wenn selbstzweifel nach mir greifen und ich befrage meine vorhandene struktur und winke meinen zu begrabenen erfahrungen freundlich zu, dann ist es zeit wieder eine neutrale basis aufzubauen, meinen weg wieder freizuschaufeln und mich von antiquiertem sinnesstaub zu trennen.
doch die eigene soziale und intellektuelle öffnung ist das was schwerfällt nach soviel erleben. wieviele punkte habe ich schon abgehakt und lasse sie nicht mehr zu und als ausrede dient mir immer noch der eigenschutz.
die frage die sich mir stellt ist doch was es sich zu schützen lohnt. vielleicht sollte ich meine selbstreflexion schützen.
und damit das stete anschieben von selbstkritik zur vermeidung von vielleicht auch streunendem oder falschen selbstbewusstseins hin zur selbstüberschätzung.
das alles natürlich im glauben, dass letztlich doch nichts nachhaltig bleibt im leben; weil neues, auch neues (über)denken erfordert.
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