philosophieren, nachdenken, dahinter kommen wollen, begreifen lernen, mit verfügbaren mitteln nach wahrheiten suchen, herstellen, lebenswert gestalten wollen; unklar genügt uns hier nicht.
antworten werden gesucht auf alles und jegliches, gute antworten, ergiebig, nachhaltig, verwertbar, konstrukte werden genehmigt, verworfen, ad acta gelegt, wiederbelebt, die gier nach eigenen wahrheiten perfektioniert, es wird interpretiert, manipuliert, demaskiert, variiert, erklärt, verklärt, mehrwert hergestellt, verstellt, bestellt.
wir erfragen und erwarten gleichgesinntes potenzial, quälen uns in den kompromiss, rufen fremde götter an, die das verstehen besser verstehen, das uns abgeht, weil der verstand so gleichgültig den verstand nicht verstand und so betteln wir unsere gedanken an, der hilfe wegen.
ja wir strengen uns immer weiter an und das alles mit nur einem wimpernschlag im spiel unserer zeit und nur deshalb, weil wir unser leben rechtfertigen wollen, unsere einstellung, die uns zur verfügung gestellte sicht auf dinge priorisieren müssen, weil wir uns nicht entschuldigen wollen und weil einfach nicht sein kann, was wir nicht wollen, das sein muss; nicht gewünscht ist.
materiell, despektierlich, tolerant, bescheiden, extrovertiert, pikiert, resigniert, manipuliert, loyalisiert; lokalisieren wir unser leben und wer dabei lächeln kann, ist auch nicht besser dran.
vielleicht ist das aber die spur die zum sinn des lebens führen kann, den jeder für sich unterschiedlich kennzeichnet?
die moral von der geschichte? lacht einfach das leben an, oder auch aus, hauptsache ihr holt euch euren wichtigen applaus, oder ihr lasst das alles einfach aus.
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