01 Oktober 2021

polar/nacht

sterne wie gold, millionen. wie ein teppich im meer, himmelsikonen. tiefblau und schwarz es riecht nach parfüm, eiskalter wind, der landschaft kostüm. 

schollen der kälte gleiten heran, majestätisch geformt ziehen sie ihre bahn. monströser schatten kein licht vor dem mond, landschaft schreit freiheit, unbewohnt. 

drohend wirkend schimmern die wellen, rau und düster, graue gesellen. subtile reflexe himmelsbarden, wie zuckende blitze, schneekaskaden. 

stille polarnacht unwirkliche macht, des kosmos spiel, zum ausdruck gebracht.

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