Menschen protestieren mit Hingabe und Durchhaltevermögen für ihr Recht. Kleine, gewollte Erfolge suggerieren dem Jünger, Einfluss zu gewinnen, doch der Mehrmensch hat das längst in seinem Sinn eingeplant, innerlich abgeschrieben und steuert weiter stetig und geradeaus seine Ziele an, die letztlich mit der vollständigen Unterwerfung des kleinen Mannes („Jüngers“) enden sollen.

Fazit:

Eine kleine Elite beherrscht die „Jünger“ und deren Protagonisten (wie Politiker, Medien, Kirchen usw.). Diese Entwicklung kann mittelfristig nur zum völligen Zerfall der Sitten und dem Zusammenbruch der Gesellschaft führen. Das sind keine neuen erkenntnisse und so weint der Clown weiter und reitet ra(s)tlos auf dem Esel aus dem großen Zirkuszelt; aber vielleicht kehrt er ja irgendwann wieder zurück, dann können auch unsere Kinder wieder lachen.


10 Oktober 2013

grübel/gedanken


wenn grübelleien geist und seele umranken; darfst du nicht wanken, sortiere schnell deine gedanken, sonst stößt dich die zeit in deine einsamkeit. 

09 Oktober 2013

schlimmer/luxus

der freund, wer ihn erlebt ist priviligiert; freunde gibt es kaum; es gibt genügend menschen die das bestreiten. sie haben das glück gehabt einen freund kennen zu lernen, aber nur einen, höchstens zwei, mehrere niemals; wer das für sich in anspruch nehmen will, geht unklar mit seinem anspruch um. zumindest denke ich so, aber diese meine gedanken nimmt ein sturm der gegenteiligen auffassung, gar entrüstung mit sich. jener sturm der durch jede sinnesritze pfeift und schreit: "vermisse deinen freund nie, denn das ist schlimmer luxus."

speise/kammer



wenn man eine wand weiß bemalt, die vormals grün war und man bildet sich ein, dass die farbe nach dem ersten anstrich deckt, irrt man. 

ok, trocknen lassen und nochmals drüber streichen. naja, es waren eigentlich (und hier kann man das wort „eigentlich“ eigentlich sinnvoll anwenden) vier wände, die von der speisekammer eben. 

ja die decke auch, natürlich. die decke deckte gleich, sowas. der halbe eimer farbe war schon leer, die hälfte davon war mir auf den boden getropft, was ja egal war, weil der boden aus alten maroden fliesen bestand, die sowieso durch einen neuen laminatboden ersetzt werden sollten. 

fertig! sieht gut aus; eben so das es für diese blöde speisekammer, die eh kein mensch sieht, reicht. fenster auf, durchtrocknen lassen.

die farbe platzt ab!

einfach so, nicht gleich, so man sich dann sofort aufregen könnte......nein; erst nachdem sie stundenlang getrocknet ist. 

es hängen so weiße plättchen herunter, dort und dort, meistens oben, wieso denn oben? im unteren bereich ist der anstrich tadellos, nur das nützt mir doch jetzt gar nichts. 


die ganze arbeit umsonst, die schöne farbe, ich krieg die krise, unmittelbar. nachdem sich der weinkrampf aufgelöst hatte und die treppenstufen getrocknet waren, war ich ratlos und bin es immer noch. 

es kann an der farbe liegen, am untergrund, an beidem, an der walze, der zugluft, mir ist das jetzt egal und belasse diese blöde speisekammer; wie sie ist.


know/how

                                 

für fukushima stehen deutsche atomexperten bereit


japan hat zum ersten mal seit der nuklearkatastrophe 2011 um ausländische hilfe gebeten. der japanische ministerpräsident deutete bei einer energie- und umwelttagung in kyoto an, dass japan nicht alleine mit diesem problem fertig werden kann. deutsche wissenschaftler, die über das nötige know-how verfügen, fordern eine konzertierte aktion, um die probleme um die radioaktiven verseuchung der meere  einzudämmen. "wird die ausgeströmte radioaktivität das leben weltweit beeinträchtigen?" diese frage können die deutschen experten erst dann beantworten, wenn japan daten und fakten zugänglich macht, was bis heute noch nicht passiert ist. 







08 Oktober 2013

reaktions/kriech/strom




zu den wichtigsten kulturellen leistungen 
des katholizismus gehört es, ein den 
ökonomischen aktivitäten ungünstiges klima 
geschaffen zu haben.


