irgendwann im leben, oft spät, ist es soweit, man sucht nach glück, ruhe und nicht zuletzt nach heiterkeit. man reflektiert sein leben und kündigt innerlich allem, was dieser suche entgegensteht. jeder mensch definiert diese faktoren für sich und jeder wirkt mit unterschiedlicher konsequenz, je nachdem, was ihm die erfahrung bereitstellt.
äußerlichkeiten, wie materielles bekommen dabei oft einen geringeren stellenwert, weil das glück und der seelenfrieden nur über das "innere ich" erreichbar scheint, quasi nur über den besuch in sich und der suche nach sich selbst. unter dem aspekt der möglichkeit des todes zu jeder zeit, scheinen anheftungen und begehrlichkeiten gegenüber dingen und menschen sekundär, zumal dann, wenn die grundbedürfnisse des lebens gedeckt und die familie versorgt ist.
in dieser, unserer zeit darf jeder sein eigenes märchen erschaffen, erleben und die menschen und
dinge mitnehmen, die seinem lebensgefühl entsprechen. so kann jeder mensch seinen eigenen glückskeks suchen und sein leben genießen, mit wem auch immer er möchte.
ob die gewonnene erkenntnis dazu reicht schlicht "danke" zu sagen scheint eine entscheidung der demut zur eigenen gestaltung des raumes zwischen diesem leben und diesem tod.
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