21 März 2022

wiesen/robotik

ne was, soweit kommt es noch, dass ich mich darum beneide, kein roboter zu sein. dieser kamerad macht mir freude. ok er ist in seinem areal gefangen, aber darin völlig autark. er findet sich in vorgegebenem sehr gut zurecht und lebt seine freiheit trotzdem. keiner schreibt dem rasenroboter vor wie er zu fahren hat. das gebiet ist zwar abgesteckt, aber wo ist das denn nicht. 

die claims sind längst vergeben, die kunst ist es innerhalb dieser grenzen frei zu sein. das macht mein freund und ich schaue ihm begeistert zu. er verrichtet seine arbeit stressfrei und gleitet majestätisch über den wiesenbunker, den die maulwürfe hinterlassen haben. er verzweifelt nicht bemüht sich, verausgabt sich und genießt die ruhe, die der arbeit folgt. das auftanken in parkender position, er ist (m)ein roboter und kann das schon.

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