der mensch kann reden; fragen, resümieren; über das leben nachdenken. über leben nachdenken heißt philosophieren.
nachdenken. die vergangenheit reflektieren, aus erfahrungen die zukunft gestalten wollen.
irgendwann denkt jeder darüber nach, was dieses leben soll, was damit anzufangen ist, ob es bis jetzt gut gestaltet ist, oder schlecht, oder wie die zukunft sein wird.
die "sprache unterscheidet" den menschen von anderen geschöpfen. man kann sich verständigen, verstehen, oder missverstanden werden.
die sprache als gerüst zur kommunikation ist vielfältig verwendbar. der nutzen der sprache erscheint deshalb auch ambivalent.
doch sie prägt uns, unseren umgang. die fragen um die sinnhaftigkeit des lebens können aber auch durch die sprache nicht geklärt werden.
das ist letztlich einer der gründe, dass sich viele menschen von der philosophie zurückziehen; bzw. diese spöttisch betrachten. der mensch will aufklärung, seine wahrheiten erklärt; geklärt bekommen.
also rückzug? das schaffen wir nur schwer, wer verschließt sich schon vor seinem leben und den existenziellen anforderungen, die es an ihn stellt.
vielleicht sollte man zu dem was nicht durch den menschen erklärbar ist, einfach schweigen?
nein, denn erkenntnis läuft nur im autausch von meinungen, gelebter kommunikation?
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