ich stelle mir vor, ich verzichte. ich verzichte auf das weggeben von energie. eigener kraft. das fängt mit kommunikation an, die stets auch Widerspruch nach sich zieht.
ergo, ich kommuniziere weniger verbal. wenn ich schreibe, stört mich niemand ich bin bei mir und meiner schrift, dem zusammenfügen meiner buchstaben, zu silben, wörtern, sätzen.
dabei verbrauche ich keine kraft, fülle eher meinen pool weil ich mich schriftlich entlaste. das finde ich eine gute Idee, vor allem in der kalten jahreszeit.
es ist wie ein entschlacken der seele, dieses fasten in sich selbst. ich stelle mir vor ich stelle das handy ab, den computer, alle elektronischen ablenkungsmaschinen, die ich früher nicht vermisst habe.
lese alte bücher vor dem fenster, abends am kamin, der tv bleibt aus. ich stelle mir vor, die zeitung ist abbestellt (ist sie auch) nichts und niemand dringt mehr in meine gedanken ein.
ich gehe an die luft wenn andere menschen schlafen, nutze den ruhigen moment, wenn es laut wird, gehe ich in meine burg und schreibe, oder betrinke mich langsam mit tee und Whiskey.
ich esse wann ich will, ich schlafe wann ich will, das telefonkabel, längst durchschnitten. ich stelle mir vor ich lebe mit mir, für mich; allein.
eine weile lang.
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