"der preis für industriellen wohlstand ist die verblödung." 



„der moderne mensch zieht aus den katastrophen keine lehre, sondern sieht in ihnen unverschämtheiten des universums.“



„es ist an der zeit, die kultur in verruf zu 

bringen, damit es sich nicht mehr lohnt, sie 
im dienste der politik oder der industrie zu 
erniedrigen“


"das menschliche leben zerfällt im wesentlichen in entscheidungen für oder gegen bestimmte werte."



„die zivilisation geht ihrem ende zu, wenn die landwirtschaft aufhört, eine lebensform zu sein, und zur industrie wird.“




nicolas gomez davila

trojanow

ilija-trojanow-willkuer-und-freiheit

tibet/...

chinesische polizei schießt auf tibeter

nach medienberichten sollen chinesische polizisten auf tibeter geschossen haben, weil sie zum nationalfeiertag keine flaggen hissen wollten. eine große anzahl von demonstranten sollen durch schüsse verletzt worden sein.

hintergrund der demonstration war der protest der tibeter gegen die chinesische invasion 1951, die zur aufgabe der tibetischen unabhängigkeit führte. der dalai lama das religiöse oberhaupt der tibeter flüchtete damals ins indische exil.







patty/smith

patty smith; just kids.

kosten/nutzen/faktor

was kostet es und was nutzt es mir; diese frage bewegt uns: wer diese rechnung nicht aufmacht, scheint außen vor; ein tor.


05 Oktober 2013

das/geschenk

wenn ich ihnen dieses geschenk gebe, bedeutet das:"ich habe ein territorium und bin keine bedrohung für ihr territorium"; ich werde das geschenk genau hierhin legen, denn es wäre eine beleidigung wenn ich mein geschenk zu weit weg legen würde; das territorium ist nicht unbedingt der ort an dem man ißt, es ist der ort an dem man lebt.


bruce chatwin



traum/pfade

so betreten wir unsere traumpfade, bemerken nicht, dass wir das träumen vergessen haben; der traum nur lebensschaum im raum. 

04 Oktober 2013

philantrop 2

der philantrop ist tot; geopfert den begehrlichkeiten der eigenen unzulänglichkeit ? selbst der autodidakt hat katarakt; der philantrop ist tot, ohne not.

16 August 2013

go/(go)ogle

"wenn der marktanteil eines einzigen anbieters weiterhin wächst, dann gibt es bald nur noch einen einzigen bewertungsmaßstab für internetinhalte. diese situation muss in einer pluralistischen demokratie vermieden werden"

albrecht ude

1984

in einer zeit des universalbetruges ist die wahrheit zu sagen eine revolutionäre tat.

george orwell

29 Juli 2013

schwamm/drüber

oh mensch; ich werde dich nicht verachten, dazu  bin ich nicht bereit, fehlt lebenszeit; ich werde dich nicht ernst nehmen, dazu fehlt mir die muße, der geist, die motivation; ich werde dich be(ob)achten müssen, der respekt vor allem leben, verlangt diesen seelensold; schwamm drüber.

die /wand

die wand stoppt unüberbrückbar; barsch. bestehend aus kaltem egoismus, durchbricht man sie nur, durch die wärme des gegenseitigen brauchen müssens. 

20 Juli 2013

vor/wärts

warne dich nicht
gehe barfuß zum hölzernen steg
schwimme nackt, abstrakt
diesen deinen bergen zu

tröste deine gedanken
erlaube ihnen in sich zu wanken
vermeide den zuspruch der anderen nicht

bequeme die sonne zu deinem licht, 
verate sie nicht
die lichtung genügt ein kleiner strahl, wie der spot  im tanzlokal

lache in deinen atem hinein
genieße im moment zu sein

lasse den wind dem trüben meer
hetze nicht hinter der meute her

blicke furchtlos in die welt
bis sie dir so dann gefällt

11 Juli 2013

un/glaub/würdig

wir wären in den letzten jahrhunderten nicht einen schritt vorangekommen, wenn es nicht menschen gegeben hätte, welche die bis dahin geltenden weltbilder in frage stellten und neue gedanken entwickelten. alles neue wirkt zunächst unglaubwürdig.

v.j.becker

 "unglaubwürdige fragen":/?

was hat das gebracht? wohin führt die innovation des menschen? wohin vorangekommen? wer entscheidet was nicht des glaubens wert ist? wohin führt der holismus?was erzeugen wir in uns, mit uns, unserer geistigen entwicklung?weltbilder?wer entscheidet, was weltbilder sind? besteht der mensch nur aus eigenem machtanspruch? wird diesem ziel alles untergeordnet?ist die manipulation lebenszweck? wo sind die defizite?ist nihilismus als lebensvorlage die erzwungene alternative? was beendet der tod?das leben?eine illusion?ein missverständnis?eine zeitreise?die fahrt in nichts?

