28 November 2015

wahl egal

wer durch den wald geht und über dem herbstlaub ausgleitend den freien fall übt, dem sei geraten vorher sein testament zu machen, denn er könnte sich den hals brechen. 

nun wäre die möglichkeit vorhanden, ob des nahenden todes den wald zu meiden, sich der natur zu entziehen, oder den vorsichtigen schritt zu wählen. mit dieser wahl beschäftigt sich nur der, der trotz der gefahr todesmutig den wald begehen möchte und sei es im winter, in dem noch andere üble gefahren warten.  

es liegt einzig an dem protagonisten, dem waldgänger, wie er sich entscheiden will, ob er zu entscheiden bereit ist, oder nicht. er geht, oder nicht; es geht, oder geht nicht.

dem wald ist das egal, dem laub, dem herbst, dem schritt, der natur, dem winter, der gefahr, der möglichkeit, der vorsicht, dem tod, dem hals nicht, vielleicht. es ist sogar der wahl egal.

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