Tellerminen, Hausbaracken, Fliegersamen – die Mitleiddramen von einst, lange her, zählen nicht mehr. Vergrabt die Erinnerungen, die Trümmerfrauen, die niemand mehr hören will. Ihr könntet stören.
Luftschutzbunker, Henkelmann, Trümmerleichen am Hydrant, Namen unbekannt. Ritterkreuz im Staub, Liebesglück in der Laube. Der Soldat, tot und dahingerafft, längst fortgeschafft.
Graue Steine aufeinander, am Bach der Oleander – doch er mildert den Schrecken nicht. Heckenschützen, längst geplündert, die Alliierten, frustrierte Kriegssoldaten, Erdnussbutter und Schrebergarten. Unverständnis, Massengrab, Panzerfaust im Führungsstab, Bunker längst verlassen. Leichen im Dreck verblassen, vergossenes Blut, geraubtes Seelengut.
Panzerwrack, kettenloser grauer Berg, begrub des Lanzers Gartenzwerg – ein Talisman, der nichts mehr vermag. Die Fahne auf den Sarg gebreitet, der Tod schreitet die Formation ab. Kameraden, verklärt und schauend, ich höre euch zu – Trümmerfrauen!
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