02 Juli 2013

big/brother

überwacht, abgehört, machtausübung als motivation, wissen wird zur manipulation; terrorbekämpfung das zauberwort.  volksverdummung, zum zwecke  flächendeckender überwachung.  politiker stellen sich doof, die existenziellen menschenrechte am boden. niemand interessiert es, nichts geschieht. erst wenn menschen in kategorien eingeteilt die erkenntnisse der staatsmacht zu spüren bekommen, wird sich langsam der gedanke durchsetzen, dass man sich früher hätte wehren müssen. doch der mensch wehrt sich erst am abgrund stehend. die geschichte bietet genügend beispiele überzogener machtansprüche einzelner. war nicht die allgemeinheit stets leidtragend?

30 Juni 2013

transparenz/initiative

nach veröffentlichung der wirklichen absturzzahlen der bundeswehrdrohnen durch die frankfurter allgemeine zeitung, sah sich das verteidigungsministerium veranlasst, in einer  "transparenz/initative" eine wesentlich höhere anzahl (137 vorwoche 124)   zerstörter drohnen zuzugeben. in diesem zusammenhang wurden auch auf folgendes hingewiesen:

"in wenigen fällen kann eine entwendung im einsatzgebiet durch dritte nicht ausgeschlossen werden".


quelle: FAZ online vom 29.06.2013 ...hier zu lesen "sag mir wo die drohnen sind"!



meine posts hierzu: aero/ceptor, american/airlines, immer/noch...



28 Juni 2013

blues

blues, mit dir bin ich allein, deine melancholie passt zu mir, südstaaten, sie spielen ihr leben in den blues, mit dem blues, dunkle stimmen, gitarrenklang, auf der steinstufe höre ich sie, verstehe mich in der ruhe diesen klangs; jazz rockt den blues, träumt in mir, mit mir; klare struktur, ich danke dir.


jeder hört seinen blues

in/anbetracht

in anbetracht dessen, in welchem zustand sich die welt befindet, ist überleben das schlimmste was man tun kann. dennoch will man überleben. und weil wir uns in diesem dilemma befinden, reden wir uns ein, wir hätten eine seele und es gebe einen gott, dem das schicksal unserer seele etwas bedeutet.

gregory david roberts ; "shantaram".

24 Juni 2013

stiller/freund

das protokoll deines lebens schreibst nicht du; es schreibt der stille freund.

weg/geschafft

sie, wir können die pflege, das pflegeheim, nicht mehr bezahlen; die rente, es reicht nicht. so verfrachten wir menschen in den osten; nach polen, rumänien; hier sind die pflegeheime billiger; der mohr hat seine schuldigkeit getan, der mohr kann gehen; alter mensch, du wirst nicht gefragt; stirbst weinend; weit weg von zuhause.

fuß/ball

fußball ist ein weises und wunderschönes spiel. das geheimnis des fussballs ist zeit, raum und täuschung. wie im leben. mit der zeit umgehen, räume finden und mit der täuschung zurechtkommen.

cesar luis menotti

23 Juni 2013

10 Juni 2013

zweifel

zweifel gehören zum leben. wenn menschen keine zweifel haben, liegt es daran, dass sie arrogant sind!

rafael nadal 

05 Juni 2013

der/wicht

ich bin wichtig sagt der wicht, doch sie glauben es ihm nicht.

konter/kariert

wer eigene texte und gedanken kommentiert, begleitet die individuelle einschätzung des lesers. die fantasie des lesenden, ersetzt durch das ego des schreibers. 

zeiten/raum

zeit und raum, findest du kaum; zeit nicht, weil wichtigeres,  wichtiger ist. raum nicht, weil dein schritte zu klein, zu langsam sind, die zeit fehlt vorwärts zu gehen, das leben zu sehen. der zeitenraum im lebensschaum; man glaubt es kaum.

