ist nicht jeder von uns ein kleiner marquis de la faylette? glaubt nicht jeder an die kraft einfacher worte? gesprochenes wort gilt? große gedanken um die empörung jahrhundertelanger unterdrückung der freiheit jedes einzelnen. der schrei nach gemeinschaftlicher struktur, gemeinde.
die wirkung von solidarität geht, kann nur vom volk ausgehen. der mehrheit. minderheiten negieren das zusehends. man könnte sagen das war schon immer so. was es ja nicht besser macht. demagogen versuchen sich an der schwäche anderer um wirkung auf das volk zu üben, aussichten zu trüben, um macht auszuüben. schübe von menschenrechtsverletzungen zum eigenen vorteil, machtgewinn.
la faylette wollte das menschenrechte an der spitze der verfassung stehen müssten. die verpflichtungen der menschen dem staat gegenüber zum zweck einer gerechten sozialen struktur auch der verfassung beizufügen, hielt er nicht als primär für nötig. nur eine alleinige erklärung der menschen zu dem thema verpflichtungen hielt er für ausreichend.
es bleiben ewige forderungen der menschen bedroht; der erfüllung nahe; deren umsetzung zeitgebunden auch wirken, bis die bequemlichkeit der menschen den nächsten despoten alarmiert, der die vermeintlichen, heraufbeschworenen ängste der menschen zum anlass nimmt, sich selbst durch macht über andere zu bereichern, sei es aus monetären gründen, oder schlicht aus sadistischer energie.
dennoch versank das königtum im meer neuer ideen, die der könig aus eitelkeit negierte und an seinem status haftend zuließ, dass anarchie, blut und tränen seine defizite überspülten. wenigstens ließ er das eingreifen des heeres gegen das eigene volk nicht zu, es sei denn die städte holten sich truppen zur einhaltung von recht und ordnung heran. den adel stützend verschlief er die neue situation und erkannte erst spät was die stunde geschlagen hatte.
ist nicht jeder von uns ein befürworter der ideen von la faylette, die er im amerikanischen bürgerkrieg sowie in der französischen revolution stets nach vorne trug, nämlich den kampf um freiheit, gleichheit und brüderlichkeit. 20/24
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