wieviele noch? wieviele kinder noch, die das lachen nicht wiederfinden. wieviel geld noch in den händen der gierfähigen, wieviele käfige noch für die geraden, unverbogenen? wieviele arzneien noch, die beruhigen sollen, wer rettet welchen wert?
wieviele frauen noch, die hinter männern gehen, nachstehen, nachleben, ihr leben, das leben ihrer kinder?
wieviele religionen noch, die immer noch unrecht legitimieren; wieviele menschen noch, die menschen schmieren?
wieviel gewaltige worthülsen noch; wieviel verbranntes fleisch, verbrannte erde, wer schaut auf die ganze herde?
brandherde, brandrede, lügen hin ins einerlei, wer wird da frei? wer ist dabei?
wer schneidet schneisen zum fremden bald, warum wirkt die erde kalt, der wald; wer hat uns den verstand bemalt? wohin fliehen all die menschen. wieviele noch beschneiden den kuchen, wer wird das beste stück sich buchen; versuchen?
wieviel bleibt für den der sich windet, seine welt mit der deinen verbindet, solidarisch, für sich und dich.
wer sagt endlich:
"he, so geht das nicht?"
wo ist der gegenpol, zum monopol; wem stößt das auf; noch wieviele kinder werden verkauft?
wer grinst da in die kamera, sagt jedem wie und was geschah, als wären wir nicht selber da.
wer (ver)bietet uns das denken, sein denken an; wer lenkt uns ab in dieser welt, wer hat die wahrheit hergestellt?
wer weiß was gut für alle ist; wer ist nicht sein eigener opportunist, der nur für seine sache ist? wo sind die köpfe, philosophen dieser zeit?
nicht bereit? keine zeit?
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