29 Mai 2013

leier/kasten/mann

spiel ein lied musikant; lass die melodie erklingen; singe für dich, mich, euch; singe; verzaubere den klang; spiele, singe für die menschen, für den frieden dieser welt, schau wer sich  zu dir gesellt; leierkastenmann.

ein/planen

deckt die planen über europa; doch selbst das misslingt, denn jeder wird für sich planen.

das waffenembargo gegen syrien wurde aufgehoben, europäische staaten schicken nun legal waffen.

zurück/kommen

zurückkommen, benommen; verschwommen, erkennt man, man war schon einmal da. wer weiß wann, es fühlt sich gut an, wie zuhause; wie heimkommen. hier war ich schon, hier kenne ich mich, hier fühle ich mich; zurück aus der zukunft, vergangene zeit, doch ich erinnere mich nicht.

glück/mitbekommen

"ich habe es noch mitbekommen", sagte der hotelbesitzer. ich war dabei; damals als menschen noch miteinander sprachen und nicht ständig auf die tastaturen der smartphones einhämmerten; die leute sehen sich nur noch auf den filmen die sie sich zumailen. wir haben uns getroffen, miteinander gesprochen; ich habe es noch mitbekommen, welch ein glück!

quelle: ein hotelier aus schwerin

06 Mai 2013

ernte/ameisen

jede aufgabe ein besonderer geruch; kolonie der wechselnden anforderungen, wie ein modernes unternehmen, passen sie sich an die unmittelbare umgebung an. jeder einzelne ist wichtig, es gibt keinen chef. die antennen stehen ständig auf empfang, die kolonie als ganzes entscheidet.

03 Mai 2013

die/hölle

die hölle ist hier; die hölle sind wir.

peter maffay

kabel/brand

kabelbrand; allerhand; die sicherung, wo überraschend kräfte walten, wer will die sicherheit da gestalten; es riecht spät; kabelbrand.

pablo

pablo, dein fluß; pablo, dein see; pablo, dein meer; pablo, dein grundwasser; pablo, deine wolken; pablo, ich verdurste.

donner/regen

die stimme des donners ist laut, aber es fällt kein regen.

chinesisches sprichwort


23 April 2013

babylon

eine kleine hand voll liebe
hab' ich gestern noch gesucht
heute weiß ich, ich hab' nichts gefunden
 

auf der einen seite goldrausch
auf der anderen ein hungerfeld
dazwischen nur dumme kunden
 

denn wenn der mensch nach den
sternen greift dann wird nichts verschont
 

einer stirbt den hungertod
der andere fliegt zum mond



aus jesus wurde judas
und aus liebe macht
nur das alte kreuz ist geblieben
 

vor mir sehe ich viele führer
die zum würfelspielen geh'n
und sie verspiel'n unseren frieden
 

doch die braven menschenkinder
nehmen das in kauf und wenn ich aus der luft falle fängt mich niemand auf.


babylon - ich seh dich zum himmel
geh'n, babylon - du erschlägst meine zeit 

songtext: ihre/kinder 


schleier/"haft"

man fühlt sich wie im grauen dunst versteckt, in einer weißen  nebelmasse, wie rauch. man sieht ungenau, eben verschleiert. so meint man eine welt, menschen, zu erkennen, doch versteht sie nicht. das was zu erkennen ist, scheint der geistigen entwicklung abträglich. doch schaut man dennoch hin, versucht zu verstehen, windet sich hilflos, um sich letztlich abzuwenden. so erzwungen entwickelt man nun seinen schutzegoismus, sucht jene eigene identität zu entwickeln, die es ermöglicht weiter zu leben, klar zu sehen, um auszubrechen aus der "schleier/haft". so erkämpft man sich die schritte zu seiner eigenheit, geht seinen weg; ganz allein, in seine eigene welt, seinen eigenen tod.

22 April 2013

steuer/sünder oder medial/fatal 2

steuern zahlen die dummen; als "clever" gilt, wer die dummen betrügt, sich vorteile vom allgemeinwohl verschafft und die pflichten der von ihm zum eigenen vorteil benutzten gesellschaft anderen überlässt. selbstgerechtigkeit generiert eine innere genugtung, die als intelligenz vermarktet wird. so entsteht ein staat im staat. die allianz der gesetzlosen führt diesen staat professionell und medial/fatal

"steuersünder" als verharmlosung verbrecherischer, betrügerischer aktivität; empfehle ich als unwort des jahrzehnts.

21 April 2013

20 April 2013

ehe/staub

colouriert, effizient , dann schwarz und weiß; kaschierte koexistenz, erblasst in der armut der zur seelenlosigkeit verb(r)annten kreatur, die sich wehrend beugt, aufgibt, dem einstigen himmel klagend den selbstwert überreicht, um wenigstens  die ruhe zu erfahren, die missgunst und dominanz übrig lassen. 

eheversprechen enden oft in den frauenhäusern unseren fehlverhaltens. 

so/oder/so


es gibt nur zwei arten von menschen:
die "gesunden und die kranken".  

13 April 2013

taumelnder/schwindel

schon denkst du das war es, dein taumelnder schwindel übernimmt dein denken führt dich zur angst; du übersiehst ihn nicht, er ist dein gewicht, das du kaum stemmen kannst; dein schwankender gang, wie das blatt im wind verweht; sei froh wenn das vergeht.


so/und/so

echauffiert, erregt euch, wehrt euch, oder bleibt heiter; die wolken ziehen weiter.

08 April 2013

über/brücken

brücken verbinden, überbrücken hindernisse; über brücken geht man und vertraut, dem der sie gebaut.

04 April 2013

stenka/rasin

ataman; donkosake und anführer einer der vielen aufstandsbewegungen deiner zeit. deine vierteilung war der klatsch ins gesicht der vom zar ausgebeuteten leibeigenen und zerschlug den protest der so erfolgsversprechend begann. was blieb ist ein lied und dein platz in der russischen geschichte; stenka rasin. 

 
 
Hinter der Insel hervor auf den Strom,
auf die weite Fläche der Wogen
schwimmen bunt bemalte
Kähne mit spitzem Bug.

Auf dem ersten sitzt Stenka Rasin,
hält die Fürstin umarmt,
er feiert seine neue Hochzeit,
er ist fröhlich und berauscht.
 
 

Hinter ihnen hört man Gemurmel:
"Er hat uns mit dem Weib vertauscht!
Nur eine Nacht hat er mit ihr verbracht
und am Morgen ist er selbst zum Weib geworden!"
 
 
Dieses Gemurmel und Gespött
hört der grimmige Ataman,
und mit mächtigem Arme
umfasst er die Figur der Perserin.
 
 
Die schwarzen Augenbrauen ziehen sich zusammen,
ein Gewitter zieht herauf,
heisses Blut schiesst
dem Ataman in die Augen.
 
 
"Alles will ich geben, ich werde es nicht bedauern,
selbst mein wildes Haupt will ich hergeben!"
schallt seine mächtige Stimme
über die benachbarten Ufer.
 
 
Und sie, mit niedergeschlagenen Augen,
mehr tot als lebendig,
vernimmt schweigend die berauschten
Worte des Atamans:
 
 
"Wolga, Wolga, liebe Mutter,
Wolga, du russischer Strom,
du hast noch kein Geschenk gesehen
von einem Donkosaken!
 
 
Und damit keine Zwietracht herrsche
unter freien Menschen,
Wolga, Wolga, liebe Mutter,
wegen eines schönen Mädchens - nimm du es!"
 
 
Mit machtvollem Schwung hebt er
die schöne Fürstin hoch
und wirft sie über Bord
in die heraneilenden Wogen.
 
 
"Was lasst ihr Teufel den Kopf hängen?
He, du, Filka, los, tanze!
Singen wir, Brüder, was Verwegenes
zum Gedenken an ihre Seele!"
 
 
Hinter der Insel hervor auf den Strom,
auf die weite Fläche der Wogen
schwimmen die bunt bemalten
Kähne Stenka Rasins.
 
   

russisches volkslied

03 April 2013

begegnung/und/deren/ergüsse


kein nebel, kein dunst in portree; mit dem motorrad unterwegs, dort das pub, stopp.  dann ergoss sich das pub in uns, die menschen ergossen sich, der eindruck goss sich in mein herz. dort in der ecke spielten alte männer ihren folk, das kilkenny ergoss sich in mich. da sprach er mich an, dieser mann, den ich nicht kannte und spendierte mir den  nächsten erguss, denn er sprach:

 "wissen sie junger mann, ich segle mit meinem freund den ganzen tag an der küste von skye entlang und habe sie diese zeit über beobachtet, wie sie und ihr freund mit dem motorrad unterwegs waren, ein rotes und ein silbernes, immer wieder konnte ich sie erkennen. nun will ich hier in das pub und diese motorräder stehen vor der tür, hier dieses kilkenny ist für sie"!  

als ich das getränk entgegennahm und mich bedanken wollte, war er schon nicht mehr da.